DE269552C - - Google Patents

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DE269552C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/34Handles; Handle mountings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 269552 KLASSE Bd. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. August 1912 ab.
Es ist bekannt, Plätteisen durch Umkehren als Heizplatte zu verwenden. Um keine besonderen umständlichen Gestelle, in denen die Plätteisen in der umgekehrten Lage gehalten werden, verwenden zu müssen, hat man vorgeschlagen, den Handgriff verstellbar zu machen, auf dem das Plätteisen, wenn es als Heizplatte verwendet werden soll, standfest ruhen kann.
ίο Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere derartige verstellbare Ausbildung des Handgriffes, die sich durch besondere Einfachheit und Zweckmäßigkeit auszeichnet, da besondere Feststellvorrichtungen, wie Schnapper,
!5 Riegel u. dgl., an dem Handgriff, wie sie bei den älteren Anordnungen nötig waren, hier gänzlich fortfallen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, den Handgriff aus zwei quer zur Längsachse des Plätteisens auseinanderklappbaren Bügeln herzustellen, die zusammengefaßt einen einheitlichen Griff bilden. Über die Bügel können noch besondere Bekleidungen gebracht werden, die nach Auseinanderklappen der Bügel als Füße dienen, auf denen das umgekehrte Plätteisen ruht, wenn es als Heizplatte verwendet wird.
In den Figuren der Zeichnung bedeuten bv b2 die beiden in Gelenken ev e2 drehbaren Bügel mit den auf ihnen drehbar befestigten Griffbekleidungen C1, c2. Fig. ι und 2 zeigen die Bügel in der hochgeklappten Lage, so daß das Eisen zum Plätten benutzt werden kann; Fig. 3 und 4 zeigen die Bügel auseinandergeklappt und das Plätteisen, nunmehr Heizplatte, in umgekehrter Stellung auf den jetzt als Fußgestell dienenden Bügeln ruhend. Die Zerlegung der Griffbekleidung in zwei Teile C1 und c2, die an sich sehr verschiedenartig vorgenommen werden kann, ist hier besonders zweckmäßig gewählt, da, wie die Zeichnung erkennen läßt, in der Gebrauchsstellung nach Fig. 1 und 2 die Teile C1, c2, indem sie sich in einer Ebene aneinanderlegen, die senkrecht zur Bügelfläche liegt, einen einheitlichen, bequem in der Hand liegenden Gesamtgriff bilde.n. In der Gebrauchsstellung nach Fig. 3 und 4 dagegen tragen die ebenen Flächen der Griff teile, die auf dem Boden ruhen, wesentlich dazu bei, die Standfestigkeit der Heizplatte zu erhöhen.
Auch die Ausbildung der Griffbügel bv b2 ist in dem anf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel besonders vorteilhaft. Die Bügel sind hier durch Biegen aus schwachem Rundeisen hergestellt, das auch durch Metalldraht, Metallband und ändere nachgiebige Stoffe ersetzt werden kann. Abgesehen von der verhältnismäßig leichten Herstellung bietet die Wahl eines solchen nachgiebigen Stoffes die Möglichkeit, die Bügel so auszuführen, daß sie sich beim Zusammenklappen für die Stellung als Handhabe beim Plätten federnd durcheinanderschlingen und sich dadurch gegenseitig stützen, wie das in Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Die Bügel bv b2 sind hierbei beide nacheinander hin winklig eingebogen. Das hat den Zweck, einen möglichst großen Abstand zwischen den Drehpunkten e der
Bügel auf dem Bügelkörper α zu erzielen und so außer der gegenseitigen Stützung eine ausreichende Sicherheit gegen seitliches Umkippen der Handhabe beim Gebrauch zu erhalten.
Diese Standsicherheit der Handhabe wird durch entsprechend weites Auseinanderlegen der Tragbügelfußgelenke allerdings auch bei geradliniger oder, umgekehrt wie bei dem Ausführungsbeispiel, nach außen hin durchgebogener Form der Bügel bv b2 erreicht. Bei der für das Ausführungsbeispiel gewählten geknickten Form wird außerdem in einer dritten Lage, die in Fig. 5 und 6 dargestellt ist, der Gesamtumfang des Plätteisens quer zu seiner Längsachse und besonders seine Höhe beträchtlich verringert. Das ist wichtig für Reiseplätteisen, bei denen es sehr darauf ankommt, an Raum zu sparen. Die dritte Lage kann unter anderem dadurch erhalten werden, daß man die Griff bügel in entgegengesetzter Richtung bewegt wie beim Aufstellen des Plätteisens als Heizplatte. In den Fig. 5 und 6 ist der besondere Kunstgriff angewendet, daß das Durcheinanderschieben durch kräftiges Drehen der Griffe C1, c2 in der in Fig. 2 dargestellten Lage erzielt wird. Statt der Durcheinanderfederung der Bügel infolge ihrer eigenen Spannkraft, die bei der besprochenen Anordnung benutzt ist, können starre Bügel mit Federn an irgendeiner Stelle, auch federnde Gelenke oder federnd befestigte Gelenke zum Ziele führen, oder es könnten die senkrecht stehenden Teile der Bügel b etwa nach Ausheben in den Gelenken e 0. dgl. zusammenschiebbar und umlegbar angeordnet sein. Fig. 7 zeigt das nach Fig. 5 und 6 zusammengelegte Plätteisen in einem zugehörigen Topf h verpackt, dessen abnehmbarer Griff f im Innern des Topfes Platz hat.
Die beschriebenen Einrichtungen sind für Plätteisen jeder Art zu benutzen. In den Figuren der Zeichnung ist durch die Stromzuführungen g für den im Bügelkörper α liegenden Heizwiderstand überall ein elektrisches Plätteisen angedeutet.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Plätteisen mit verstellbarer Handhabe, um das Eisen außer zum Plätten auch in umgekehrter Stellung als Heizplatte verwenden zu können, wobei die Handhabe als Fußgestell dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe aus zwei quer zur Längsachse des Plätteisens aneinanderklappbaren Bügeln (b) gebildet wird, deren jeder mit einer Griff bekleidung (c) versehen sein kann.
2. Plätteisen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffbekleidungen zusammen einen längsgeteilten Körper bilden, dessen Schnittfläche in einer Ebene senkrecht zur Bügelfläche des Plätteisens liegt.
3. Plätteisen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffbügel durch Biegen oder Kröpfen aus elastischem Material hergestellt sind, so daß die beiden Teile beim Zusammenklappen federnd ineinandergreifen und sich gegenseitig stützen.
4. Plätteisen nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Begrenzungsanschläge, die den Griffbügeln beim Auseinanderklappen eine sichere Lage geben.
5. Plätteisen nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffbügel sich unter Drehung der Griffe durcheinander hindurchdrücken lassen, so daß eine Lage von geringstem Raumbedarf erhalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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