DE26577C - Reibungskuppelung mit federndem Druckring - Google Patents

Reibungskuppelung mit federndem Druckring

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DE26577C
DE26577C DENDAT26577D DE26577DA DE26577C DE 26577 C DE26577 C DE 26577C DE NDAT26577 D DENDAT26577 D DE NDAT26577D DE 26577D A DE26577D A DE 26577DA DE 26577 C DE26577 C DE 26577C
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Germany
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brake
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cylinder
teeth
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DENDAT26577D
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F. BARDEY in Neustrelitz
Publication of DE26577C publication Critical patent/DE26577C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/12Friction clutches with an expansible band or coil co-operating with the inner surface of a drum or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PAT E N TA MT[I...__
- JVs g.§;:
Fig. ι zeigt die Kupplung im Querschnitt, Fig. 2 in einem Schnitt parallel zur Achse der Triebwelle und des Cylinders; Fig. 3 giebt die Form der Zähne des Bremshebels und des Bremsringes an, sowie die Stellung derselben zu einander, wenn die Einrückung nahezu vollzogen ist; Fig. 4 endlich ist ein Schnitt x-y durch Fig. 1. In Fig. 2 ist zugleich anschaulich gemacht, auf welche Weise die Verbindung der Reibungskupplung z. B. mit einem Kegelrade bewerkstelligt werden kann. Das Rad r ist hier als in ununterbrochenem Gange befindlich gedacht, während die Welle W, auf welcher R sitzt, mittelst der Reibungskupplung in und aufser Betrieb gesetzt werden soll. Wenn diese Welle W stillsteht, läuft R mit dem Cylinder C lose auf derselben, falls sie aus einem Stück besteht, wie die Zeichnung angiebt; ist ,sie dagegen zweitheilig, so läuft nur die Hälfte weiter, auf welcher das Rad R und der Cylinder C sitzen, während die andere Hälfte stillsteht.
Die in Fig. 2 dargestellte, in der Richtung der Längsachse verschiebbare, jedoch nicht auf der Welle drehbare Scheibe s mit Hals für den Angriff des hier nicht gezeichneten Hebels zum Ein- und Ausrücken ist mit einem besonders aufgesetzten Rande α versehen, welcher die kleine Lenkstange / und die Muttern der den Deckel D haltenden Schrauben b verdeckt, sobald die Welle in Gang gesetzt wird, und auf diese Weise verhindert, dafs aufsen vorragende Theile umlaufen. Innerhalb dieses Randes a befindet sich ein Doppelohr d zum Anschlufs für die Lenkstange /. Letztere wirkt auf das eine Ende des Bremshebels h, dessen anderes Ende gegabelt ist und in zwei Scheiben ausläuft. Die Aufsenseiten der Scheiben haben Zähne von der in Fig. 3 angegebenen Form, welche ringförmig um cylindrische Zapfen/ angeordnet sind. Diese Zapfen passen in Löcher, welche sich an der Stelle im Bremsringe i befinden, wo derselbe geschnitten ist, und um welche sich genau wie um die Zapfen des Bremshebels h Zähne nach Fig. 3 angeordnet finden, die in den Zahnlücken von h liegen und dieselben genau ausfüllen, sobald die Kupplung aufser Thätigkeit ist. Diese Lage des Bremshebels h zu den gezahnten Schnittflächen g des Bremsringes i zeigen die Fig. 1 und 2.
Der aus Stahlgufs bestehende Ring i umspannt federnd den Rand k des Deckels D, läfst sich aber auf k weder drehen noch verschieben, da ersteres durch eine seiner Oeffnung entgegengesetzte Verstärkung m, welche in k eingreift, letzteres durch einen nur wenig vorspringenden, concentri'sch zu k mit diesem zusammengegossenen Rand η verhindert wird, über welchen der Bremsring beim Aufbringen hinwegfedern mufs. Bewegt man den Bremshebel h in der Weise, dafs die Zähne desselben zu den Zähnen der Schnittflächen des Bremsringes die Stellung einnehmen, welche in Fig. 3 gezeichnet ist, so wird der Bremsring i aus einander und gegen die Wandung des umlaufenden Cylinders geprefst. Er wird also von diesem mit herumgenommen und setzt so den Deckel D und die mit diesem fest verbundene Welle W in Bewegung.
Um ohne Schwierigkeit zum Innern der Reibungskupplung gelangen zu können, ist der Deckel dadurch abnehmbar gemacht, dafs seine Nabe als besondere auf der Welle festsitzende

