DE265263C - - Google Patents

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DE265263C
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spindle
pendulum
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wheel
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
eines Leistungsreglers.
Bekannt ist die Verwendung von Wendegetrieben aus drei Rädern, von denen eines abwechselnd rechts- und linksherum läuft, um bei Reglern Verschiebungen gewisser Bauteile in abwechselnder Richtung herbeizuführen. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich dadurch von den bekannten Wendegetrieben, daß das mittlere Rad des Wendegetriebes auf der Achse sitzt, um welche ίο sich das Pendel dreht, und daß durch das Wendegetriebe gleichzeitig Verschiebungen von Reglerteilen auf dem Reglerpendel und auf der Reglerspindel bewirkt werden.
Eine beispielsweise Ausführung des Wendegetriebes, welche den Erfindungsgedanken klar zum Ausdruck bringt, ist in den Fig. ι bis 3 dargestellt. Fig. 1 ist die Seitenansicht des Getriebes; Fig. 2 und 3 sind Querschnitte.
Die drei Räder des Wendegetriebes sind mit rlt r2 und r3 bezeichnet. Das Rad
hat
2 1
Außen Verzahnung und sitzt auf der Spindel 0 des Reglers. Es wird getragen von dem Mitnehmer m des Reglers. Das Rad r2 hat ebeh-• falls Außenverzahnung. Seine Achse A ist gleichfalls im Mitnehmer m gelagert. Um die Achse A kann, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ein Rahmen α schlagen, der die Pendelmasse und den Angriffspunkt der Pendelbelastungsfeder aufnimmt und mit diesen das Reglerpendel bildet.
Das Rad rz hat Innenverzahnung und wird von dem Mitnehmer m getragen.
Die beiden Räder T1 und r3 haben je eine vorspringende Nase % und ns, gegen welche ein in einem festen Drehpunkt H gelagerter Hebel h sich mit seinen beiden Enden A1 und h3 anlegen kann.
Wird der Hebel H so gedreht, daß das Hebelende A1 riach unten geht, so legt es sich gegen die Nase nv und das Rad rx wird durch den in H fest gelagerten Hebel h festgehalten.
Dreht sich die Reglerspindel 0 in dem Sinne des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles, so dreht sich das Rad r2 rechtsherum gegen den Mitnehmer m.
Wird das Ende A8 des Hebels h gesenkt, so legt es sich gegen die Nase M3, und das Rad r3 wird festgehalten. Das Rad r2 dreht sich dann bei der angegebenen Drehrichtung der Spindel 0 linksherum gegen den Mitnehmer m. Bei diesen Drehungen nimmt das Rad r2 die mit ihm fest verbundene Achse A mit sich.
Durch die Drehung der Achse A wird eine in dem Pendelträger α des Reglers gelagerte Spindel s abwechselnd rechtsherum und linksherum gedreht, weil die Achse A in ihrer Mitte ein Wurmgetriebe trägt und die Spindel s in' ihrer Mitte mit einem Schneckenrad versehen ist, das in dieses Wurmgewinde eingreift. Wenn eines der Räder νΛ oder r3 zum Stillstand gebracht worden ist, dann dreht sich die Spindel s in dem Pendelträger a, unabhängig von den Ausschlägen dieses Pendelträgers.
Wenn die Räder rx und rs frei von dem Hebel h sind und mit dem Mitnehmer m gehen, dann ruht die Spindel s in dem Pendelträger a.

Claims (1)

