DE267617C - - Google Patents

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DE267617C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/01Counting means indicating the number of shots fired

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72«. GRUPPE
ERIC MAGNUS CAMPBELL TIGERSTEDT in HELSINGFORS, Finnland.
Der Erfindungsgegenstand betrifft einen Geschoßzähler derjenigen Art, bei welcher der beim. Schießen entstehende Rückstoß auf ein Gewicht und durch dieses auf ein Zählwerk übertragen wird. Von den bekannten derartigen Geschoß-. zählern unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand vorteilhaft dadurch, daß als Gewicht das Registrierwerk selbst benutzt wird, so daß der Zähler in einem kleineren Raum des Kolbens ίο untergebracht werden kann.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. ι den Geschoßzähler im Vertikal-Längsschnitt nach der Linie iil-III in Fig. 3, Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie I-I, und Fig. 3 einen Vertikal-Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 2.
Der Schußzähler ist in einer Hülse α eingeschlossen und besteht aus zwei Teilen, dem Antriebsmechanismus und dem. Zählwerk, die beide an einem Rahmen b befestigt sind, der auf zwei horizontalen, an der Hülse α befestigten Stangen d verschiebbar ist und auf die Stangen gelegte Schraubenfedern η gegen das eine innere Ende der Hülse gedrückt wird. An demselben Ende, an welchem die Schraubenfedern liegen, befindet sich eine Stellschraube A, die die Verschiebung des Rahmens b regeln soll.
Die Hülse α ist an der Schußwaffe unbeweglich befestigt, und zwar derart, daß die Schraubenfedern sich vorn befinden und der bewegliche Rahmen daher nach hinten gedrückt wird.
Diese Anordnung hat den Zweck, daß beim Rückstoß der Waffe der verhältnismäßig schwere, bewegliche Rahmen b zufolge seiner Trägheit die Rückwärtsbewegung nicht mit-35
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macht, sondern stehenbleibt und daher auf den Stangen d gegen die Schraubenfedern η geschoben wird. Der bewegliche Rahmen b ist mit der Hülse α derart verbunden, daß diese Bewegung auf den Antriebsmechanismus und von diesem auf das Zählwerk übertragen wird, wobei die Zahl der abgegebenen Schüsse durch eine oben auf der Hülse α befindliche öffnung abgelesen werden kann.
Der Antrieb besteht aus einer an der Hinterwand der Hülse gelagerten und um den an der Hülse befestigten Zapfen m drehbaren Gelenk-• stange g, deren inneres Ende wieder um einen an dem Rahmen b befestigten Zapfen 0 drehbar und so angeordnet ist, daß ,das Zwischengelenk der Stange bei deren Ruhelage nach außen gerichtet ist und die beiden Glieder der Stange in nahezu rechtem Winkel liegen (Fig. 2). An dem vorderen Ende des beweglichen Teiles ist außerdem eine Stange e gelagert,' deren hinteres freies Ende mit einem abwärts gehenden Vorsprung ι versehen und dann abwärts gebogen (Fig. 1), sowie ferner mit einer Sperrstange (Fig. 3) drehbar verbunden ist, die ihrerseits in ein Sperrad i des Zählwerkes c eingreift. Der Vorsprung I ruht auf dem Zwischengelenk der Gelenkstange g und wird von einer Feder k gegen-das Zwischengelenk gedrückt. Die Feder wirkt außerdem auf die Sperrklinke f ein, die gegen eine der unbeweglichen Stangen d anliegt, welche verhindert, daß die Sperrklinke auswärts gedreht wird.
Wenn der Rahmen b durch den Rückstoß vorwärts geschoben wird, hat die Gelenkstange g
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(Fig. 2) das Bestreben, sich geradezustrecken, so daß sich das Zwischengelenk nach innen bewegt und die Stange e infolge des Druckes der Feder k dieser Bewegung folgt. Auch die drehbare Sperrklinke f bewegt sich mit ihrem freien, hakenförmigen Ende an einem Zahn des Sperrrades i entlang, bis der bewegliche Rahmen b gegen die Stellschraube h stößt, wobei der Haken f in den folgenden Zahn des Sperrades eingreift, welcher, nachdem die Wirkung des Rückstoßes aufgehört hat und der Teil b wieder seine Ruhelage eingenommen hat, vom Haken f bei dessen Rückgang vorwärts gezogen wird, weil die Gelenkstange g wieder winkelförmig geworden ist und auf den Vorsprung I einwirkt.
Das Zählwerk zeigt die allgemein bekannte Konstruktion und bedarf keiner Beschreibung.

Claims (2)

  1. Patent·-Ansprüche:
    i. Geschoßzähler, der durch den beim Schuß erfolgenden Rückstoß der Waffe bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählvorrichtung selbst als Massegewicht ausgebildet ist und durch ihre Bewegung die Anzeige der Schüsse erfolgt.
  2. 2. Geschoßzähler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in einer Hülse (a) verschiebbar angebrachten und von Schraubenfedern beeinflußten Rahmen (b), der das Zählwerk (c) enthält und mit einem das Zählwerk beeinflussenden Getriebe versehen ist, welches aus einer mit Gelenk versehenen Stange (g) besteht, die an dem einen Ende an der Hülse (a) und an dem anderen Ende an dem Rahmen (b) gelagert ist, und deren Zwischengelenk stets gegen einen Vorsprung (I) einer am Vorderende des Rahmens gelagerten Stange (e) gedrückt ist, deren Hinterende nach aufwärts gebogen ist und in drehbarer Verbindung mit einem von Federn betätigten Sperrhaken (f) steht, der in das Sperrad (i) des Zählwerkes eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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