DE267635C - - Google Patents

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DE267635C
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needle
heating
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D1/00Steam central heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 267635 KLASSE 36 c. GRUPPE
Heizanlage. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Heizanlagen, bei denen als Heizmittel ein Gemisch von Feuergasen und Wasserdampf Verwendung findet. Der Wärmeerzeuger besteht aus einem Herd-..· 5 raum, in welchem sich ein Siederohr befindet, - ■ in dem der Dampf erzeugt wird und von wo aus dieser und gleichzeitig die Verbrennungsgase nach den Heizkörpern geleitet werden. In dem Ableitungsrohr ist ein Injektor vor-' ίο gesehen, mit dem eine selbsttätig während der Benutzung arbeitende Reinigungsvorrichtung verbunden ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch den Wärmeerzeuger der Heizanlage,
Fig. 2 im vergrößerten Maßstabe den Injektor.
Ein Trichter «, der als Brennstoffbehälter für einen beliebigen Brennstoff dient, läuft in seinem unteren Teil in einem Zylinder a1 aus und wird durch einen Träger b unterstützt, auf welchem eine ringförmige Scheibe c so aufliegt, daß sie sich nach Aufbringen des Trichters auf den Träger in einer bestimmten Entfernung unterhalb der unteren Kante des Zylinders a1 befindet. Der Durchmesser der Öffnung der Scheibe ist größer, als der Durchmesser des Zylinders a1.
Ein konischer Teil d trägt an seinem erweiterten Ende einen äußeren Flansch ; der sich auf den inneren kreisringförmigen Rand der Platte c legt. Ferner sind im oberen Teil des Konus eine Reihe kreisringförmiger Teile d1 vorgesehen, die gleichzeitig mit den entsprechenden Teilen des Teilest Führungen e bilden.
Ein kreisringförmiges Siederohr f paßt in die zwischen den Teilen d1 gebildete Mittelöffnung und bewirkt nach Einführung des Wassers eine augenblickliche Verdampfung. Ein auf- und niedergehender Rost g von bekannter Ausführung ist vorgesehen. Zwischen dem Zylinder a1 des Trichters α und der durch die Teile d1 gebildeten Mittelöffnung ist ein konischer Teil h angebracht, dessen Seitenwände Luftdurchtrittsöffnungen tragen. Dieser Konus h wird von einem entsprechenden Teil h1 umgeben, der die Öffnungen verschließen kann und zu diesem Zweck mit Handgriffen A2 versehen ist.
Ein konischer Behälter «',der unterhalb der Platte c vorgesehen wird, dient als Aufnahmekammer für die Verbrennungsprodukte und als Aschenraum. Von dem Aschenraum j führt das Ableitungsrohr k fort, in dessen Eintrittsöffnung ein Injektor I einmündet, der derart mit dem Siederohr f verbunden ist, daß er von diesem aus gespeist wird und so einerseits ein ' Saugen im Raum ;' bewirkt, andererseits eine Förderung in dem Ableitungsrohr k ausübt.
Das Siederohr f wird durch ein Leitungsrohr vyi mit einem allseitig geschlossenen Speisebehälter η verbunden, in welchen man mittels einer Pumpe 0 Luft einpreßt, die die in dem Behälter η befindliche Flüssigkeit unter Druck setzt. Um den Injektor / mit komprimierter Luft zu versorgen, ist ein Führungsrohr q vorgesehen, welches neben dem Rohr m läuft.. Die Einmündstelle des Rohres q befindet sich
im oberen Teil des Behälters n. Die Hähne «° und sind in die Leitungen m bzw. q. eingeschaltet, welch letztere in den zwischen dem Rückschlagventil p und dem Siederohr f befindlichen Teil des Leitungsrohres m einmündet.
Die Heizvorrichtungen werden von in der Zeichnung nicht dargestellten Radiatoren gebildet, die ähnlich denjenigen sind, welche man
ίο bei Heizungen mit gespanntem Dampf benutzt und die einerseits mit der Leitung k und andererseits mit einem Auspuff verbunden werden.
