DE265644C - - Google Patents

Info

Publication number
DE265644C
DE265644C DENDAT265644D DE265644DA DE265644C DE 265644 C DE265644 C DE 265644C DE NDAT265644 D DENDAT265644 D DE NDAT265644D DE 265644D A DE265644D A DE 265644DA DE 265644 C DE265644 C DE 265644C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nipple
annular groove
opening
insulating
cap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT265644D
Other languages
English (en)
Publication of DE265644C publication Critical patent/DE265644C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof

Landscapes

  • Connecting Device With Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- JVe 265644 -KLASSE 21/. GRUPPE
in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Glühlampenfassung derjenigen Art, bei welcher der Anschlußstutzen mit Außengewinde versehen ist, während durch ihn ein von einer kappenförmigen Mutter gehaltener Isoliernippel hindurchgeht. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der zweckmäßig über die Mutter hinausragende, mit mittlerer Bohrung zur Durchführung der Leitungsdrähte und der
ίο Aufhängeschnur versehene, lose angeordnete Isoliernippel an seiner Außenseite im Innern des Anschlußstutzens mit einer Ringnut und einer in diese mündenden, von der mittleren Bohrung ausgehenden Öffnung versehen ist, welche nach Umschlingung der Tragschnüre um die Ringnut zur Aufnahme des Knotens dieser Tragschnüre dient. Dadurch wird eine sichere Befestigungsweise für die Tragschnüre geschaffen, und zwar ohne daß eine Festklemmung der Leitungsdrähte stattfände, wie dies da der Fall ist, wo der Isoliernippel aus zwei Schalenhälften besteht, die durch die kappenförmige Mutter gegeneinander und gegen die Leitungsdrähte und Aufhängeschnüre gepreßt werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstands veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine mit dem Isoliernippel versehene Fassung, Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht des Isoliernippels für sich und Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform desselben.
In diesen Zeichnungen ist mit 1 der aus der Fassungskappe und dem Anschlußstutzen 2 bestehende Anschlußnippel bezeichnet, in welchen der Isolierstein 3 undrehbar eingesetzt ist, der mit Hilfe des auf die Kappe aufgeschraubten Mantelteils 4 im Anschlußnippel festgehalten wird.
Im Innern des Anschlußnippels ist der Isoliernippel 9, 10 aus Porzellan oder sonstigem geeigneten Isoliermaterial angeordnet. Dieser Isoliernippel besteht bei der Ausführungsform nach Fig. ι und 2 aus einem Stück und "ist in diesem Falle so gestaltet, daß er von unten her in den Anschlußnippel eingeführt werden kann. Der den mit Außengewinde versehenen Anschlußstutzen 2 ausfütternde Teil 10 des Isoliernippels ist mit einer mittleren Bohrung 11 zur Durchführung der Leitungsdrähte 12 und der Aufhängeschnüre 13 versehen. Der Teil 10 ist im Innern des Anschlußstutzens 2 an seiner Außenfläche mit einer Ringnut 14 versehen, welche durch eine Öffnung mit der mittleren Bohrung 11 in Verbindung steht. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel (s. Fig. 2) erstreckt sich diese öffnung noch über die Ringnut 14 hinaus in Form eines Schlitzes 15 nach unten, um die Hindurchziehung der Leitungsschnüre 13 aus der mittleren Bohrung 11 nach außen zu erleichtern. Die auf diese Weise nach außen geführten Enden der Leitungsschnüre 13 werden um die Ringnut 14 herumgeschlungen und miteinander verknotet. Die die mittlere Bohrung 11 mit der Ringnut verbindende Öffnung
dient dabei zur Aufnahme des gebildeten Knotens, und es wird ihr deswegen zweckmäßig eine erhebliche Größe gegeben, damit der ganze Knoten in dieser Öffnung Platz finden kann und nicht nach außen über den Umfang des Isoliernippels hinausragt. Denn andernfalls würde die Einführung dieses Isoliernippels in den mit Außengewinde versehenen Anschlußstutzen 2 erschwert werden. Der Schlitz 15 des Isoliernippels wird durch die freien Enden 16 der Aufhängeschnüre verschlossen. Der Knoten und die freien Enden der Aufhängeschnüre tragen also nach der Montierung zur Isolierung des Anschlußnippels gegen die Leitungsdrähte bei und bilden dann gewissermaßen einen Teil der isolierenden Ausfütterung für den Anschlußnippel.
Auf das Außengewinde des Anschlußstutzens 2 wird. eine kappenförmige Mutter 17 aufgeschraubt, durch welche das obere Ende des Isolierstücks 10 nach außen ragt, so daß die Leitungsdrähte 12 auch mit dieser Gewindekappe nicht in Berührung kommen können. Statt den Isoliernippel in der aus den Fig. ι und 2 ersichtlichen Weise aus einem Stück herzusteilen, kann man ihn auch, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist, zweiteilig ausbilden, in der Weise, daß man einen unteren, die Fassungskappe ausfütternden, gleichfalls kappenförmigen Teil 9' und einen davon getrennten oberen, den Anschlußstutzen 2 ausfütternden Teil 10' vorsieht. In diesem Falle kann der obere Teil 10' von oben her in den Anschlußstutzen eingesetzt werden und kann dann mit einem in der Zeichnung nicht veranschaulichten Flansch an der Außenseite versehen sein, der sich auf den oberen Rand des Anschlußstutzens 2 legt. Bei dieser Ausführungsform geht der Schlitz 15 natürlich bis zum unteren Rande des Teils 10'. Infolgedessen können die Enden der Tragschnüre ohne weiteres durch diesen Schlitz 15 aus der Bohrung 11 nach außen und in die Ringnut 14 geführt werden, ohne daß hierzu ein Durchfädeln mit Hilfe irgendeines Werkzeugs erforderlich ist, wie dies dann der Fall ist, wenn gemäß Fig. 1 und 2 der Isoliernippel aus einem Stück besteht.
Der Erfindungsgegenstand ist anwendbar sowohl für Litzenaufhängung wie für Ring- und Rohranschluß. Bei der Anwendung für Ringanschluß genügt es, um die Gewindekappe 17 einen drehbaren Ring zu legen, an welchem der Aufhängering sitzt, wie dies aus Fig. 1 erkennbar ist. Bei der Anwendung für Rohranschluß wird in diese Gewindekappe ein mit Innengewinde versehenes, nach oben aus ihr herausragendes Zwischenstück eingelegt, welches auf das Bolzengewinde des Rohrendes paßt. In diesem Falle kann jedoch der Isoliernippel 10 nicht nach oben aus der Gewindekappe herausragen. Ferner ist der Erfindungsgegenstand auch anwendbar auf Deckenrosetten oder Baldachine für elektrische Lampen, die einen mit Außengewinde versehenen Nippel besitzen, in welchen der Isolierteil zum Tragen der Halteschnüre eingeschoben werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Glühlampenfassung mit Außengewinde am Anschlußstutzen, durch den ein .von der kappenförmigen Mutter gehaltener Isoliernippel hindurchgeht, dadurch gekennzeichnet, daß der zweckmäßig über die Mutter (17) hinausragende, mit mittlerer Bohrung (11) zur Durchführung der Leitungsdrähte und der Aufhängeschnur versehene lose angeordnete Isoliernippel (9, 10) an seiner Außenseite im Innern des Anschlußstutzens (2) mit einer Ringnut (14) und einer in diese mündenden, von der mittleren Bohrung (11) ausgehenden Öffnung versehen ist, die nach Umschlingung der Tragschnüre um die Ringnut zur Aufnahme des Knotens dieser Tragschnüre dient.
2. Glühlampenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der die mittlere Bohrung (11) mit der Ringnut (14) verbindenden Öffnung ein Schlitz (15) nach unten geht, durch den die Enden der Tragschnüre nach außen geführt werden und der durch' diese Enden nach dem Verknoten wieder verschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT265644D Active DE265644C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE265644C true DE265644C (de)

