DE2651663A1 - Verpackungsmaschine - Google Patents

Verpackungsmaschine

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DE2651663A1
DE2651663A1 DE19762651663 DE2651663A DE2651663A1 DE 2651663 A1 DE2651663 A1 DE 2651663A1 DE 19762651663 DE19762651663 DE 19762651663 DE 2651663 A DE2651663 A DE 2651663A DE 2651663 A1 DE2651663 A1 DE 2651663A1
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Rondo AG
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Rondo AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B21/00Packaging or unpacking of bottles
    • B65B21/02Packaging or unpacking of bottles in or from preformed containers, e.g. crates
    • B65B21/04Arranging, assembling, feeding, or orientating the bottles prior to introduction into, or after removal from, containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)

Description

  • Verpackungsmaschine
  • Die Erfindung betrifft eine Verpackungsmaschine mit einer Einrichtung zum verpackungsgerechten Gruppieren von Gegenständen, insbesondere von Flaschen od. dgl. und zum Einsetzen von diesen Gegenständen in eine Verpackung.
  • Das Füllen, Etikettieren oder sonstige Bearbeiten von Flaschen, Tuben u. dgl. Behältern ist weitgehend automatisiert. Erwünscht ist auch ein automatisches Einführen dieser Gegenstände in den Karton od. dgl. Verpackung, womit die Gegenstände dann in größeren Gebinden verschickt werden können.
  • Bisher ist zu diesem Zweck eine Vorrichtung bekannt, bei welcher die in Reihe hintereinander vorgeschobenen Gegenstände nach einem gewissen Vorschub gemeinsam von einem quer zur Vorschubrichtung wirksamen Stößel zur Seite geschoben werden, bis so viele Reihen von Gegenständen nebeneinander stehen, wie in einen Karton hineinpassen. Diese Anordnung wird dann von Saughebern oder sonstigen Vorrichtungen in einen Karton gegeben.
  • Nachteilig ist dabei der relativ hohe Zeitaufwand, der für jede Vorschubreihe entsprechend der Länge des Stößels erforderlich ist und sich insgesamt addiert. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß in diesem Bereich der Ausrichtung der einzelnen Gegenstände ein sehr genaues Arbeiten erforderlich ist und die Arbeitszeiten der einzelnen Vorrichtungen sehr genau aufeinander abgestimmt sein müssen. Geringe Schwankungen in den Arbeitsgeschwindigkeiten der hier hintereinanderliegenden Arbeitsstationen können zu der Notwendigkeit einer Still setzung der einen oder anderen Arbeitsstation führen.
  • Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welcher auch Schwankungen der hintereinanderliegenden Arbeitsstationen weitgehend ohne ELnfluß auf die jeweiligen Arbeitsstationen bleiben können und außerdem das Ausrichten wesentlich beschleunigt werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Transportmittel vorgesehen, das sich unterhalb parallel zueinander liegender, etwa in Transportrichtung verlaufender Führungen für die Gegenstände befindet, deren lichte Weite etwa der Stärke der Gegenstände entspricht und wobei vor diesen Führungen, innerhalb des Bereiches des Transportmittels, eine Stauzone für die Gegenstände vorgesehen ist. Durch diese Anordnung ist es möglich, daß die Gegenstände sich in großer Anzahl vor den Führungen stauen und durch den Vorschub des Transportmittels jeweils in die Führungen eingeschoben werden, an deren Ende sie dann ausgerichtet sind für eine Verpackungseinheit.
  • Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Führungen am Transportende einen Endanschlag haben und wenn in einem Abstand, der mindestens einer Kantenlänge der Verpackung entspricht, vorzugsweise jedoch größer ist, ausrückbare, in die Führungen eingreifende Anschläge vorgesehen sind. Beim Einsetzen einer Einheit von Gegenständen in eine Verpackung können dadurch die nachfolgenden Gegenstände zurückgehalten werden.
  • Zweckmäßigerweise stehen die Führungen in Transportrichtung über das Transportmittel bis zu dem Endanschlag vor. Dadurch ist unterhalb von dem Endbereich der Führungen Platz für eine Verpackung geschaffen, in die die Gegenstände eingesetzt werden.
