DE265165C - - Google Patents

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DE265165C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/20Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
    • B42F13/28Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two staggered sections

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSEHe. GRUPPE
KARL W. HANKE und ERICH ROLLFINK in BERLIN.
Buch mit auswechselbaren Blättern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein solches Buch mit auswechselbaren Blättern, bei dem die die Blätter haltenden Buchrückenteile mit den bekannten Aufreihröhrchen und Stiften versehen und um eine Welle drehbar gelagert sind, und besteht darin, daß auf derselben Welle eine Backe drehbar gelagert ist, welche unter Vermittlung von Zugorganen beim Aufwinden dieser auf eine Welle dem
ίο Widerstand von Federn entgegen gegen den Rand des einen Rückenteiles bewegt wird und somit die auf die Aufreihröhrchen aufgebrachten Blätter fest einpreßt.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Draufsicht auf das aufgeschlagene Buch und
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. i.
Die Buchdeckel α sind in beliebiger Weise mit- dem äußeren Buchrücken b gelenkig verbunden.
In dem äußeren Buchrücken liegt der aus Metall hergestellte innere Buchrücken, der aus zwei viertelzylindrischen Schalen e und e1 gebildet wird. Diese Schalen sind auf einer in der Mitte des Buchrückens hindurchgehenden Welle f scharnierartig gelagert und besitzen Seitenbacken g, g1, die durch eine Stift- und Schlitzverbindung h gegeneinander geführt werden, um ein zu weites Auseinanderziehen der Rückenteile zu verhindern. Die freien, röhrenartig umgebogenen Ränder der Rückenteile e und e1 nehmen je eine in der Längsrichtung des Buchrückens liegende Stange e2 auf, welche die üblichen Aufreihstifte i und Röhrchen i1 tragen.
Um die Scharnierstange f sind die beiden Rückenteile e, e1 und die Backe k drehbar. Ferner ist auf dem einen Buchrückenteil e1 in Lagern M eine Welle m drehbar gelagert, an der eine Anzahl Zugorgane n, beispielsweise Bänder aus Stahl o. dgl., befestigt ist.
Um die Welle f sind Federn f1 gewunden, deren freie Enden sich einerseits auf dem Rückenteil el und andererseits gegen die Backe k legen, so daß sie das Bestreben haben, die Backe k in die äußerste Linkslage (Fig. 2) zu pressen. Das Ende der Welle m ist mit einem Vierkant f2 o. dgl. ausgestattet, auf das ein Schlüssel F aufgesetzt werden kann. Es ist ersichtlich, daß, wenn man den Schlüssel F nach rechts dreht, die Zugorgane η auf die Welle m aufgewickelt werden und somit die bewegliche Backe k bis zur äußersten Rechtsstellung bewegt werden kann, in der sich ihr oberer Rand k1 gegen die Verstärkungsstange e2 des rechten Backenteils so weit anpreßt, als es überhaupt die auf die Röhrchen i1 aufgesetzten Einlageblätter ermöglichen. Auf diese Weise werden diese Einlageblätter, selbst wenn nur eine geringe Anzahl verwendet wird, absolut festgehalten.
Um ein Zurückgehen der beweglichen Backe unter dem Einfluß der Federn f1 zu verhindem, trägt eines der Lager M ein festes Kronengesperre M2, in welches ein Kronensperrrad M3 eingreift. Dieses Kronensperrad ist
auf der Welle m längsverschiebbar, jedoch gegen Drehung gesichert; es wird durch eine Feder Mi ständig in das feststehende Gesperre M% eingepreßt. Das Sperrad M3 ist mit einer kleinen Schiene Mb verbunden, die beim Aufsetzen des Schlüssels F dem Widerstand der Feder M4 entgegengedrückt werden kann und hierbei das Sperrad M3 aus dem Gesperre M2 herausrückt, so daß ein selbsttätiges
ίο Aufklappen der Backe k erfolgt.
Will man die auf den Röhrchen i1 aufgereihten Blätter einklemmen, so dreht man nur den Schlüssel F nach rechts. Will man aber den Band lösen, so braucht man nur den Schlüssel aufzusetzen und etwas aufzudrücken, so daß sein innerer Rand gegen die Schiene MB preßt, welche das Sperrad M3 ausrückt, so daß die Backe sich frei unter dem Einfluß ihrer Federn f1 öffnen kann.
Um ein Überdrehen nach links ,zu vermeiden, ist auf der Welle m ein Stift m1 angebracht, während in dem Buchrückenteil e1 eine mit einigen Zahnlücken versehene Scheibe drehbar gelagert ist.
Vor die Öffnung, durch welche der Schlüs'sel F eingeführt wird, kann ein Schloß S zum Verschließen der öffnung gelegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Buch mit auswechselbaren Blättern, bei dem die die Blätter haltenden Buchrückenteile mit den bekannten Aufreihröhrchen und Stiften versehen und um eine Welle drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf derselben Welle eine Backe (k) drehbar gelagert ist, welche durch Aufwinden von Zugorganen (n) auf eine Welle (m) dem Widerstand von Federn (f1) entgegen gegen den Rand des Rückenteiles (e1) bewegt wird und somit die auf die Aufreihröhrchen aufgebrachten Blätter fest einpreßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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