DE2660488C2 - Verfahren zur Übertragung und/oder Aufzeichnung von Farbfernsehsignalen - Google Patents
Verfahren zur Übertragung und/oder Aufzeichnung von FarbfernsehsignalenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N11/00—Colour television systems
- H04N11/06—Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined
- H04N11/08—Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined using sequential signals only
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- H04N9/81—Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback the individual colour picture signal components being recorded sequentially only
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Description
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Es ist bereits ein System zur Speicherung von Farbbildsignalen bekannt (GB-PS 13 75 943), bei welchem
die Farbinformation während der hinteren Schwarzschulter des Fernsehsignals zeitkomprimiert
und zeilensequemiell aufgezeichnet wird.
Da jedoch ein FerusehvoL >ild eine ungerade
Zeilenzahl aufweist, währei.d sich dL-rch die zeilensequentielle
Übertragung der Farbbil· iformation gemäß dem bekannten System eine Zweizeilenfolge ergibt, ist
bei dem bekannten System die örtliche Lage jeweils einer Farbinformation von Vollbild zu Vollbild verschieden.
Dieses stört zwar nicht bei gleichmäßigen Farbflächen, an horizontalen Kanten ergibt sich jedoch
ein Flimmereffekt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diesen Flimmereffekt zu vermeiden.
Es ist zwar bereits aus der DE-AS 10 17 656 ein Dreifarbenfernsehsystem mit Vierfachzeilensprung bekannt,
bei welchem der Rhythmus der Zeilensynchronisierimpulse während des Vertikalrücklaufs derart
geändert wird, daß in einem Vollbild jede von drei untereinanderliegenden Zeilen zu einer anderen Grundfarbe
gehört. Dieses System geht jedoch einerseits von einem Vierfachzeilensprung aus und beruht andererseits
auf der sequentiellen Übertragung der drei Grundfarben rot, grün und blau. Hierbei tritt das sogenannte
Zeilenflimmern bereits dadurch auf, daß die Wiederholfrequenz jeder örtlichen Zeile gegenüber dem genormten
Zwischenzeilenverfahren um den Faktor 2 verringert wird. Ferner tritt eine Zeilenstruktur des Leuchtdvhtebildes
auf, da nicht wie bei dem erfindungsgemäßen Verfahren von einer Übertragung des Leuchtdichtesignals
während jeder Zeile ausgegangen wird. Der Vorschlag gemäß DE-AS 1017 656 ist daher auf ein
Verfahren nach der Gattung des Hauptanspruchs nicht anwendbar.
Vorteile der Erfindung
Das erfindungsgemäße Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber
den Vorteil, daß die vorgenannten Flimmereffekte nicht auftreten.
Ausführungsbeispiel und Zeichnungen
Das Verfahren sowie eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens werden in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert sowie in den Figuren dargesiellL Es zeigt
F i g. 1 Spannungszeitdiagramme von dem erfindungsgemäßen Verfahren zugrunde liegenden Tignalen;
Fig.2 schemiatisch ein Blockschaltbild eines Coders
zur Umwandlung von dreikanalig vorliegenden Signalen in einzeitmultiplexesSignal nach Fig. 1;
Fig. 3 ein eirfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel;
Fig.4 schematisch Farbdifferenzsignale während mehrerer Zeilen eines Fernsehbildes zur Erläuterung
der Schaltung nach F i g. 3.
Dem Spannungs-Zeit-Diagramm nach F i g. 1 liegt ein Farbbaikentestbild zugrunde. Die Zeitabschnitte zwisehen
fo und ί? bzw. h und k entsprechen etwa dem
Austastintervall herkömmlicher Fernsehsignale. Während der Zeit von ti bis f3 wird wie bei den
herkömmlichen Fernsehverfahren das Leuchtdichtesignal Übertrager. Dadurch ist sichergestellt, daß bei der
Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens das Leuchtdichtesignal ohne aufwendige und gegebenenfalls
die Qualität beeinträchtigende Codierung bzw. Decodierung übertragen bzw. aufgezeichnet werden
kann.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich wird während des weitaus größten Teils des Austastintervalls nach herkömmlichen
Verfahren die Farbinformation übertragen, und zwar von ii bis f2 das Farbdifferenzsignal B — Kund von u bis
fcdas Farbdifferenzsignal R-Y.
Der Austastwert wird in der darauf folgenden Zeile von h bis u übertragen. Bei der Verwendung von
Farbdifferenzsignalen entspricht der Austastwert in vorteilhafter Weise dem Unbuntwert, der bei etwa 50%
der für den Bildinhalt vorgesehenen Amplitude liegt.
F ι g. 2 zeigt als Blockschahbild einen Coder zur
Ableitung von Signalen nach t-" ig. 1. Den Eingängen 1,2
und 3 einer üblichen Matrixschaltung 4 werden Farbwertsignale R. G und B zugeführt. An den
Ausgängen 5,6 und 7 der Matrixschaltung 4 stehen dann das Leuchtdichtesignal /sowie die Farbdifferenzsignale
R - Kund B - K zur Verfügung.
