DE267665C - - Google Patents
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- DE267665C DE267665C DENDAT267665D DE267665DA DE267665C DE 267665 C DE267665 C DE 267665C DE NDAT267665 D DENDAT267665 D DE NDAT267665D DE 267665D A DE267665D A DE 267665DA DE 267665 C DE267665 C DE 267665C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H29/00—Switches having at least one liquid contact
- H01H29/30—Switches having at least one liquid contact with level of surface of contact liquid displaced by expansion or evaporation thereof
Landscapes
- Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 267665-KLASSE
21c. GRUPPE
SCHOTT & GEN. GLASWERK in JENA.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Schaltvorrichtung für eine an einen Zähler angeschlossene
Zweigleitung. Ihr Ziel ist, bei gewissen Änderungen in der Größe der Stromstärke oder
der Spannung des Betriebsstromes oder'beider die Zweigleitung auszuschalten oder einzuschalten,
beim Schalten aber einen flüssigen Kontaktkörper und nur ihn in Bewegung zu setzen,
so daß Abnutzungen vermieden werden und
ίο eine besonders hohe Betriebssicherheit gewährleistet
ist.
Zu diesem Zwecke ist jene Zweigleitung mit ihrem einen Ende an einen ruhenden Kontaktkörper
angeschlossen, der in einem der beiden Schenkel einer stehenden, U-förmigen oder in
sich zurückkehrenden nichtleitenden Röhre angeordnet ist, und der flüssige Kontaktkörper,
als welcher z. B. Quecksilber dienen mag, bildet wie die Flüssigkeit des Lippmannschen Amperemeters
die Teilfüllung der Röhre, wobei sich die Röhre durch das Feld eines Elektromagneten,
der mindestens von einem Teil des Betriebsstromes erregt wird, in einer zu den Kraftlinien senkrechten Ebene erstreckt und
in dieser Ebene von dem Betriebsstrom quer durchflossen wird. Wie im erwähnten Amperemeter
läßt der durch die Flüssigkeit gehende Betriebsstrom in Verbindung mit dem magnetischen
Feld die Flüssigkeit in dem einen Schenkel steigen, in dem andern entsprechend fallen.
Dabei tritt Ein- oder Ausschaltung ein, sobald die steigende Flüssigkeitsoberfläche den ruhenden
Kontakt erreicht bzw. die sinkende ihn freigibt.
Von den verschiedenen Anwendungen der neuen Schaltvorrichtung seien hier zwei Bei
spiele erläutert. Bei dem Beispiel Fig. 1 löst die neue Vorrichtung die Aufgabe, einen Zähler
ein- und auszuschalten, sobald der Betriebsstrom eine gewisse Stärke1 über- bzw. unter-
schreitet. Eine stehende, in sich zurückkehrende Glasröhre α ist teilweise mit Quecksilber
gefüllt. Ihre Querstutzen α1 und α2 dienen dem
Ein- und Austritt des Betriebsstromes. In den linken Röhrenschenkel ist ein Kontaktstück b
eingefügt. Die Ebene der Röhre α wird senkrecht durchstoßen von den Kraftlinien eines
Elektromagneten, der aus dem hufeisenförmigen Kern c mit einander zugewandten Polenden
und der Spule d besteht. Zur Erregung dieses Magneten wird der Betriebsstrom durch die
Spule d geführt. Die Zu- oder Abnahme der Stromstärke wirkt infolgedessen sowohl direkt
(beim Durchfließen des Quecksilbers) als auch durch die Zu- oder Abnahme der Stärke des
magnetischen Feldes auf den Höhenunterschied der beiden Quecksüberoberflächen. Um die
Stromstärke zu regeln, bei deren Über- oder Unterschreitung der Zähler ein- bzw. ausgeschaltet
werden soll, kann die Röhre α in ihrer Ebene gedreht und festgestellt werden. Im gezeichneten
Beispiel ist zu diesem Zweck ihr Halter e auf dem einen Polende des Elektromagneten
gelagert. Ein Zeiger auf diesem Halter mag, wie gezeichnet, mit einer festen Stromstärkenskala zusammenwirken oder umgekehrt.
Der Zähler f ist in Nebenschlußschaltung angeordnet. Seine Einstellung geschieht
mittels eines niedrigen Widerstandes g in der Hauptleitung.
Das Beispiel Fig. 2 unterscheidet sich von dem soeben beschriebenen bereits dadurch, daß
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der Zähler nur dann eingeschaltet wird, wenn der Betriebsstrom nicht nur eine gewisse Stromstärke
überschreitet, sondern auch die normale Spannung erreicht hat, und nur dann ausgeschaltet
wird, wenn er entweder auf eine geringere Spannung sinkt als die normale oder jene
Stärke unterschreitet oder wenn beides eintritt. Um diese verwickeitere Bedingung zu erfüllen,
ist die Spule d zum Stromverbraucher h
ίο parallel geschaltet, so daß ein zur Herstellung des Kontaktes ausreichendes magnetisches Feld
nur entsteht-, wenn die normale Spannung vorhanden ist.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Selbsttätige Schaltvorrichtung für eine an einen Zähler angeschlossene Zweigleitung, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zweigleitung mit ihrem einen Ende an einen ruhenden Kontaktkörper angeschlossen ist, der in einem der beiden Schenkel einer stehenden, U-förmigen ,oder in sich zurückkehrenden nichtleitenden Röhre angeordnet ist, und daß der andere Kontaktkörper von einer leitenden Flüssigkeit dargeboten wird, die wie die Flüssigkeit des Lippmannschen Amperemeters die Röhre teilweise ausfüllt, wobei sich die Röhre durch das Feld eines Elektromagneten, der mindestens von einem Teil des Betriebsstromes erregt wird, in einer zu den Kraftlinien senkrechten Ebene erstreckt und in dieser Ebene von dem Betriebsstrom quer durchflossen wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Einschalten und Ausschalten eines Zählers, sobald der Betriebsstrom eine gewisse Stärke über- bzw.' unterschreitet, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet und der Stromverbraucher hintereinander geschaltet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Einschalten eines Zählers, sobald der Betriebsstrom sowohl die normale Spannung erreicht hat, als auch eine gewisse Stärke überschreitet, und zum Ausschalten dieses Zählers, sobald der Betriebsstrom entweder auf eine geringere Spannung sinkt als die normale oder jene Stärke unterschreitet oder beides eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet und der Stromverbraucher , parallel miteinander geschaltet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267665C true DE267665C (de) |
Family
ID=524696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267665D Active DE267665C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267665C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5972369A (en) * | 1997-03-31 | 1999-10-26 | Alza Corporation | Diffusional implantable delivery system |
-
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- DE DENDAT267665D patent/DE267665C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5972369A (en) * | 1997-03-31 | 1999-10-26 | Alza Corporation | Diffusional implantable delivery system |
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