DE27088C - Einrichtung zur Herstellung gedeckter Nähte an Ledernähmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung gedeckter Nähte an Ledernähmaschinen

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DE27088C
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G. FRAENKEL, in Firma ROSENBERG & FRAENKEL in Berlin N., Elsasserstrafse 22
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    • D05D2305/00Operations on the work before or after sewing
    • D05D2305/22Physico-chemical treatments
    • D05D2305/30Physico-chemical treatments using adhesive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. September 1883 ab.
Eine gedeckte Naht erhält man auf die Weise, dafs man in die Oberfläche des Leders in der Richtung der Naht einen schrägen Einschnitt, Einrifs genannt, macht und in diese kanalartige Vertiefung die Naht verlegt, welche alsdann wieder zugedrückt oder verdeckt wird. Die bisherige Herstellung der Naht, welche in dieser Weise nur von der Hand gemacht werden konnte, verlangt das Zudrücken des Einrisses als eine nach dem Nähen besonders auszuführende Manipulation. Bei der vorliegenden Einrichtung geschieht das Nähen im Einrifs und das Zudrücken desselben gleich während der Arbeit.
Auf beiliegender Zeichnung (Blatt I) ist die Einrichtung zur Herstellung gedeckter Nähte zunächst für Stiefelsohlen dargestellt. Fig. 1 zeigt den Drücker und die Stichplatte nebst dem Stiefel von der dem Arbeiter gegenüberliegenden Seite gesehen. Der Drückerfufs a ist nach rückwärts (innen) gekröpft, so dafs das Arbeitsstück vorn und zu beiden Seiten der Nadel frei herumgeführt werden kann. Die Sohle b des Drückers, in Fig. 3 besonders dargestellt, ist so geformt, dafs die beiden Seitenkanten nach dem Stichloch hin spitz zulaufen und um das Stichloch herum nur einen schmalen Eisensteg stehen lassen. Diese zugespitzte Form ist nothwendig, um die sich nach innen einbiegenden Ränder der Sohle (deren concave Ränder) dicht um das Stichloch herumführen können, ohne mit den Ecken der Drückersohle in Berührung zu kommen. Den wesentlichen Theil des Drückerfufses bildet die nach oben gerichtete Nadelhülse c. Dieselbe dient einerseits zur Führung und zum Schutz des Oberleders gegen die Nadel und andererseits zum Schutz der Nadel beim Benähen von Eisentheilen, wie z. B. Kothflügel, Schnallen etc., von welchen weiter unten Erwähnung geschieht.
Um das Oberleder ganz von der Kante des Stiefels abzuhalten und damit die Aussicht auf die zu bildende Naht nicht verdeckt wird, ist noch ein Schutzflügel d angebracht, welcher jenes niederhält.
Eine weitere Einrichtung bildet der Anschlag der Sohle des Stiefels, welcher einmal am Drückerfufs und zum anderen auf der Stichplatte angebracht ist. Beide Theile sind verstellbar eingerichtet, je nach der Breite des Lederrandes, welcher über die Naht hinausgeht. Der Anschlag am Drückerfufs wird durch die Klammer e, Fig. 1, 2 und 3, erreicht, den Anschlag auf der Stichplatte bildet die Platte /, Fig. ι und ia.
Eine Modification des Drückerfufses ist in Fig. 4 dargestellt, und zwar wird hier die Sohlfläche durch ein bewegliches Stück künstlich verbreitert, um den Druck auf eine gröfsere Nahtlänge auszuüben. Es ist demzufolge Unter der Sohle ein hebelartiges Stück g angesetzt, welches in h seinen Drehpunkt hat und im Rücken von einer Blattfeder i, die am Drückerfufs befestigt ist, bei geraden Nähten nach vorn gedrückt wird, bei concaven inneren Nähten jedoch durch die Führung des Stiefels eine Zurückschiebung erleidet.
Die weitere Einrichtung betrifft die Stichplatte. Diese ist ambosartig erhöht, damit man Raum gewinnt, den gewölbten Theil der Sohle des Stiefels in jeder Stellung zur Nadel zu
bringen. Dicht neben dem Stichloch befindet sich einerseits ein kleiner Dorn k, welcher den Einrifs stets offen hält, hinter dem Stichloch ist aber ein keilförmiges Stück / angesetzt, welches die Einrifskante nach oben zwängt und den Einrifs schliefst, währenddem gleichzeitig von oben her der Druck des Drückerfufses wirkt. Um dem freistehenden Sohlrand auf seinem Wege über die Stichplatte hinreichenden Spielraum zu gewähren, ist die letztere um das Stichloch herum kanalartig vertieft, wie Fig. ι und ι a zeigen.
