DE269271C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE269271C DE269271C DENDAT269271D DE269271DA DE269271C DE 269271 C DE269271 C DE 269271C DE NDAT269271 D DENDAT269271 D DE NDAT269271D DE 269271D A DE269271D A DE 269271DA DE 269271 C DE269271 C DE 269271C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chamber
- insects
- collector
- resonance
- bait
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M1/00—Stationary means for catching or killing insects
- A01M1/10—Catching insects by using Traps
- A01M1/106—Catching insects by using Traps for flying insects
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M1/00—Stationary means for catching or killing insects
- A01M1/02—Stationary means for catching or killing insects with devices or substances, e.g. food, pheronones attracting the insects
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M2200/00—Kind of animal
- A01M2200/01—Insects
- A01M2200/012—Flying insects
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Insects & Arthropods (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 269271 KLASSE 45 #. GRUPPE
Zerlegbarer Insektenfänger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1912 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsyertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 16. August 1911 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist ein Insektenfänger, bei welchem in einer Kammer ein
Lockmittel vorgesehen ist. Bei den bisher bekannt gewordenen Fängern dieser Art war
der Lockmittelbehälter derart angeordnet, daß die Insekten beim Aufsteigen von dem Lockmittel
sofort in einen Siebkörper gelangten, welcher das von den Insekten ausgehende summende
Geräusch nahezu vollkommen absorbierte, so daß ein Anlocken von Insekten, wie
dies durch starkes Summen in besonders hohem Maße geschieht, nicht eintreten konnte. Der
Fangerfolg der bekannten Apparate war infolgedessen sehr gering.
Um diese Ubelstände zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung die zur Aufnahme des
Köders dienende Kammer aus starrem, eine starke Resonanz besitzendem Material hergestellt,
und die einen Rückgang der Insekten verhindernden Eingänge münden derart in die
Kammer, daß die Insekten in der Kammer zunächst abwärts zum Köder und dann zu
einem dachförmigen Teil aus Drahtgeflecht oder durchsichtigem Material, welcher das
Licht in die Kammer gelangen läßt, aufsteigen müssen, so daß in der Resonanzkammer ein
starkes Summen zum Anlocken neuer Insekten ertönt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, und zwar
zeigt
35
Fig. ι den fertigen Fänger mit dem aufgesetzten Sammler,
Fig. 2 die Fangkammer,
Fig. 3 den als Stütze des Sammlers dienenden Kegel,
Fig. 4 den oberen Teil des Sammlers,
Fig. 5 einen seitlichen Einlaß im vergrößerten Maßstabe undv
Fig. 6 einen konkaven Spiegel für den Boden der Kammer.
Die Fangkammer (Fig. 2) besteht aus zwei auseinandernehmbaren verbundenen Teilen A
und B. A ist die Köderkammer, B die dachartige Spitze. Die Köder kammer A ist ein
tiefer Hohlraumkörper von ovaler, runder oder anderer Form, die sich auf einen Fuß auflegt
(Fig. 1). Sie besteht aus starrem Material, das eine starke Resonanz besitzt. Sie erhält
ihr Licht hauptsächlich von ihrem mehr oder weniger offenen oberen Ende. Am Boden
kann, wenn gewünscht, eine spiegelnde Fläche (Fig. 6), etwa in Form eines Hohlspiegels m,
vorgesehen werden, der in der Mitte eine Öffnung η zur Aufnahme des Lockmittels (Tasse,
Untertasse o.dgl.) besitzt. Der Spiegel wird flach auf den Boden oder auf Träger gelegt,
die aus kurzen Drahtstücken o. dgl. bestehen, welche die Resonanzkraft der Kammer nicht
beeinträchtigen. Der Spiegel dient zum Reflektieren des von oben erhaltenen Lichtes
gegen die inneren Kammerwände, um dasselbe
60
zu konzentrieren und zu verstärken und ebenso die Insekten selbst wiederzuspiegeln, um die
am Eingang sitzenden Insekten zu veranlassen, schneller und leichter in die Kammer zu
kriechen. Es wird auch Raum für das künstliche Licht, den Leuchter, die Lampe o. dgl.
