DE2652273C2 - Verfahren zur bildlichen Darstellung eines Beugungsbildes bei einem Durchstrahlungs-Raster-Korpuskularstrahlmikroskop - Google Patents
Verfahren zur bildlichen Darstellung eines Beugungsbildes bei einem Durchstrahlungs-Raster-KorpuskularstrahlmikroskopInfo
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- H01J37/00—Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
- H01J37/26—Electron or ion microscopes; Electron or ion diffraction tubes
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Description
des Beugungsbildes zusätzlich um einen festen Betrag erregt wird, wobei χ die Koordinate in
Zeilenrichtung (x-Richtung), ydic Koordinate in der
dazu senkrechten Richtung (y-Richtung) und x\, X2, y\
und yi wählbare feste Werte dieser Koordinaten
sind, und daß die durch die zusätzliche Erregung bedingte Auslenkung in zur Zeilenrichtung fx-Richtung)
senkrechίin Richtung (^-Richtung) mindestens
Ay- yi—y\
beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenksystem (8) dann zusätzlich
erregt wird, wenn die vom Detektor (6) registrierte Intensität einen vorgegebenen Wert übersteigt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenksystem (8) für eine feste Zeit
um einen festen Betrag zusätzlich erregt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Erregung so lange
kontinuierlich vergrößert wird, wie die Intensität am Detektor (6) den vorgegebenen Wert übersteigt, und
daß sie verringert wird, sobald die Intensität am Detektor (6) den vorgegebenen Wert wieder
unterschreitet.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur bildlichen Darstellung eines Beugungsbildes bei einem Durchstrahlungs-Raster-Korpuskularstrahlmikroskop,
bei dem das Beugungsbild mittels eines Ablenksystems zeilenrasterförmig einen Detektor überstreicht, dessen
Ausgangssignal zur Hellsteuerung eines Fernseh-Monitors dient. Ein derartiges Verfahren ist beispielsweise
aus der DE-OS 23 02 689 bekannt. Dabei wird der abtastende Elektronenstrahl durch ein oberhalb des
Objektes angeordnetes Ablenksystem derart abgelenkt, daß er das Objekt stets senkrecht durchsetzt. Zwischen
Objektivlinse und Detektor ist ein zusätzliches Ablenksystem vorgesehen. Die Objektivlinse entwirft, wenn
das zusätzliche Ablenksystem nicht erregt ist, ein unabhängig vom gerade durchstrahlten Objektbereich
immer an der gleichen Stelle liegendes Beugungsbild in der Detektorebene, Mit Hilfe des zusatzlichen Ablenksystems
kann die Lage des Beugungsbildes in bezug auf den Detektor verändert werden. Das Beugungsbild
kann «omit rasterförmig den Detektor überstreichen und sukzessive aufgenommen und dargestellt werden.
Bei einem anderen Verfahren zur Lageveränderung des Heugungsbildes gegenüber dem Detektor kann auf
das zusätzliche Ablenksystem zur Auslenkung des
ίο Beugmngsbildes unterhalb der Objektivlinse verzichtet
werden. Dazu wird das Ablenksystem, das den einfallenden Elektronenstrahl rasterförmig über das
Objekt bewegt, zusätzlich mit einer größeren Frequenz als der Rasterfrequenz derart erregt, daß der Elektro-
is nenstrahl das Präparat nicht mehr ausschließlich
se-.ikrecht, sondern darüber hinaus auch schräg mit unterschiedlichen Winkeln zur optischen Achse des
Mikroskops durchsetzt.
In einem Beugungsbild ist die Intensität des Nullreflexes sehr viel größer als die der Reflexe höherer
Ordnung. Daher wird bei einem Elektronenmikroskop ohne Abrasierung der Nullreflex des Beugungsbildcs
durch eine Blende ausgeblendet (DE-PS 9 69 942).
Beim Abrastern des Beugungsbildes führt die hohe
Intensität des Nullreflexes leicht zu einer Überbelastung des Detektors, die erst nach einer längeren Erholungszeit wieder abklingt oder sogar zu einer bleibenden
geringeren Empfindlichkeit des Detektors führt. Als Folge davon ergibt sich ein stark verrauschtes
μ Rasterbild.
