DE2706110C3 - Verdichtergehäuse vorzugsweise für Abgasturbolader - Google Patents
Verdichtergehäuse vorzugsweise für AbgasturboladerInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Verdichtergehäuse, insbesondere für Abgasturbolader, das zumindest in einem
Teil der Gehäusewand eine Verstärkung als Berstschutz aufweist.
Abgasturbolader bestehen in bekannter Weise aus einem Verdichterlaufrad, einer Welle und einem
Turbinenlaufrad, die in einem Gehäuse untergebracht sind, das in ein Turbinengehäuse, ein Lagergehäuse und
ein Verdichtergehäuse unterteilt ist. Derartige Abgasturbolader haben in der Regel keine speziellen w
Sicherheitseinrichtungen gegen Überdrehen. Das normalerweise aus schweren und wärmebeständigen
Legierungen hergestellte Turbinenlaufrad ist so ausgelegt, daß seine Berstdrehzahl unterhalb der des
Verdichterrades liegt. Da wegen der hohen thermischen ίϊ
und mechanischen Beanspruchung des Turbinengehäuses dieses im allgemeinen aus einem Kugelgraphitguß
mit verhältnismäßig dicken Wandstärken hergestellt ist, kann das Turbinengehäuse, falls das Turbinenlaufrad
bersten sollte, nicht durchschlagen werden. Daher m> lassen sich selbst sehr hohe Sicherheilsanfordemngen
auf der Turbinenseite ohne weiteres erfüllen.
Anders liegen die Verhältnisse auf der Verdichterseite.
Üblicherweise wird das Verdichtergehäuse /ur
Reduzierung des Gesamtgewichtes aus LeichtmetallguO *\
hergestellt und die Berstdrrhzahl des Vcrdichlerlaufrades wesentlich höher als die des Turbinenlaufrades
ausgelegt. Damit werden in der Regel die Sicherheitsbedingungen
erfüllt, denn der aus Turbinenrad, Verdichterrad und Welle besiehende Rotor kommt nach dem
Bersten des Turbinenrades ohne weitere Gefährdung zum Stillstand. Sollte jedoch das Verdichterrad einen
Fehler aufweisen und entgegen der Regel bei einer Drehzahl bersten, die niedriger oder gleich der
Turbinendrehzahl ist, so können die Bruchstücke bereits eine kinetische Energie haben, die ausreicht ein aus
Leichtmetall hergestelltes Verdichtergehäuse zu durchschlagen.
Dieses Sicherheitsrisiko könnte durch ein im KugelgraphitguQ hergestelltes Verdichtergehäuse ausgeschaltet
werden. Dies ist jedoch aus Kostengründen keinesfalls wünschenswert Man ist deshalb daran
interessiert, die Verdichtergehäuse aus einem normalen Druckguß unter Verwendung von Leichtmetallen,
ferritischen Werkstoffen oder gegebenenfalls aus Kunststoff so herzustellen, daß sie von den energiereichen
Bruchstücken eines geborstenen Verdichterlaufrades nicht durchschlagen werden. Die Verwendung von
Druckguß für das Verdichtergehäuse im Gegensatz zum Sandguß ist äußerst wünschenswert, da der Druckguß
die Herstellung von Werkstücken mit sehr hoher Maßgenauigkeit einerseits und bei großen Stückzahlen
mit stark verminderten Kosten andererseits zuläßt
Es ist wohl bekannt (DE-OS 22 50 986) eine Kunststoffstruktur mit inneren Geflechtschichten zu
versehen, welche durch Verpressen von übereinandergelegten Folien entsteht, wobei die einzelnen Folien in
Epoxydharz eingebettete Drahtgeflechte aufweisen. Diese Drahtgeflechte dienen offensichtlich aufgrund
ihrer Einbindung in den Kunstharzkörper der Sicherstellung der Festigkeit der Struktur beim normalen
Betriebseinsatz. Als Schutz gegen eine sog. Fremdkörperbeschädigung
wird über der Hauptstruktur eine unter der Oberfläche liegende Drahtgeflechtschicht
sowie ein Nickelüberzug aufgebracht. Diese Maßnahme ist für eine statische Triebwerkstruktur aus Kunststoff
vorgesehen und kann wegen der unterschiedlichen Verarbeitungstechniken nicht ohne weiteres auf aus
Druckguß hergestellte Verdichlergehiuse für Turbolader
übertragen werden.