Claims (6)

Scheibenkupplung ο gebaut ist, mit welcher der Deckel D mittelst leicht zu lösender Schrauben b ''verbunden ist. · Die eigenthümliche'Form der Zähne in Fig. 3, deren stärkste Neigung von 300 allmälig in die waagrechte bezw. senkrechte übergeht, läfst nach der vollständigen Einrückung einen andauernden Druck auf den Bremshebel tiberflüssig erscheinen. Anfangs nämlich, wenn die auf 300 geneigten Flächen zur Geltung kommen, handelt es sich nur darum, den federnden Ring der Cylinderwandung zu nähern; beim Beginn der Pressung beträgt die Neigung, nur noch io° und wird schliefslich bei der stärksten Anspannung o°. Die Stellvorrichtung im Bremshebel h, durch welche das gespaltene Ende aus einander gedrückt bezw. zusammengelassen werden kann, ermöglicht die genaueste Einstellung hinsichtlich des mittelst des Bremsringes auf die Wandung des Cylinders auszuübenden Druckes. Das Nachstellen geschieht durch Einbringen des Schraubenschlüssels durch die im Deckel D befindliche Oeffnung. Als Vorzüge führt der Erfinder an:
1. stofsfreies Ein- und Aussetzen; der Cylinder wird hier an seinem ganzen Umfange vollkommen gleichmäfsig in Anspruch genommen im Gegensatz zu den Constructionen, bei welchen drei oder vier Bremsklötze gegen den Rand geprefst werden und diesem seine kreisrunde Gestalt nehmen;
2. leichte Regulirung; dieselbe wird mittelst der im Bremshebel angebrachten, gut zugänglichen Stellvorrichtung bewirkt;
3. geringe Kraftbeanspruchung bei der Handhabung; die Kraft, welche nöthig wird, den Bremsring in erforderlichem Mafse gegen die innere Cylinderwandung zu pressen, ist unbedeutend, wie dies z. B. an einem Dampfkolben ersichtlich ist, dessen Ringe mittelst Prismen, die durch kleine Schrauben anzudrücken sind, leicht so gespannt werden können, dafs die Maschine nicht zu bewegen ist;
4. Einfachheit der Construction; statt der sonst angewendeten drei oder vier Druckstahgen bezw. Druckfedern ist hier nur eine Stange,. die auf den Bremshebel wirkt, erforderlich; trotzdem ist die Druckwirkung nach allen Richtungen hin eine vollkommen gleichmäfsige und daher bei einer zweitheiligen Welle die Verschiebung' der Wellenenden gegen einander ausgeschlossen;
5. geringe Abnutzung der Bremsflächen; infolge der bedeutenden Fläche, mit welcher der Bremsring sich gegen die innere Wandung des Cylinders legt, dürfte die Abnutzung kaum merklich sein;
6. Einfachheit der Herstellung; mit Ausnahme der Lenkstange und des Bremshebels ist die ganze Kupplung auf der Drehbank fertigzustellen. Der Bremsring i bleibt an seinerinneren Fläche, mit welcher er gegen den Rand k federt, unbearbeitet.
Pat en τ-Ansprüche:
ι. An Reibungskupplungen mit „ungetheiltem federnden Druckring die Aufhängung des Ringes durch die Zapfen i und die Verstärkung m.
2. Die Construction und Anwendung des Bremshebels mit seiner Verzahnung, die Form der Zähne und die Anwendung der Einstellvorrichtung im Hebel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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