DE2722097A1 - (meth)acryloxy-alkylpropanale - Google Patents

(meth)acryloxy-alkylpropanale

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DE2722097A1 DE19772722097 DE2722097A DE2722097A1 DE 2722097 A1 DE2722097 A1 DE 2722097A1 DE 19772722097 DE19772722097 DE 19772722097 DE 2722097 A DE2722097 A DE 2722097A DE 2722097 A1 DE2722097 A1 DE 2722097A1
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    • C08F20/00—Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and only one being terminated by only one carboxyl radical or a salt, anhydride, ester, amide, imide or nitrile thereof
    • C08F20/02—Monocarboxylic acids having less than ten carbon atoms, Derivatives thereof
    • C08F20/10—Esters
    • C08F20/26—Esters containing oxygen in addition to the carboxy oxygen
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Description

- 2 - O.Z. 32 591
(Meth)aeryloxy-alkylpropanale
Ester aus Alkanolen und Acrylsäure oder Methacrylsäure werden in technischem Maßstab in großer Menge durch Veresterung unter Verwendung saurer Katalysatoren, wie Sulfonsäuren oder Mineralsäuren, z.B. Schwefelsäure, hergestellt. Ester dieser Art können auch durch Umesterung unter Verwendung saurer oder alkalischer Katalysatoren hergestellt werden. Setzt man jedoch ß-Hydroxy-alkylpropanale als Alkohole bei der Umesterung von (Meth)acrylsäurealkylestern ein, so verharzen diese unter den üblichen Reaktionsbedingungen praktisch vollständig. Eine starke Verharzung wird auch beobachtet, wenn man ß-Hydroxypropanale mit Acrylsäure oder Methacrylsäure unter Zusatz von Sulfonsäuren oder von Mineralsäuren unter sonst üblichen Reaktionsbedingungen verestern will»
Es wurde nun gefunden, daß man (Meth)acryloxy-alkylpropanale der allgemeinen Formel (1)
0 H R21
H-C =C-C-O-C-C-C
R1 R^ R^ U
in der R1 für H oder CH , R2 für H oder einen 1 bis 3 C-Atome enthaltenden Alkylrest, R^ für einen 1 bis 2 C-Atome enthaltenden Alkylrest und R für einen 1 bis 4 C-Atome enthaltenden Alkylrest stehen, herstellen kann, indem man (Methacrylsäure mit ß-Hydroxy-alkylpropanalen der allgemeinen Formel (2)
ρ H ι ^H
R-C-C-C ,
OH R^ U
in der R , R^ und R die für die allgemeine Formel (1) angegebene Bedeutung haben, in Gegenwart von indifferenten Verdünnungsmitteln sowie geringen Mengen Sulfonsäuren und Mine-
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- 3 - O.Ζ, 32 591
ralsäuren bei erhöhter Temperatur umsetzt. Als ß-Hydroxialkylpropanale können vorzugsweise 2,2-Dimethyl-3-hydroxipropanal, 2-Hydroximethyl-2-methylbutanal, 2-Hydroximethyl-2-methylpentanal, 2-Äthyl-2-hydroximethylhexanal und 3-Hydroxi-2,2,4-trimethylpentanal verwendet werden» Die (Meth)acryloxy-alkylpropanale der allgemeinen Formel (1) sind neu. Bei ihrer Herstellung durch Veresterung der (Meth)acrylsäure mit ß-Hydroxyalkylpropanalen (2) wird die (Meth)acrylsäure in einer Menge von 1 bis 5 Mol, vorzugsweise von 1,2 bis 2 Hol je Mol des Hydroxyalkylpropanals eingesetzt. Als indifferente Verdünnungsmittel haben sich z.B. flüssige Halogenalkane, insbesondere Chloralkane mit Siedepunkten zwischen 40°C und 190°C bewährt. Beispiele für derartige Chloralkane sind besonders Chloroform, Äthylenchlorid, Trichloräthylen sowie ferner Tetrachlorkohlenstoff, Methylenchlorid, Perchloräthylen, Trifluor-trichloräthylen. In Frage kommen ferner aliphatische Ketone wie Methylterto-butylketon, 3-Methylbutanon, 