DE26771C - Injektor - Google Patents

Injektor

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DE26771C
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DE
Germany
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steam
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injector
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DENDAT26771D
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English (en)
Original Assignee
D. RENSHAw in Braintree, Grafsch. Norfolk, Massachusetts, V. St. A
Publication of DE26771C publication Critical patent/DE26771C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/466Arrangements of nozzles with a plurality of nozzles arranged in parallel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht namentlich in einer neuen Combination des Dampfspeisungsrohres mit dem Ueberführungsrohr (event, mehreren), mittelst welcher das zu bewegende Gas oder Fluidum herbeigeleitet wird, eines aus einer Anzahl von Röhren bestehenden Dampfbehälters und eines erweiterten Condensirungsraumes, der am besten direct mit dem Ausströmungsrohr verbunden ist, so dafs der Dampf, der in besagten Condensirungsraum tritt, in eine Anzahl von Strömen getheilt wird, was dessen Condensirung sichert.
Sie besteht ferner in der Combination eines Injectors mit einem aus einer Anzahl von Röhren bestehenden Dampfbehälter und einer Anzahl von Einlafsöffnungen, welche dieselben umgeben, so dafs das zu überführende Gas oder die zu überführende Flüssigkeit die Röhren umgiebt, zwischen dieselben tritt und an denselben entlang nach den Ausströmungsenden derselben fliefst, was deren Vermischung mit dem Dampf und seine Condensirung1 fördert.
Diese Erfindung besteht ferner in der Combination des Condensirungsraumes, der Zuführungsvorrichtungen und des aus Röhren bestehenden Dampfbehälters und einer Wassersprühvorrichtung, die so arrangirt ist, dafs sie einen Wasserstrahl in den Condensirraum treibt, um darin ein Vacuum hervorzurufen.
Der Zweck dieser Erfindung ist die rasche Ueberführung bedeutender Mengen von Gasen oder gasförmigen Flüssigkeiten durch Hülfe von Dampfströmen.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt eines nach meiner Erfindung construirten Injectors.
Fig. 2 ist ein ähnlicher Schnitt und veranschaulicht den Injector, welcher mit einer Wassersprühvorrichtung versehen ist.
Fig. 3 ist ein Querschnitt des Injectors nach einer in Fig. 1 durch die Linie x-x angedeuteten Fläche.
Fig. 4 ist ein ähnlicher Schnitt nach der Linie y-y in Fig. 2.
Unter Hinweis auf Fig. 1 und 3 bezeichnet der Buchstabe A den umschliefsenden Cylinder, der an einem Ende erweitert ist, um den Condensirungsraum B zu bilden, der an seinem äufseren Ende sich verengt, um sich an das Ausströmungsrohr C anzuschliefsen, das bei D mit einem Ventil versehen ist.
An dem hinteren oder äufseren Ende des Cylinders A ist eine Dampfkammer E, die von dem Hauptraum durch eine Zwischenwand/ abgetrennt ist, in welcher in ringförmigen Reihen Röhren G angebracht sind, die mit dem Dampfraum in Verbindung stehen und nach der Mitte zu länger werden. Den Cylinder und die darin angeschlossenen Röhren G umgiebt eine Leitung H, die mit dem Innern des Cylinders durch eine Anzahl von Oeffhungen i am Umkreis verbunden ist und sich dem Gas- oder Luftleitungsrohr K anschliefst. L ist dasselbe Haupt-Dampfzuleitungsrohr; es steht mit der Dampfkammer E in Verbindung und hat einen Hahn öder ein Ventil M. Die Dampfkammer ist mit einem Abzugshahn η versehen, der das Ablaufen des condensirten Wassers gestattet.
Die Wirkung des Injectors, wie in Fig. 1 dargestellt, ist wie folgt:
Das Ueberführungsrohr K wird mit einem " Reservoir oder Behälter verbunden, aus welchem
Gas, Dampf oder Luft zu entfernen ist, und das Ausströmungsrohr C wird mit dem Behälter verbunden, nach dem das besagte Gas bezw. der Dampf oder die Luft zu führen ist, oder dasselbe bleibt offen und führt in die freie Luft, wenn man nur wünscht, das Gas bezw. den Dampf oder die Luft von einem bestimmten Punkt zu entfernen.
