DE265482C - - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C9/00—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
- D05C9/02—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
- D05C9/04—Work holders, e.g. frames
- D05C9/06—Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 265482 KLASSE 52 δ. GRUPPE
Dr. ALFRED BRUNN in BERLIN.
Elektrischer Automat für Stickmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Automat für Stickmaschinen und beruht im
wesentlichen auf der Anwendung eines kontaktmachenden Musterbandes, durch das Antriebselemente
beeinflußt werden, die aus einem Spezialelektromotor bestehen, dessen Läufer eine
auf elektromagnetische Zugwirkung berechnete Feldwicklung trägt. Diese Feldwicklung wirkt
kuppelnd auf eine in ihrem Zugbereiche untergebrachte, zur Drehbewegung geeignete Armatur,
die ihrerseits mit den Antrieben des Rahmens und der Stickwerkzeuge verbunden ist.
Die Zeichnung stellt schematisch die Erfindung dar, und zwar bedeutet: Fig. ι zwei Antriebselemente
mit dem steuernden Musterband oder Schaltwerk, Fig. 2 die Übertragung
der Bewegung auf den Stickrahmen, und Fig. 3 ein Schaltungsschema.
Das Musterband macht mit seiner metallischen Kontaktplatte nebst den darauf laufenden
Kontaktrollen Stromschluß aus einer Kraftstromleitung und speist die Antriebselemente.
Es erteilt die Stromimpulse an solchen Stellen, wo im mustermäßigen Vorschübe
der Platte gegen die Rollen oder dieser gegen die Platte ein Buckel des Metalles von
der Rolle gerade befahren wird.
Das Musterband speist die Motoren samt ihrer auf Zugwirkung berechneten Feldwicklung
gemeinschaftlich aus einer Stromquelle. Fig. 3 zeigt das Schaltungsschema für die gemeinschaftliche
Stromversorgung des Läufers L 35
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45
und der Feldwicklung M. Die Leitung si führt zum induzierenden Feld /, während die
Leitung s Strom zur Feldwicklung M leitet. Beide Stromkreise si und s schließen die
Rolle 10 und den Buckel der Platte ein.
ι und 2 (Fig. 1) sind Spezialelektromotoren,
die gleichzeitig elektromagnetische Wicklungen M und N tragen. Sie stellen den Antrieb
des Stoffrahmens z. B. dar. 3 und 4 sind die Zahnstangen für die wagerechte Hin-
und Herbewegung des Rahmens 9. 5 und 6 sind die in die Zahnstangen greifenden Zahnräder.
Die Anker 7 und 8 sind behufs Antriebes der Zahnstangen mit den Rädern 5 und 6 in dem gezeigten Beispiele gelenkig
verbunden.
Ähnliche, aus Elektromotor, Läuferarmatur nebst Anker und Verbindungsteil bestehende
Ausrüstungen erhalten alle anzutreibenden Stellen der Stickmaschine. Man baut die Antriebselemente
zweckmäßig in die Stickmaschine ein, was ohne große Veränderung des Konstruktionsbildes leicht zu bewerkstelligen
ist. Der Erfolg dabei ist beachtenswert, da trotz Automatbetrieb der Aufstellungsraum
nicht größer, im Gegenteil kleiner wird, als es der Pantographenbetrieb mit dem unvermeidlichen
Musterbrett, oder gar die bestehenden mechanischen Automaten gestatten. Eine angebaute Karte in Längen bis zu 100 m
nebst ihrem Kartenzylinder und der Aufhängevorrichtung ist nicht vorhanden j denn das
Schaltwerk, das beliebig viele Maschinen ge-
meinschaftlich steuern kann, findet im Bedarfsfall
auch außerhalb des Maschinensaales Platz. Zu den Maschinen führen nur die Leitungen,
die bekanntlich bequem und unsichtbar verlegt werden können. In hygienischer Hinsicht ist der Einbau der Antriebselemente
in die Maschine von recht wesentlichem Vorteil, da Helligkeit, Reinlichkeit, Sicherheit und
zureichender Raum in den Maschinensälen gewahrt bleiben, wenn die Stickmaschinen ohne
jeden unnützen Anbau arbeiten können. Die Güte der Stickereierzeugnisse wird gefördert,
wenn der Aufsichtübende ungehinderten Zugang zur Maschine findet. Auch kann man den Stoff rahmen ohne großen Aufwand an
allen beliebigen Stellen mehrfach angreifen, wodurch Verzerrungen des Stiches vermieden
werden. Mechanische Automaten gestatten das nicht, wenn man die Getriebe nicht mehrfach
ausführen will, was indessen große Kosten verursacht.
Die Umdrehungsdauer des motorischen Teiles jeder Einheit, die natürlich dem örtlichen
Antriebsbedürfnis angepaßt wird, kann nach der Kontaktlänge im Schaltwerk oder nach
der Geschwindigkeit des Vorschubes der Platte gegen die Rollen bestimmt werden. Nimmt
man hohe Tourenwerte (kleine und kleinste Motoren), so muß die Kontaktdauer sehr kurz
sein. Man führt in diesem Falle die Platte sehr klein aus.
