DE2645708A1 - Inkrement-prozessor - Google Patents

Inkrement-prozessor

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DE2645708A1
DE2645708A1 DE19762645708 DE2645708A DE2645708A1 DE 2645708 A1 DE2645708 A1 DE 2645708A1 DE 19762645708 DE19762645708 DE 19762645708 DE 2645708 A DE2645708 A DE 2645708A DE 2645708 A1 DE2645708 A1 DE 2645708A1
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DE
Germany
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input
increment
clock pulse
clock
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Application number
DE19762645708
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English (en)
Inventor
Klaus Hefele
Uwe Krogmann
Uwe Dipl Ing Wurditsch
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Bodenseewerk Geratetechnik GmbH
Original Assignee
Bodenseewerk Geratetechnik GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/60Methods or arrangements for performing computations using a digital non-denominational number representation, i.e. number representation without radix; Computing devices using combinations of denominational and non-denominational quantity representations, e.g. using difunction pulse trains, STEELE computers, phase computers
    • G06F7/64Digital differential analysers, i.e. computing devices for differentiation, integration or solving differential or integral equations, using pulses representing increments; Other incremental computing devices for solving difference equations

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Description

  • Inkrement - Prozessor
  • Die Erfindung betrifft einen Inkrement-Prozessor zur Integration einer in digitaler Form vorliegenden abhängigen Variablen über einer unabhängigen Variablen, enthaltend ein als Schieberegister ausgebildetes, durch Taktimpulse fortschaltbares erstes Register mit einer Vorzeichenspeicherstelle, ein ebenfalls als Schieberegister ausgebildetes und durch Taktimpulse fortschaltbares zweites Register, ein seriell arbeitendes Addierwerk, dessen erster Eingang über eine durch Inkremente der unabhängigen Variablen gesteuerte Torschaltung mit dem seriellen Ausgang des ersten Registers, dessen zweiter Eingang mit dem seriellen Ausgang des zweiten Registers und dessen Ausgang mit dem seriellen Eingang des zweiten Registers verbunden ist, einen ersten und einen zweiten Ausgangsinkrementausgang und eine Vorzeichenlogikschaltung, durch welche ein Vorwärts zu zählendes Ausgangsinkrementsignal auf den ersten Ausgangsinkrementausgang und ein rückwärts zu zählendes Ausgangsinkrementsignal auf den zweiten Ausgangsinkrementausgang oder auf beide Ausganginkrementausgänge kein Signal aufschaltbar ist.
  • Ein solcher Inkrement-Prozessor ist bekannt durch die DT-OS 1 774 441. Dieser bekannte Inkrement-Prozessor enthält ein erstes Register, das als Schieberegister ausgebildet ist und in welches eine abhängige Variable in digitaler Form eingelesen wird. Dies geschieht in der Weise, daß Inkremente der abhängigen Variablen in einen auf- und abwärtszählenden Zähler eingezählt werden und der Zählerstand zu Beginn jedes Rechenzyklus in festen Zeitabständen parallel in das besagte erste Register übernommen wird. Diese festen Zeitabstände stellen dabei Inkremente der unabhängigen Variablen Zeit dar.
  • Ein zweites Register, das auch als Schieberegister ausgebildet ist, hat eine Speicherkapazität, die der maximal zu erwartenden binären Stellenzahl der abhängigen Variablen entspricht. Ein seriell arbeitendes Addierwerk addiert in jedem Rechenzyklus, d.h. nach jedem Zeitinkrement, die in dem ersten und in dem zweiten Register enthaltenen Datenwörter und schiebt das Ergebnis dieser Addition seriell wieder in das zweite Register hinein. In Abhängigkeit vom Vorzeichen des abhängigen Variablen und vom Auftreten eines Übertragimpulses bei der Durchführung der Addition wird von einer Vorzeichenlogikschaltung nach bestimmten Kriterien ein Ausgangsinkrementsignal auf den Aufwärts- oder Abwärtseingang eines auf- und abwärtszählenden Zählers gegeben oder kein solches Signal erzeugt. Das Vorzeichen der abhängigen Variablen ist dabei in einem Vorzeichenspeicher gespeichert, und durch den übertragimpuls des Addierwerkes wird ein übertragspeicher angesteuert.
  • Der bekannte Inkrement-Prozessor arbeitet mit einem Zeittakt, d.h. mit jeweils nur positiven Inkrementen der unabhängigen Variablen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Inkrement-Prozessor zu schaffen, der bei einfach aufgebauter Vorzeichenlogikschaltung auch negative Inkremente der unabhängigen Variablen zuläßt.
  • Ausgehend von einem Inkrement-Prozessor der eingangs definierten Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Inkrementspeicher vorgesehen ist, der gesetzt wird nach einer Änderung der unabhängigen Variablen um ein Inkrement mit vorgegebenem Betrag, daß ein Vorzeichenspeicher vorgesehen ist, der in Abhängigkeit vom Vorzeichen des Inkrements der unabhängigen Variablen gesetzt oder gelöscht wird, daß die Torschaltung ein EXCLUSIV ODER-Glied enthält, dessen einer Eingang an dem seriellen Ausgang des ersten Registers und dessen anderer Eingang durch den Vorzeichenspeicher bei negativem Vorzeichen des Inkrements im Zustand L gehalten wird, und ein erstes UND-Glied, dessen einer Eingang vom Ausgang des EXCLUSIV ODER-Gliedes beaufschlagt ist, dessen anderer Eingang von dem Inkrementspeicher im Zustand L gehalten wird, wenn dieser gesetzt ist, und dessen Ausgang mit dem besagten ersten Eingang des Addierwerkes verbunden ist, wobei bei negativem Vorzeichen des Inkrements vor Beginn der Addition ein Übertragspeiche les Addierwerkes gesetzt wird, daß die Vorzeichenlogikschaltung ein zweites und ein drittes UND-Glied enthält, der eine Eingang des zweiten UND-Gliedes über einen Inverter und der eine Eingang des dritten UND-Gliedes direkt mit dem Ausgang des ersten UND-Gliedes verbunden ist und der andere Eingang des zweiten UND-Gliedes bei Auftreten eines Übertrags und der andere Eingang des dritten UND-Gliedes bei Nichtauftreten eines Übertrags in dem Addierwerk im Zustand L gehalten ist, und daß von den Ausgängen des zweiten und des dritten UND-Gliedes die Durchschaltung eines Ausgangsinkrementsignals auf die Ausgangsinkrementausgänge steuerbar ist, das von einer Steuereinheit während desjenigen Taktes jedes Zyklus erzeugt wird, während welches der Zustand der Vorzeichenspeicherstelle des ersten Registers an dem besagten einen Eingang des EXCLUSIV ODER-Gliedes anliegt.