Unn eine derartige Bildstörung zu vermeiden, muß bisher bei beiden eingangs erwähnten Verfahren zur
bildlichen Darstellung eines Beugungsbildes die Strahlintemsität so stark vermindert werden, bis der Nullreflex
einwandfrei und ohne Überbelastung des Detektors abgebildet wird. Dadurch werden aber die Reflexe
höherer Ordnung oft so intensitätsschwach, daß sie sich nicht mehr vom Untergrund abheben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem
Verfahren der eingühgs genannten Λη die störende
Intensitätsspitze des Nullreflexes zu unterdrücken, ohne dabei die Intensitätsverhältnisse des übrigen Beugungsbildes zu verändern.
Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren nach der
Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren nach der
« Erfindung dadurch gelöst, daß das Ablenksystem in zur
gerade durchlaufenen Zeile (x-Richtung) senkrechter Richtung (y-Richtung) zusätzlich derart erregt wird, daß
durch die dadurch verursachte Auslenkung des Beugungsbildes ein bestimmter Bereich des Beugungsbildes,
der zumindest einen Teil-Querschnitt maximaler Intensität des Nullreflexes erfaßt, von der Abrasterung
ausgenommen wird und daß der Fernseh-Monitor in den entsprechenden Bereich dunkelgetastet wird.
Bei diesem Verfahren wird die störende Intcnsitätsspitze des Nullreflexes von der Abbildung ausgenommen, der Detektor also nicht übersteuert. Es ergibt sich damit ein einwandfreies, rauscharmes Beugungsbild, bei dem auch die Reflexe höherer Ordnung noch mit zur Abbildung gelangen. Nur im Bereich des Nullreflexes entsteht je nach Art und Größe des von der Abbildung ausgenommenen Bereiches ein dunkler Fleck. Wählt man dabei den von der Abbildung ausgenommenen Bereich nur gerade so groß, daß allein der störende Teil des Nullreflexes wegfällt, der intensitätsschwächere
Bei diesem Verfahren wird die störende Intcnsitätsspitze des Nullreflexes von der Abbildung ausgenommen, der Detektor also nicht übersteuert. Es ergibt sich damit ein einwandfreies, rauscharmes Beugungsbild, bei dem auch die Reflexe höherer Ordnung noch mit zur Abbildung gelangen. Nur im Bereich des Nullreflexes entsteht je nach Art und Größe des von der Abbildung ausgenommenen Bereiches ein dunkler Fleck. Wählt man dabei den von der Abbildung ausgenommenen Bereich nur gerade so groß, daß allein der störende Teil des Nullreflexes wegfällt, der intensitätsschwächere
hi Rand dieses Nullreflexes jedoch abgebildet wird, so ist
zumindest die Lage des Nullreflexes ebenfalls eindeutig festgelegt. Weiterhin ist es auch möglich, mit Hilfe eines
Speicher-Monitors einem gemäß der Erfindung aufge-
nommenen Beugungsbild ein weiteres Beugungsbild zu überlagern, das mit einer geringeren Strahlintensität
aufgenommen wurde und bei dem kein Bereich von der Abbildung ausgenommen wurde. In diesem zweiten
Beugungsbild wird durch die geringere Strahlintensität die Intensität des Nullreflexes so herabgesetzt, daß
keine Überbelastung des Detektors auftritt. Man erhält somit das gesamte Beugungsbild, wobei durch die
zweite Abbildung im wesentlichen nur der Nullreflex hinzukommt Es darf dabei nicht übersehen werden, daß
die Intensitätsverhältnisse des Beugungsbildes durch die Überlagerung zweier unterschiedlich aufgenommener
Beugungsbilder nicht mehr den tatsächlichen Intensitätsverhältnissen
entsprechen. Oft kommt es jedoch nur auf die Lage der einzelnen Reflexe an, um daraus
Rückschlüsse auf die vorliegende Kristallstruktur und sogar das vorliegende Material zuzulassen.