Es ist auch bekannt (DE-OS 22 55 792) bei einem Gasturbinentriebwerk eine keramische Innenform des
Gehäuses mit einem äußeren Schutzgehäuse zu ■umschließen, damit die der Wärmeisolierung dienende
und aus einem druckempfindlichen Material hergestellte Innenform des Gehäuses mechanisch verstärkt wird.
Dabei ist auch vergesehen, in die keramischen Teile der
Innenform des Gehäuses Verslärkungsglieder in Form von Stangen oder Drahtgitter einzulegen. Diese
Verstärkungsglieder dienen jedoch nicht der Erhöhung der Durchschlagsicherheit bei berstenden Laufrädern,
sondern der Verfestigung des an sich spröden Keramikmaterials. Der an sich die mechanische
Beanspruchung aufnehmende und um die Innenform herum gegossene Außenmantel des Gehäuses ist nicht
mit derartigen Verstärkungen versehen.
Eine derartige mechanische Verstärkung eines bereits beim Normalbetrieb gefährdeten Gehäuseteils ist auch
in Form einer Panzerung für Kreiselpumpen bekannt (Zeitschrift »Maschinenballtechnik« Heft 9. September
1954, Seite 444), wobei der bereits im Normalbetrieb gefährdete Gehäuseteil in die Panzerung in Form eines
geschlossenen Mantels eingekittet ist.
Schließlich ist auch ein Berstschutz für Rotationsmaschinen
bekannt (US-PS 7 '49 667), der aus einem auf die Außenfläche des Geh ises spulenförmig aufgewikkelten
Gewebe besteht. Lim das Gewebe mit entspre-
:hender Spannung aufzulegen, werden die Enden mit
hakenförmigen Befestigungselementen einerseits am Außenmantel des Gehäuses und andererseits an einem
Abdeckblech derartig befestigt, daß die einzelnen Lagen
des Wickels dicht aufeinanderliegen. Das Anbringen dieses Berstschutzes ist mit einem unverhältnismäßig
hohen konstruktiven Aufwand verbunden, was insbesondere bei Verdichtergehäusen von verhältnismäßig
kleinen Abmessungen sehr unzweckmäßig ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. Maßnah- m
men zu finden, um ein Druckguß-Verdichtergehäuse vorzugsweise für Abgasturbolader sowohl aus gegossenen
Leichtmetallen als auch aus vergossenen ferritischen Werkstoffen herstellen zu können, wobei
gewährleistet ist, daß die Bruchstücke eines berstenden Verdichterlaufrades das Gehäuse nicht durchschlagen.
Die angestrebten Maßnahmen sollen jedoch auch bei anderen Gußarten verwendbar sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die aus einem gelochten Stahlband, einem
Gitternetz, einem Spiralwickel bzw. Schraubenwickel bestehende Verstärkung in der Wand des Gehäuses
oder in der Außenfläche dieser Wand eingegossen ist,
das wie bekannt, aus gegossenem Leichtmetall oder vergossenen ferritischen Werkstoffen besteht
Durch die Maßnahmen der Erfindung wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß das Verdichtergehäuse
einerseits aus einem verhältnismäßig preiswerten Material in einem wirtschaftlichen Druckgußverfahren
hergestellt werden kann, und gleichzeitig alle Sicherheitsbedingungen
erfüllt, die im Interesse einer Durchschlagfestigkeit gegen die Bruchstücke eines geborstenen
Verdichterlaufrades an ein solches Gehäuse zu stellen sind. Erhöhte Sicherheitsforderungen lassen sich
durch die Erfindung auch bei nach anderen Gußarten hergestellten Verdichtergehäusen erfüllen.
Zum Zwecke der rationellen Herstellung des Verdichtergehäuses sieht die Erfindung gemäß einer
weiteren Ausgestaltung vor, daß die Wand des Verdichtergehäuses mit einer oder mehreren Ausneh- -to
mungen versehen ist, in welche die Verstärkung zur Halterung während des Druckgußvorgangs ragt Damit
werden die Schwierigkeiten überwunden, die Halterung während des Gußvorgangs an der richtigen Steile zu
fixieren. Zu diesem Zweck kann auch vorgesehen sein, daß an der Hinterkante des Ver/iichtergehäuses
Aussparungen vorhanden sind, in welchen die Verstärkung mit zangenförmigen Haltevorrichtungen während
des Druckgußvorgangs haltbar ist. Zur Fixierung kann
auch vorgesehen sein, daß dts Verstärkung mittels radial zustellbaren Stiften während des Druckgußvorgangs
gehalten wird. Die in die Ausnehmungen bzw. Aussparungen ragenden Teile der Verstärkung sind
nach der Fertigstellung des Werkstückes mit einem Trennwerkzeug abtrennbar. Damit können die Aussparungen
bzw. Ausnehmungen, in denen die Verstärkung festgehalten wird, nach dem Entfernen der überstehenden
Teile für andere Zwecke weiterverwendet werden, wie z. B. zum Befestigen des vorderen Teils des
Verdichtergehäuses am rückwärtigen Teil, das z. B. aus einer an das Lagergehäuse angegossenen Scheibe
bestehen kann.