2,2'-Dimethylpentanon-2 sowie flüssige Aromaten wie Benzol, Toluol, Xylol, Chlorbenzol sowie gesättigte KW wie Cyclohexane Die Konzentration des Hydroxy-alkyl-propanal und (Meth)acrylsäure in den indifferenten Verdünnungsmitteln liegt meist zwischen 15 und 90, insbesondere zwischen 30 und 70 Gew.?. Bei der Veresterung werden geringe Mengen einer Sulfonsäure und einer Mineralsäure als Veresterungskatalysator eingesetzt. Die Menge an Sulfonsäure liegt meist zwischen 0,5 und 5> vorzugsweise zwischen 1 und 3,5 MoljS, bezogen auf die Menge der (Meth)acrylsäure, die Menge der Mineralsäure liegt meist zwischen 0,1 und 3, vorzugsweise zwischen 0,5 und 1,5 Mol?, bezogen auf die (Meth)acrylsäure. Geeignete Sulfonsäuren sind z.B„ p-Toluolsulfonsäure, Benzolsulfonsäure oder Sulfonsäuregruppen enthaltende Ionenaustauscher, Methansulfonsäure, Naphtalinsulfonsäure, Sulfophthalsäuren, vorgezogen werden p-Toluolsulfonsäure, Methansulfonsäure. Als Mineralsäuren sind inbesondere Schwefelsäure, sowie ferner Chlorwasserstoffsäure, Phosphorsäure, Borsäure geeignet. Die Veresterung wird im allgemeinen bei erhöhter Temperatur durchgeführt, wobei sich die Temperaturen zwischen 40 und 120, insbesondere zwischen 60 und 90°C besonders bewährt haben.
809847/0300 " * "
- l'< - O.z. 32 591
Vorzugsweise wird das bei der Veresterung entstehende Wasser während der Reaktion abdestilliert. Bei der Durchfühung der Veresterungsreaktion kann man beispielsweise das indifferente Lösungsmittel, das den sauren Veresterungskatalysator enthält, vorlegen und die (Meth)acrylsäure und den ß-Hydroxy-alkylpropanal nach Maßgabe ihrer Veresterung aus getrennten Gefäßen bei erhöhter Temperatur zugeben. Dabei können die Reaktanten in Form ihrer Lösung in indifferentem Verdünnungsmittel zudosiert werden. Man kann aber auch nur einen Teil des sauren Veresterungskatalysators, beispielsweise die Mineralsäure, in indifferentem Lösungsmittel vorlegen und die Sulfonsäure gleichzeitig mit dem Reaktanten aus getrennten Reaktionsgefäßen, z.B. als Lösung in indifferentem Lösungmittel, zugeben. Schließlich kann man auch eine Lösung der Sulfonsäure in indifferentem Lösungsmittel vorlegen und die Mineralsäure gleichzeitig mit den Reaktanten, vorzugsweise aus getrennten Vorratsgefäßen als Lösung in indifferetem Verdünnungsmittel zudosieren. Es ist nicht erforderlich, daß während der ganzen Veresterungsreaktion Sulfonsäure und Mineralsäure im Reaktionsgemisch zugegen sind, vielmehr ist es möglich, die eine Art des sauren Veresterungskatalysators, z.B. die Sulfonsäure dem Reaktionsgemisch, das von Anfang an die andere Art des sauren Veresterungskatalysators, d.h. z.B. Mineralsäure, enthält, erst zuzufügen, wenn schon ein Teil der Reaktanten verestert ist. Im allgemeinen ist es allerdings von Vorteil, sowohl Sulfonsäure als auch Mineralsäure von Anfang an im Reaktionsgemisch zu haben.
Bei der Veresterung wird vorteilhaft in Gegenwart von Stabilisatoren (= Polymerisationsinhibitoren) gearbeitet, deren Menge, bezogen auf die Menge an (Meth)acrylsäure im allgemeinen zwischen 0,1 und 3, vorzugsweise zwischen 0,2 und 1 Gew.* liegt. Als Stabilisatoren kommen insbesondere p-Hydroxianiisol und Kresol sowie andere (substituierte) Hydroxianisole und Phenole wie z.B. Resorcin und Brenzkatechin ferner Cu-Salze wie CuCl2, CuBr2, CuSO11, Cu3(PO3)2, Cu(N0,)2 und CuO in Frage.