Durch den aus dem Injektor I austretenden Dampf wird ein für die Verbrennung im Teil h genügender Luftstrom durch die öffnungen in dem Teil h eingesaugt. Andererseits wird aber auch das Saugen des Injektors / durch die Öffnungen e einen Luftzug hervorrufen, der die Verbrennung erhöht und die Flamme abwärts drückt. Der aus dem Injektor ausströmende Dampf saugt die Verbrennungsgase aus dem Behälter / an, so daß die in den Gasen enthaltenen Wärmemengen gleichzeitig mit den in dem Dampf enthaltenen zu den Heizkörpern gelangen.
Beim Ingangsetzen der Heizanlage wird das Ventil geschlossen, glühende Kohlen auf den Rost g aufgeschüttet, das Ventil geöffnet und sobald die Verbrennung genügend ist, die verschiedenen Hähne gegenseitig passend eingestellt. Die Versorgung des Rostes, mit Brennstoff geschieht selbsttätig.
Die Düse des Injektors besteht, wie Fig. 2 zeigt, aus einem zylindrischen Teil Z1 und andererseits aus einem in dem Zylinder I1 befindlichen Kolben /2 mit Kolbenstange P, die derart verlängert ist, daß sie durch die Düse hindurchgeht, ohne diese zu schließen, während der Kolben unter dem Druck des aus dem Injektor ausströmenden Dampfes steht. Der Kolben wird durch den Dampf in eine Stellung übergeführt, in welcher er mehr oder weniger vollständig die Durchströmung hindert, während er in einer Reihe anderer Stellungen den Durchgang ziemlich freigibt. Ferner ist eine Vorrichtung vorgesehen, durch die ein dem Druck des Dampfes entgegengesetzter Druck ausgeübt wird und die bei senkrechter Lage des Injektors aus ringförmigen Gewichten P besteht, die frei im Zylinder I1 gleiten können und sich auf Vorsprünge P stützen. Zum Bewegen der Gewichte sind Anschlagscheiben P angeordnet, die längs der Stange P so angebracht sind, daß sie nacheinander die Einzelgewichte anheben. Die Anordnung bewirkt eine dauernde Reinigung der Düse.
Zwischen dem oberen Teil des Trichters a und der Scheibe c sind zwei Ringe s und s1 angeordnet, die um die einzelnen Teile eine dichte Kammer bilden. Der obere feste Ring s besitzt "ein Abzugsrohr s°, das nach einem Schornstein führt. Der zweite bewegliche Ring kann auch über dem ersten gleiten, um den Zugang nach den inneren Teilen der Vorrichtung freizugeben. Die Vorrichtung kommt dann zur Wirkung, wenn der Injektor nicht arbeitet und infolgedessen die Verbrennungsgase teilweise nach außen durch den Teil h abströmen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Heizanlage, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem Druckluftbehälter (η) in eine die Feuerung umgebende Kammer (f.) gedrückte Wasser in dieser verdampft wird, und daß der einer in die Heizleitung (k) ragenden Düse (I) zugeführte Dampf eine saugende Wirkung auf die Feuergase ausübt, derart, daß diese nach vollständiger Verbrennung durch den Feuerungsrost nach unten strömend in einen Sammelraum (j) gelangen, um von dort mit dem der Düse entströmenden Heizdampf vermischt in die Heizanlage geführt zu werden.
2. Heizanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine in dem Düsenraum angeordnete, der Reinigung der Düsenöffnung in bekannter Weise dienende Nadel (P) mit ringförmigen Ansätzen (P) umgeben ist, welche beim Anheben der durch den Dampfdruck bewegten Nadel nacheinander durch auf Vorsprüngen (P) der inneren Düsenwand ruhende ringförmige Gewichte (P) beschwert werden, so daß die Nadel nach erfolgter Reinigung der Düsenöffnung unter dem Einfluß der Gewichte (P) selbsttätig in die Ruhelage zurückgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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