Der Transporteur besitzt ferner die Eigenthümlichkeit, vermittelst eines, zweier oder dreier Zähne stets im offenen Einrifs das Leder zu erfassen, um es vorzuschieben, so dafs die Spuren der Transporteurspitzen nicht auf dem Arbeitsstück sichtbar zurückbleiben, sondern von der Naht gedeckt werden.
Eine Modification des Transporteurs ist in Fig. 2 a und 2 b dargestellt. Hier befindet sich nämlich der am Stichloch sitzende Dorn k weitab von demselben nach rechts gelegen, und der Transporteur greift wie eine Klammer derartig um das Stichloch herum, dafs vor und hinter dem letzteren ein Paar Transporteurkrallen ζ»1 ν hervortreten. Der Zweck dieser Anordnung ist folgender: Benäht man den Stiefel an der Spitze um die kurze Ecke herum, so gelangt die Sohle in die Stellung x-y, und zwar mit Unterstützung der transportirenden Krallen v1. Wenn aber diese kleine Rundung benäht ist, so gelangt die Sohle in die zweite Stellung xx-y\ und es ist ersichtlich, dafs die Transporteurkrallen w1 jetzt die Sohle nicht mehr erreichen können, zum Zweck des Vorschiebens; diese Function übernehmen nun die beiden anderen Krallen v. Es geht daraus hervor, dafs die wechselseitige Wirkung der Transporteurkrallen v1 und Ό von gröfster Wichtigkeit beim Benähen runder Ecken von sehr kleinem Radius ist, wie sie die Spitzen der Stiefelsohlen haben.
Die dargestellte Einrichtung läfst sich ferner theilweise auf das Vernähen von Kothflügeln ausdehnen, wie Fig. 5 zeigt. Man sieht hier ebenfalls die ambosartige Stichplatte, deren Oberfläche jedoch ganz glatt und von sehr geringem Umfang ist, so dafs man selbst in die scharfen Ecken hinein, welche das Kothflügeleisen bildet, correct vernähen kann. Der Drückerfufs ist ebenfalls ganz glatt und trägt die Hülse c zum Schutz der Nadel gegen das Kothflügeleisen, welches, wie in der Zeichnung dargestellt, bis hart an das Stichloch herangehen darf. Dasselbe, was für ■ Kothflügel gilt, läfst sich auch auf Schnalleneisen und ähnliche Gegenstände ausdehnen.
In Fig. 6 ist ferner die Einrichtung dargestellt zur Herstellung von Maschinenriemen u. a. mit verdeckter Naht auf einer oder beiden Seiten.
Zu dem Zweck befindet sich am Drückerfufs ein Dorn k1, wie solcher an der Stichplatte mit k bezeichnet, und das Zudrücken der Naht geschieht in der oben beschriebenen Weise, indem auch am Drückerfufs ein keilförmiger Ansatz / umgekehrt sitzt, gleichwie an der Stichplatte in Fig. ι und 2.
Bei Herstellung von Treibriemen, welche aus mehreren Schichten dicken Leders bestehen, sowie beim Vernähen von Lackleder, z. B. bei Kothflügeln, hat sich als ein wesentliches Bedürfhifs herausgestellt, den Widerstand der Nadel infolge der Reibung beim Durchstechen des Leders zu vermindern; dies kann nur durch Schmieren der Nadel mit OeI oder besser mit Talg erreicht werden. Zu dem Zweck ist es nöthig, die Nadelspitze kurz vor ihrem Eindringen in das Leder mit jenem Schmiermittel zu betupfen, und da dies nur von der Maschine selbstthätig geschehen kann, so ist dementsprechend an den Leder-Nähmaschinen folgende Vorrichtung angebracht. In der Höhe der Nadelspitze bei ihrer höchsten Stellung befindet sich eine zur Nadel gerichtete cylindrische horizontale Talgbüchse a, Fig. 1, 2 und 3, Blatt II, welche einer Klystierspritze ähnlich sieht. Dieselbe wird vermittelst eines am Kopf der Maschine sitzenden Armes b von einer Hülse c getragen, jedoch läfst sich die Talgbüchse a in der Richtung ihrer Achse zur Nadel hin verschieben, so dafs die Mündung der Büchse bezw. das heraustretende Schmiermaterial die Nadel gerade berührt. Das Betupfen wird nun durch den Gang der Maschine besorgt, und zwar in folgender Weise: Auf dem Umfang der Kurbelscheibe e sitzt ein Daumen /, welcher den doppelarmigen Hebel g h i in schwingende Bewegung versetzt. Das untere Ende i dieses Hebels trägt einen kleinen Hammer, der jedes Mal, wenn oben der Daumen das Hebelende wegdrückt, gegen die Talgbüchse trifft und diese mit der Nadel in Berührung bringt. Die Spitze der Nadel benetzt sich sogleich mit geschmolzenem Talg, weil jene durch die Reibung beim Nähen des Leders erwärmt wird. Das Schmieren der Nadel geschieht nur in ihrer höchsten Stellung. Der Hebel g h i wird stets durch eine Feder k dem Umfang der Kurbelscheibe genähert, jedoch ohne diese direct zu berühren, so dafs der Hammer von der Talgbüchse entfernt bleibt, und die letztere wird ebenfalls durch die Spiralfeder d von der Nadel abgehalten. Will man den Schmierapparat aufser Thätigkeit setzen, so lockert man die Schraube /, Fig. 1 und 2, des oberen Hebelarmes gh, welcher getheilt, aber scharnierartig verbunden ist, dafs man den oberen Theil von der Kurbelscheibe so weit entfernen kann, bis keine Berührung mit dem Daumen stattfindet.