Der von der Abrasterung aufgenommene Bereich kann bei eiern Verfahren gemäß der Erfindung dadurch
festgesetzt sein, daß das Ablenksystem im Bereich
.Vi < at<
X2 und/ι </S/j
des Beugungsbildes zusätzlich um einen festes Betrag erregt wird, wobei χ die Koordinate in Zeilenrichtung, y
die Koordinate in der dazu senkrechten Richtung und X\, X2, y\ und yi wählbare feste Werte dieser Koordinaten
sind, und daß die durch die zusätzliche Erregung bedingte Auslenkung in in zur Zeilenrichtung senkrechten
Richtung mindestens
beträgt. Der nichtabgerasterte Bereich besteht also aus einem einstellbaren Fenster. Durch die zusätzliche
Bedingung der Mindestauslenkung in /-Richtung ist sichergestellt, daß das Beugungsbild innerhalb dieses
Fensters immer mindestens so weit ausgelenkt wird, daß es nie auf den Detektor trifft. Wegen der Rotationssymmetrie
des Nullreflexes ist es vorteilhaft, als von der Abrasterung ausgenommenen Bereich ein quadratisches
Fenster vorzusehen.
Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung ist es weiterhin auch möglich, daß das Ablenksystem dann
zusätzlich erregt wird, wenn die vom Detektor registrierte Intensität einen vorgegebenen Wert übersteigt.
Das Ablenksystem kann dabei für eine feste Zeit um einen festen Betrag zusätzlich erregt werden. Das
Verfahren verläuft dann folgendermaßen: Für einen bestimmten /-Wert wird das Beugungsbild in .v-Richtung
über den Detektor geführt. Kommt dabei ein Bereich des Nullreflexes über den Detektor, dessen
Intensität unzulässig hoch ist, springt das Beugungsbild durch die zusätzliche Auslenkung in /-Richtung so weit,
daß der Nuüreflex garantiert außerhalb des Detektors zu liegen kommt. Die ^-Ablenkung geht dabei ungestört
weiter. Nach einer bestimmten Zeit hört die zusätzliche Auslenkung in /-Richtung auf, d. h. das Beugungsbild
springt in die ursprüngliche /-Position zurück, natürlich auf eine andere x-Position, da die Α-Ablenkung während
dieser zusätzlichen Auslenkzeit weiterging. Ist in dem so erreichten Punkt die Intensität immer noch zu hoch,
wiederholt sich dieser Vorgang.
Die mit dem Verfahren gemäß der Erfindung erzielbaren Vorteile kommen besonders dann zum
Tragen, wenn die zusätzliche Erregung so lange kontinuierlich vergrößert wird, wie die Intensität am
Detektor den vorgegebenen Wert übersteigt, und wenn sie verringert wird, sobald die Intensität am Detektor
den vorgegebenen Wer*, wieder unterschreitet. In
diesem Fall wird die störende Intensitätsspitze des Nullreflexes abgeschnitten, indem dieser Reflex an
seiner Flanke in einer Höhe umfahren wird, deren Intensität der gerade noch zulässigen Intensität
entspricht. Das bedeutet, daß zumindest der intensitätsschwache
Teil des Nullreflexes zur Abbildung gelangt.
Ausführungsbeispiele des Verfahrens nach der Erfindung werden im folgenden anhand der Fig. 1 bis 4
beschrieben. F i g. I stellt dabei ein Durchstrahlungs-Raster-EIektronenmikroskop
mit einem Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur selbsttätigen Durchführung des Verfahrens dar. Die F i g. 2 bis 4 zeigen unterschiedliche
Ausführungen einer Steuerelektronik, mit deren Hilfe unterschiedliche, jedoch bestimmte Bereiche von
der Abrasterung ausgenommen werden können.