Erwähnt sei die Einschaltung von regelnden Widerständen in die vom Musterband gespeisten
Stromkreise, wie sie Fig. 3 schematisch und beispielsweise zeigt. In den Stromkreis si
ist der Widerstand R, in s der Rheostat r verlegt. Die Widerstände dienen zur Stromregelung,
wenn sie sich während der Stickarbeit als notwendig erweisen sollte, sei es, daß man die Tourenzahl des Motors oder die
Sättigung des magnetischen Feldes beeinflussen wolle.
Die Drehrichtung des motorischen Teiles muß sich nach dem örtlichen Antriebsbedürfnis
richten und läßt sich infolge der Eigenart der hier gewählten Mittel bekanntlich einfach
durch Schaltung oder Wicklungsart des Ständers oder Läufers bestimmen. Man hat es in der Hand, die Drehrichtung ein für
allemal festzulegen. Sollte indessen eine Stichfolge falsch sein, oder hätten die Werkzeuge
nicht richtig gearbeitet, so müssen die Motoren rückwärts laufen können, um den Rahmen
an die alte Stelle bringen zu können.
Wenn man zu diesem Zwecke die Plattenbewegung umsteuert, so wird gemäß der Erfindung
selbsttätig damit durch geeignete Vorrichtungen ein Umschalter für alle vier Drehrichtungen
der für den Rahmenantrieb bestimmten Elemente umgelegt, damit die ro- ! tierenden Teile wieder in entgegengesetzter
Richtung zurücklaufen. Diese Umschaltung kann man von Hand vornehmen; sie kann
aber auch, wie gesagt, in Abhängigkeit zur Schubrichtung der Platte oder Rollen gebracht
werden, wozu man beliebige bekannte Mittel verwendet (Klinkenhebel 0. dgl.).
Die Schaltwerkplatte B, die auch die Form einer Walze besitzen kann, wird von Kontaktrollen
oder Gleitkontakten 10, 10 bestrichen und ändert gegen die letzteren mustermäßig
die Lage. Am zweckmäßigsten ist ein Vorschub der Platte oder Walze gegen die Rollen.
Aber auch der umgekehrte Vorgang ist unter Umständen geboten.
Die Art und Weise der Lageveränderung in bezug auf die Geschwindigkeit, Verzögerung
und Beschleunigung ist von dem mustermäßig erfolgenden Stickvorgang abhängig. Die Geschwindigkeit
muß jedenfalls zu den Umdrehungszahlenwerten der Motoren in regelbarem Verhältnis stehen.
Die Kontaktreihen e, f, g, h gehören der Rahmenverschiebung an, die übrigen a, b, c, d,
i, k, I, m dienen zur Steuerung der Stickwerkzeuge.
Man sieht beispielsweise auf der Platte B eine Rolle., gerade bei α im Kontakt, was bedeutet,
daß eben die Festonwelle mit der von ihr erforderten Tourenzahl in Bewegung versetzt
ist. Hört der Kontakt auf, so sorgt im g0
Bedarfsfalle ein Bremsmagnet oder irgendeine andere der gebräuchlichen Sperrvorrichtungen
für Stillsetzung der Vorrichtungen. Die Platte des Schaltwerkes kann je nach Art ihrer Herstellungsweise
aus einzelnen Kontaktreihen, jeder Einzelfunktion entsprechend, oder aus einem zusammenhängenden Metallstück bestehen.
Entweder werden dann die Reihen unabhängig voneinander, oder die ganze zusammenhängende
Platte vor den Rollen vorbeigeführt.
Claims (4)
1. Elektrischer Automat für Stickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Antrieb des Stickrahmens und der Stickwerkzeuge durch ein kontaktmachendes Musterband Antriebseinheiten mit Strom
versorgt werden, die aus Elektromotoren (J, L) bestehen, deren Läufer (L) zugleich
auf elektromagnetische Zugwirkung berechnete Feldwicklungen (M) tragen, die auf
zur Drehbewegung geeignete Anker (7) wirken, die mit den anzutreibenden Stellen der Stickmaschine verbunden sind.
2. Elektrischer Automat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Musterband
den induzierenden Teil der Motoren und die auf elektromagnetische Zugwirkung
berechneten Feldwicklungen der Läufer gemeinschaftlich
mit Strom versorgt.
3. Elektrischer Automat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kontaktmachenden
Reihen des Musterbandes einzeln beweglich sind.
4. Elektrischer Automat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß entweder
die Musterbandreihen gegen die Rollen bzw. Gleitkontakte, oder die Rollen (Gleitkontakte) gegen die Musterbandreihen
vorgeschoben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265482C true DE265482C (de) |
Family
ID=522714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265482D Active DE265482C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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