DE269271C - - Google Patents

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DE269271C
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Germany
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chamber
insects
collector
resonance
bait
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/10Catching insects by using Traps
    • A01M1/106Catching insects by using Traps for flying insects
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01M2200/00Kind of animal
    • A01M2200/01Insects
    • A01M2200/012Flying insects

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 269271 KLASSE 45 #. GRUPPE
Zerlegbarer Insektenfänger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1912 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsyertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 16. August 1911 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist ein Insektenfänger, bei welchem in einer Kammer ein Lockmittel vorgesehen ist. Bei den bisher bekannt gewordenen Fängern dieser Art war der Lockmittelbehälter derart angeordnet, daß die Insekten beim Aufsteigen von dem Lockmittel sofort in einen Siebkörper gelangten, welcher das von den Insekten ausgehende summende Geräusch nahezu vollkommen absorbierte, so daß ein Anlocken von Insekten, wie dies durch starkes Summen in besonders hohem Maße geschieht, nicht eintreten konnte. Der Fangerfolg der bekannten Apparate war infolgedessen sehr gering.
Um diese Ubelstände zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung die zur Aufnahme des Köders dienende Kammer aus starrem, eine starke Resonanz besitzendem Material hergestellt, und die einen Rückgang der Insekten verhindernden Eingänge münden derart in die Kammer, daß die Insekten in der Kammer zunächst abwärts zum Köder und dann zu einem dachförmigen Teil aus Drahtgeflecht oder durchsichtigem Material, welcher das Licht in die Kammer gelangen läßt, aufsteigen müssen, so daß in der Resonanzkammer ein starkes Summen zum Anlocken neuer Insekten ertönt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt
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Fig. ι den fertigen Fänger mit dem aufgesetzten Sammler,
Fig. 2 die Fangkammer,
Fig. 3 den als Stütze des Sammlers dienenden Kegel,
Fig. 4 den oberen Teil des Sammlers,
Fig. 5 einen seitlichen Einlaß im vergrößerten Maßstabe undv
Fig. 6 einen konkaven Spiegel für den Boden der Kammer.
Die Fangkammer (Fig. 2) besteht aus zwei auseinandernehmbaren verbundenen Teilen A und B. A ist die Köderkammer, B die dachartige Spitze. Die Köder kammer A ist ein tiefer Hohlraumkörper von ovaler, runder oder anderer Form, die sich auf einen Fuß auflegt (Fig. 1). Sie besteht aus starrem Material, das eine starke Resonanz besitzt. Sie erhält ihr Licht hauptsächlich von ihrem mehr oder weniger offenen oberen Ende. Am Boden kann, wenn gewünscht, eine spiegelnde Fläche (Fig. 6), etwa in Form eines Hohlspiegels m, vorgesehen werden, der in der Mitte eine Öffnung η zur Aufnahme des Lockmittels (Tasse, Untertasse o.dgl.) besitzt. Der Spiegel wird flach auf den Boden oder auf Träger gelegt, die aus kurzen Drahtstücken o. dgl. bestehen, welche die Resonanzkraft der Kammer nicht beeinträchtigen. Der Spiegel dient zum Reflektieren des von oben erhaltenen Lichtes gegen die inneren Kammerwände, um dasselbe
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zu konzentrieren und zu verstärken und ebenso die Insekten selbst wiederzuspiegeln, um die am Eingang sitzenden Insekten zu veranlassen, schneller und leichter in die Kammer zu kriechen. Es wird auch Raum für das künstliche Licht, den Leuchter, die Lampe o. dgl. geschaffen, die bei Nacht hineingestellt werden, um das Innere der Kammer hell zu beleuchten und nach außen durch die Einlaßöffnungen Lichtstrahlen auszusenden, welche die Insekten anlocken und in die Kammer ziehen. Die Köderkammer A ist mit einer Reihe an entsprechenden Stellen angeordneter Einlasse α versehen. Diese Einlasse a, a1 bestehen aus gelochtem Metall, Glas o. dgl. und bilden mehr oder weniger abgestumpfte Kegel (Fig. 5), die an ihrer Basis mit einem Flansch i versehen sind und an der Spitze sägeartige Ausschnitte f besitzen, welche den Ausgang der Insekten aus der Falle erschweren und gestatten, den Eingang