In Fig. 1 ist 1 die Strahlquelle des Mikroskops, die
beispielsweise eine Feldemissionskathode enthalten kann. Zur rasterförmigen Auslenkung des Elektronenstrahls
2 über das Objekt 5 dient ein Ablenksystem 3 mit den Stufen 3a und 36. Die Stufe 3a lenkt den Strahl 2 aus
der Achse A heraus, während die Si'-': 3b den Strahl
wieder zur Achse zurücklenkt. Durch d?.s Ablenksystem
3 wird der Strahl 2 um einen Punkt P gekippt, der in der Brennebene der Objektivlinse 4 liegt. Durch diese
magnetische Objektivlinse 4 wird der Strahl 2 au.' das Objekt 5 fokussiert. Da der Punkt P, um den gekippt
wird, am vorderen Brennpunkt der Linse 4 angeordnet ist, bestrahlt der Elektronenstrahl 2 das Objekt 5 in
senkrechter Richtung. In dem Objekt 5 wird ein Teil des einfallenden Elektronenstrahls 2 durch Beugung in
bestimmte Richtungen außerhalb des Primärsirahlkegels
/,Nullstrahl 2a) abgelenkt. Mit 2b und 2c sind zwei
dargestellte gebeugte Strahlen bezeichnet.
Durch ein Ablenksystem 8, das aus zwei Paaren von
J5 elektrostatischen Ablenkplatten bzw. magnetischen
Ablenkspulen besteht, können die Strahlen 2a. 2b und 2c in zwei zueinander senkrechten Richtungen χ und y
derart über einen Detektor 6 verschoben werden, daß entweder der Nullstrahl 2a oder einer der abgelenkten
Strahlen durch ein Loch in einem Schirm 7 auf den Detektor 6 fällt und von diesem registriert wird. Wegen
der r-eringen Strahidivergenz ist der Durchmesser der
Strahlkegel in der Ebene des Detektors 6 etwa gleich dem Durchmesser der Detektoreintritisfläche. Das
Ablenksystem 8 wird durch einen Rastergene: ator RG sowie einen Verstärker Vi derart er.egt, dai) das
Beugungsbild den Detektor in kartesischen Koordinaben überstreicht. Eine Steuerelektronik 5 zwischen
Rastergenerator RC und Verstärker V\ sorgt für die
zusätzliche Auslenkung in /-Richtung in dem Bereich, der von der Abrasterung ausgenommen werden soll.
Die Ausgangswerte χ und / des Rastergenerators RC
sind dabei auf den Eingang der Steuerelektronik S geschaltet, deren Ausgangswerte x' bzw. y' einem
bestimmten Ort des Beugungsbildes entsprechen. *' wird durch die Steuerelektronik 5 nicht verändert und
entspricht immer dem Ausgangswert χ des Rastergenerators RG. Auch /'entspricht meistens dem Wert /, nur
in dem Bereich, der von der Abrasterung ausgenommen
M) wird, erhöht sich /' gegenüber / um den Wert Ay, d. h.
die zusätzliche Erregung, die notwendig ist, um das Beugungsbild so weit auszulenken, daß der Nullreflex
nicht mehr vom Detektor erfaßt wird. Di'.· Ausgangswerte der Steuerelektronik S sind gleichzeitig auf die
hl Ablenksysteme für die x- bzw. die /-Richtung eines
Fernseh-Monitors 9 gegeben. Durch Umlegen des Schalters 10 können auch direkt die Ausgangssignale χ
bzw. /des Rastergenerators RC auf die Ablenksysteme
des Fernseh-Monilors 9 geschallet werden.
Der Detektor 6 ist über einen Verstärker V2 und die
Steiierelektronik 5 mit der Helligkeitssteuerung des Fernseh-Monitors 9 verbunden. Auf dem Fernseh-Monitor
9 sind als Beispiel Beugiingsringe dargestellt, die
bei der Durchstrahlung einer polykristallinen Substanz entstehen. Da der Fernseh-Monitor innerhalb des
Bereiches, der von der Abrasterung ausgenommen wird, dunkclgetastet wird, fehlt der Nullreflex in der
Abbildung. Gestrichelt ist auf dem Fernseh-Monitor 9 ein quadratisches Fenster 11 eingezeichnet, das z. B. den
Bereich festlegt, der nicht abgerastert werden soll.