  1. Wird die Spindel s selbst mit Gewinde versehen, so kann jederzeit durch entsprechendes Senken des Hebels h vermöge einer über diese Spindel s gebrachten Mutter ein im Rahmen a verschiebbar angebrachter Bauteil des Reglerpendels in dem einen oder anderen Sinne verschoben werden. Die Pendelmasse des Pendels kann nach außen oder innen verschoben werden; der Federangriffspunkt kann in dem
    ίο Pendelrahmen α verlegt werden, alles während der Regler läuft, während das Pendel seine Ausschläge macht. Wird die Spindel s mit rechtem und linkem Gewinde versehen, und wird die Mutter des einen Gewindes mit der Pendelmasse, die Mutter des anderen Gewindes mit dem Federangriffspunkt verbunden, so verschieben sich die Pendelmasse und der Federangriffspunkt in entgegengesetzter Richtung in dem Pendelträger a.
    Außer diesen Verschiebungen auf dem Pendelträger α des Reglers werden aber auch noch Verschiebungen auf der Spindel 0 gleichzeitig bewirkt.
    Zu diesem Zweck kann beispielsweise das Rad T1 mit Stangen t verbunden werden, welche durch eine Mutter mx hindurchgehen und diese Mutter zwingen, sich mit derselben Geschwindigkeit zu -drehen, mit der sich das Rad T1 dreht. Wird nun die Spindel 0 in ihrem oberen Teile mit Gewinde versehen, wie Fig. ι zeigt, so steigt die Mutter Wi1 auf der Spindel 0 auf und ab, je nachdem das Rad V1 des Wendegetriebes sich schneller oder langsamer dreht als die Spindel 0.
    Wird z. B. wie in Fig. 1 die Spindel 0 mit linkem Gewinde versehen, so steigt bei festgehaltenem Rade rx die Mutter mx an der Spindel 0 in die Höhe, wenn die Spindel 0 in der in Fig. 2 angegebenen Pfeilrichtung gedreht wird.
    Wird das Rad r3 festgehalten, so dreht sich das Rad V1 in demselben Sinne wie die Spindel 0, aber mit größerer Winkelgeschwindigkeit. Die Mutter Tn1 geht daher an der Spindel 0 nach abwärts.
    Der Weg der Mutter Ot1 ist immer proportional der Verschiebung, welche die Spindel s in dem Pendelträger α veranlaßt.
    Um die Verwendbarkeit eines Wendegetriebes der oben beschriebenen Art zu zeigen, soll die Ausstattung eines Leistungsreglers für Kraftmaschinen mit zwei Muffen und zwei . Stellzeugen mit einem solchen Getriebe beschrieben werden. Es kann die Drehzahl dieses Reglers während seines Ganges durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung verstellt werden.
    In Fig. 4 ist der Regler in einer Seitenansicht, in Fig. 5 in einem Querschnitt dargestellt.
    In Fig. 5 ist gezeigt, wie die Spindel s mit rechtem und linkem Gewinde versehen ist und sie durch ihre Drehung sowohl die Pendelmasse b als auch den Fe der angriff spunkt F in der Längsrichtung des Pendelträgers a gleichzeitig und in entgegengesetzter Richtung verschieben - kann, um dadurch die mittlere Drehzahl des Reglers zu verändern.
    Proportional mit der Verschiebung der Pendelmasse b und des Federangriffspunktes F geht die Verschiebung der Mutter mx "auf der Spindel 0 vor sich, deren Stellung auf dieser Spindel somit ein Maß gibt für die Geschwindigkeit, auf welche der Regler gerade eingestellt ist, und die daher als Muffe 1 ausgebaut werden kann, um ein erstes Stellzeug des Leistungsreglers zu bewegen, das eine grobe Einstellung der Energiezufuhr zur Kraftmaschine bewirken soll, in der Art, daß diese Einstellung sich richten soll nach der Gesch windigkeit, auf welche die Maschine jeweils eingestellt worden ist.
    Durch die Tragstangen u in Fig. 4, welche die Pendelträger α mit der Muffe 2 des Reglers verbinden, wird bewirkt, daß in üblicher Weise beim Ausschlag des Pendels die Muffe 2 gehoben und gesenkt wird. Die Bewegung dieser Muffe kann in bekannter Weise zur Herbeiführung einer feinen' Regelung der Energiezufuhr zur Kraftmaschine benutzt wer- g0 den.
    Die Bewegung dieser Muffe 2 ist unabhängig von der Stellung, in welcher die Muffe 1 durch das Wendegetriebe auf der Spindel 0 gebracht worden ist.
    Paten τ-Anspruch:
    Vorrichtung mit Wendegetriebe zur Einstellung der Geschwindigkeit eines Leistungsreglers, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse eines Rades (r2) des Getriebes gleichzeitig auch die Achse (A) ist, um welche das Reglerpendel sich dreht, und daß durch das Getriebe gleichzeitig Verschiebungen der Schwungmasse (b) und des to$ Federangriffspunktes auf dem Reglerpendel (s, b, F) und der Muffe (1Tn1) auf der Reglerspindel veranlaßt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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