DE274356C - - Google Patents

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DE274356C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/46Electrically-operated clockwork meters; Oscillatory meters; Pendulum meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 274356 KLASSE 21 e. GRUPPE
Es sind Zeitzähler bekannt, bei denen die Abstufung der Geschwindigkeit des Zählers in Abhängigkeit von der Stromstärke erfolgt. Diese Zeitzähler dienen mittelbar der Feststellung der verbrauchten Kilowattstunden. Sie laufen mit einer der Stromstärke proportionalen Geschwindigkeit.
Es sind ferner Zeitzähler bekannt, welche neben dem Kilowattstundenzähler eingebaut werden, um die der Rabattberechnung zugrunde zu legende Benutzungsstundenzahl zu zählen. Sie laufen mit konstanter Geschwindigkeit; sie bestehen aus einer Uhr, deren Arretierung bei Überschreitung einer vereinbarten Stromstärke gelöst wird.
Dieses Verfahren zur Zählung der Benutzungsstundenzahl hat den Nachteil, daß es die Schwankungen der Entnahmestromstärke über jener Höhe, bei welcher die Arretierung gelöst wird, unberücksichtigt läßt. Die Konsumenten A, B und C im nachstehenden Zahlenbeispiel weisen neben gleichen Kilowatt-Stundenzahlen auch gleiche Benutzungsstundenzahlen auf. Sie erhalten daher die gleiche Vergütung, obschon sie die Zentrale sehr ungleich belasten.
A entnimmt 800 St. X 2 KW. + 50 St. X 1 KW. + 50 St. X 3 KW. B » 600 » X 2 » -j- 150 »χι» -J- 150 » χ 3 » C » 400 » X 2 » -j- 25° »Xi» + 250 » χ 3 »
55
Diesen Nachteil beseitigt die vorliegende Erfindung, gemäß welcher die Geschwindigkeit des Zeitzählers von der Höhe der Stromentnahme derart beeinflußt wird, daß dieselbe mit steigender Stromstärke ^bis zu einem bei einer mittleren Stromstärke liegenden Höchstwert steigt, um dann konstant zu bleiben oder zu sinken.
So wird es unmöglich, daß die Stromentnahmen, die über und unter der Mittelentnähme liegen, sich so ausgleichen wie im obigen Zahlenbeispiel die je 50, 150 und 250 Stunden mit Belastungen von 1 und 3 KW.
Derjenige, welcher längere Zeit beiderseitig
von der mittleren Stromhöhe abgewichen ist, erhält bei dem neuen Zählverfahren weniger Stunden gezählt als der, welcher nur kurze Zeit beiderseitig abgewichen ist. Dagegen kann er bei dem alten Zählverfahren, wie die obigen Zahlenbeispiele zeigen, neben gleichem Kilowattstundenverbrauch die gleiche Anzahl Benutzungsstunden gezählt erhalten und damit denselben für die Rabattgewährung wichtigen Quotienten »Kilowattstundenzahl dividiert durch Benutzungsstundenzahl« erreichen.
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Zahlenbeispiel:
A. Altes Verfahren.
Läuft der Zeitzähler in einer Stunde η mal um, so zeigen die Zeitzähler aller drei Abnehmer A, B und C je 900 Benut sungsstunden. Der Quotient beträgt für alle drei 1800 KWSt. dividiert durch 900 Stunden, das sind 2 KW.
B. Neues Verfahren.
Läuft der Zeitzähler bei ι KW. mit 0,6 n, bei 2 KW. mit n, bei 3 KW. einmal mit o, das andere Mal mit η Umdrehungen in der Stunde, so ergeben sich folgende Benutzungsstundenzahlen :
I.
Für A 800 η +
» B 6οο η +
» C 400 η +
30 n
η
ο = 830 n
° = 690 η
ο = 55° η·
II.
Für A 800 η -f-
» B 6οο η -j-
» C 400 η +
30 η + 5On = 88ο η
90 η -j- 150 η = 840 η
150 η -|- 250 η == 8οο η.
Mit zunehmender Länge der Abweichungen von der mittleren Stromentnahme steigt also das Verhältnis »Kilowattstundenzahl durch Benutzungsstundenzahl« nämlich:
I. von 1800 : 830 auf 1800 : 690 auf
1800 : 550, das ist von 2,16 auf 2,6 auf 3,27.
II. von 1800 : 880 auf 1800 : 840 auf 18 : 800, das ist von 2,04 auf 2,14 auf 2,25.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel:
Eine Uhr treibt die Scheibe a, welche die
Stange i hin und her bewegt ' und dadurch das Klinkwerk m, n, b weiterschaltet. Das Zählwerk wird durch die Scheibe b getrieben.
Der Strom geht über die Spule c. Ist die Stromstärke gleich Null, so zieht die Feder d den Eisenkern e und den Hebel f in die Höhe.
Die Rolle g geht nach unten und links. Ihr folgt unter dem Zug der Feder h die Stange i, und der Vorsprung k arretiert sich an 1.
Bei Erreichung der verabredeten Stromstärke wird e in die Spule c gezogen, f geht herunter, g geht nach oben und rechts. Dieser Bewegung folgt i, die Arretierung wird gelöst, und α läuft. Die Geschwindigkeit von b bestimmt sich aus dem Ausschlagswinkel von m und damit aus dem Weg der Klinke n. Mit steigender Stromstärke wird i immer weiter nach rechts gedrückt, und der Ausschlagswinkel von m erhöht sich, die Geschwindigkeit von b steigt. Diese Steigerung endet, wenn i in äußerster Rechtsstellung steht. Das erfolgt bei mittlerer Stromstärke, die Geschwindigkeit des Zählwerkes hat ihren maximalen Wert erreicht. Soll die Geschwindigkeit konstant bleiben, so wird durch eine Hubbegrenzung 0 die weitere Bewegung von e unmöglich gemacht. Ist eine Hubbegrenzung 0 nicht vorhanden, so sinkt e weiter, g geht nach oben und links. Die Stange i geht nach links, und der Ausschlagswinkel von m verringert sich wieder, bis sich k auf / setzt und Stillstand eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Zählen der Benutzungsstunden in elektrischen Anlagen, gekennzeichnet durch die Beeinflussung der Zählgeschwindigkeit eines Zeitzählers von der Entnahmestromstärke, derart, daß die Geschwindigkeit bis zu einem bei einer mittleren Stromstärke liegenden Höchstwerte steigt und dann konstant bleibt oder sinkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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