DE265309C - - Google Patents

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DE265309C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions
    • E01B7/04Constructions with tongues turning about a vertical pivot at the end

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ JV* 265309 KLASSE 20«. GRUPPE
in OSNABRÜCK.
Seit dem Bestehen der Eisenbahnen sind die mannigfachsten Versuche gemacht worden, dem schwächsten, weil notwendig bewegbaren Weichenteil der Zungenwurzel, dem Zungendrehpunkt, die im Interesse der Betriebssicherheit unbedingt erforderliche Widerstandsfähigkeit und Dauerhaftigkeit zu geben.
Die anfänglich und auch noch jetzt bei verschiedenen Bahnen gebräuchliche gewöhnliche
ίο Verlaschung der Zungenwurzel mit der anschließenden Weichenschiene, ohne Anwendung besonders profilierter Zungenschienen, hat den großen Nachteil, daß an den Biegepunkten und den Laschenanlageflächen, die bei jeder Um-Stellung in Bewegung gesetzt werden und sich daher sehr bald abnutzen, der feste Halt verloren geht und daß die Zungenwurzel dann schlottert.
Bei den vielfach angewendeten Drehzapfen an der Zungenwurzel hat man von vornherein auf eine feste Verbindung der Zungenschiene mit der Anschlußschiene verzichtet. ■ Die Folge einer solchen Anordnung ist aber, daß an der von vornherein nie mit mathematischer Genauigkeit dicht schließenden Befestigung ebenfalls eine sehr rasche Abnutzung eintritt, so daß die kostspielige Vorrichtung recht bald unbrauchbar wird.
Auch bei den sog. Federweichen, bei denen der Zungenstoß durch Verlängerung der Weichenzungen weiter von der Zungenspitze entfernt angeordnet ist und die Biegung dadurch erreicht wird, daß die Zungenschiene-durch teilweise Entfernung der Schienenfüße geschwächt und so seitlich biegsam gemacht wird, besteht ein großer Nachteil, denn durch die langen schweren Zungenschienen wird ein übermäßiger Materialaufwand erforderlich und die Beschaffung sehr verteuert. Ebenso entstehen bei einer etwa infolge Beschädigung der Zungenspitze erforderlichen Auswechslung derartig schwerer Stücke große Kosten. Auch werden durch die übermäßig starren und schweren Zungenschienen und durch die ihnen innewohnende Spännung die Stellwerksanlagen sehr beansprucht.
Als ein großer Mißstand ist es auch anzusehen, daß bei allen bisherigen Weichen vorrichtungen durch die Längsverschiebung der Gleise, der Spitzenverschluß beeinträchtigt und die Umstellung der Weichenzungen wenn nicht ganz unmöglich gemacht, so doch erschwert wird.
Durch die Erfindung werden alle diese Mängel beseitigt. Die Verbindung der Weichenzungen mit der anschließenden Schiene wird in der einfachsten und sichersten Weise durch die besondere Ausbildung der zusammenstoßenden Enden von Zunge und Schiene und durch übergreifende Federlaschen bekannter Art erreicht.
In Fig. ,1 ist eine Seitenansicht der Wurzelstoßverbindung dargestellt.
Fig. 2 zeigt eine Oberansicht der Weichenvorrichtung mit Federstoß auch an der Backenschiene d.
Fig. 3 veranschaulicht einen wagerechten Schnitt durch den Wurzelstoß.
Der besseren Übersicht Wegen sind in der Z.eichnung die sonstigen bekannten Befestigungsteile der Weiche weggelassen worden.
Die Zungenschiene α ist nach der Wurzel a1 zu in bekannter Weise so gepreßt und bearbeitet, daß hier der Querschnitt mit dem der Anschlußschiene b übereinstimmt. Das Wurzelende der Zungenschiene und auch das Ende der anschließenden Schiene b1 sind im Steg verbreitert
ίο und so ausgebildet, daß die im mittleren Teil bügelartig seitlich ausgeschweiften federnden Laschen c und c1 die beiden Wurzelenden a1 und δ1 beim Anziehen der Laschenschrauben in der Schienenrichtung zusammenspannen und unter federndem Druck in ihrer Lage festhalten. Dadurch wird also ein dauernd festgeschlossener Wurzelstoß geschaffen.
' Die Weichenzunge α ist in der Arbeitslage als gerade Zunge einer Linksweiche dargestellt.
ao Wird am Fuß der Zungenwurzel a1 ein mit ihr fest verbundener Drehzapfen e (Fig. 1 und 2) vorgesehen,, der in ein entsprechendes rundes Loch der Weichenplatte f eingreift, so daß der Mittelpunkt des Drehzapfens e der Drehpunkt für die Zungenumstellung ist, so muß die Stoßfuge zwischen Zungenwurzel und Anschlußschiene kreisbogenförmig und zum Drehzapfen konzentrisch gestaltet werden, wie aus' Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Wird dagegen auf einen solchen Drehzapfen verzichtet, so kann die Stoßfuge auch anders, z. B. geradlinig ausgeführt werden, wie aus Fig. 2 oben rechts ersichtlich ist; der feste Drehpunkt für die Zungenumstellung wird dann durch die Federung der Bügelspannlaschen allein ersetzt.
Der mittlere Bügel der Lasche c stützt den
Wurzelstoß wagerecht und senkrecht gegen die Backenschiene d ab. Das der Zungenspitze
. zugekehrte Ende der Lasche c kann in der Richtung der Backenschiene d wagerecht umgebogen sein und dann zur weiteren seitlichen Abstützung der federnden Zunge dienen, so daß der sonst erforderliche Stützknaggen entbehrlich wird (Fig. 3). Das andere Ende der Bügelspannlasche c kann ebenfalls verlängert und umgebogen sein und ersetzt dann das übliche gußeiserne Sperrstück zwischen Anschlußschiene b1 und Backenschiene d. Beim Umstellen der Zunge ändert sich lediglich die innere Spannung der mittleren Laschenbügel, ohne daß zwischen den Laschen und den durch sie verbundenen Schienenenden . Verschiebungen eintreten. Die Laschen sitzen vielmehr in ihren Laschenkammern unverrückbar fest, so daß' weder Reibungen noch Verschleiß an den Laschenanlageflächen und auch kein Verschleiß der Schrauben eintritt, die daher ohne Einschränkung durchweg bis zu der zulässigen Beanspruchung fest angezogen und ausgenutzt werden können.
Mit dieser Anordnung ist also ein lückenloser Wurzelstoß geschaffen, der den höchsten Anforderungen an Betriebssicherheit, Einfachheit und Dauerhaftigkeit entspricht; die Weichenzunge ist dabei leicht auswechselbar.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ■1. Zungen verbindung für Eisenbahnweichen durch Federlaschen, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Federlaschen (c, c1) mit ihren Ausbuchtungen um die besonders ausgebildeten Enden der Zunge (a1) und der Schiene fb1) greifen und sie aneinanderpressen.
  2. 2. Zungenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbuchtungen als seitliche Stützknaggen zur Regelung des Abstandes zwischen Zunge und Backenschiene dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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