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Nach Abschluß der Veresterungsreaktion kann das Reaktionsgemisch aufgearbeitet werden indem man beispeilsweise das Verdünnungsmittel entfernt, überschüssige Säure neutralisiert und den Rückstand unter vermindertem Druck z.B. mit einem Dünnschichtverdampfer reinigt.
Die (Meth)acryloxy-alkylpropanale der allgemeinen Formel (1) sind bei Raumtemperatur flüssige Stoffe, die wegen ihrer großen Neigung zur Polymerisation im allgemeinen in Gegenwart von Stabilisatoren unter schonenden Bedingungen, z.B. unter vermindertem Druck, unter Einsatz von Dünnschichtverdampfern destilliert werden können. Unter Luftabschluß, zweckmäßig mit einem geringen Gehalt an üblichen Stabilisatoren, können sie gelagert werden. Sie eignen sich beispielsweise als Ausgangsstoffe zu Synthesen, bei denen Reaktionen an der C-C-Doppelbindung und/oder Aldehydgruppe durchgeführt werden. Beispielsweise können diese beiden Gruppen für sich oder getrennt in an sich üblicher Weise katalytisch hydriert werden.
Außerdem sind die neuen (Meth)acryloxy-alkylpropanale der allgemeinen Formel (1) wertvolle Monomere, die die Herstellung von Homo- und Copolymerisaten mit Carbonylgruppen ermöglichen. Ihre Verwendung als Monomere für die Herstellung von Polymerisaten hat den Vorteil, daß sie im Vergleich zu anderen Aldehydgruppen enthaltenden Monomeren, z.B. Crotonaldehyd, sehr viel leichter polymerisieren, beziehungsweise bei ihrem Einsatz im Vergleich zu Acrolein sehr viel weniger zu Umweltbelastungen führen. Bei der Herstellung von Polymerisaten und Copolymerisaten wird vorzugsweise in Gegenwart indifferenter Verdünnungsmittel insbesondere von Wasser oder von organischen Lösungsmitteln wie Alkoholen, Kohlenwasserstoffen und flüssigen Aromaten, z.B. Benzol, unter Verwendung der üblichen Polymerisationsinitiatoren, z.B. in wäßrigem Medium Wasserstoffperoxid oder Persulfaten, wie Ammonium- oder Kaliumpersulfat, in organischem Medium von organischen Peroxiden, wie Benzoylperoxid, Dicumy!hydroperoxid oder Azobisnitrilen, wie Azobisbutter-
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-C- O.Z. 32 591
säurenitril unter den Bedingungen;die für die Emulsions-, Suspensions- oder Lösungspolymerisation üblich sind, beispielsweise bei Temperaturen von Raumtemperatur bis 10O0C, gearbeitet. Als Comonomere für die Herstellung von Copolymerisaten, die in Mengen von 1 bis 99»5» insbesondere in Mengen von 50 bis 99»5» vorzugsweise in Mengen von 80 bis 99 Gew.5?, bezogen auf die gesamte Menge der Monomeren, eingesetzt werden können, kommen vor allem aromatische Vinylverbindungen wie Styrol, Vinyl- und/oder Vinylidenhalogenide, wie besonders Vinylchlorid und Vinylidenchlorid, monoolefinisch ungesättigte Carbonsäureester mit meist 4 bis 12 C-Atomen, z.B. Vinylester und/oder (Meth)acrylester, wie Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinyl-nbutyrat, Methylacrylat und -methacrylat, Äthylacrylat, n-Butylacrylat und -methacrylat, Isobutylacrylat, 2-Äthylhexylacrylat und -methacrylat und tert.-Butylmethacrylat, ec,ß-olefinisch ungesättigte Carbonsäurenitrile wie besonders Acrylnitril, oCjß-monoolefinisch ungesättigte Mono- und/oder Dicarbonsäuren und/oder deren gegebenenfalls am Stickstoffatom substituierte Amide, wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylamid, Methacrylamid, N-Methylolmethacrylamid, N-n-Butoxymethylacrylamid und N-Acetoxymethacrylamid und Gemische von Monomeren der genannten Art in Frage.
Die in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile.