  • Durch das EXCLUSIV ODER-Glied wird bei negativem Inkrement beim seriellen Einlesen des im ersten Register gespeicherten Datenworts in das Addierwerk das Zweierkomplement gebildet.
  • Außerdem wird bei negativem Vorzeichen des Inkrements vor Beginn der Addition ein Vorzeichenspeicher des Addierwerkes gesetzt. Bei positivem Vorzeichen des Datenwortes erfolgt so eine Subtraktion desselben im Addierwerk. Die Einlesung des Datenwortes aus dem ersten Register ("y-Register'") in das Addierwerk erfolgt über das erste UND-Glied nur, wenn der Inkrementspeicher gesetzt ist, also das Auftreten eines Inkrements der unabhängigen Variablen von vorgegebenem Betrag signalisiert Der Ausgang dieses ersten UND-Gliedes, der den ersten Eingang des Addierwerkes beaufschlagt, steuert gleichzeitig das dritte und vierte UND-Glied der Vorzeichenlogikschaltung. Diese UND-Glieder werden gleichzeitig in Abhängigkeit vom Auftreten oder Nichtauftreten eines Übertrags im Addierwerk gesteuert und liefern bei jedem Additionstakt ~entsprechende Ausgänge. Diese Ausgänge werden durch ein Ausgangsinkrementsignal 11abgefragt11, das dann erscheint wenn der Zustand der Vorzeichenspeicherstelle des ersten Registers an dem EXCLUSIV ODER-Glied erscheint. Je nach dem Zustand dieser Vorzeichenspeicherstelle, dem Zustand des Vorzeichenspeichers und dem Auftreten oder Nichtauftreten eines Übertrags am Addierwerk erscheint dann ein Ausgangsinkrementsignal nach den richtigen Kriterien an einem oder dem anderen Ausgangsinkrementausgang oder an keinem derselben.
  • Die Ausgangsinkrementsignale können in einem auf- und abwärtszählenden Zähler aufsummiert werden. Sie können aber auch als Inkremente der abhängigen oder der unabhängigen Variablen einen in gleicher Weise aufgebauten Inkrement-Prozessor beaufschlagen.
  • Es ist auch möglich, die Ausgangsinkrementsignale jeweils abzuspeichern und in ineinandergeschachtelten Rechenzyklen mit ein und demselben Inkrement-Prozessor weiterzuverarbeiten. Es lassen sich dabei mit relativ gerigem Aufwand die verschiedensten Differentialgleichungen lösen, wobei die Ergebnisse wegen der Geschwindigkeit der Rechenoperationen praktisch in Echtzeit zur Verfügung stehen.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert: Fig. 1 ist ein Blockschaltbild eines erEindungs gemäßen Inkrement-Prozessors.
  • Fig. 2 ist ein als Logikschaltung aufgebautes Schaltbild des Steuergerätec zur Erzeugung der Steuertaktimpulse für das Rechenwerk des Inkrement-Prozessors.
  • Fig. 3 zeigt den Zeitablauf der verschiedenen in dem Steuergerät erzeugten Takt- und Steuertaktimpulse.
  • Fig. 4 ist ein als Logikschaltung aufgebautes Schaltbild des Rechenwerks des Inkrement-Prozessors.
  • Der Inkrement-Prozessor enthält einen auf- und abwärts zählenden Zähler 10 ("y-Zähler"), auf dessen Aufwärts-und Abwärtseingänge 12 bzw. 14 Inkrementsignale entsprechend jeweils einem positiven oder negativen Inkrement +t y bzw. - y der abhängigen Variablen y aufschaltbar sind. Der Zählerstand des Zählers 10 liefert somit in digitaler Form den Augenblickswert der abhängigen Variablen y. Zu Beginn jedes Rechenzyklus wird dieser Zählerstand auf ein als Schieberegister ausgebildetes erstes Register 16 ("y-Register") übertragen. Während des Rechenzyklus können weitere Inkrementsignale in den Zähler 10 eingezählt werden, ohne daß dies den Ablauf der Rechnung stört oder diese Inkrementsingnale -wie bei direkter Einzählung in das Register 16- falsch gezählt werden können. Eine Speicherstelle 18 des Zähler 10 und eine Speicherstelle 20 des Registers 16 geben das Vorzeichen des jeweils gespeicherten Datenwortes an.
  • Inkrementsignale, die jeweils einem Inkrement - A x der unabhängigen Variablen entsprechen, werden in eine Speicheranordnung 22 gespeichert und steuern eine Torschaltung 24, die in Fig. 1 als UND-Glied symbolisiert ist. Über die Torschaltung 24 wird das Datenwort aus dem ersten Register 16 seriell auf den ersten Eingang 26 eines seriell arbeitenden Addierwerks 28 gegeben. Am zweiten Eingang 32 des Addierwerks 28 liegt der serielle Ausgang 32 eines ebenfalls als Schieberegister ausgebildeten zweiten Registers 34 ("R-Register"). Der Ausgang 36 des Addierwerks 28 ist mit dem seriellen Eingang 38 des zweiten Registers 34 verbunden. Es werden so in dem Addierwerk 28 der Inhalt des ersten Registers unter Berücksichtigung der Vorzeichen des Datenwortes und des Inkrements der unabhängigen Variablen und der Inhalt des zweiten Registers addiert. Je nach den Vorzeichen und nach dem Auftreten eines Übertrags bei der Addition wird ein Inkrementbetrag-Speicher gesetzt und ein Ausgangsinkrementsignal an einem von zwei Ausgangsinkrementausgängen 42 oder 44 erzeugt. Der Ablauf des Rechenzyklus wird von Steuertaktimpulsen gesteuert, die von einem Steuergerät geliefert werden. Der Aufbau dieses Steuergerätes ist in Fig. 2 dargestellt.
  • In Fig. 2 ist ein Taktimpulsgenerator 46 dargestellt, der eine Taktimpulsfolge mit einer vorgegebenen Frequenz liefert. Die Taktimpulsfolge liegt an einem Eingang eines UND-Gliedes 48 an.