  • Im Verpackungsbereich, in Verlängerung der Ebene des Transportmittels kann eine aus diesem Bereich verschiebbare Bodenplatte sowie gegebenenfalls die beförderten Gegenstände wenigstens teilweise übergreifende und abstützende Führungsmittel undZoder ein Saugheber vorgesehen sein. Durch Wegziehen der Bodenplatte können die in diesen Bereich transportierten Gegenstände in einen darunter befindlichen Karton od. dgl. fallen.
  • Durch die gegebenenfalls vorgesehenen Führungsmittel kann dabei ein Kippen der Gegenstände vermieden werden. Bei stoßempfindlichen Gegenständen kanndie Verwendung eines Saughebers vorteilhaft sein, der die Gegenstände erfaßt und in einen Karton absetzt.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung kann darin bestehen, daß als Transportmittel ein vorzugsweise kontinuierlich umlaufendes Transportband dient, dessen in Transportrichtung vordere Umlenkrolle etwa im Bereich der rückziehbaren Anschläge liegt. Die Weiterbeförderung bis an den hinter dem Verpackungsbereich liegenden Endanschlag erfolgt dabei durch die nachgeschobenen Gegenstände.
  • Eine andere besonders vorteilhafte Ausführungsform kann auch darin bestehen, daß als Transportmittel eine horizontale Drehscheibe dient, an welcher tangential von ihrer Oberfläche wegführende Führungen für die Gegenstände vorgesehen sind.
  • Ein derartiges Transportmittel ermöglicht eine einfache Konstruktion und darüber hinaus besteht auch der Vorteil, daß zusätzlich eine Kippsicherung für die Gegenstände vorgesehen sein kann. Dazu weist die Drehscheibe zweckmäßigerweise eine mit ihr mitdrehende, parallele Abdeckung auf, deren Abstand zur Stellfläche der Drehscheibe größer ist als die größte Höhe der Gegenstände, jedoch kleiner als die größte Diagonale durch einen Längsschnitt eines solchen Gegenstandes.
  • Die Abdeckung ist dabei zweckmäßigerweise lösbar und gegebenenfalls in ihrer Höhe verstellbar auf der Antriebswelle der Drehscheibe angeordnet und besteht vorzugsweise aus durchsichtigem Werkstoff, insbesondere aus Acrylglas. Dadurch ist eine einfache und schnelle Anpassung an unterschiedlich hohe Gegenstände möglich.
  • Bei der vorerwähnten Ausführungsform des Transportmittels mit einer Drehscheibe sind die Einlauföffnungen der Führungen in Anpassung an die jeweils dort unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten der Drehscheibe, in radialer Richtung von außen nach innen jeweils in Drehrichtung hintereinander liegend angeordnet.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht sor, daß im Bereich der Stauzone Füllstandsmesser zur Steuerung der Zuliefermaschine und der Abpackvorrichtung angeordnet sind.
  • Dazu dienen zweckmäßigerweise wenigstens zwei Schalter mit Fühlbebeln, wobei - in Transportrichtung - einer in dem vorderen Bereich und der andere in dem hinteren Bereich der Stauzone angeordnet ist. Bei zu starker Füllung der Stauzone kann dadurch die Zuliefermaschine gestoppt werden, während bei zu geringer Füllung der Stauzone der Verpackungsvorgang gestoppt werden kann. Es besteht sonst nämlich die Gefahr, daß nicht genügend Gegenstände nachgeschoben werden, so daß Leerstellen oder sonstige Störungen auftreten könnten.
  • Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend ist die Erfindung mit ihren erfindungswesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt, zum Teil stärker schematisiert: Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verpackungsmaschine, Fig. 2 eine Stinnseitenansicht auf das Transporende einer.
  • Verpackungsmaschine, Fig. 3 jeweils Aufsichten einer Verpackungsmaschine mit unter-und 4 schiedlichen Rüttlern, Fig. 5 eine Aufsicht eines Zuführbereiches mit zwei Stauzonen und Fig. 6 ein Stauberech mit zwei Schwenkplatten.
  • Eine in Fig 1 gezeigte Verpackungsmaschine 1 weist als Transportmittel ein vorzugsweise kontinuierlich umlaufendes Trans portband 2 auf. Dessen oberes Trum 3 befindet sich bereichsweise unterhalb von parallel zueinander liegenden, etwa in Transportrichtung verlaufenden Führungen 4. Der lichte Abstand der Führungen 4 entspricht dabei der Stärke der-Gegenstände 5, ao daß sich -innerhalb der Führungen 4 jeweils eine Reihe hintereinander stehender Gegenstände 5 bildet (Fig. 2 bis 4).
