DE277300C - - Google Patents

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DE277300C
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gas
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cooling
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B29/00Machines or engines with pertinent characteristics other than those provided for in preceding main groups
    • F01B29/02Atmospheric engines, i.e. atmosphere acting against vacuum

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Separation Of Particles Using Liquids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 277300 KLASSE 46 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Wasch-, Kühl- und Trockenvorrichtung für die Gase von Sauggaslokomobilen und bezweckt gegenüber den vorhandenen Einrichtungen dieser Art eine solche zu schaffen, welche bei geringer Raumbeanspruchung und günstiger Anordnung und Einbaumöglichkeit am Fahrgestell, wie dies für eine Lokomobile von besonderer Wichtigkeit ist, eine besonders gute Kühl- und Trockenwirkung bei möglichst geringer Ansaugarbeit des Motors ergibt, so daß die abgebremste Leistung des Motors steigt.
Insbesondere ist die Vorrichtung eine solche, bei welcher der vorn an der Lokomobile angeordnete Generator von der Wasch-, Trocken- und Kühlvorrichtung getrennt ist und die im Generator entwickelten Gase oben aus dem Generator austreten und durch einen konischen Stutzen oben in die Wasch-, Kühl- und Trockenvorrichtung eintreten. Gegenüber bereits vorhandenen und vorteilhaften Ausführungsformen einer solchen Vorrichtung, bei denen die einzelnen Abteilungen derselben in wagerechter Anordnung unterhalb des Motorrahmens hintereinander angeordnet sind, ist die vorliegende dadurch gekennzeichnet, daß das durch den konischen Stutzen von oben eintretende Generatorgas senkrecht nach unten konzentrisch um das Kühlwassereintrittsrohr geleitet wird, das im oberen Teil des senkrecht stehenden Behälters für die Vorrichtung mit einer brausenartigen Spritzdüse versehen ist, so daß sämtliches Gas den hierdurch gebildeten Streukegel bzw. Wasserschleier des Kühlwassers passieren muß. Es findet hierdurch bereits eine außerordentlich wirksame und innige Mischung der Gase mit dem Kühlwasser und damit eine sehr wirksame Abkühlung statt. Ein weiteres Kennzeichen ist dann, daß konzentrisch in diesen Behälter die Trockenvorrichtung eingebaut ist, deren Gehäuse in dieser Lage durch ein Stützsieb gehalten wird, unterhalb dessen es selbst mit Sieböffnungen versehen ist. Der Zwischenraum über dem Stützsieb ist mit geeignetem Reinigungsmaterial (z. B. Koks) ausgefüllt und bildet gleichzeitig die Wasch- und weitere Kühlvorrichtung, indem das oben durch die Brause eingespritzte Kühl- und Waschwasser mit den Gasen senkrecht im Gleichstrom nach abwärts dringt und durch die Verteilung über dem Füllmaterial große Berührungsflächen nach Art eines Gradierwerkes gebildet werden. Im unteren Teil sammelt sich das Wasser an und gelangt durch einen zentrisehen Überlauf nach außen, so daß das warme Wasser ständig abläuft und durch die neu eingespritzte kalte Flüssigkeit ersetzt wird. Das so gereinigte und bereits stark abgekühlte Gas tritt dann durch das Bodensieb des konzentrischen Trockenbehälters in diesen unten ein und strömt im Gegenstrom zu dem im Waschraum nach unten strömenden Gase im Trockenbehälter nach oben, der ebenfalls entsprechend mit geeignetem Material (lockere Eisenspäne) beschickt ist. Durch einen Krümmer verläßt dann das so bereits stark abgekühlte, vollständig gewaschene und gut getrocknete Gas die Vorrichtung oben und gelangt nun durch ein gerades Längsrohr in wagerechter Richtung nach dem Zylinderkopf der Maschine, der an der Rückseite der gan- ~-
60
