DE26466C - Vorrichtung zum Aufpressen von Belegmasse (imitirtem Fournier) auf Holzleisten - Google Patents

Vorrichtung zum Aufpressen von Belegmasse (imitirtem Fournier) auf Holzleisten

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DE26466C
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L. MAVER in Stuttgart, Forststr. 53, I
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/08Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor
    • B27D1/083Presses specially designed for making the manufacture of shaped plywood articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Als Zulagen bezeichnen die Tischler solche hölzernen Geräthe, die in Form einer Matrize zum Aufleimen von Fournieren auf faconnirte Hölzer dienen. Das erloschene , Reichs - Patent No. 11481, welches ich einige Zeit zu verwerthen suchte, konnte wegen der hohen Kosten' der angewendeten Metallzulagen nicht zu allgemeiner Anwendung kommen; die Mannigfaltigkeit der erforderlichen Formen solcher Zulagen für den angegebenen Zweck lassen sich, reicher profilirt, erheblich billiger und rascher herstellen in der durch beiliegende Zeichnung erläuterten Weise. Fig. 1 ist ein Querschnitt durch eine Zulage neuer Construction, α b ist ein sogen. U-Eisen, ede das aus Blech (z.B. Zink) gezogene Profil, unter welches eine Gummiplatte i zu liegen kommt, um dem Profil eine elastische Unterlage zu geben; g h sind, wie Fig. 2 zeigt, zwischen U-Eisen doppelt durchlaufende Röhren, welche zum Erwärmen und späteren Abkühlen der Zulage dienen. Genannte Röhren werden je nach der Form des Profils in beliebiger Zahl und Form angewendet. Die Vereinigung erwähnter Theile geschieht durch Einpressung eines z. B. aus Gyps, Asche und Sägespänen und Leim hergestellten Teiges. Eine, inwendig des U-Eisens längs hinlaufende Blecheinlage k dient zum Herausnehmen der ganzen Einlage, so dafs für eine beliebig grofse Anzahl von Profilen nur ein U-Eisen zur Anwendung kommt.
Das seitherige Verfahren zur Herstellung von imitirten Fournieren bestand darin, dafs Kreide und Leim zu einem Brei angerührt, solcher auf die Leiste aufgetragen, mittelst eines der Leiste entsprechenden profilirten Kästchens abgestrichen und nach der Verhärtung genügend abgeschliffen wurde.
Dieses Verfahren zur Herstellung von Goldleisten, sowie imitirten Holz- und Marmorfournieren besteht nun in folgendem:
Für Goldleisten wird aus Kreide und Klebstoff, für imitirte Holzfourniere aus Kreide, Asche und Klebstoff, für Marmorfourniere aus Kreide, Gyps, Asche, Schmirgel und Klebstoff in gleichtheiliger Mischung ein feiner Teig geknetet, derselbe alsdann auf Fournierdicke in beliebiger Breite gewalzt und auf die zu fournierende Leiste gebracht, welche letztere zuvor mit einem dünnen Papier belegt wird; desgleichen wird ein Papier auf den Teig gelegt und das Ganze hierauf in die vorangehend beschriebene Form (Zulage) gebracht. Das aufgelegte Papier klebt sich an den gewalzten Teig an, verhindert das Ankleben an die Form, hält ferner den Teig zusammen und verhindert ein Zerspringen des letzteren. Bei nunmehr zu erfolgender Aufpressung durch die nachstehend beschriebene Vorrichtung, durch welche sich der gewalzte Teig mit dem aufgeklebten Papier so verbindet, dafs nach darauffolgender Trocknung ein imitirtes Fournier hergestellt ist, das dem echten in Qualität ebenbürtig ist.
Die Zulagen sind zum Zwecke der Pressung mit einer sogenannten Wanderverschraubung in Verbindung gebracht, womit erreicht wird, dafs selbst für die gröfste Fabrikationsanlage nur eine Presse erforderlich wird, wie aus folgendem ersichtlich.
Auf das Lager a, Fig. 3 bis 8, wird die massive Unterlage α b c c gebracht und, wie er-

Claims (6)

  1. wähnt, der verschalte Kern k d des Profils eingelegt; nachdem auch die zu fournierenden Gegenstände w aufgelegt sind, wird die Wanderverschraubung m in dem aus T-Eisen gebildeten Lager i>. aufgesetzt' und befestigt.
  2. Diese Wanderverschraubung besteht aus dem U-förmigen Balken C1 in welchen die Preisschrauben D oder D' eingesetzt sind. Letztere können mit Schneckenrädern E versehen und mittelst Schnecken F und einer durchlaufenden Welle G gleichzeitig eingeprefst werden. Unter jede Preisschraube kommt ein Prefsholz / zu liegen, welches zu beiden Seiten mit den Ringschrauben k versehen ist. Desgleichen sind an der massiven Unterlage die ringförmigen Gabeln Z angebracht; es erfolgt nun die Einpressung so länge, bis die Ringschrauben k und Gabeln L in einander passen, worauf durch Hinstecken der Stangen M der Verschlufs der eingeprefsten Gegenstände erreicht ist, Fig. 3 und 4.
  3. Die Wanderverschraubung CDEFG kann alsdann abgenommen und auf eine zweite Form aufgesetzt werden u. s. w., wobei die zuvor eingeprefsten Gegenstände unter gleich starkem Druck beliebige Zeit ruhen können; es kann auch umgekehrt die verschlossene Form weggenommen und. eine zweite u. s. w. zum Einpressen unter die Verschraubung gesetzt werden.
  4. Bei Verleimung und Pressung breiter Profile (Flächen) können auch zu beiden Seiten der massiven Unterlage die Prefsstangen η mit Preisschrauben ο angebracht werden, .wobei die Prefshölzer i mit Stange η mittelst Hakens / verbunden werden, und erfolgt die Pressung, indem die Preisschrauben 0 in das Lager α eingeschraubt werden, Fig.
  5. 5 und
  6. 6. Eine gleiche Pressung wird erreicht, indem zu beiden Seiten der massiven Unterlage die Pfosten r aufgestellt und in welche die Prefsstangen s eingesteckt werden. Die Verbindung der Prefsstangen .$■ mit den Preishölzern i geschieht in derselben Weise, wie in Fig. 5 und 6 angegeben, und erfolgt die Pressung durch Hinschrauben der Schrauben T, welche auf Stange ί drücken, Fig. 7 und 8.
    Patent-Ansρruch:
    Eine Vorrichtung zum Aufpressen von Belagmasse auf Leisten u. dergl. zwecks Imitation fournierter Leisten, an der die Prefsform aus einem Kasten aus U-Eisen besteht, in dem die . Zinkblechform ede auf Gummikissen i elastisch gelagert ist und durch Heizröhren g h erwärmt wird, so dafs nach erfolgtem Einpressen der Leisten und Festlegung der Prefsunterlagen / die benutzten Preisvorrichtungen wieder entfernt werden können.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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