  • Vor den Führungen 4 ist eine Stauzone 6 für die Gegenstände 5 vorgesehen, durch die auch ein Ausgleich für Schwankungen der ZufUhr- bzw. Entnahmegeschwindigkeit der Gegenstände 5 geschaffen ist.
  • Die Führungen 4 stehen in Transportrichtung über das Transportband 2 vor. An ihrem Ende ist ein Endanschlag 7 vorgesehen, gegen den sich die in die Führungen 4 geschobenen Gegenstände 5 stauen. In diesem überstehenden Bereich der Führungen 4 sind die Gegenstände 5 von einer Bodenplatte 8 unterstützt, die aus diesem Bereich durch einen Hubzylinder 9 c verschiebbar ist, so daß die dort befindlichen Gegenstände 5 dann nach unten herausfallen können.
  • Um dabei ein Verkippen der Gegenstände 5 zu vermeiden, sind oberhalb Führungsmittel 10 angeordnet, die absenkbar sind und dann die Gegenstände 5 wenigstens teilweise übergreifen und abstützen. Bei stoßempfindlichen Gegenständen 5 könnte anstatt dieser Führungsmittel 10 auch ein Saugheber vorgesehen sein, der die Gegenstände erfaßt und durch eine Absenkbewegung praktisch stoßfrei in einen unterhalb der verschiebbaren Bodenplatte 8 bereitstehenden Verpackungskarton 11 absetzt.
  • In einem Abstand von dem Endanschlag 7, der mindestens einer Kantenlänge des Verpackungskartons 11 entspricht, sind miteinander ausrückbare, in die Führungen 4 von unten her eingreifende Anschläge 12 vorgesehen, die t. a. vermeiden, daß bei einem Abpackvorgang Gegenstände 5 nachgeschoben werden.
  • Insbesondere Fig. 1 läßt erkennen, daß der Abstand der Anschläge 12 von dem Endanschlag 7 größer ist als die Seitenlänge des Kartons 11. Dadurch sind die für den Antrieb der Anschläge 12 notwendigen Platzverhältnisse geschaffen. Diese greifen nämlich, wie schon vorerwähnt, von unten her in die Führungen 4 ein. Dies hat den Vorteil, daß man mit vergleichsweise kurzen Hubbewegungen auskommt.
  • An der unterhalb der Bodenplatte 8 vorgesehenen Standfläche für Verpackungskartons 11 kann zweckmäßigerweise ein Schalter 13 vorgesehen sein, der eine Steuerverbindung zu dem Hubzylinder 9ader ausrückbaren Anschläge 12 aufweist. Dadurch können die Anschläge 12 durch das Einsetzen des Kartons 11 in die in Fig. 1 gezeigte Einrücklage fahren, so daß die weitere Zufuhr von Gegenständen 5 gestoppt wird. Erst nach Entnahme des gefüllten Kartons 11 werden die Anschläge 12 ausgerückt und es können dann wieder Gegenstände 5 in den Abpackbereich nachgeschoben werden.
  • Im Einlaufbereich der Führungen 4 ist eine Einführ- und Verteilungshilfe für die Gegenstände 5 vorgesehen (Fig. 3 und 4).
  • Sie besteht hier aus einem Rüttler 14 (Fig. 3), der eine gleichmäßige Zufuhr der Gegenstände 5 begünstigt und dabei vor allem auch eine sogenannte Brückenbildung der Gegenstände 5 verhindert. In diesem AusfUhrungsbeispiel (Fig. 3) weist der Rüttler 14 hin- und herbewegbare Verlängerungsstücke 15 der Führungen 4 auf. Dagegen ist der Rüttler 14 a gemäß Fig. 4 mit zwei gegenüberliegenden, die Gegenstände 5 beaufschlagenden Druckelementen 16 versehen.
  • Sowohl für die Rüttler 14, 14 a als auch für den Antrieb der Anschläge 12 sowie für den Hubantrieb für die Führungsmittel 10 bzw. den Saugheber und für die Bodenplatte 8 können zweckmäßigerweise hydraulische Hubantriebe 9, 9a bis 9c dienen.
  • Im Bereich der vor den Eintrittsöffnungen der Führungen 4 liegenden Stauzone 6 können Füllstandsmesser 17 angeordnet sein. Diese dienen dann zur Steuerung der Zuliefermaschine, die über einen Zuführkanal 18 die Gegenstände 5 in die Stauzone 6 auf das Transportband 2 befördert und zur Steuerung der Abpackvorrichtung Eine mögliche Anordnung von Füllstandsmessern 17 ist in Fig.