zen Lokomobile liegt. Durch diese besondere Anordnung wurde ein erheblicher Vorteil nach der Richtung erzielt, daß bei einer vollständigen und intensiven Abkühlung und Trocknung die Leistung der Motors gesteigert wurde, indem die Verluste durch Drosselung, wie die vorhandene Anordnung infolge der vielen Richtungswechsel an Scheidewänden zeigt, hier fortfallen. Ein weiterer wesentlicher
ίο Vorteil ist, daß das Anlassen des Motors erheblich rascher vor sich geht und der sogenannte Zentrator, wie er sonst vorhanden sein muß,' um vom Anlassen auf den normalen Betrieb überzugehen, fortfallen kann. Es genügt vielmehr das Anlassen des Motors mit Benzin, um nach wenigen Augenblicken den Motor zu befähigen, das gewünschte Gasgemisch Selbst durch die vereinigte konzentrische Wasch-, Kühl- und Trockenvorrichtung anzusaugen. Ein weiterer, ebenfalls speziell für eine derartige Lokomobile wichtiger Vorteil ist der außerordentlich günstige Einbau der verhältnismäßig kleinen Wasch-,. Kühl- und Trockenvorrichtung und deren leichte und gute Reinigungsmöglichkeit. Die Vorrichtung läßt sich mit ihrem seitlich abgesetzten Teil ohne weiteres zwischen die beiden den Rahmen bildenden U-Träger einsetzen und an diesen befestigen, und für die Reinigung genügt es, den konischen Winkelstutzen mit der eingebauten Spritzbrause abzuschrauben, um ohne weiteres von oben die Zugänglichkeit zu dem inneren Teile der Vorrichtung zu haben.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine Ansicht einer Sauggaslokomobile mit der eingebauten Vorrichtung im Schnitt, während Fig 2 eine Draufsicht zeigt.
α ist der Generator, welcher in bekannter Weise getrennt von der Waschvorrichtung vorn in den Rahmen eingehängt ist, und aus dem die erzeugten Gase durch das Rohr b oben austreten. Zwischen die U-Träger c des Rahmens ist nun der prismatische Behälter d der Wasch-, Kühl- und Trockenvorrichtung von oben eingebaut, deren Deckel e konzen
trisch den konischen Winkelstutzen f trägt. In diesen ist nun ebenfalls konzentrisch die Kühlwasserzuleitung g eingebaut, welche einstellbar einen Düsenkegel h an ihrer Mün- 50 dung hat. Im unteren Teil ist ein Uberlaufrohr i und ein Zwischenboden mit Sieböffnungen k angeordnet, welcher zur konzentrischen Führung des inneren Trockenbehälters I dient, der selbst in dem unteren Teil als 55 Sieb m ausgebildet ist. Oben ist der Trokkenbehälter durch einen Krümmer η an der Rückwandung des Außenbehälters d .befestigt und an ein langes Uberleitungsrohr 0 angeschlossen, welches zu dem Zylinderkopf p des 60 Motors führt. Der Zwischenraum zwischen den Wandungen I und d ist mit geeignetem Filtermaterial gefüllt, ebenso das Innere des Behälters I.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Wasch-, Kühl- und Trockenvorrichtung an Sauggaslokomobilen, bei welcher das in einem getrennten Generator erzeugte Gas von oben mittels eines konischen Stutzens eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem in stehender Anordnung auf dem Motorrahmen (c) ■ zwischen Generator (a) und Motor eingebauten Behälter (d) besteht, in den konzeritrisch ein rohrförmiger Innenbehälter (I) und oberhalb desselben unmittelbar unterhalb der Mündung des Gaseintrittsstutzens (f) eine Wasserschleierdüse (h) eingebaut sind, derart, daß das Sauggas infolge Durchtritts durch den Wasserschleier und die berieselte Füllung von Filtermaterial (Koks ο. dgl.) des Außenbehälters (d) zunächst wirksam gekühlt sowie gereinigt und darauf in dem mit lockeren Eisenspänen o. dgl. beschickten Innenbehälter (/) getrocknet wird, um unter Kühlhaltung durch den Wasserschleier beim Übertritt in die Verbindungsleitung (0) als genügend reines, kaltes und trockenes Kraftgas in den Zerstäuberkopf (p) des Motors zu gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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