Family

ID=522861

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT265644D Active DE265644C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE265644C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19650017C1 (de) Klemmvorrichtung
DE1415806A1 (de) Elektrisches Verbindungsmittel
DE265644C (de)
DE140790C (de)
DE146313C (de)
AT52135B (de) Einrichtung zur Verbindung von Leitungsschnüren mit Glühlampenfassungen, Deckenrosetten, Anschlußstöpseln oder dgl.
DE479022C (de) Zugentlastung fuer elektrische isolierte Leitungen
DE4001414C2 (de)
DE365544C (de) Haengeisolator der Kappen- und Bolzentype
DE2037285A1 (de) Einrichtung zur losbaren Befestigung einer Leuchte an der Decke oder der Wand eines Raumes
DE338604C (de) Lampenschirm fuer elektrische Beleuchtungskoerper mit an ihm angeordnetem Klemmring
AT74256B (de) Anschluß- und Aufhängevorrichtung für Glühlampenfassungen, Baldachine und dgl.
DE681586C (de) UEberfuehrungsendverschluss fuer Feuchtraumleitungen
DE3705027C2 (de)
AT101255B (de) Mehrfadenglühlampe.
DE214278C (de)
DE313625C (de)
DE202007000587U1 (de) Zweiteilige Energiesparlampe
DE364602C (de) Mehrfach-Schmelzsicherung mit drehbarer Trommel
DE29602924U1 (de) Lampenfassung für eine Dekorations-Lichterkette
DE295756C (de)
DE377531C (de) Sicherungsschraubstoepsel mit spulenfoermig aufgewickeltem Schmelzdraht
DE387214C (de) Klemmverbindung zweimetallischer Leiter fuer elektrische Starkstromanlagen
DE218311C (de)
DE77362C (de) Einrichtung für die Stromzuführung bei elektrischen Glühlampen