  • Am anderen Eingang des UND-Gliedes 48 liegt derjenige Ausgang 49 einer bistabilen Kippschaltung 50, der bei gesetzter Kippschaltung im Zustand L ist. Die bistabile Kippschaltung 50 bildet das START/STOP Flipflop. An einem Vorbereitungseingang 52 liegt der Ausgang eines ODER-Gliedes 54. An einen Eingang 56 des ODER-Gliedes 54 ist ein START-Signal anlegbar. Der Ausgang 49 der bistabilen Kippschaltung 50 ist mit dem zweiten Eingang 58 des ODER-Gliedes verbunden. Außerdem ist der Taktimpulsgenerator 46 mit dem Takteingang 60 der Kippschaltung 50 verbunden. Das UND-Glied 48 sperrt zunächst die Weiterleitung der von dem Taktimpulsgenerator erzeugten Taktimpulsfolge, wenn die bistabile Kippschaltung nicht gesetzt ist. Durch ein START-Signal am Eingang 56 wird die Kippschaltung 50 über ODER-Glied 54 und Vorbereitungseingang 52 vorbereitet, so daß der nächste Taktimpuls am Takteingang 60 der Kippschaltung 50 diese letztere setzt. Damit erscheint das Signal L am Ausgang 49, und das UND-Glied 48 wird durchgeschaltet, so daß die Taktimpulsfolge am Ausgang 62 des UND-Gliedes 48 erscheint. Durch die Rückführung des Ausgangs 49 auf den Eingang 58 des ODER-Glieder 54 wird die Kippschaltung 50 gesetzt gehalten, bis über einen Rücksetzeingang 64 in noch zu beschreibender Weise eine Rücksetzung erfolgt.
  • Die am Ausgang 62 des UND-Gliedes 48 erscheinende Taktimpulsfolge wird einmal durch einen Inventer 66 invertiert als erste Taktimpulsfolge T1 im Punkt wirksam und bildet außerdem direkt übertragen eine "zweite Taktimpulsfolge" T2, die zu der ersten Taktimpulsfolge gegenphasig ist.
  • Das eigentliche Steuergerät enthält eine erste und eine zweite bistabile Kippschaltung 68 und 70, die zusammen einen Ablaufzähler 71 bilden. Das Steuergerät weist einen ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Steuertaktimpulsausgang 72,74,76, 78 bzw. 80 für den ersten bis vierten Steuertaktimpuls bzw. für Additionstaktimpulse auf. Es ist weiterhin ein Additionstaktzähler 82 in Form eines Binärzählers vorgesehen, der eine der Wortlänge der in den Registern 16 und 34 gespeicherten Datenwörter entsprechende Anzahl von Bit enthält. Von dem Ablauf zähler 71 sind Torschaltungen zur Aufschaltung der Taktimpulse auf die Steuertaktimpulsausgänge 72 bis 80 bzw. des Zählimpulseinganges 84 des Additionstaktfühlers 82 gesteuert.
  • Eine Logikschaltung, die von der ersten Taktimpulsfolge T1 und dem überlaufausgang 86 des Additionstaktzählers angesteuert ist, bewirkt die Fortschaltung und Rückstellung des Ablaufzählers 71.
  • Die Torschaltung und die Logikschaltung sind im einzelnen folgendermaßen aufgebaut: Die zweite Taktimpulsfolge T2 liegt an einem Eingang 88 eines ersten Steuergerät-UND-Gliedes 90, dessen anderer Eingang 92 vom Ausgang 94 eines zweiten Steuergerät-UND-Gliedes 96 beaufschlagt und dessen Ausgang 98 mit dem ersten Steuertaktimpulsausgang 72 verbunden ist. Ein Eingang 100 des zweiten Steuergerät-UND-Gliedes 96 ist mit dem Ausgang 102 der ersten bistabilen Kippschaltung 68 des Ablaufzählers 71 verbunden, der bei nichtgesetzter Kippschaltung im Zustand L ist. Der andere Eingang 104 des zweiten Steuergerät-UND-Gliedes ist mit dem Ausgang 106 der zweiten bistabilen Kippschaltung 70 des Ablauf zählers 71 verbunden, der bei nichtgesetzter Kippschaltung im Zustand L ist.
  • Der besagte Ausgang 102 der ersten bistabilen Kippschaltung 68 und der bei gesetzter Kippschaltung im Zustand L befindliche Ausgang 108 der zweiten bistabilen Kippschaltung 70 sind mit den beiden Eingängen 110 bzw. 112 eines NAND-Gliedes 114 verbunden. Der Ausgang 116 des NAND-Gliedes 114 liegt an einem Eingang 118 eines dritten Steuergerät-UND-Gliedes 120 an, dessen anderer Eingang 122 von der ersten Taktimpulsfolge T1 beaufschlagt ist. Der Ausgang des dritten Steuergerät-UND-Gliedes 120 ist über ein ODER-Glied 124 mit dem Takteingang 126 der ersten bistabilen Kippschaltung 68 verbunden.
  • Der besagte Ausgang 102 der ersten bistabilen Kippschaltung 102 ist außerdem mit Takteingang 128 der zweiten bistabilen Kippschaltung 70 verbunden.
  • Ein erster Eingang 130 eines vierten Steuergerät-UND-Gliedes 132 ist von der zweiten Taktimpulsfolge T2 beaufschlagt. Ein zweiter Eingang 134 des vierten Steuergerät-UND-Gliedes 132 ist mit demjenigen Ausgang 106 der ersten bistabilen Kippschaltung 68 verbunden, der bei gesetzter Kippschaltung im Zustand L ist, und ein dritter Eingang 138 ist mit demjenigen Ausgang 106 der zweiten bistabilen Kippschaltung 70 verbunden, der bei nichtgesetzter Kippschaltung im Zustand L ist. Der Ausgang 140 dieses vierten Steuergerät-UND-Gliedes 132 ist mit dem zweiten Steuertaktimpulsausgang verbunden.
  • Ein Eingang 142 eines fünften Steuergerät-tJND-Gliedes 144 ist von der zweiten Taktimpulsfolge T2 beaufschlagt. Der andere Eingang 146 ist mit demjenigen Ausgang 108 der zweiten bistabilen Kippschaltung 70 verbunden, der bei gesetzter Kippschaltung im Zustand L ist. Der Ausgang 148 des fünften Steuergerät-UND-Gliedes 144 ist mit dem Additionstaktausgang 80 und außerdem mit dem Zählimpulseingang des Additionstaktzählers 82 verbunden.
  • Der Überlaufimpulsausgang 86 des Additionstaktzählers 82 liegt an einem Eingang 150 eines sechsten Steuergerät-UND-Gliedes 152 an, dessen anderer Eingang 154 von der ersten Taktimpulsfolge T1 beaufschlagt ist. Der Ausgang 156 des sechsten Steuergerät-UND-Gliedes 152 ist einmal über das ODER-Glied 124 auf den Taktimpulsgang 126 der ersten bistabilen Kippschaltung 68 geschaltet und zum anderen mit dem vierten Steuertaktimpulsausgang 78 verbunden.
