DE265236C - - Google Patents

Info

Publication number
DE265236C
DE265236C DENDAT265236D DE265236DA DE265236C DE 265236 C DE265236 C DE 265236C DE NDAT265236 D DENDAT265236 D DE NDAT265236D DE 265236D A DE265236D A DE 265236DA DE 265236 C DE265236 C DE 265236C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gasoline
cylinders
valve
air
compressed air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT265236D
Other languages
English (en)
Publication of DE265236C publication Critical patent/DE265236C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N99/00Subject matter not provided for in the other groups of this subclass
    • F02N99/002Starting combustion engines by ignition means
    • F02N99/008Providing a combustible mixture outside the cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 265236 KLASSE 46 c. GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Anlaßvorrichtung für Explosionskraftmaschinen, die mit Gasolin betrieben wird und so ausgeführt ist, daß sie am Spritzbrett eines Automobils angebracht werden kann. Die Vorrichtung besteht aus einem Behälter für Gasolin und einer Kammer für Druckluft, die miteinander und mit den Zylindern der Maschine verbunden sind. Die Luft im Gasolinbehälter sowie ίο in der Druckluftkammer kann durch eine Luftpumpe komprimiert werden. Die Zuführung des Gasolins und die Zuführung der Druckluft zur Mischkammer wird durch einstellbare Ventile geregelt. Die explosive Mischung wird unter Druck den Zylindern der Maschine zugeführt.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι im senkrechten Schnitt den Gasolinbehälter dar; das Verbindungsrohr zwischen dem Gasolinbehälter und den Zylindern der Explosionskraftmaschine ist in Ansicht gezeigt;
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den Gasolinbehälter und die Luftkammer nach der Linie 2-2 der Fig. 6;
Fig. 3 ist eine Ansicht der Vorrichtung;
Fig. 4 ist eine Ansicht der Vorrichtung von oben gesehen;
Fig. 5 stellt in" senkrechtem Schnitt das Rückschlagventil dar, welches das Zurückschlagen der Flamme von der Maschine verhindert ;
Fig. 6 ist eine Ansicht der Vorrichtung von unten, wobei einzelne Teile im Schnitt dargestellt sind;
Fig. 7 stellt in senkrechtem Schnitt einen Teil des Gäsolinbehälters und der Luftkammer dar und dient dazu, die Anordnung der Schlitze im Boden zu erläutern;
Fig. 8 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 6.
In der Zeichnung (Fig. 1) bezeichnet A die Explosionskraftmaschine, B den Vergaser, C den Brennstoffverteiler, D die Leitungen für das Kühlwasser und E den Kühler. Alle diese Teile sind von bekannter Bauart und nur zu dem Zwecke dargestellt, das Verständnis der Anlaßvorrichtung zu erleichtern. Der Anlaßapparat F besteht aus dem Gasolinbehälter H und der Luftkammer K. Der Gasolinbehälter H wird von einem Glaszylinder gebildet, so daß der Stand des Gasolins stets beobachtet werden kann. Der Glaszylinder H ist zwischen der Kopfplatte I und der Bodenplatte I1 eingeschlossen, die durch Schraubenbolzen / miteinander verbunden sind. In der Kopfplatte / ist ein Schraubstöpsel H1 vorgesehen, der ausgeschraubt wird, wenn der Behälter mit Gasolin gefüllt werden soll.
Die zylindrische Luftkammer K ist ebenfalls zwischen der Kopfplatte I und der Bo- denplatte 71 angeordnet.
Die Platten J, J1 haben Flanschen i, i1 zum Befestigen der Vorrichtung am Spritzbrett G des Automobils.
Auf der Kopfplatte / ist eine Kolbenpumpe L angeordnet, deren Zylinder in den Gasolinbehälter H ragt. Die Stange I des Kolbens L1 hat einen Handgriff I1 am oberen Ende. Die
Luftöffnung im Boden des Pumpenzylinders L ist durch ein Rückschlagventil M abgeschlossen, das durch Federn m gegen seinen Sitz gepreßt wird.
In der Kopfplatte I ist ein Kanal N. angeordnet, welcher den Gasolinbehälter H mit der Druckluftkammer K verbindet.
Im Boden des Gasolinbehälters H ist eine Ausflußöffnung O vorgesehen, deren Querschnitt durch das Ventil O1 geregelt wird. Die Ausfluß öffnung P der Luftkammer K wird durch ein Ventil P1 geregelt.
Zwischen dem Luftventil P1 und der Mischkammer P4 ist ein Ventil Q und zwischen der Mischkammer, und dem Gasolinventil O1 ist ein Ventil Q1 vorgesehen; diese beiden Ventile Q und Q1 werden durch ein Handrad Q2 mittels' eines Zahnradgetriebes q2, q1 bewegt.
Die Verbindung zwischen dem Gasolinsausfluß O und dem Luftausfluß P erfolgt durch einen Kanal P2, in dem die Ventile Q und Q1 liegen, und der mit der Mischkammer P4 verbunden ist. Die Mischkammer steht durch ein Rohr P5 mit dem Verteilungsrohr P6 in Verbindung,' das durch Rohrleitungen P7 mit den Rohransätzen P8 der verschiedenen Zylinder der Maschine verbunden ist. Diese Rohransätze P8 haben Rückschlagventile P9.
Obgleich zwischen dem Verteilungsrohr C der Maschine und dem Verteilungsrohr P6 der Anlaßvorrichtung keine Verbinduug in der Zeichnung dargestellt ist, kann diese vorhanden sein.
Auf der Kammer K für die Druckluft ist ein Druckmesser S vorgesehen.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Nachdem Gasolin durch die mit Schraubstöpsel H1 verschlossene Einfüllöffnung in den Behälter H gefüllt worden ist, wird das Ventil O1 so geregelt, daß durch den Auslaß 0 eine genügende Menge von Gasolin ausfließen kann.
Durch die Kolbenpumpe L wird die Luft in der Druckkammer K und im Gasolinbehalter H komprimiert. Der Druck der Luft wird durch den Druckmesser S angezeigt.
Das Rückschlagventil M der Pumpe schließt sich nach jedem Kolbenhub, wodurch der Druck in der Kammer aufrechterhalten bleibt.
Die Ventile Q und Q1 werden durch Drehen des Handrades Q2 geöffnet, so daß die Luft aus der Luftkammer K durch P und P2 in die Mischkammer P4 fließt, in die das Gasolin durch O gelangt, worauf die explosive Mischung durch den Rohransatz P3, das Rohr P5, das Verteilungsrohr P6 und die Verbindungsrohre P7 zu den verschiedenen Zylindern der Maschine gelangt.
Wenn nun der Stromkreis der Zündung in bekannter Weise geschlossen wird, so erfolgt die Entzündung der Ladung in den Zylindern, wodurch die Maschine anläuft.
Die Rückschlagventile P9 in den verschiedenen Rohransätzen P8 der Zylinder verhindern das Zurückschlagen der Flammen. An Stelle eines Kugelventils kann irgendein anderes geeignetes Rückschlagventil verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: :
    Anlaßvorrichtung für Explosionskraftmaschinen besonders von Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem am Spritzbrett des Wagens befestigten Gestell ein mit Gasolin gefüllter Zylinder (H)- und ein mit Druckluft gefüllter Zylinder (K) angeordnet sind, daß diese Zylinder oben durch eine gemeinsame Leitung miteinander verbunden sind, durch welche bei Erzeugung der Druckluft gleichzeitig 'das Gasolin unter Druck gebracht wird, daß diese Zylinder außerdem unten mit den Zylindern der Maschine verbunden sind, und daß beim öffnen des Ventils (Q1) der Gasolinleitung gleichzeitig das Ventil (Q) des Druckluftzylinders geöffnet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT265236D Active DE265236C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE265236C true DE265236C (de)