Die F i g. 2 zeigt ein Ausführungsbeispicl der Steiierelektronik
S. das ein Umfahren des Nullreflexcs auf seiner flanke ermöglicht. Die Steuerelektronik .Vbesit/t
je einen Eingang für ν. ν und für die von dem Detektor 6 über den Verstarker V2 kommende Intensität /. Sie
besitzt auch je einen Ausgang für \. v'und /'. In diesem
verbunden. Der Eingang für / ist gleichzeitig auf einen Schalter 15 und einen Komparator 16 geschaltet. Der
Ausgang dieses !Comparators 16 führt auf den Eingang eines Integrators 17. Der Ausgang des Integrators 17 ist
über einen Kondensator 18 auf den Eingang rückgekoppelt. Dieser Kondensator 18 ist darüber hinaus mit einer
Diode 19 überbrückt. Über eine weitere Diode 20 ist der Ausgang des Integrators 17 zum einen auf einen
weiteren Komparator 21 und zum anderen auf ein Additionsglied 22 geschaltet. Auf den zweiten Eingang
desAclditionsgliedes 22 ist der Eingang »geschaltet. Der
Ausgang des Addilionsgliedes ist mit dem Ausgang y' verbunden. Der Ausgang des zweiten Komparator 21
dient zur Betätigung des Schalters 15.
Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist folgende: In dem Komparator 16 wird das der vom Detektor 6
erfaßten Intensität entsprechende Signal / mit einem vorgegebenen /„,.,, verglichen. Solange / kleiner ist als
Inux. bleibt der Komparator in seinem Ruhezustand, in
diesem Fall auf positivem Potential. Dadurch ist die Diode 19 in Durchlaßrichtung geschaltet und überbrückt
den Kondensator 18, so daß der Ausgang des Integrators 17 etwa auf gleichem positivem Potential
liegt. Die Diode 20 sperrt in diesem Falle, so daß auf das Additionsglied 22 kein zusätzliches Signal Ay gegeben
wird. Der Ausgangswert v' ist somit gleich dem Eingangswert y. Der Komparator 21 liefert ebenfalls
kein Ausgangssignal, so daß der Schalter 15 geschlossen ist und das Eingangssignal /mit dem Ausgangssignal /'
identisch ist. In diesem Falle wird also der Fernseh-Monitor 9 hellgetastet. Übersteigt nun das Eingangssignal /
den vorgegebenen Wert /„,.,,. so springt der Komparator
16 in seinen anderen Zustand, d. h. in diesem Falle erhält er am Ausgang ein negatives Potential. In diesem
Fall ist die Diode 19 gesperrt, so daß der Integrator 17 zur Wirkung kommt. Der Ausgang des Integrators 17 ist
über die in diesem Fall durchlässige Diode 20 als A» auf
das Additionsglied 22 gegeben, d. h. der Eingangswert y
erhöht sich um diesen Wert Ay und bildet einen Ausgangswert
ν■' = ν + Ay ■ Ay
stellt die zusätzliche Erregung in y dar. durch die das Beugungsbild so weit ausgelenkt wird, daß der störende
Nullreflex nicht auf den Detektor fällt. Der Komparator 21 vergleicht den vorliegenden Jj--Wert mit einem
Minimaiwert f. ist Ay < f. so wird über den Ausgang des Komparators 21 der Schalter 15 geöffnet, d.h. der
Fernseh-Monitor 9 wird in diesem Falle dunkelgetaslet.
Solange die Intensität / am Eingang des ersten Komparators 16 größer ist als die Maximalintensität
/„„,. solange vergrößert sich durch die Integration das
Sigfial A) und damit die zusätzliche Erregung. 1st durch diese zusätzliche Erregung das Beugungsbild so weit
ausgelenkt worden, daß der Detektor ein Signal /< /m,„
liefert, so springt der Komparator wieder in seinen ursprünglichen Zustand mit positivem Potential am
Ausgang zurück. Die Diode 19 schließt dann den Integrator wieder kurz, und die Diode 20 sperrt wieder,
so daß sehr schnell das Ausgangssignal y' wieder mit dem Eingangssignal r übereinstimmt. Insgesamt ergibt
sich somit bei dieser Schaltung ein Regelverhalten, bei dem die zusätzliche Auslenkung des Betigungsbildes
dafür sorgt, daß der Nullrcflcx auf seiner Flanke in einer
I lohe, die durch /„,,,, vorgegeben ist. umfahren wird.