  • Der dritte Steuertaktimpulsausgang 76 liegt am Ausgang eines siebenten Steuergerät-UND-Gliedes 158, dessen einer Eingang 160 mit dem Ausgang 140 des vierten Steuergerät-UND-Gliedes 132 verbunden ist und dessen anderer Eingang 162 ein Inkrement-Vorzeichensignal VZ x erhält.
  • Der Ausgang des zweiten Steuergerät-UND-Gliedes 96 stößt mit seiner Rückflanke eine monostabile Kippschaltung 164 an, deren Ausgang mit dem Rücksetzeingang 64 der bistabilen Kippschaltung 50 verbunden ist.
  • Das beschriebene Steuergerät arbeitet wie folgt: Durch ein START-Signal am Eingang 56 wird das UND-Glied 48 in der beschriebenen Weise aufgesteuert, so daß die Taktimpulsfolgen T1 und T2 erscheinen, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Bei dem in Fig. 2 dargestellten Schaltzustand der beiden bistabilen Kippschaltung 68 und 70 (Ablaufzählerstand 00) liegt das Signal L von beiden Ausgängen 102 und 106 an den Eingängen 100,104 des zweiten Steuergerät-UND-Gliedes 96. Der Ausgang desselben und damit der Eingang 92 des ersten Steuergerät-UND-Gliedes 90 ist L. Damit wird der erste Impuls T21 oder Taktimpulsfolge T2 zu dem ersten Steuertaktiimpulsausgang 72 durchgelassen und bildet den ersten Steuertaktimpuls des Steuergerätes (Fig. 3).
  • Das vierte Steuergerät-UND-Glied 132 ist in diesem Zustand durch das Signal 0 vom Ausgang 136 gesperrt, wodurch auch das siebente Steuergerät-UND-Glied 158 keine Taktimpulse erhält.
  • Das fünfte Steuergerät-UND-Glied 144 ist durch das Signal 0 vom Ausgang 108 gesperrt, so daß auch keine Additionstaktimpulse erscheinen.
  • Der erste Impuls T11 der ersten Taktimpulsfolge T1 gelangt über das dritte Steuergerät-UND-Glied 120 und das ODER-Glied 124 auf den Takteingang 126 der ersten bistabilen Kippschaltung 68. Das dritte Steuergerät-UND-Glied 120 ist von dem NAND-Glied 114 geöffnet, dessen einer Eingang 112 vom Ausgang 108 der zweiten bistabilen Kippschaltung her das Signal 0 erhält. Die erste bistabile Kippschaltung 68 wird daher gesetzt (Ablaufzählerstand OL).
  • Das hat die Wirkung, daß der Ausgang 92 des zweiten SteuerUND-Gliedes in den Zustand 0 geht, da an dem Eingang 100 vom Ausgang 102 her das Signal 0 erscheint. Dafür wird das vierte Steuergerät-UND-Glied 132 aufgesteuert, da der Ausgang 136 der ersten bistabilen Kippschaltung 68 in den Zustand L geht. Am Zustand des fünften Steuergerät-UND-Gliedes 144 ändert sich noch nichts, Der nächste Impuls T22 der Taktimpulsfolge T2 erscheint so an dem Steuertaktimpulsausgang 74 als zweiter Steuertaktimpuls (Fig. 3). Bei negativem Vorzeichen des Inkrements der unabhängigen Variablen und auf gesteuertem siebenten Steuergerät-UND-Glied 158 erscheint gleichzeitig der dritte Steuertaktimpuls an dem Steuertaktimpulsausgang 76.
  • Der nächste Takt T12 der ersten Taktimpulsfolge T1 setzt über den Takteingang 126 die erste bistabile Kippschaltung 68 wieder zurück. Das dritte Steuergerät-UND-Glied ist unverändert aufgesteuert. Der Ausgang 102 der bistabilen Kippschaltung 68 geht daher von 0 auf L. Dadurch wird über den Takteingang 128 die zweite bistabile Kippschaltung 70 gesetzt (Ablaufzählerstand LO). Das hat die Wirkung, daß sowohl das erste Steuergerät-UND-Glied 90 gesperrt bleibt als auch das vierte Steuergerät-UND-Glied 132 gesperrt wird, da der Ausgang des zweiten Steuergerät-UND-Gliedes 96 wegen des O-Signals am Ausgang 106 in den Zustand O übergeht und dieser Ausgang 106 auch mit den Eingang 138 des vierten Steuergerät-UND-Gliedes 132 verbunden ist. Dafür ist über den Ausgang 108 der zweiten bistabilen Kippschaltung 70 das fünfte Steuergerät-UND-Glied 1t4 aufgesteuert. An beiden Eingängen 110,112 des NAND-Gliedes 114 liegt das Signal L. Sein Ausgang 116 ist daher im Zustand 0 und sperrt das dritte Steuergerät-UND-Glied 120. Es können daher zunächst keine Impulse der ersten Taktimpulsfolge auf den Takteingang 126 gelangen, so daß der Zählerstand des Ablaufzählers 71 zunächst unverändert bleibt.
  • In diesem Zustand werden Impulse der zweiten Taktimpulsfolge T2 als Additionstaktimpulse (AT) auf den Steuertaktimpulsausgang 80 und den Zählimpulseingang 84 des Additionstaktzählers 82 gegeben. Es ist angenommen, daß die Register 10 und 34 einschließlich der Vorzeichen-Speicherstelle 18 bzw. 20 jeweils sechzehn Stellen haben. Der Additionstaktzähler 82 hat' vier Bit, zählt also bis fünfzehn und liefert dann am überlaufausgang 86 einen überlaufimpuls. Nach fünfzehn Additionstakten steht gerade der Inhalt der Vorzeichen-Speicherstelle 18 des ersten Registers 10 an dessen Ausgang an.
  • Durch den überlaufimpuls, der auf den Eingang 150 des sechsten Steuergerät-UND-Gliedes 152 gegeben wird und, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, sich bis über den nächsten Impuls T117 der ersten Taktimpulsfolge T1 erstreckt, wird dieser Impuls T117 vom Eingang 154 durchgelassen. Dieser Impuls erscheint somit nach dem fünfzehnten Additionstaktimpuls und vor dem sechzehnten am vierten Steuertaktimpulsausgang 78 als vierter Steuertaktimpuls.
  • Gleichzeitig wird die erste bistabile Kippschaltung 68 wieder gesetzt, so daß der Ablauf zähler 71 den Zählerstand LL zeigt.
  • An der Sperre der UND-Glieder 90 und 132 und der Aufsteuerung des UND-Gliedes 144 ändert sich wegen des unveränderten Schaltzustandes der zweiten bistabilen Kippschaltung 70 noch nichts. Es erscheint also auch noch der sechzehnte Additionstaktimpuls, der den Additionstaktzähler 82 auf null setzt.