Wenn man den Injector in Betrieb zu setzen wünscht, wird der Hahn / geöffnet und der Hahn M im Dampfrohr wird ein wenig gedreht, um eine geringe Menge von Dampf nach der Dampfkammer strömen zu lassen; von da fliefst der Dampf durch die Röhren G nach dem Condensirungsraum, treibt die Luft von da aus und wird zum Theil condensirt, während ein Theil durch die Ventilöffnung des Ventilgehäuses tritt.
Die Condensirung im Raum B ruft darin ein Vacuum hervor, welches sich auch nach dem Ueberführungsrohr W erstreckt und veranlafst, dafs Luft, Gas oder sonstige Flüssigkeit durch dasselbe und durch die Oeffnungen i strömt, bis der Condensirungsraum sich füllt. Wenn Wasser aus dem Ventil fliefst, so wird dasselbe geschlossen und Hahn M vollends geöffnet, so dafs ein voller Dampfstrom einfliefst, der durch das Wasser im Raum B rasch condensirt wird und aus den Röhren G strömt.
Hierdurch wird gleichzeitig das Wasser erhitzt, an dem Ventil vorbei und durch das Ausströmungsrohr C getrieben.
Dies hat die Wirkung, hinten ein Vacuum zu bilden, die weitere Condensirung des Dampfes zu fördern und beständig einen Zufiufs an Gas oder dergleichen durch das Ueberführungsrohr nach dem Raum B so lange zu heben, als der Dampfhahn M offen bleibt.
Die Vertheilung des Dampfes in kleine Ströme oder Strahlen durch den Rohrbehälter und die Vorrichtungen zum Einlafs des strömenden Gases zwischen die Röhren bei deren Auslafsöffnungen sichern eine complete Condensation und ein wirksames Vacuum.
In der modificirten Construction des Injectors, in Fig. 2 gezeigt, ist derselbe mit einer Wassersprühvorrichtung oder einer Rose 5 versehen, die auf einem Rohr V sitzt, welches in der Mitte des Cylinders durch den Dampfraum hindurchgeht, und die Rose über die Röhren G hinaus, so dafs der Strahl von derselben in den Condensirungsraum treten kann. Durch die Verwendung dieser Sprühvorrichtung oder Düse kann der Injector rascher in Betrieb gesetzt werden.
Wenn die Arbeit beginnen soll, so wird, statt dafs man erst einen beschränkten Dampfzutritt durch Hahn M gestattet, ein voller Strom durch Rohr L eingelassen, und der davon austretende Dampf tritt durch die Röhren G und begegnet dem Wasser, das von der Rose als feiner Thau abgegeben wird; hierdurch wird der Dampf sehr rasch condensirt und ein wirksames Vacuum schnell hervorgerufen.
Wenn Dampf überführt werden soll, so kann man die Wasserdüse während der ganzen Zeit im Gange erhalten, um dem kälteren Dampf, der fortzubewegen ist, die Condensirung des injicirenden Dampfes zu erleichtern.
Nachdem ich somit das Princip meiner Erfindung beschrieben und auseinandergesetzt habe, wie dieselbe in Thätigkeit zu setzen ist, erkläre ich, dafs ich mich nicht genau an die angedeutete Anordnung und Construction binde, die in der Zeichnung dargestellt ist und demzufolge speciell beschrieben wurde, sondern dieselbe beliebig abändern kann, um das Princip meiner Erfindung wirksamer in Ausführung zu bringen, ohne vom Wesen derselben und ihrer Tragweite abzugehen; ich erkläre auch noch, dafs ich den Gebrauch meines Injectors nicht auf gas- oder luftförmige Körper beschränke, da er auch zur Einführung von Speisewasser in Dampfkessel dienen kann, in welchem Falle das Ueberführungsrohr als Wasserspeisungsrohr und das Ausströmungsrohr C als Einführungsrohr für den Kessel dient.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der aus dem Cylinder A mit der als Condensirungsraum dienenden Erweiterung B, dem verengten, mit Ventil D versehenen Ausströmungsrohr C, sowie der Dampfkammer E mit der Scheidewand /, von welcher sich Röhren G in den Cylinder A erstrecken, bestehende Injector, mit oder ohne das mit Brause .S versehene Mittelrohr V.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT26771D Injektor Active DE26771C (de)

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