Dir Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematisierte Schnittdarstellung durch h>
einen Abgasturbolader, bei dem ein Verdichtergehäuse gemäß der Erfindung Verwendung findet;
andere Ausführungsform des Verdichtergehäuses mit einer Verstärkungseinlage;
F i g. 3 einen Teilschnitt durch den Befestigungsrand des Gehäuseaufsatzes mit einer Ausnehmung zum
Festhalten der Verstärkungseinlage während des Druckguß Vorganges;
F i g. 4 einen Teilschnitt durch eine andere Ausführungsform des Befestigungsrandes eines Gehäuseaufsatzes,
bei dem die Verstärkungseinlage während des Druckgußvorganges durch radial zustellbare Stifte
gehalten wird;
F i g. 5 einen Teilschnitt durch eine weitere Ausführungsform des Gehäuseaufsatzes mit einer Verstärkungseinlage
aus einem Gitternetz.
In F i g. 1 ist ein Abgasturbolader im Schnitt dargestellt bei dem ein aus Druckguß hergestelltes
Verdichtergehäuse mit einer Verstärkungseinlage Verwendung findet Der Abgasturbolader besteht aus dem
Verdichterlaufrad 1 und dem Turbinenlaufrad 2, welche auf einer gemeinsamen Welle 3 befestigt sind. Die Welle
3 ist in einem Lagergehäuse 4 gelagc··.?„ das auf der
Turbinenseite mit einem flanschartigen Bund 5 versehen ist an welchem der Gehäuseaufsatz 6 des Turbinengehäuses
mit Hilfe eines Spannringes befestigt ist Auf der Verdichterseite ist das Lagergehäuse 4 mit einem
scheibenförmigen Flansch 8 versehen, an welchem der Gehäuseaufsatz 9 des Verdichtergehäuses ebenfalls mit
einem Spannring 10 befestigt ist Der scheibenförmige Flansch 8 stellt dabei die Rückwand des Verdichtergehäuses
dar.
Sowohl im Außenmantel des Gehäuseaufsatzes 9 als auch in der von dem scheibenförmigen Flansch 8
gebildeten Rückwand sind die Verstärkungseinlagen 15 und 16 eingegossen. Die Verstärkungseinlage 15 im
Außenmantel des Gehäuseaufsatzes 9 besteht aus einem Stahlband, wogegen die in der Rückwand angeordnete
Verstärkungseinlage 16 als Stahlscheibe ausgebildet ist
Die vergrößerte Schnittdarstellung gemäß F i g. 2 läßt die Anordnung der Verstärkungseinlagen 15 und 16 im
Verdichtergehäuse klarer erkennen. Bei dieser Ausgestaltung sind die Verstärkungseinlagen 15 und 16
gelocht, um eine möglichst gute Verankerung im Guß zu
erzielen.
Die Verstärkungseinlage kann auch, wie aus F i g. 5 erkennbar, aus einem Gitternetz 18 bestehen. Dieses
Gitternetz besteht vorzugsweise aus Stahl, jedoch ist auch die Verwendung anderer Materialien geeignet, wie
z. B. Kohlenstoffasern, die eine hochfeste Bewehrung gewährleisten.
Die Erfindung ist insbesondere auf die Verwendung von Druckguß für das Verdichtergehäuse abgestellt, um
die bei großer Stückzahl sich ergebenden Möglichkeiten für eine Rationalisierung und wirtschaftliche Herstellung
des Verdichtergehäuses voll ausnützen zu können. Gewisse Schwierigkeiten bestehen jedoch darin, das
Stahlband bzw. das Gitternetz während des Druckgußvorganges an der richtigen Stelle in der Form
festzuhalten. Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, sieht die Erfindung mehrere Lösungen vor. Am
zweckmäßigsten erscfieinen Lösungen, die Aussparungen am Verdichtergehäuse vorsehen, und zwar im
Bereich der hinteren Kante des Gehäuses b/w. des Befestigungsrandes. An diesen Stellen kann mit Hilfe
von einer oder mehreren zangenförmigen Haltevorrichtungen das Stahlband in der Gießform festgehalten
werden. Diese Lösung ist in F1 g. 3 angedeutet, aus der
man das in eine Ausnehmung 20 am Befestigungsrand des Gehäuseaufsatzes ragende Stahlband erkennen
kann. Nach der Fertigstellung des Gußstückes wird der in die Ausnehmung 20 überstehende Teil abgetrennt.
