DE268796C - - Google Patents
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- DE268796C DE268796C DENDAT268796D DE268796DA DE268796C DE 268796 C DE268796 C DE 268796C DE NDAT268796 D DENDAT268796 D DE NDAT268796D DE 268796D A DE268796D A DE 268796DA DE 268796 C DE268796 C DE 268796C
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- Germany
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- hammer
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- Expired
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/02—Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
- E04F21/16—Implements for after-treatment of plaster or the like before it has hardened or dried, e.g. smoothing-tools, profile trowels
- E04F21/161—Trowels
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/02—Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
- E04F21/04—Patterns or templates; Jointing rulers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 268796 KLASSE ZId. GRUPPE
JAKOB HERMANN und RUDOLF HERMANN in OFFENBACH A.M.
Zur Herstellung von Preßputzverzierungen wird in eine steinartig erhärtende, bildsame
Masse, solange sie sich noch im Zustand der Formbarkeit befindet, eine biegsame Form mit
Hilfe von Spachteln o. dgl. in armlangen Strichen hineingetrieben. Die an vielen Stellen
oft schon etwas hart gewordene Masse bietet dabei besonders bei scharf geprägten Mustern
der auf einer großen Fläche aufliegenden Form
ίο einen erheblichen Widerstand, so daß es mühsam
und für die Handgelenke anstrengend ist, wenn die Arbeit vorwärts gebracht und eine
scharfe Prägung erlangt werden soll. Gemäß der Erfindung werden nun die Preßputzverzierungen
dadurch hergestellt, daß die biegsame Form durch gleichmäßige, in gleichen Abständen ausgeübte schwache Schlag- oder
Stoßwirkungen eingedrückt wird. Hierdurch wird die Herstellung der Preßputzverzierungen
nicht nur weniger anstrengend, sondern es wird auch dem heutigen Streichverfahren gegenüber
eine Arbeitskraft gespart und die biegsame Form geringer beansprucht; denn die Form kann jetzt an leichten Nägeln aufgehängt
werden, während sie bisher von mindestens einer Hilfsperson gehalten werden
mußte, wobei die Form leicht zerriß. Vorteilhaft ist es, einen kleinen, mit großer Geschwindigkeit
bewegten Hammerkörper spachtelartig über die Form zu bewegen. Während es schwierig ist, mit einem Handhammer
gleichmäßige Schläge in gleichen Abständen nebeneinander zu setzen, gestattet ein
Hammerwerk eine rasche Folge der Schläge, und kann flott über den Rücken der biegsamen
Form hinweggeführt werden, wodurch das Auge zur Bemessung gleicher Abstände zwischen den
Hiebstellen ohne große Übung einen leicht festzustellenden und einzuhaltenden Maßstab
erhält. Der heutigen Technik bietet es dabei keine Schwierigkeiten mehr, mit einfachen
Mitteln derartige leichte Hammerschläge von stets gleicher Kraft in genau geregelter Zeitfolge
zu erzeugen. Für den vorliegenden Zweck vorteilhaft, läßt sich hierfür beispielsweise ein
durch eine elektrische Taschenbatterie angetriebenes Hammerwerk verwenden. Ein solches
Werkzeug in für den vorliegenden Zweck günstiger Ausführung zeigt beiliegende Zeichnung.
Fig. ι zeigt das neue Werkzeug von der Seite und teilweise im Schnitt und
Fig. 2 in Arbeitstellung.
In den Zeichnungen ist α der Handgriff eines gewöhnlichen Spachtels b, c ist der
Hammerkörper, der mit der Finne am vorderen Teil der Spachtel aufgelagert ist und
der mit Hilfe des Federblattes d an dem Träger e gelagert ist. Auf dem Hammerstiel ist
ein magnetischer Anker f befestigt, der dem Magneten g gegenübergestellt ist. Der Hammerstiel
trägt ferner eine Vorrichtung h, die den Strom an der Kontaktschraube i unterbricht
und herstellt. Die Stromverbindungen sind folgende: Von dem einen Pol, z.B. einer Akkumulatorentaschenbatterie,
führt die Leitung k an die Klemme I der Spulen g, und von diesen
ein Leitungstück m nach der Kontaktschraube i,
während der zweite Pol der Taschenbatterie über die Klemme η mit dem Hammerstiel verbunden
ist. Sobald die Leitungen η und k an
die Taschenbatterie angeschlossen sind, wird der Hammer c, wie es von dem Neffschen
Prinzip bekannt ist, in schnelle Schwingungen versetzt, deren Zahl mit Hilfe der Kontaktschraube
i verändert werden kann. Ebenso kann die Energie der Schläge durch die Spannungsveränderung
geregelt werden. Wie Fig. 2 zeigt, wird dieses Werkzeug mit Hilfe des Handgriffes α in flotten Strichen über den
Rücken der biegsamen Form 0 bewegt, so daß sie in die Masse ft hineingetrieben wird.
· Je nach den vorhandenen Verhältnissen kann natürlich an Stelle des elektrisch angetriebenen
Hammerwerkes auch ein anderes Betriebsmittel, z. B. Luft, benutzt werden.
Claims (3)
1. Verfahren zur Erzeugung von Preßputzwandverzierungen
mit Hilfe einer biegsamen Form, dadurch gekennzeichnet, daß die Form durch gleichmäßige, in gleichen
Abständen ausgeübte schwache Schlag- oder Stoß Wirkungen eingedrückt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein kleiner, mit großer
Geschwindigkeit bewegter Hammerkörper (c) spachtelartig über die Form bewegt wird.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet
durch ein auf dem Rücken einer biegsamen Spachtel (b) angeordnetes und elektrisch, z. B. mit Hilfe einer Taschenbatterie,
angetriebenes Hammerwerk nach Neffschem Prinzip.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE268796C true DE268796C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=525725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT268796D Expired DE268796C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE268796C (de) |
-
0
- DE DENDAT268796D patent/DE268796C/de not_active Expired
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