Beispiel 1
In einem Reaktionsgefäß mit Rückflußkühler und Rührer werden 1*32 Teile Acrylsäure zusammen mit 7 Teilen p-Toluolsulfonsäure, 1 Teil Kupfer-II-chlorid und 1,5 Teilen Hydrochinon-monomethyl- äther in 1000 Teilen Chloroform gelöst und die Lösung zum Sieden erhitzt. In die siedende Lösung gibt man innerhalb von i» Stunden gleichmäßig verteilt eine Lösung von 408 Teilen Hydroxypivalinaldehyd in 1000 Teilen Chloroform. Nach Zugabe der Hydroxypivalinaldehyd-Lösung gibt man 1I Teile Schwefelsäure
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(96 %-±g) zu und destilliert das entstehende Wasser azeotrop ab« Nach Beendigung der Reaktion und Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit verdünnter Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen und anschließend das Chloroform unter vermindertem Druck von 0,5 nun Hg bis zum Erreichen einer Destillationstemperatur von 45°C abdestilliert. Der Rückstand wird in einem Dünnschichtverdampfer destilliert und man erhält 425 Teile Acryloxypivalinaldehyd (68 % der Theorie, bezogen auf Hydroxialdehyd) vom Siedepunkt 48 bis 500C bei 0,3 mm Hg. Analysenwerte: C gefunden: 61,5 (berechnet: 61,5) H gefunden: 8,3 (berechnet: 7,8) 0 gefunden: 30,1 (berechnet: 30,7)
Beispiel 2
In ein Reaktionsgefäß mit Rückflußkühler und Rührer werden 320 Teile Methacrylsäure, 4 Teile p-Toluolsulfonsäure, 1 Teil Kupfer-II-chlorid und 1,6 Teile Hydrochinonmonomethyläther in 1200 Teilen Chloroform gelöst und die Lösung zum Sieden erhitzt. Zu der siedenden Lösung läßt man innerhalb von h Stunden eine Lösung von 344 Teilen Hydroxypivalinaldehyd in 1200 Teilen Chloroform zulaufen., Nach der Zugabe der Hydroxypivalinaldehyd-Lösung gibt man 4 Teile Schwefelsäure (96 £-ig) zu und destilliert das bei der Reaktion entstehende Wasser azeotrop ab. Nach Beendigung der Reaktion und Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit verdünnter wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung gewa schen. Nach dem Abdestillieren des Chloroforms unter verminder tem Druck bis zu einer Siedetemperatur von 45°C wird der Rück stand bei 950C und 0,4 mm Hg in einem Dünnschichtverdampfer destilliert. Man erhält 274 Teile Methacryloxypivalinaldehyd (48 % der Theorie, bezogen auf Hydroxialdehyd) vom Siedepunkt 51 bis 560C bei 0,3 mm. Analysenwerte: C gefunden: 62,0 % (berechnet: 64,5 %) H gefunden: 9,2 % (berechnet: 9,8 %) 0 gefunden: 25,9 % (berechnet: 25,8 %)
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- 9 - O. Z. 52 591
Beispiel 3
In einem Reaktionsgefäß mit Rückflußkühler und Rührer werden 108 Teile Acrylsäure zusammen mit 2 Teilen p-Toluolsulfonsäure, 1,5 Teilen konz. Schwefelsäure, 0,3 Teilen Kupfer-II-chlorid und 1 Teil Hydrochinon-monomethyläther in 1IOO Teilen Äthylenchlorid gelöst und die Lösung zum Sieden erhitzt. Hierzu gibt man innerhalb 2 Stunden 144 Teile 3-Hydroxi-2,2,4-trimethylpentanal. Nach azeotropem Abdestillieren des Reaktionswassers arbeitet man, wie in Beispiel 1 angegeben, weiter und erhält 75 Teile 3-Acryloxi-2,2,^-trimethylpentanal (38 % d.Th. bezogen auf das Pentanal) Siedepunkt 55 bis 580C bei 0,2 mm Hg.