Die Talgbüchse wird so placirt, dafs sie neben dem Drückerfufs vorbeigeht, wodurch sie eine
schräge Richtung zur Nadel erhält, Fig. 3. Einer besonderen inneren Einrichtung bedarf noch die Talgbüchse, um infolge der kurzen Hammerschläge und der stets gleichbleibenden Gröfse der Verschiebung ein Hinausdrücken der Talgmasse zu bewirken. Es befindet sich in der Talgbüchse a, Fig. 4, ein passender Kolben m, der in der Mitte durchbohrt und mit Gewinde versehen ist. Durch den Kolben führt nun eine kleine Spindel η mit steilem Gewinde, welche sich vermittelst des Bundes ο gegen den Deckel / legt und auf der Aufsenseite des Deckels die cylindrische Verstärkung q mit dem flachen Knopf r trägt. Zwischen Deckel und Knopf befindet sich eine Spiralfeder s, welche aber nicht gegen den Deckel aufliegt, sondern gegen eine besondere kleine Scheibe t, die den Deckel nur in einer kleinen ringförmigen Fläche berührt, um alle Reibung mit dem Deckel auf ein Minimum zu beschränken. Es ist noch zu erwähnen, dafs die Talgbüchse selbst durch die Spiralfeder d (in der Zeichnung nach links) aus der Büchsenführung herauszudrängen bestrebt ist, bis auf der anderen (der rechten) Seite der Anschlag mit der Führung in Berührung tritt. Die Feder d mufs auch etwas kräftiger wirken als die Feder s. Schlägt nun der Hammer, welcher mit Tuch etc. beklebt ist, gegen den flachen Knopf r, so wird im ersten Moment des Auftreffens durch den plötzlichen Stofs der Kolben m eine geringe Verschiebung erleiden, weil der Knopf r infolge der Reibung seiner grofsen Berührungsfläche verhindert wird, sich um so viel zu drehen, dafs anstatt des zu erwartenden Einschraubens der Spindel nur eine Verschiebung des Kolbens eintritt. Der Hammer hat aber noch lange nicht seinen Weg zurückgelegt, während die dicht hinter dem Knopf r befindliche Verstärkung q auf dem Büchsendeckel p aufsetzt und der Rest der Hammerbahn eine Vorschiebung der ganzen Talghülse herbeiführt, welche nun mit ihrer Mündung die Nadel berührt. Sobald sich der Hammer in seine Ruhestellung zurückbegiebt, drückt die stärkere Spiralfeder d die Talgbüchse ebenfalls zurück, und hat diese ihren Anschlag erreicht, so drückt die Feder s auch die locker sitzende Spindel η wieder um den geringen Weg zurück. Es ist nun einleuchtend, dafs der Kolben m der Spindel η folgen müfste, weil beide durch das Gewinde in Verbindung stehen. Die Kraft der Spiralfeder s vermag aber nicht die Reibung am Umfang des Kolbens zu überwinden, auch die > Adhäsion der Talgmasse verhindert schon das Zurückgehen, und es wird nun die Spindel n, begünstigt durch das steile Gewinde, sich selbstthatig etwas zurückdrehen, was, beiläufig bemerkt, nicht Y4 Ganghöhe beträgt. Der geringe Durchmesser der Spindel η sowie die Vermeidung aller Hemmnisse zwischen der Spiralfeder^ und dem festen Büchsendeckel/ durch Einschaltung der Scheibe / zeigen an und für sich so wenig Widerstand, dafs dieses Zurückdrehen der Spindel leichter geschieht, als die Mitnahme des Kolbens m, und dieses soll ja erreicht werden, denn dieser Rückgang der Spindel in der stehenbleibenden Mutter und der beim nächsten Hammerschlag folgende Vorschub ist gleichbedeutend mit einer continuirlichen langsamen Drehung der Spindel, welche den Kolben ebenfalls verschieben und die Talgmasse nach und nach hinausdrängen würde.