Family

ID=522487

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT265236D Active DE265236C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE265236C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69001469T2 (de) Mechanischer ermuedungspruefstand fuer zylinderkoepfe von motoren.
DE2127957A1 (de) Verfahren zur Speisung eines Verbrennungsmotors und verbesserte Ausrüstung zur Ermöglichung seines Einsatzes
DE265236C (de)
DE1503676C3 (de) Einrichtung zur Erzeugung von Druckluft für aluminothermisches Schweißen
EP1232820B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum thermischen Entgraten von Werkstücken
DE275946C (de)
DE271607C (de)
DE160699C (de)
DE249918C (de)
DE202007011214U1 (de) Vielstoffmotor
DE647425C (de) Einrichtung zur Zufuehrung einer zusaetzlichen Fluessigkeit zum Brennstoff einer Brennkraftmaschine
DE375418C (de) Zum Erwaermen des Gluehkopfes von Motoren dienender Brenner
DE252089C (de)
DE192497C (de)
AT88827B (de) Druckluftanlage für Kraftfahrzeuge zum Betriebe mehrerer verschiedener Einrichtungen derselben.
DE331579C (de) Regelung der Brennstoffzufuhr an Mischvorrichtungen mit Doppeldrosselung fuer Luft und verdichtete Gase zum Betrieb von Verbrennungskraftmaschinen
DE197942C (de)
DE480987C (de) Regelung fuer Brennkraftmaschinen, die mit verschiedenen Brennstoffen arbeiten
DE260119C (de)
DE217819C (de)
DE231566C (de)
DE253593C (de)
DE125899C (de)
AT132889B (de) Vorrichtung zur Vergasung des Betriebsstoffes für Brennkraftmaschinen.
DE764982C (de) Einrichtung zum zeitweiligen Hilfsbetrieb einer Einspritzbrennkraftmaschine mit fluessigem Gas