  • Durch das Setzen der ersten bistabilen Kippschaltung 68 geht der Eingang 110 des NAND-Gliedes 114 in den Zustand 0 und sein Ausgang daher in den Zustand L. Das dritte Steuergerät-UND-Glied 120 wird aufgesteuert und der nächste Impuls T118 der Taktimpulsfolge T1 ebenfalls zu dem Takteingang 126 durchgelassen. Dieser Impuls Tal 18 setzt die erste bistabile Kippschaltung 68 wieder zurück, wodurch über den Takteingang 128 auch die zweite bistabile Kippschaltung 70 zurückgesetzt wird. Der Ablaufzähler 71 ist dann wieder in dem dargestellten Zustand ~00".
  • Wenn beide bistabilen Kippschaltungen 68 und 70 zurückgesetzt sind, wird der Ausgang des zweiten Steuergerät-UND-Gliedes 96 wieder ' L". Dieser Übergang stößt die monostabile Kippschaltung 164 an, durch welche auch die bistabile Kippschaltung 50 (START/STOP Flipflop) wieder zurückgesetzt und der Ausgangszustand erreicht wird.
  • Das in Fig. 4 ausführlicher dargestellte Rechenwerk enthält den Zähler 10 mit der Vorzeichenspeicherstelle 18, dessen Zählerstand durch den ersten Steuertaktimpuls (Fig. 3) von ersten Steuertaktimpulsausgang 72 (Fig. 2) des Steuergerätes in das erste Register 16 übernommen wird. Je nach dem Vorzeichen des Inkrements i x der unabhängigen Variablen erscheint ein Impuls an einem von zwei Eingängen 166 oder 168. Durch diesen Impuls wird ein Vorzeichenspeicher 170 gesetzt oder zurückgesetzt. Der Vorzeichenspeicher 170 wird bei negativem Vorzeichen des Inkrements gesetzt und liefert dann das Signal L an einem Ausgang 172. Dieser Ausgang 172 ist mit dem Vorbereitungseingang 174 einer dem Vorzeichenspeicher 170 zugeordneten bistabilen Kippschaltung 176 verbunden. Der Takteingang 178 der bistabilen Kippschaltung 176 ist mit dem zweiten Steuertaktimpulseingang 74 des Steuergeräts verbunden. Die bistabile Kippschaltung ist weiterhin durch den ersten Steuertaktimpuls von dem ersten Steuertaktimpulsausgang 72 über einen Rücksetzeingang rücksetzbar.
  • Der serielle Ausgang 180 des ersten Registers 16 liegt an einem Eingang 182 eines EXCLUSIV ODER-Gliedes 184 an. Der Ausgang 186 der bistabilen Kippschaltung 176, der bei gesetzter Kippschaltung im Zustand L ist, liegt an dem anderen Eingang 188 des EXCLUSIV ODER-Gliedes 184. Der Ausgang 190 des EXCLUSIV ODER-Gliedes 184 liegt an einem Eingang 192 eines ersten UND-Gliedes 194 an.
  • An einem Eingang 196 liegt ein Signal L, wenn sich die unabhängige Variable um ein Inkrement von vorgegebenem Betrag l..xlgeändert hat. Dieses Signal wird auf den Setzeingang eines Inkrementspeichers 198 gegeben. Der Takteingang 200 des Inkrementspeichers 198 ist mit dem ersten Steuertaktimpulsausgang 72 verbunden. Ein Vorbereitungseingang 202 des Inkrementspeichers 198 wird im Zustand 0 gehalten. Der Ausgang 204 des Inkrementspeichers 198, der bei gesetztem Inkrementspeicher im Zustand L ist, liegt an dem Vorbereitungseingang 206 einer dem Inkrementspeicher 198 zugeordneten bistabilen Kippschaltung 208. Der Takteingang 210 der bistabilen Kippschaltung 208 ist ebenso wie der Takteingang 178 der bistabilen Kippschaltung 176 mit dem zweiten Steuertaktimpulsausgang 74 verbunden. Der Ausgang 212 der bistabilen Kippschaltung 208, der bei gesetzter Kippschaltung im Zustand L ist, liegt an dem anderen Eingang 214 des ersten UND-Gliedes 194.
  • Der Ausgang 216 des ersten UND-Gliedes 194 liegt an dem ersten Eingang 26 des Addierwerkes 28. An dem zweiten Eingang 30 des Addierwerkes 28 liegt der serielle Ausgang 32 des zweiten Registers 34.
  • Das Addierwerk 28 enthält einen Volladdierer 218 mit den besagten Eingängen 26 und 30, einem übertrageingang 220 und einem Übertragausgang 222 sowie einen Übertragspeicher 224. Ein Vorbereitungseingang 226 des Ubertragspeichers 224 ist mit dem Übertragausgang 222 des Volladdierers 218 verbunden. Der Takteingang 228 ist mit dem fünften Steuertaktimpulsausgang 80 verbunden und somit von den Additionstaktimpulsen beaufschlagt.
  • Schließlich ist ein Setzeingang 230 des Übertragspeichers 224 mit dem dritten und ein Rücksetzeingang 232 mit dem ersten Steuertaktimpulsausgang 76 bzw. 72 verbunden. Ein bei gesetztem Übertragspeicher 224 im Zustand L befindlicher Ausgang 234 desselben liegt an einem Eingang 236 eines UND-Gliedes 238, dessen zweiter Eingang 240 mit dem Ausgang 212 der dem Inkrementspeicher 198 zugeordneten bistabilen Kippschaltung 208 verbunden ist.
  • Die Vorzeichenlogikschaltung enthält ein zweites UND-Glied 242 und ein drittes UND-Glied 244. Der Ausgang 216 des ersten UND-Gliedes 194 ist über einen Inverter 246 mit dem einen Eingang 248 des zweiten UND-Gliedes 242 und direkt mit dem einen Eingang 250 des dritten UND-Gliedes 244 verbunden. Der andere Eingang 252 des zweiten UND-Gliedes 242 ist mit dem bei gesetztem Übertragspeicher 224 im Zustand L befindlichen Ausgang 234 desselben verbunden. Dieser andere Eingang 252 wird somit bei Auftreten eines übertrag an dem Volladdierer 218 im Zustand L gehalten. Der andere Eingang 254 des dritten UND-Gliedes 244 ist mit dem im rückgesetzten Zustand des übertragspeichers 224 im Zustand L befindlichen Ausgang 256 desselben verbunden, wird also bei Nichtauftreten eines Übertrags an dem Volladdierer 218 im Zustand L gehalten.