  • 4 gezeigt. Dabei sind zwei Schalter 19, l9a mit Fühlhebeln 20 vorgesehen, wobei der eine Schalter 19 - in Transportrichtung - im vorderen Bereich und der andere Schalter 19a im hinteren Bereich der Stauzone 6 angeordnet ist. Bei einer zu starken Füllung in dieser Stauzone 6 wird auch der hintere Schalter l9a von den Gegenständen betätigt, so daß eine weitere Zufuhr durch die Zuliefermaschine -gestoppt werden kann.
  • Dagegen wird der Verpackungsvorgang gestoppt, wenn auch der vordere Schalter 19 nicht mehr von Gegenständen 5 beauf -schlagt wird. Im letzteren Falle würde nämlich sonst die Gefahr bestehen, daß nicht genügend Gegenstände 5 nachgescho -ben werden, so daß Leerstellen oder sonstige Störungen auftreten könnten.
  • Wie Fig. 5 erkennen läßt, können auch mehrere Stauzonen 6, 6a vorgesehen sein, die voneinander abgeteilt sind. Jede dieser Stauzonen 6, 6a ist mit einem Zuführkanal 18, 18a versehen.
  • Diese Ausbildung erm8glichthas Verpacken unterschiedlicher Gegenstände 5, 5a in einen Verpackungskarton 11. Neben der in Fig. 5 gezeigten unterschiedlichen Formgebung der Gegenstände können dadurch beispielsweise auch Behältnisse mit unterschiedlichem Inhalt gruppenweise einer-gemeinsamen Verpakkung zugeführt werden.
  • Für Gegenstände unterschiedlicher Weite sind dementsprechend auch die Führungen 4 in ihrer lichten Weite angepaßt, wobei Führungen gleicher Weite sich gruppenweise nebeneinander befinden.
  • Gegebenenfalls können innerhalb einer Gruppe gleicher Führungen wiederum auch mehrere Stauzonen vorgesehen sein, die dann auch separate Zuführkanäle aufweisen. Es können dadurch Verpackungskartons gleichzeitig sowohl mit unterschiedlich grossen Gegenständen, als auch mit Gegenständen unterschiedlicher Füllungen beschickt werden.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß wenigstens eine, vorzugsweise alle Führungen 4, insbesondere deren Eintrittsöffnungen einzeln oder gruppenweise verschließbar sind.
  • Dies kann beispielsweise durch Schieber 21 wie bei den rechten Führungen 4 für die Gegenstände 5 in Fig. 5 angedeutet, erreicht werden, die in die Eintrittsöffnungen der Führungen 4 einrückbar sind. Auch können - ähnlich wie die Anschläge 12 am Ende des Transportbandes 2 - von unten einrückbare Bolzen 22 vorgesehen sein. Dies ist bei den Eintrittsöffnungen der linken drei Führungen 4 für die größeren Gegenstände 5a in Fig. 5 verdeutlicht.
  • Durch die vorerwähnte Möglichkeit, eine oder mehrere Führungen sperren zu können, kann auf einfache Weise eine Anpassung an unterschiedliche Verpackungskartonvgrößen vorgenommen werden. Auch ist eine Anpassung an unterschiedliche Füllabstände innerhalb des Kartons möglich, indem beispielsweise nur jede zweite Führung freigegeben wird.
  • Erwähnt sei, daß die Führungen an beliebiger Stelle in ihrem Durchgang sperrbar sein können; jedoch ist die Anordnung der Verschlüsse (Schieber 21, Bolzen 22) an den Eintrittsöffnungen besonders zweckmäßig.
  • Um vor den geschlossenen Führungen 4 einen Stau von Gegenständen zu vermeiden, können dort als Verschlüsse auch Ableitschrägen zum Zuleiten der Gegenstände zu den offenen Führungen vorgesehen sein.