Die Farbdifferenzsignale werden einem elektronischen
Umschalter 8 zugeführt, welcher mit Rechteckimpulsen halber Zeilenfrequenz gesteuert wird, so daß während
jeweils einer Zeile R- Kund während der darauf
folgenden B — Kweitergeleitet wird. Die zur Steuerung
des Schalters erforderlichen Impulse werden einem Impulsgenerator 9 entnommen. Diesem werden die in
der Fernsehtechnik üblichen Impulse H, A. V und 5 entnommen. Die Erzeugung dieser Impulse erfolgt
durch in der Fernsehtechnik übliche Schaltungen und braucht im Zusammenhang mit der vorliegenden
Erfindung nicht näher erläutert zu werden.
Der dem Umschalter 8 zugeführte Impuls mit halber Zeilenfrequenz ist in Zeile b) dei F i g. 1 dargestellt Am
Ausgang des Umschalters 8 liegen die Farbdifferenzsignale in zeilensequentieller Form vor, Sie werden in der
Kompressionsschaltung 10 zeitkömpfimieft. Die Körnpressionsschaltung
10 kann mit geeigneten Speicherele·1
menten wie beispielsweise Eimerkettenschaltungen, ladungsgekoppelten Speichern und Serien'Analog-Speichef
η aufgebaut sein.
Da derartige Schaltungen Momentanwerte der
Da derartige Schaltungen Momentanwerte der
Signale speichern, ist es erforderlich, das Abtasttheorem bei der Steuerung der Kompressionsschaltung zu
berücksichtigen. Das heißt, das Einschreiben sowie das
Auslesen hat mit Frequenzen zu erfolgen, die mindestens doppelt so hoch wie die höchste im jeweiligen
Signal enthaltene Frequenz sind. Dieses ist beim Einschreiben gewährleistet bei einer Taktfrequenz von
beispielsweise 2,5 MHz, so daß die Frequenz beim Auslesen dann 12,5 MHz beträgt. Zur Vermeidung von
Störungen ist vor der Kompressionsschaltung ein Tiefpaß 11 mit einer Grenzfrequenz von 1 MHz und
nach der Kompressionsschaltung ein Tiefpaß 12 mit einer Grenzfrequenz von 5 MHz vorgesehen.
Die zur Steuerung der Kompressionsschaltung erforderlichen Impuise werden in der Takterzeugungsschaltung
13 aufbereitet Die Auslesetaktfrequenz wird in einem spannungsgesteuurten Oszillator 14 erzeugt,
dessen Frequenz durch fünf dividiert wird, so daß am Ausgang des Frequenzteilers 15 der Einschreibtakt zur
Verfugung steht. In einem weiteren Frequenzteiler 16
werden zeilenfrequente Impulse erzeugt, deren Phasenlage
mit den in der Schaltung 9 aus dem Signal S gewonnenen horizontalfrequenten Impulsen H in der
Phasenvergleichsschaltung 17 verglichen wird.
Die Ausgangsspannung der Phasenvergleichsschaltung wird dann zur Frequenznachsteuerung dem
Oszillator 14 zugeführt. Die Taktimpulse Tcm und T3US
liegen ständig an den entsprechenden Eingängen der Kompressionsschaltung an. Der Einschreibe- bzw.
Auslesevorgang wird durch Startimpulse ausgelöst, die durch entsprechende Verknüpfung zwischen den
Taktimpulsen und horizontalfrequenten Impulsen erzeugt werden. Die Startimpulse STe,„ und STaus sind in
den Zeilen c) und d) der F i g. 1 dargestellt. Die komprimierten Farbdifferenzsignale werden einer
Klemmstufe 18 zugeführt. Die Klemmung erfolgt während der Zeitabschnitte /Ό bis ii und h bis £4. Die zur
Steuerung der Klemmstufe erforderlichen Impulse Hc
werden durch Verknüpfung der Impulse H\ mit Impulsen des Einschreibtaktes Te,„ im Impulsformer 19
erzeugt
Das Klemmpotential wird bei 20 zugeführt und beträgt vorzugsweise Uc = 50% des Amolitudenbereichs
des Leuchtdichtesignals.
Zur Vermeidung von farbigen Flimmerstörungen hat es sich als günstig herausgestellt, die Schaltphase des
Umschalteis 8 mit dem Vertikalimpüs Vzu synchronisieren.
Es ergibt sich dann, daß in aufeinander folgenden Vollbildern in jeweils den gleichen Zeilenpaaren die
gleichen Farbdifferenzsignale übertragen werden. Hierzu wird in der Schaltung 21 der K-Impuls mit dem
//,-Impuls verknüpft. Dieses kann mit der in Fig.3
gezeigten Schaltung erfolgen, und zwar wird dem sogenannten Trigger-Eingang eines J-K-Flip-Flops der
//i-Impuls und dem Reset-Eingang R der V-Impuis
zugeführt. Am Ausgang Q steht dann das in Zeile b) der Fig. 1 gezeigte Rechtecksignal mit halber Zeilenfrequenz
zur Verfugung.