  • Die Ausgänge 258 und 260 der UND-Glieder 242 bzw. 244 liegen an jeweils einem Eingang 262 bzw. 264 eines vierten bzw. fünften UND-Gliedes 266 bzw. 268 an. Die anderen Eingänge 270 bzw. 272 der UND-Glieder 266 bzw. 268 sind gemeinsam mit dem vierten Steuertaktimpulsausgang 78 verbunden. Die Ausgänge 274 und 276 der UND-Glieder 266 bzw. 268 sind mit den Ausgangsinkrementausgängen 42 bzw. 44 verbunden.
  • Die Ausgänge 258 und 260 des zweiten bzw. dritten UND-Gliedes 242 bzw. 244 liegen über ein ODER-Glied 278 verknüpft an einem Vorbereitungseingang 280 eines Inkrementbetrag-Speichers 40 an.
  • Der Takteingang 284 des Inkrementbetrag-Speichers 40 ist ebenfalls mit dem vierten Steuertaktimpulsausgang 78 verbunden, also von dem vierten Steuertaktimpuls beaufschlagt. Ein Rücksetzeingang 286 des Inkrementbetrag-Speichers 40 ist mit dem ersten Steuertaktimpulsausgang 72 verbunden. Der Ausgang des Inkrementbetrag-Speichers 40 ist mit einem Inkrementbetragsausgang 282 verbunden. Die als Schieberegister ausgebildeten Register 16 und 34 werden natürlich von den Additionstaktimpulsen AT getaktet.
  • Die beschriebene Anordnung arbeitet wie folgt: Es sei angenommen, daß ein Inkrement x der unabhängigen Variablen aufgetreten ist, also das Signal L an dem Eingang 196 erscheint und das Vorzeichen des Inkrements negativ sei, so daß ein Eingangsinkrementsignal am Eingang 166 erscheint.
  • Durch den ersten Steuertaktimpuls (Fig. 3) werden zunächst der Inkrementspeicher 198, die dem Vorzeichenspeicher 170 zugeordnete bistabile Kippschaltung 176 und der übertragspeicher 224 zurückgesetzt, falls sie sich vom vorhergehenden Rechenzyklus noch in einem anderen Zustand befanden. Der Inkrementspeicher 198 wird durch das Signal am Eingang 196 wieder gesetzt.
  • Durch den ersten Steuertaktimpuls wird weiterhin der Zählerstand aus dem Zähler 10 in das erste Register 16 übernommen.
  • Durch den zweiten Steuertaktimpuls werden die Zustände, die an den Vorbereitungseingängen 174 und 206 kommandiert sind, in den betreffenden bistabilen Kippschaltungen 176 bzw. 208 hergestellt. In dem angenommenen Fall werden beide bistabilen Kippschaltungen gesetzt. Es liegt das Signal L sowohl am Eingang 188 des EXKLUSIV ODER-Gliedes 184 als auch am Eingang 214 des ersten UND-Gliedes 194.
  • Bei negativem Vorzeichen des Inkrements x der unabhängigen Variablen erscheint gleichzeitig mit dem zweiten Steuertaktimpuls auch der dritte Steuertaktimpuls am Steuertaktimpulsausgang 76. Durch diesen dritten Steuertaktimpuls wird über den Setzeingang 230 der Übertragspeicher 224 gesetzt.
  • Durch die Additionstaktimpulse werden dann die in den Registern 16 und 34 gespeicherten Datenworte seriell auf das Addierwerk 28 gegeben und addiert. Durch das EXCLUSIV ODER-Glied 184 wird das Zweierkomplement des Datenwortes aus dem Register 16 gebildet. Zusammen mit dem von dem dritten Steuertaktimpuls vor Durchführung der Addition gespeicherten Übertrag entspricht die Addition des Zweierkomplements der durch das negative Vorzeichen des Inkrements der unabhängigen Variablen bedingten Subtraktion.
  • Nach fünfzehn Additionstaktimpulsen liegt das ursprünglich in der Vorzeichen-Speicherstelle 20 des ersten Registers 16 gespeicherte Signal an dem Ausgang 180 an. Während dieses Taktes erscheint der vierte Steuertaktimpuls. Dieser vierte Steuertaktimpuls fragt die Zustände der UND-Glieder 242 und 244 ab.
  • Wenn das Datenwort y in dem Register 16 negatives Vorzeichen hat, die Vorzeichen-Speicherstelle also im Zustand L ist, und ebenso das Vorzeichen von x negativ ist, dann ist der Ausgang 190 des EXCLUSIV ODER-Gliedes 184 bei Erscheinen des vierten Steuertaktimpulses im Zustand 0. Es liegt somit der Zustand L am Eingang des zweiten UND-Gliedes 242. Das gleiche gilt, wenn beide Vorzeichen positiv sind. Wenn dann ein Übertrag bei der Addition erscheint und der Ubertragspeicher gesetzt wird, dann ist auch der Eingang 252 des zweiten UND-Gliedes 242 im Zustand L und damit dessen Ausgang 258. Das vierte UND-Glied 266 wird aufgesteuert und läßt den vierten Steuertaktimpuls zu dem Ausgangsinkrementausgang 42 entsprechend einem positiven Ausgangsinkrement durch.
  • Ist entweder das Datenwort y in dem Register 16 positiv und das Inkrement t x der unabhängigen Variablen negativ oder umgekehrt, dann ist der Ausgang 190 des EXKLUSIV ODER-Gliedes 184 im Zustand L, wenn der vierte Steuertaktimpuls erscheint. In diesem Fall ist der Eingang 254 des dritten UND-Gliedes 244 im Zustand L. Der andere Eingang 250 des UND-Gliedes 244 ist im Zustand L, wenn der Übertragspeicher nicht gesetzt ist, also kein Übertrag bei der Addition aufgetreten war. In diesem Fall erscheint ein Ausgangsinkrementsignal über das UND-Glied 268 an dem Ausgangsinkrementausgang 44, der einem negativen Ausgangsinkrement entspricht.
  • In allen anderen Fällen erscheint kein Ausgangsinkrementsignal.
  • Die beschriebene Schaltung erfüllt also die mathematisch herleitbaren Kriterien für das Auftreten eines Ausgangsinkrementsignals +: z oder - z z + z entsteht, wenn ein Übertrag der Addition auftritt und das Produkt y . x positiv ist.
  • - z entsteht, wenn kein Übertrag auftritt und das Produkt y . x negativ ist.
  • In allen anderen Fällen tritt kein z auf.