  • Eine abgewandelte Ausführungsform von Verschlüssen für einzelnu der mehrere Führungen zeigt Fig. 6. Dabei sind zwei Schwenkplatten 23, 23a vorgesehen, die an den seitlichen Begrenzungswänden 24 der Stauzone 6 horizontal verschwenkbar angeordnet sind. Ihre freien Enden 25, 25a sind je nach dem, welche Führungen 4 verschlossen werden sollen, auf. die entsprechenden Enden der Seitenwände der Führungen 4 ausrichtbar. Dazu können die Schwenkplatten 23> 23a gegebenenfalls auch teleskopartig verlängert beziehungsweise verkürzt werden. Mit Hilfe der vorerwähnten Schwenkplatten 23, 23a läßt sich eine praktisch beliebige, zum Beispiel gruppenweise Zuführung von Gegenständen zu einem Verpackungskarton erreichen, wobei nicht nur die Anzahl der parallel nebeneinander liegenden Reihen von Gegenständen, sondern auch deren Lage innerhalb der Gesamtbreite der Stauzone wählbar ist. In vorteilhafter Weise sind bei dieser Anordnung durch die Schwenkplatten 23, zea auch gleichzeitig Ableitschrägen gebildet, die einen Rückstau im Bereich gesperrter Führungen 4 vermeiden. Gegebenenfalls könnte auch nur eine einzige Schwenkplatte vorgesehen sein.
  • Auch eine Kombination von einer oder mehreren Schwenkplatten sowie zusätzlichen Verschlüssen (z.B. Bolzen 22) ist denkbar.
  • Dadurch ist dann auch eine Gruppenbildung von Gegenständen möglich, innerhalb der dann jeweils verschiedene Reihen freigehalten werden können. Somit ist eine Vielzahl unterschiedlicher Gruppierungen von Gegenständen in Anpassung an verschiedene Verpackungseinheiten möglich.
  • In diesem Sinne ist es auch vorteilhaft, wenn der Endanschlag 7 am Transportende in Transportrichtung verschiebbar ist. Dadurch kann die Länge der Reihen beziehungsweise die Anzahl von Gegenständen in einer Reihe variiert werden.
  • Die.vorbeschriebene Verpackungsmaschine 1 ermöglicht in vorteilhafter Weise ein schnelles, verpackungsgerechtes Gruppieren von Gegenständen 5 und kann auch Schwankungen bei der Zufuhr beziehungsweise beim Abtransport der Gegenstände 5 gut ausgleichen, so daß insgesamt ein störungsfreier Ablauf gewährleistet ist.
  • Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich seinx -Patentansprüche-

Claims (22)

  1. Patentansr*che { Verpackungsmaschlne mit einer Einrichtung zum verpackungsgerechten Gruppieren von Gegenständen, insbesondere von Flaschen od. dgl. und zum Einsetzen von diesen Gegenständen in eine Verpackung, d a d u r c h g e k e n n z ei ch -n e t ,daß zumindest ein Transportmittel vorgesehen ist, das sich unterhalb parallel zueinander liegender, etwa in Transportrichtung verlaufender Führungen (4) für die Gegenstände (5) befindet, deren lichte Weite etwa der Stärke der Gegenstände (5) entspricht und daß vor diesen Führungen (4), innerhalb des Bereiches des Transportmittels,wentns eine Stauzone (6) für die Gegenstände (5) vorgesehen ist.
  2. 2. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (4) am Transportende einen Endanschlag (7) haben und daß in einem Abstand, der mindestens einer Kantenlänge der Verpackung (11) entspricht, vorzugsweise jedoch größer ist, ausrückbare, in die Führungen (4) eingreifende Anschläge (12) vorgesehen sind.
  3. 3. Verpackungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ausrückbaren Anschläge (12) von unten in die Führungen (4) eingreifen.
  4. 4. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (4) in Transportrichtung über das Transportmittel vorzugsweise bis zu dem Endanschlag (7) vorstehen.
  5. 5. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Verlängerung der Ebene des Transportmittels, im Bereich der Uber dessen Ende vorstehenden Führungen (4) eine aus diesem Bereich verschiebbare Bodenplatte (8) sowie gegebenenfalls die berorderten Gegenstände (5) wenigstens teilweise Ubergreifende und abstützende Führungsmittel (10) und/oder ein Saugheber vorgesehen sind.
  6. 6. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Transportmittel ein vorzugsweise kontinuierlich umlaufendes Transportband (2) dient, dessen in Transportrichtung vordere Umlenkrolle etwa im Bereich der ausrückbaren Anschläge (12) liegt.
  7. 7. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Einlaufbereich der Führungen (4) eine Einführ- und Verteilungshilfe, vorzugsweise in Form eines Rüttlers (14, 14 a) vorgesehen ist.