Fig.4 zeigt schematisch einige Zeilen 316, 317 etc.
eines ersten und einige Zeilen 4, 5, 6 eines zweiten Halbbildes. Mit Hilfe der oben beschriebenen Synchronisierung
des Umschalters 8 wird erreicht, daß die in F i g. 4 dargestellte Zuordnung der Farbdifferenzsignale
sich von Vollbild zu Vollbild in gleicher Weise wiederholt. Ohne Anwendung der erfindungsgemäßen
Maßnahme würden die jeweils durch eine Klammer in Fig.4 zusammengefaßten Farbdifferenzsignale von
Vollbild zu Vollbild um eine Zeile köher springen und
dadurch farbige Flimmerstörungen an horizontalen Kanten auftreten.
Da bei dem in F i g. 1 dargestellten Signalformat der Synchronisierimpuls nur in jeder zweiten Zeile übertragen
werden soll, wird der in Zeile e) der F i g. 1 dargestellte Impuls Hc mit der in Zeile b) dargestellten
Ausgangsspannung der Schaltung 21 verknüpft, so daß der in Zeile f) dargestellte Impuls 5'entsteht Hierzu iüt
eine NAND-Schaltung 22 vorgesehen. Außerdem hat es sich als günstig herausgestellt, während des vertikalfrequenten
Austastintervalls das normale Synchronsignal zu übertragen. Deshalb wird der Impuls S' mit Hilfe der
logischen Schaltungen 23, 24, 25 und 26 mit den Impulsen Vund S verknüpft und dem zu übertragenden
bzw. aufzuzeichnenden Signal mit Hilfe der Additionsschaltung 27 hinzugefügt
Der elektronische Umschalter 28 wird durch einen Α-Impuls, welcher dem in der Fernsehtechnik üblichen
Austastimpuls entspricht derart gesteuert, daß während der üblichen Hinlaufzeit der Ausgang 5 der Matrix 4 mit
der Additionsschaltung 27 und während des Austastintervalls die Klemmstufe 18 mit der Additionsschaltung
27 verbunden ist
Am Ausgang 29 des Coders stehen dann die in Zeile a) der F i g. 1 dargestellten Signale zur Verfügung.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur Übertragung und/oder Aufzeichnung von Farbfernsehsignalen in analoger Form,
wobei die Leuchtdichteinformation während etwa 80% der Zeilenperiode und die Farbsignale zeitkomprimiert
zeilensequentiell während der Horizontal-Austastlücke eines genormten Fernsehsignals übertragen
werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von farbigen Flimmerstörungen
an horizontalen Farbkanten in aufeinanderfolgenden Teilbildern die gleiche Farbinformation in
benachbarten Zeilen übertragen wird.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein einen Schalter zur sequentiellen Umschaltung der Farbinformation ansteuernder
mäanderförmiger Impuls mit halber Zeilenfrequenz in seiner Phase von einem Vertikalimpuls synchronisiert
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762660488 DE2660488C2 (de) | 1976-07-02 | 1976-07-02 | Verfahren zur Übertragung und/oder Aufzeichnung von Farbfernsehsignalen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2629706A DE2629706C3 (de) | 1976-07-02 | 1976-07-02 | Verfahren zur Übertragung und/oder Aufzeichnung von Farbfernsehsignalen |
| DE19762660488 DE2660488C2 (de) | 1976-07-02 | 1976-07-02 | Verfahren zur Übertragung und/oder Aufzeichnung von Farbfernsehsignalen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2660488C2 true DE2660488C2 (de) | 1982-06-24 |
Family
ID=25770649
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762660488 Expired DE2660488C2 (de) | 1976-07-02 | 1976-07-02 | Verfahren zur Übertragung und/oder Aufzeichnung von Farbfernsehsignalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2660488C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3427668A1 (de) * | 1983-07-28 | 1985-02-07 | Rca Corp., New York, N.Y. | Anordnung zum uebertragen von komponenten eines farbfernsehsignals |
| DE3605759A1 (de) * | 1985-03-19 | 1986-09-25 | N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven | Farbfernsehempfaenger mit einer fernsehschaltung zum umwandeln eines zeitmultiplexsignals in simultane signale und dazu geeignete integrierte schaltungsanordnung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017656B (de) * | 1951-04-17 | 1957-10-17 | L Outil R B V Et De La Radio I | Dreifarben-Fernsehsystem |
| GB1375943A (en) * | 1972-01-18 | 1974-12-04 | Evans T G | Mixing of granular materials |
-
1976
- 1976-07-02 DE DE19762660488 patent/DE2660488C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1017656B (de) * | 1951-04-17 | 1957-10-17 | L Outil R B V Et De La Radio I | Dreifarben-Fernsehsystem |
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| DE3605759A1 (de) * | 1985-03-19 | 1986-09-25 | N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven | Farbfernsehempfaenger mit einer fernsehschaltung zum umwandeln eines zeitmultiplexsignals in simultane signale und dazu geeignete integrierte schaltungsanordnung |
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