I i g. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Steiierelektronik S. Die Steiierelektronik .S" besitzt
ησαησρ iinri
>o Ausgänge. Wiederum ist der Eingang für \ direkt mit
dem Ausgang für v' verbunden. Wiederum wird das Eingangssignal /auf einen Schalter 15 und gleichzeitig
auf einen Komparator 25 gegeben. Der Ausgang des
Komparators 25 ist einmal auf einen Eingang eines
?■> dominierend speichernden Elementarspeichers 27 (Flip-Flop)
und gleichzeitig auf eine monostabile Kippstufe 26 mit einer Zeit η für den instabilen Zustand geschaltet
Der Aiisf ^ng der monostabilen Kippstufe 26 ist auf den
anderen Eingang des Flipflops 27 geschaltet. Der Ausgang des Flipflops 27 ist über einen Verstärker Vl
auf das Additionsglied 22 geschähet, dessen anderei
Eingang das Signal y führt. Da'über hinaus ist dei
Ausgang des Flipflops 27 auf den Eingang einet weiteren monostabilen Kippstufe 28 und auf einer
3-3 Eingang eines OR-Glicdcs 29 geschaltet, dessen anderer
Eingang mit dem Ausgang der monostabilen Kippstufe 28 verbunden ist. Über den Ausgang des OR-Gliedes IS-.
kann der Schalter 15 betätigt werden.
Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist folgende
Übersteigt der F.ingangswcrt /den vorgegebenen Wen
/,,..,„ so entsteht am Ausgang des Komparators 25 eir
Signal. Das Flipflop 27 liefert dann ebenfalls eir Ausgangssignal, das über den Verstärker V3 ein Ay
bildet für eine zusätzliche Auslenkung des Beugungsbildes. In dem Additionsglied 22 wird dieses Ay zurr
i-Wert addiert. Gleichzeitig wird durch das Ausgangs
signal des Komparators 25 die monostabile Kippstufe 26 in ihren instabilen Zustand versetzt. Nach der Zeit r
springt die monostabile Kippstufe 26 wieder in ihrer Ursprungszustand zurück. Das dabei entstehende
Ausgangssignal wird auf den anderen Eingang de: Flipflops 27 gegeben. Ist inzwischen die Intensität
wieder unter /m3, abgesunken und liefert daher dei
Komparator 25 kein Signal mehr, so wird durch diese;
ss Ausgangssignal der monostabilen Kippstufe 26 da:
Flipflop 27 wieder umgeschaltet, d. h. am Ausgang steh
dann kein Signal mehr an. y' ist dann wieder gleich y Über das OR-Glied 29 wird, solange am Ausgang de:
Flipflops 27 ein Signal vorliegt, der Schalter 15 geöffne
,-π und damit der Fernseh-Monitor dunkelgetastet. Durch
die monostabile Kippstufe 28 wird darüber hinaus noct für eine gewisse Zeil r? dunkelgetastet, auch wenn an
Ausgang des Flipflops 27 kein Signal mehr ansteht. τ 2 is dabei die Zeit, in der die monostabile Kippstufe 28 ir
, - ihrem instabilen Zustand verbleibt. Diese Zeit solltf
größer sein als die Zeitkonstante in der intensitätsmes
sung.
Wird mit Hilfe einer derartigen Steuerelektronik i
das Beugungsbild aufgenommen, so geschieht folgendes: Für einen bestimmten y-Wert wird das Beugungsbild in x-Richtung über den Detektor geführt. Erreicht
dabei die vom Dettktor registrierte Intensität einen vorgegebenen störenden Wert, so springt das Beugungsbild
durch eine zusätzliche Erregung in ^-Richtung so weit in dieser Richtung, daB der störende Reflex nicht
mehr vo,->*· Detektor 6 erfaßt wird. In dieser y-Stellung
bleibt das Beugungsbild eine Zeit n, wobei die .v-Ablenkung unverändert weitergeht. Nach dieser Zeit
Γι springt das Beugungsbild wieder auf den n'sprünglichen
y-Wert zurück. Ist dort die Intensität, jetzt natürlich bei einer anderen x-Koordinate, immer noch
zu groß, so wiederholt sich dieser Vorgang sofort. Anderenfalls geht die Abrasterung normal weiter.