  8. 8. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb für die verschiebbare Bodenplatte (8), für die ausrückbaren Anschläge (12), für die Führungsmittel (10) und dergleichen sowie für den Rüttler (14, 14 a) jeweils ein vorzugsweise hydraulischer Hubzylinder (9c,9 a, 9b>9 ) dient.
  9. 9. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Stauzone (6) Füllstandsmesser (17) zur Steuerung der Zuliefer maschine und der Abpackvorrichtung angeordnet sind.
  10. 10. Verpackungsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Füllstandsmesser (17) wenigstens zwei Schalter (19, 19 a) mit Fühlhebeln (20) dienen, wobei in Transportrichtung einer im vorderen Bereich und der andere im hinteren Bereich der Stauzone (6) angeordnet ist.
  11. 11. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 sowie 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Transportmittel eine etwa horizontale Drehscheibe dien* an welcher tangential von ihrer Oberfläche wegführende Führungen (4) für die Gegenstände (5) vorgesehen sind.
  12. 12. Verpackungsmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe eine Kippsicherung für die Gegenstände (5) in Form einer mit der Drehscheibe mitdrehenden, parallelen Abdeckung aufweist, deren Abstand zur Stellfläche der Drehscheibe größer als die größte Höhe der Gegenstände, jedoch kleiner als die größte Diagonale durch einen Längsschnitt eines solchen Gegenstandes ist.
  13. 13. Verpackungsmaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlauföffnungen der Führungen (4) in Anpassung an die jeweils dort unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten der Drehscheibe, in radialer Richtung von außen nach innen jeweils in Drehrichtung hintereinander liegend angeordnet sind.
  14. 14. Verpackungsmaschine nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung lösbar und gegebenenfalls in ihrer Höhe verstellbar auf der Antriebswelle der Drehscheibe angeordnet ist und daß die Abdeckung vorzugsweise aus durchsichtigem Werkstoff, insbesondere aus Acrylglas besteht.
  15. 15. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich unterhalb der verschiebbaren Bodenplatte (8) die Standfläche für einen Verpackungskarton (11) od. dgl. befindet und daß dort ein Schalter (13) od. dgl. vorgesehen ist, der eine Steuerverbindung zu dem Antrieb der ausrückbaren Anschläge (12) aufweist im Sinne einer Einrückbewegung der Anschläge (12) bei betätigtem Schalter (13).
  16. 16. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stauzonen ( 6,6a) vorgesehen sind, die voneinander abgeteilt und jeweils mit einem Zuführkanal (18) tod dgl ZufUhrung versehen sind.
  17. 17. Verpackungsmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß sie Führungen mit unterschiedlicher lichter Weite aufweist, daß Führungen gleicher Weite sich vorzugsweise gruppenweise nebeneinander befinden und daß jeder Gruppe gleicher Führungen wenigstens eine Stauzone zugeordnet ist.
  18. 18. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine vorzugsweise alle Führungen, insbesondere deren Eintrittsöffnungen einzeln oder gruppenweise verschließbar sind.
  19. 19. Verpackungsmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich-- net, daß vor den Führungen als Verschlüsse Ableitschrägen zum Zuleiten der Gegenstände t5) zu den offenen Führungen vorgesehen sind.
  20. 20. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß vor den Eintrittsöffnungen der Führungen wenigstens eine Schwenkplatte od.dgl. zum Abdecken einer oder mehrerer Eintrittsöffnungen angeordnet ist und daß diese vorzugsweise gleichzeitig eine Ableitschräge bildet.
  21. 21. Verpackungsmaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schwenkplatten od.dgl. vorgesehen sind, die an den seitlichen Begrenzungswänden der Stauzone etwa horizontal verschwenkbar angeordnet und mit ihren freien Enden wahlweise auf Enden der Seitenwände der Führungen ausrichtbar sind.
  22. 22. Verpackungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Endanschlag (7) am Transportende in Transprotrichtung verschiebbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0472909A1 (de) * 1990-08-29 1992-03-04 PVT Piepenbrock Verpackungstechnik GmbH Vorrichtung zum Bilden von Reihen und Lagen von Flaschen
CN108860728A (zh) * 2018-08-22 2018-11-23 歆坤智能装备(昆山)有限公司 药瓶分道机构及药瓶整理设备

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Legal Events

Date Code Title Description
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: REINHARD, H., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. KREUTZ, K.,

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