  • Die Ausgangsinkrementsignale an den Ausgangsinkrementausgängen 42, 44 und dem Inkrementbetragsausgang 282 können als Inkremente einer unabhängigen Variablen angesehen und auf die Eingänge 166, 168 bzw. 196 eines anderen Inkrement-Prozessors oder - mit zwischenzeitlicher Abspeicherung - auf diese Eingänge bei den gleichen Inkrement-Prozessor geschaltet werden. Sie können auch als Inkremente einer abhängigen Variablen betrachtet und auf den Aufwärts-oder Abwärtseingang eines Zählers 10 gegeben werden. Der Inkrement-Prozessor bildet so eine einfache und vielseitig anwendbare Baugruppe für Rechner zur Lösung von Differentialgleichungen.
  • L e e r s e i t e

Claims (7)

  1. Patentansprüche Inkrement-Prozessor zur Integration einer in digitaler Form vorliegenden abhängigen Variablen über einer unabhängigen Variablen, enthaltend ein als Schieberegister ausgebildetes, durch Taktimpulse fortschaltbares erstes Register mit einer Vorzeichenspeicherstelle, ein ebenfalls als Schieberegister ausgebildetes und durch Taktimpulse fortschaltbares zweites Register, ein seriell arbeitendes Addierwerk, dessen erster Eingang über eine durch Inkremente der unabhängigen Variablen gesteuerte Torschaltung mit dem seriellen Ausgang des ersten Registers, dessen zweiter Eingang mit dem seriellen Ausgang des zweiten Registers und dessen Ausgang mit dem seriellen Eingang des zweiten Registers verbunden ist, einen ersten und einen zweiten Ausgangsimkrementausgang und eine Vorzeichenlogikschaltung, durch welche ein vorwärts zu zählendes Ausgangsinkrementsignal auf den ersten Ausgangsinkrementausgang und ein rückwärts zu zählendes Ausgangsinkrementsignal auf den zweiten Ausgangsinkrementausgang oder auf beide Ausganginkrementausgänge kein Signal aufschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Inkrementspeicher (202) vorgesehen ist, der gesetzt wird nach einer Änderung der unabhängigen Variablen (x) um ein Inkrement ( x) mit vorgegebenem Betrag, daß ein Vorzeichenspeicher (170) vorgesehen ist, der in Abhängigkeit vom Vorzeichen des Inkrements ( x) der unabhängigen Variablen (x) gesetzt oder gelöscht wird, daß die Torschaltung ein EXCLUSIV ODER-Glied (184) enthält, dessen einer Eingang (182) an dem seriellen Ausgang (180) des ersten Registers (16) und dessen anderer Eingang (188) durch den Vorzeichenspeicher (170) bei negativem Vorzeichen des Inkrements ( x) im Zustand L gehalten wird, und ein erstes UND-Glied (194), dessen einer Eingang (192) vom Ausgang (190) des EXCLUSIV ODER-Gliedes (184) beaufschlagt ist, dessen anderer Eingang (214) von dem Inkrementspeicher (198) im Zustand L gehalten wird, wenn dieser gesetzt ist, und dessen Ausgang (216) mit dem besagten ersten Eingang (26) des Addierwerkes (28) verbunden ist, wobei bei negativem Vorzeichen des Inkrements ( x) vor Beginn der Addition ein übertragspeicher (224) des Addierwerkes (28) gesetzt wird, daß die Vorzeichenlogikschaltung ein zweites und ein drittes UND-Glied (246 bzw. 244) enthält, der eine Eingang (248) des zweiten UND-Gliedes (242) über einen Inverter (246) und der eine Eingang (250) des dritten UND-Gliedes (244) direkt mit dem Ausgang (216) des ersten UND-Gliedes (194) verbunden ist und der andere Eingang (252) des zweiten UND-Gliedes (242) bei Auftreten eines übertrags und der andere Eingang des dritten UND-Gliedes (244) bei Nichtauftreten eines übertrag in dem Addierwerk (28) im Zustand L gehalten ist, daß von den Ausgängen (258 bzw. 260) des zweiten und des dritten UND-Gliedes (242 bzw. 244) die Durchschaltung eines Ausgangsinkrementsignal auf die Ausgangsinkrementausgänge (42, 44) steuerbar ist, das von einer Steuereinheit während desjenigen Taktes jedes Zyklus erzeugt wird, während welches der Zustand der Vorzeichenspeicherstelle (20) des ersten Registers (16) an dem besagten einen Eingang (182) des EXCLUSIV ODER-Gliedes (184) anliegt.
  2. 2. Inkrement-Prozessor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zyklisch arbeitende Steuergerät eine erste Taktimpulsfolge und eine damit gleichfrequente aber dazu gegenphasige zweite Taktimpulsfolge erzeugt sowie in jedem Zyklus einen ersten Steuertaktimpulses gleichzeitig mit einem Taktimpuls der ersten Taktimpulsfolge, einen zweiten und einen nur bei negativem Vorzeichen des Inkrements erscheinenden dritten Steuertaktimpuls gleichzeitig mit auf den ersten Steuertaktimpuls folgenden Taktimpuls der zweiten Taktimpulsfolge, eine der Stellenzahl des Operanden einschließlich Vorzeichen entsprechende Anzahl von Additionstaktimpulsen und einen vierten Steuertaktimpuls, der gleichzeitig mit einem Impuls der ersten Taktimpulsfolge zwischen dem vorletzten und dem der Vorzeichenspeicherstelle (20) zugeordneten letzten Additionstaktimpuls erscheint, daß der Vorzeichenspeicher (170) den Vorbereitungseingang (174) einer zugeordneten bistabilen Kippschaltung (176) ansteuert, deren Ausgang (186) an dem besagten anderen Eingang (188) des EXCLUSIV ODER-Gliedes (184) anliegt, daß der Inkrementspeicher (198) den Vorbereitungseingang (206) einer zugeordneten bistabilen Kippschaltung (208) ansteuert, deren Ausgang (212) an dem besagten anderen Eingang (214) des ersten UND-Gliedes (194) anliegt, daß die dem Vorzeichenspeicher (170) zugeordnete bistabile Kippschaltung (174) durch den ersten Steuertaktimpuls rücksetzbar ist, daß der erste Steuertaktimpuls weiterhin auf den Takteingang (200) des Inkrementspeichers (198) geschaltet ist, an dessen Vorbereitungseingang (202) O-Signal liegt, daß die Takteingänge (178 bzw. 210) der beiden den Vorzeichenspeicher (170) und dem Inkrementspeicher (198) zugeordneten bistabilen Kippschaltungen (176 bzw. 208) von dem zweiten Steuertaktimpuls ansteuerbar sind, daß die Additionstaktimpulse das Addierwerk (28) steuern und die beiden Register (16 und 34) fortschalten und daß der vierte Steuertaktimpuls gesteuert von den Ausgängen (258 bzw. 260) des zweiten und des dritten UND-Gliedes (242 bzw. 244) als Ausgangsinkrementsignal auf den ersten oder den zweiten Ausgangsinkrementausgang (42 bzw. 44) aufschaltbar ist.