Es ist jedoch auch vorgesehen, wie aus F i g. 4 erkennbar, daß das Stahlband mittels radial zustellbaren
Stiften gehalten wird, die ähnlich wie Auswerferstifte oder Stifte zur Erzeugung von Hohlräumen im
Gußstück ausgebildet sein können.
Es ist offensichtlich, daß die Haltevorrichtungen für
die Verstärkungseinlagen nicht nur am hinteren Befestigungsrand des Gehäuseaufsatzes, sondern auch
an einer anderen, nicht im Detail beschriebenen Stelle angreifen können.
Auch das Festhalten der Verstärkungseinlage in der vom scheibenförmigen Flansch 8 gebildeten Rückwand
des Verdichtergehäuses kann in der vorausgehend erläuterten Weise erfolgen, wenn das Lagergehäuse
gegossen wird. Auch hierbei ist es erforderlich, daß die scheibenförmige Verstärkungseinlage 16 in der Rück-
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festgehalten wird.
Die Erfindung bietet eine sehr einfache und sichere Maßnahme, um die Durchschlagssicherheit und Explosionssicherheit
von Gehäusen zu erhöhen, ohne daß die üblichen kostenintensiven und materialaufwendigen
Maßnahmen zum Verstärken der Gehäusewand, z. B. durch ein Vergrößern der Gesamtwandstärke oder
durch Verrippen notwendig werden. Die erhöhte Explosions- und Durchschlagssicherheit läßt sich damit
auch für Materialien erreichen, die nicht bereits aufgrund ihrer Materialeigenschaften die erforderliche
Festigkeit haben, was z. B. bei der Verwendung des sehr kostenaufwendigen Kugelgraphit-Gusses aufgrund der
Stahleigenschaften dieser Gußeisensorte der Fall wäre. Wie bereits erwähnt, kann die Verstärkungseinlage
verschieden gestaltet sein und muß nicht die vorstehend beschriebene und in der Zeichnung dargestellte
Formgebung haben. So kann z. B. auch ein schraubenfederartig gewickelter Draht bzw. gewickeltes Stahlband
anstelle der beschriebenen Verstärkungseinlage Verwendung finden. Bei einer derartigen Einlage
könnten wie bei dem Gitternetz an verschiedensten über den Umfang verteilten Stellen Vorrichtungen
vorgesehen sein, um die Verstärkungseinlage während des Eingießens in die Gehäusewand an der richtigen
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Zur Verstärkung kann auch auf der Außenseite des Verdichtergehäuses ein Verstärkungsband angebracht
oder eingegossen werden. Bei einer solchen eingegossenen Verstärkung liegt dann die äußere Oberfläche der
Verstärkung in der Ebene der äußeren Oberfläche des Verdichtergehäuses, wogegen die nach innen weisende
Oberfläche der Verstärkung eingegossen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verdichtergehäuse, insbesondere für Abgasturbolader,
das zumindest in einem Teil der Gehäusewand eine Verstärkung als Berstschutz aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem gelochten Stahlband, einem Gitternetz, einem
Spiralwickel bzw. Schraubenwickel bestehende Verstärkung (15,16) in der Wand des Gehäuses oder
in der Außenfläche dieser Wand eingegossen ist, das wie bekannt, aus gegossenem Leichtmetall oder
vergossenen ferritischen Werkstoffen besteht
2. Verdichtergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Verdichtergehäuses
mit einer oder mehreren Ausnehmungen (20) versehen ist, in welche die Verstärkung zur
Halterung während des Druckgußvorganges ragt.
3. Verdichtergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem hinteren Rand des
Verdichtergefcäjises Aussparungen vorhanden sind,
in welchen die Verstärkung mit zangenförmigen Haltevorrichtungen während des Druckgußvorganges
haltbar ist
4. Verdichtergehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung
mittels radial zustellbarer Stifte während des Druckgußvorganges gehalten ist.
5. Verdichtergehäuse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die überstehenden Teile der Verstärkung am fertigen Werkstück mit einem Trennwerkzeug
abtrennbar sind.
6. Verdichtergehäuse na^h Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstärkt-ig in die Außenfläche des Verdichtergehäuses mit außenliegender
Oberfläche eingegossen ist.
20
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|---|---|---|---|
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