geschaffen, die bei Nacht hineingestellt werden, um das Innere der Kammer hell zu beleuchten
und nach außen durch die Einlaßöffnungen Lichtstrahlen auszusenden, welche
die Insekten anlocken und in die Kammer ziehen. Die Köderkammer A ist mit einer
Reihe an entsprechenden Stellen angeordneter Einlasse α versehen. Diese Einlasse a, a1 bestehen
aus gelochtem Metall, Glas o. dgl. und bilden mehr oder weniger abgestumpfte Kegel
(Fig. 5), die an ihrer Basis mit einem Flansch i versehen sind und an der Spitze sägeartige
Ausschnitte f besitzen, welche den Ausgang der Insekten aus der Falle erschweren und
gestatten, den Eingang durch Einwärts- oder Auswärtsbiegen der Zacken zu verkleinern oder
zu vergrößern. Aus dem Kegel sind etliche kurze Zungen r ausgeschnitten, um durch deren
Auswärtsbiegen die Kegel in ihrer Stellung zu halten. Die Einlasse α und a1 sind mehr oder
weniger nach abwärts gerichtet, um die Insekten zu veranlassen, zunächst nach abwärts
sich zu dem Lockmittel zu begeben, nach dessen Genuß sie ein besonderes starkes Summen
ertönen lassen. Wenn sie sich alsdann langsam nach oben bewegen, so wird dieses Summen durch die Resonanz des Materials
der Köderkammer verstärkt. Die Einlasse werden dauernd durch Lot oder Niete mit
der Köder kammer verbunden oder vorteilhafter auswechselbar von der Außenseite in die Kammer
eingeführt, wobei die Flansche gegen die entsprechenden Wandungen liegen uud an der
Innenseite durch Zungen oder einen über das kleinere Ende des Kegels gezogenen Gummiring
gehalten werden.
Die dachförmige Spitze B besteht aus einem Rand von Metall oder entsprechendem Material,
an welchem eine abgestumpfte Spitze oder ein halbkugelförmiger Teil angesetzt ist,
der aus Drahtgeflecht, Glas oder entsprechendem Material besteht und an seiner Spitze
mit einem kegelförmigen, über demselben angeordneten Durchgang q versehen ist, der in
einen Sammler mündet.
In dem Teil B sind noch eine Anzahl Einlasse c vorgesehen, die entweder in dem Rand
oder in dem Drahtgeflecht ausgestanzt sind.
Sie sind gleichfalls abwärts gerichtet und wer-. den durch Halbrohrschilde aus Drahtgeflecht
oder Glas c1 gebildet, die an der Innenseite des Randes t befestigt sind und mit ihrem
unteren Ende einen geringen Betrag von der Innenseite c2 der Kammer abstehen (Fig. 1).
Die Spitze B ist mit der Kammer A entweder durch Übergreifen über den letzten oberen
Rand t (Fig. 1) oder durch Eingreifen in die Innenseite des Randes g verbunden, welcher
eine Art runder Galerie oder Stützfläche für die Insekten vor den Eingängen bildet. Teil B
bildet einen einzigen Raum mit Teil A für die einfliegenden Insekten, und durch das in
den letzteren eintretende Licht werden die Insekten vom Boden aufwärts gelockt und
halten sich, einen Ausweg suchend, fliegend auf, um zum Schluß sich notgedrungen vor
dem Auslaß q zu sammeln, von wo sie in den Sammler gelangen.