F i g. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Steuerelektronik S. Wiederum sind drei Eingänge und
drei Ausgänge vorhanden. Der Eingang / ist über den Schslier !3 ϊτϊίί dein Ausruf!" /'verbünden. Ocr Ein^.nf
y ist einmal auf das Additionsglied 22 und zum anderen auf zwei Komparatoren 30 bzw. 31 geschaltet. Der
Eingang χ ist gleichzeitig auf zwei Komparatoren 32 bzw. 33 geschaltet. Die Ausgänge der Komparatoren 30
und 31 führen zu einem UND-Glied 34, die Ausgänge der Komparatoren 32 und 33 zu einem UND-Glied 35.
Die Ausgänge beider UND-Glieder 34 bzw. 35 führen auf ein UND-Glied 36, dessen Ausgang mit dem
Verstärker V3 und dem Schalter 15 verbunden ist. Der Ausgang des Verstärkers V3 ist auf den anderen
Eingang des Additionsgliedes 22 geführt.
Die V irkungsweise dieser Schaltung ist folgende: Die
Ausgänge der beiden UND-Glieder 34 bzw. 35 liefern nur dann ein Signal, wenn die Eingangssignale .v bzw. y
zwischen einstellbaren fest vorgegebenen Werten x\ und v; bzw. y, und >'2 liegen. In diesem Falle liefert das
UND-Glied 36 ein Ausgangssignal, wodurch der Schalter 15 geöffnet wird und gleichzeitig über den
Verstärker V3 ein Ay auf das Additionsglied 22 gegeben
wird. Dadurch wird erreicht, daß innerhalb des durch x\, X2 und .t'i.y>
festgelegten Bereiches durch die zusätzliche Auslenkung Ay das Beujjungsbild nicht abgerastert wird
und der Fernseh-Monitor 9 gleichzeitig dunkelgetastet wird. Durch Veränderung der Werte vi, x2, y\ und yi
kann die Größe dieses Bereiches beliebig geändert werden. Es liegt somit ein fest vorgegebenes Fenster
vor, innerhalb dessen nicht abgerastert wird.
Bei allen bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen wurde das Beugungsb Id durch ein Ablenksystem 8
unterhalb des Objektes über den Detektor geführt. Das Verfahren nach der Erfindung läßt sich aber auch mit
einer Einrichtung ohne dieses Ablenksystem 8 durchführen. Dazu wird das Ablenksystem 3 für die Objektrasterung
zusätzlich derari erregt, daß der einfallende Elektronenstrahl das Objekt nicht nur senkrecht
durchsetzt, sondern auch in unterschiedlichen Winkeln schräg zur Achse A des Durchstrahlungs-Raster-Elektronenmikroskops.
Auch hierbei können diese Winkel nacheinander so eingesi.ellt werden, daß das Beugungsbild in kartesischen Koordinaten den Detektor 6
überstreicht.
Die Erfindung ist nie -1 nur bei Durchstrahlungs-Raster-Elektronenmikroskopen,
sondern auch bei lonenmikroskopen dieser Art anwendbar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:1, Verfahren zur bildlichen Darstellung eines Beugungsbildes bei einem Durchstrahlungs-Raster-Korpuskularstrahlmikroskop, bei dem das Beugungsbild mittels eines Ablenksystems zeilenrasterförmig einen Detektor überstreicht, dessen Ausgangssignal zur Hellsteuerung eines Fernseh-Monitors dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenksystem (8) in zur gerade durchlaufenden Zeile (x-Richtung) senkrechter Richtung (^Richtung) zusätzlich derart erregt wird, daß durch die dadurch verursachte Auslenkung des Beugungsbildes ein bestimmter Bereich (11) des Beugungsbildes, der zumindest einen Teil-Querschnitt maximaler Intensität des Nullreflexes erfaßt, von der Abrasterung ausgenommen wird und daß der Fernseh-Monitor (9) in dem entsprechenden Bereich dunkelgetastet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenksystem (8) im Bereich
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