Eine weitere wichtige Einrichtung an Leder-Nähmaschinen zur Herstellung verdeckter Nähte ist die Vorrichtung zur Einführung von flüssigem Klebstoff in den Einrifs der Naht dicht hinter jedem neuen Stich, bevor die Naht durch das Zudrücken der Einrifskante verdeckt wird. Fig. 5, Blatt II, zeigt die Disposition dieser Anordnung. Um den Durchgangsraum der Maschine in keiner Weise zu beschränken, befindet sich der Behälter A des Klebstoffes am hinteren Theil der Maschine und werden durch die beiden dünnen Röhren B und C die Einrifsfugen im Leder mit Klebstoff gespeist. Die Zuführung des Klebstoffes für den unteren Einrifs geschieht durch das Rohr C, welches in irgend einer Weise, beispielsweise unterhalb der Grundplatte nach der Austrittsöffnung neben dem Stichloch, führt. Das Rohr B, welches den oberen Einrifs speist, mündet zunächst in ein stehendes Rohr B1, welches im Drückerfufs neben dem Stichloch sitzt, Fig. 2, Blatt II. Dieses Ineinanderstecken beider Rohre hat den Zweck, dafs der Drücker seinen verticalen Hub ausführen kann, ohne das Rohr B zu beeinflussen. Das Rohr B ist aus diesem Grunde in der Nähe des beweglichen Drückers an geeigneter Stelle zu befestigen, im vorliegenden Falle ist solches am Arm b geschehen.
Um das Ausfliefsen der Masse nur während des Ganges der Maschine stattfinden zu lassen, ist es nothwendig, den Ausflufs vom Gang der Maschine abhängig zu machen. Zu dem Zweck sitzt am Behälter A ein Winkelhebel D, welcher eine Stange E trägt, die mit ihrem unteren Ende den röhrenförmigen Ausflufs absperrt. Der andere Schenkel des Winkelhebels wird durch einen am Triebwerk sitzenden Daumen G (es können deren auch zwei vorhanden sein, diagonal stehend) weggedrückt und somit eine Hebung der Stange E veranlafst. Nun ist die runde Stange E an ihrem unteren Ende theilweise abgeflacht, und zwar so weit, dafs sie in ihrer höchsten Stellung ein Durchfliefsen der Masse gestattet.
Sollte die Masse infolge zu geringen Druckes nicht das Bestreben zeigen, durchzufliefsen, so kann dies durch Auflegen eines schwimmenden Kolbens F vermehrt werden.
Die Neufüllung des Gefäfses A geschieht in der Weise, dafs man den Stift, welcher den Hebelarm von D mit der Stange E ver-
bindet, herauszieht und die Stange E mitsammt dem Kolben F, welcher sich auf den Bund G1 auflegt, aus dem Behälter A hebt. Zur Absperrung der nun offenen Röhren B und C dient der Hahn H.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Eine Einrichtung zur Herstellung gedeckter Nähte an Leder-Nähmaschinen, bestehend in der Anwendung einer nach aufwärts gerichteten Nadelhülse c, sitzend in der Vorderkante der, auch aus mehreren Theilen, Fig. 4, Blatt I, zusammengesetzten verstellbaren, von dem gekrümmten Drückerfufs a, Fig. 1, Blatt I, getragenen Drückersohle b, an derselben sitzend eine Nase k1 nebst Ansatz /',■ sowie correspondirend mit diesen beiden Theilen auf der Stichplatte eine Nase k nebst Ansatz / in Verbindung:
    a) nach unten mit einem zu beiden Seiten des Stichlochs übergreifenden Transporteur, dessen krallenförmige Spitzen ν1 ν mit dem Stichloch in einer Linie liegen;
    b) nach oben mit der in Fig. 4, Blatt II, dargestellten selbstthätig wirkenden Schmierbüchse (Talgpumpe) und der in Fig. 5, Blatt II, dargestellten Einrichtung zur Zuführung von Klebstoff in den Einrifs ge-1 deckter Nähte, bestehend aus dem Behälter .4 mit Schwimmerkolben F, Ventilstange E, Winkelhebel D und Compensation der Zuleitungsröhren B bei B'.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3703077A (en) * 1970-11-23 1972-11-21 Bendix Corp Vacuum pumping device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3703077A (en) * 1970-11-23 1972-11-21 Bendix Corp Vacuum pumping device

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