Der auf der Spitze der Fangkammer angeordnete Sammler gestattet die schnelle und
leichte Entfernung und Vernichtung der Insekten, ohne das Arbeiten und. Anlocken des
Fängers zu beeinträchtigen. Der Sammler ruht auf der Kammerspitze -und kann leicht
von seinem Platz abgenommen werden, nachdem der Auslaß q verkorkt ist. Die Insekten
werden dann ausgebrüht oder in anderer Weise vernichtet und ihre Körper ausgespült, worauf
der Sammler wieder leise an seinen Platz gesetzt wird. Der Sammler kann von beliebiger
Form sein; sehr vorteilhaft ist eine Kugelform, bestehend aus zwei Hälften, die aus
Drahtgeflecht, Glas o. dgl. hergestellt sind. Der untere Teil ist mit einem abwärts gerichteten,
eventuell auswechselbaren Kegel h (Fig. 3 und 4) versehen, der an seiner Spitze
ein kurzes Rohr d aus Drahtgeflecht o. dgl. trägt, welches an seinem oberen Ende gezackt
ist, um das Entweichen von Insekten aus dem Sammler zu vermeiden. Dieser Kegel wird
über die Spitze der Fangkammer gesetzt, so daß der Auslaß der letzteren mit dem Einlaß
übereinstimmt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Zerlegbarer Insektenfänger, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme des Köders dienende Kammer aus starrem, eine starke Resonanz besitzendem Material besteht, in die mehrere einen Rückgang der Insekten verhindernde Eingänge in abwärts geneigter Richtung münden, so daß die Insekten nach dem Genuß des Köders n0 nach den Lichtöffnungen am Oberteil der Kammer aufsteigend. ein durch die Resonanz der Kammer verstärktes Summen hervorrufen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB191118501T | 1911-08-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269271C true DE269271C (de) |
Family
ID=32566120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT269271D Active DE269271C (de) | 1911-08-16 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE269271C (de) |
| GB (1) | GB191118501A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109315369A (zh) * | 2018-11-23 | 2019-02-12 | 李勇军 | 一种苍蝇捕捉器 |
| DK182052B1 (en) * | 2023-06-21 | 2025-06-17 | Anticimex Innovation Center As | A pest control device for recognizing pest, a pest control system and a method for recognizing pest by running the pest control system |
-
0
- DE DENDAT269271D patent/DE269271C/de active Active
-
1911
- 1911-08-16 GB GB191118501D patent/GB191118501A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191118501A (en) | 1912-06-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69704265T2 (de) | Kerzendochthalter | |
| DE10259651A1 (de) | Insektenfalle | |
| WO2001022813A2 (de) | Fluginsekten-fanggerät | |
| DE2134310C3 (de) | Krabbenbrutvorrichtung | |
| DE102017120212A1 (de) | Insektenfalle und Verfahren zum Anlocken und/oder Fangen von Fluginsekten | |
| DE269271C (de) | ||
| DE2901832A1 (de) | Rattenfalle | |
| DE102008008241A1 (de) | Mückenlarvenfalle | |
| DE472451C (de) | Lampenglocke mit Fluessigkeitsbehaelter als Insektenfaenger | |
| DE262381C (de) | ||
| DE814805C (de) | Insekten-Vernichtungsgeraet | |
| DE20314233U1 (de) | Vorrichtung zum Einfangen von Wespen in einem Behälter | |
| DE265554C (de) | ||
| DE577184C (de) | Insekten-Fang- und -Vertilgungsvorrichtung | |
| DE821875C (de) | Vorrichtung zum Fangen fliegender Insekten | |
| CH86708A (de) | Insektenfänger. | |
| DE664459C (de) | Elektrischer Insektenfaenger | |
| DE102018007308B4 (de) | Vorrichtung zum Fangen von Welsen und Schmerlen für Aquarien | |
| DE495827C (de) | Mundstueck fuer Saugluft-Insektenfaenger | |
| DE212403C (de) | ||
| US952659A (en) | Device for destroying insects which fly at night. | |
| DE885497C (de) | Geraet zum Fangen oder Anlocken von Kleintieren, insbesondere von Fliegen und anderen landwirtschaftlich schaedlichen Insekten | |
| DE262132C (de) | ||
| DE890003C (de) | Fliegenfanggeraet | |
| AT36696B (de) | Insektenfanglaterne. |