Beispiel 4
In einem Reäktionsgefäß mit Rückflußkühler und Rührer werden 34 Teile Acrylsäure zusammen mit 1 Teil p-Toluolsulfonsäure, 0,2 Teilen Kupfer-II-chlorid und 0,3 Teilen Hydrochinonmonomethyläther in 150 Teilen Chloroform gelöst und die Lösung zum Sieden erhitzt. Hierzu gibt man innerhalb 2 Stunden 65 Teile 2-Hydroximethyl-2-methylpentanal in 100 Teilen Chloroform und anschließend 0,7 Teile konz. Schwefelsäure. Nach azeotropem Abdestillieren des Reaktionswassers arbeitet man, wie im Beispiel 1 angegeben, weiter und erhält 19 Teile 2-Acryloximethyl-2-methylpentanal (4l % bezogen auf das Pentanal) Siedepunkt 57 bis 69°C bei 1,3 mm Hg.
Verwendungsbeispiel A
Zu einer Lösung von 0,2 Teilen Natrium-C^-paraffinsulfonat in 200 Teilen Wasser werden bei 850C gleichzeitig (a) eine Mischung aus 124 Teilen Wasser, 2,5 Teilen Natrium-C.^-paraffinsulfonat, 3OO Teilen n-Butylacrylat, 20 Teilen Acrylnitril, 5 Teilen Acrylsäure und ^O Teilen Acryloxypivalinaldehyd während 2 Stunden und (b) eine Lösung von 2 Teilen Kaliumperoxidisulfat
- 9 809847/0300
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in 98 Teilen Wasser während 2 1/2 Stunden gegeben. Man läßt noch 2 Stunden bei 85°C nachreagieren und kühlt dann ab. Erhalten wird eine wäßrige Dispersion eines Acryloxypivalinaldehyd-Copolymerisates.
Verwendungsbeispiel B
In eine Lösung von 15 Teilen einer 20 ?-igen wäßrigen Lösung von mit 25 Mol oxäthyliertem Isooctylphenol in 200 Teilen Wasser werden bei 850C gleichzeitig a) I50 Teile Vinylacetat, 150 Teile Vinylpropionat und 18,75 Teile Acryloxipivalinaldehyd, emulgiert mit 22,5 Teilen einer 20 ίί-igen wäßrigen Lösung von mit 25 Mol oxäthyliertem Isooctylphenol in 170 Teilen Wasser und b) 1,5 Teilen Kaliumpersulfat in 60 Teilen Wasser gegeben. Beide Zuläufe werden so reguliert, daß die Zulaufdauer 2,5 Stunden beträgt. Anschließend wird die Mischung bei 850C 2,5 Stunden nachpolymerisiert. Nach dem Abkühlen wird eine wäßrige Dispersion eines Vinylacetat-Vinylpropionat-Copolymerisats erhalten.
BASF Aktiengesellschaft
809847/0300

Claims (3)

  1. BASF Aktiengesellschaft
    Unser Zeichen: O. Z. 32 591 Wd/ML
    6700 Ludwigshafen, den 12.05.1977
    Patentansprüche
    ^7) (Meth)acryloxy-alkylpropanale der allgemeinen Formel (1)
    0 η r1< η
    Il « I / "
    H9C=C-C-O-C-C-C
    1I '2M ^O
    R1 IT R^ U
    in der R1 für -H oder -CH , R2 für -H oder einen 1 bis
    3 C-Atome enthaltenden Alkylrest, R^ für einen 1 bis
    2 C-Atome enthaltenden Alkylrest und R für einen 1 t
    4 C-Atome enthaltenden Alkylrest stehen.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von (Meth)acryloxy-alkylpropanalen der allgemeinen Formel (1), dadurch gekennzeichnet» daß man (Meth)acrylsäure mit ß-Hydroxy-alkylpropanalen der allgemeinen Formel (2)
    H ? /H
    RC-C-C ,
    · M ^*0
    OH R^ U
    in der R , R^ und R die für die allgemeine Formel (1) angegebene Bedeutung haben, in Gegenwart von indifferenten Verdünnungsmitteln sowie geringen Mengen Sulfonsäuren und Mineralsäuren bei erhöhter Temperatur umsetzt.
  3. 3. Verwendung von (Meth)acryloxy-alkylpropanalen der allgemeinen Formel (1) als Comonomere für die Herstellung von Copolymerisaten.
    809847/0300
    10/77 - 2 -
    ORIGINAL INSPECTED
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