durch Einwärts- oder Auswärtsbiegen der Zacken zu verkleinern oder zu vergrößern. Aus dem Kegel sind etliche kurze Zungen r ausgeschnitten, um durch deren Auswärtsbiegen die Kegel in ihrer Stellung zu halten. Die Einlasse α und a1 sind mehr oder weniger nach abwärts gerichtet, um die Insekten zu veranlassen, zunächst nach abwärts sich zu dem Lockmittel zu begeben, nach dessen Genuß sie ein besonderes starkes Summen ertönen lassen. Wenn sie sich alsdann langsam nach oben bewegen, so wird dieses Summen durch die Resonanz des Materials der Köderkammer verstärkt. Die Einlasse werden dauernd durch Lot oder Niete mit der Köder kammer verbunden oder vorteilhafter auswechselbar von der Außenseite in die Kammer eingeführt, wobei die Flansche gegen die entsprechenden Wandungen liegen uud an der Innenseite durch Zungen oder einen über das kleinere Ende des Kegels gezogenen Gummiring gehalten werden.
Die dachförmige Spitze B besteht aus einem Rand von Metall oder entsprechendem Material, an welchem eine abgestumpfte Spitze oder ein halbkugelförmiger Teil angesetzt ist, der aus Drahtgeflecht, Glas oder entsprechendem Material besteht und an seiner Spitze mit einem kegelförmigen, über demselben angeordneten Durchgang q versehen ist, der in einen Sammler mündet.
In dem Teil B sind noch eine Anzahl Einlasse c vorgesehen, die entweder in dem Rand oder in dem Drahtgeflecht ausgestanzt sind.
Sie sind gleichfalls abwärts gerichtet und wer-. den durch Halbrohrschilde aus Drahtgeflecht oder Glas c1 gebildet, die an der Innenseite des Randes t befestigt sind und mit ihrem unteren Ende einen geringen Betrag von der Innenseite c2 der Kammer abstehen (Fig. 1). Die Spitze B ist mit der Kammer A entweder durch Übergreifen über den letzten oberen Rand t (Fig. 1) oder durch Eingreifen in die Innenseite des Randes g verbunden, welcher eine Art runder Galerie oder Stützfläche für die Insekten vor den Eingängen bildet. Teil B bildet einen einzigen Raum mit Teil A für die einfliegenden Insekten, und durch das in den letzteren eintretende Licht werden die Insekten vom Boden aufwärts gelockt und halten sich, einen Ausweg suchend, fliegend auf, um zum Schluß sich notgedrungen vor dem Auslaß q zu sammeln, von wo sie in den Sammler gelangen.
Der auf der Spitze der Fangkammer angeordnete Sammler gestattet die schnelle und leichte Entfernung und Vernichtung der Insekten, ohne das Arbeiten und. Anlocken des Fängers zu beeinträchtigen. Der Sammler ruht auf der Kammerspitze -und kann leicht von seinem Platz abgenommen werden, nachdem der Auslaß q verkorkt ist. Die Insekten werden dann ausgebrüht oder in anderer Weise vernichtet und ihre Körper ausgespült, worauf der Sammler wieder leise an seinen Platz gesetzt wird. Der Sammler kann von beliebiger Form sein; sehr vorteilhaft ist eine Kugelform, bestehend aus zwei Hälften, die aus Drahtgeflecht, Glas o. dgl. hergestellt sind. Der untere Teil ist mit einem abwärts gerichteten, eventuell auswechselbaren Kegel h (Fig. 3 und 4) versehen, der an seiner Spitze ein kurzes Rohr d aus Drahtgeflecht o. dgl. trägt, welches an seinem oberen Ende gezackt ist, um das Entweichen von Insekten aus dem Sammler zu vermeiden. Dieser Kegel wird über die Spitze der Fangkammer gesetzt, so daß der Auslaß der letzteren mit dem Einlaß übereinstimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zerlegbarer Insektenfänger, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme des Köders dienende Kammer aus starrem, eine starke Resonanz besitzendem Material besteht, in die mehrere einen Rückgang der Insekten verhindernde Eingänge in abwärts geneigter Richtung münden, so daß die Insekten nach dem Genuß des Köders n0 nach den Lichtöffnungen am Oberteil der Kammer aufsteigend. ein durch die Resonanz der Kammer verstärktes Summen hervorrufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT269271D 1911-08-16 Active DE269271C (de)

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CN109315369A (zh) * 2018-11-23 2019-02-12 李勇军 一种苍蝇捕捉器
DK182052B1 (en) * 2023-06-21 2025-06-17 Anticimex Innovation Center As A pest control device for recognizing pest, a pest control system and a method for recognizing pest by running the pest control system

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