  3. 3. Inkrement-Prozessor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Addierwerk (28) einen Volladdierer (218) mit dem besagten ersten und dem besagten zweiten Eingang (26 bzw.
    30), einem Übertrageingang (220) und einem Übertragausgang (222) aufweist sowie einen Ubertragspeicher (224), dessen Vorbereitungseingang (226) mit dem Übertragausgang (222) des Volladdierers (218) verbunden und dessen Takteingang (228) von den Additionstaktimpulsen angesteuert ist, daß der bei gesetztem Übertragspeicher (224) im Zustand L befindliche Ausgang (234) desselben an einem Eingang (236) eines UND-Gliedes (238) anliegt, dessen zweiter Eingang (240) mit dem Ausgang (212) der dem Inkrementspeicher (198) zugeordneten bistabilen Kippschaltung (208) verbunden ist, daß der übertragspeicher (224) durch den ersten Steuertaktimpuls rücksetzbar und durch den dritten Steuertaktimpuls setzbar ist, und daß der sich im gesetzten Zustand des übertragspeichers (224) im Zustand L befindliche Ausgang (234) desselben mit dem besagten anderen Eingang (252) des zweiten UND-Gliedes (242) und der sich im rückgesetzten Zustand des übertragspeichers (224) im Zustand L befindliche Ausgang (256) desselben mit dem besagten anderen Eingang (254) des dritten UND-Gliedes (244) verbunden ist.
  4. 4. Inkrement-Prozessor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge (258 bzw. 260) des zweiten und des dritten UND-Gliedes (242 bzw. 244) an jeweils einem Eingang (262 bzw. 264) eines vierten bzw. fünften UND-Gliedes (266 bzw. 268) anliegen und die anderen Eingänge (270 bzw. 274) des vierten und fünften UND-Gliedes (266 bzw. 268) von dem vierten Steuertaktimpuls beaufschlagt sind.
  5. 5. Inkrement-Prozessor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge (258, 260) des zweiten und des dritten UND-Gliedes (242, 244) über ein ODER-Glied (278) verknüpft an dem Vorbereitungseingang (280) eines Inkrementbetrag-Speichers (282) anliegen, dessen Takteingang (284) von dem vierten Steuertaktimpuls beaufschlagt ist der durch den ersten Steuertaktimpuls rücksetzbar ist und dessen Ausgang mit einem Inkrementbetragausgang (42) des Inkrement-Prozessors verbunden ist.
  6. 6. Inkrement-Prozessor nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät die nachstehenden Bauteile enthält: (a) einen Taktgenerator (46) zur Erzeugung einer Taktimpulsfolge, die wiederum durch einen Inverter (66) invertiert die besagte erste Taktimpulsfolge sowie unmittelbar übertragen die besagte zweite Taktimpulsfolge erzeugt, (b) eine erste und eine zweite bistabile Kippschaltung (68 bzw. 70), die zusammen einen Ablauf zähler (71) bilden, (c) einen ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Steuertaktimpulsausgang (72,74,76,78,80) für den ersten bis vierten Steuertaktimpuls bzw. die Additionstaktimpulse, (d) einen Additionstaktzähler (82) in Form eines Binärzählers mit einer der Wortlänge der in den Registern (16, 34) gespeicherten Datenwörter entsprechenden Anzahl von Bit, (e) Torschaltungen (90,132,144,152), die von dem Ablauf zähler (71) und Additionstaktzähler (82) gesteuert sind zur Aufschaltung der Taktimpulse auf die Steuertaktimpulsausgänge (72,74,76,78,80) bzw.
    den Zählimpulseingang (84) des Additionstaktzählers (82) und (f) eine Logikschaltung (114,120,124,152), die von der ersten Taktimpulsfolge und dem Uberlauf ausgang (86) des Additionstaktzählers (82) angesteuert ist zur Fortschaltung und Rückstellung des Ablaufzählers (71)
  7. 7. Inkrement-Prozessor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Taktimpulsfolge an einem Eingang (88) eines ersten Steuergerät-UND-Gliedes (90) anliegt, dessen anderer Eingang (92) vom Ausgang eines zweiten Steuergerät-UND-Gliedes (96) beaufschlagt und dessen Ausgang (98) mit dem ersten Steuertaktimpulsausgang (72) verbunden ist, daß der eine Eingang (100) des zweiten Steuergerät-UND-Gliedes (96) mit dem Ausgang (102) der ersten bistabilen Kippschaltung (68) verbunden ist, der bei nichtgesetzter Kippschaltung im Zustand L ist, und der andere Eingang (104) des zweiten Steuergerät-UND-Gliedes (96) mit dem Ausgang (106) der zweiten bistabilen Kippschaltung (70) verbunden ist, der bei nichtgesetzter Kippschaltung im Zustand L ist, daß der besagte Ausgang (102) der ersten bistabilen Kippschaltung (68) und der bei gesetzter Kippschaltung im Zustand L befindliche Ausgang (108) der zweiten bistabilen Kippschaltung (70) mit den beiden Eingängen (110 bzw. 112) eines NAND-Gliedes (114) verbunden sind, daß der Ausgang (116)des NAND-Gliedes (114) an einen Eingang (118) eines dritten Steuergerät-UND-Gliedes (120) anliegt, dessen anderer Eingang (122) von der ersten Taktimpulsfolge (T1) beaufschlagt ist und dessen Ausgang über ein ODER-Glied (124) mit dem Takteingang (126) der ersten bistabilen Kippschaltung (68) verbunden ist, daß der besagte Ausgang der ersten bistabilen (102) Kippschaltung (68 außerdem) mit dem Takteingang (128) der zweiten bistabilen Kippschaltung (70) verbunden ist, daß ein erster Eingang (130) eines vierten Steuergerät-UND-Gliedes (132) von der zweiten Taktimpulsfolge (T2) beaufschlagt ist, ein zweiter Eingang (134) dieses vierten Steuergerät-UND-Gliedes (132) mit demjenigen Ausgang (136) der ersten bistabilen Kippschaltung (68) verbunden ist, der bei gesetzter Kippschaltung im Zustand L ist, und ein dritter Eingang (138) mit demjenigen Ausgang (106) der zweiten bistabilen Kippschaltung (70) verbunden ist, der bei nichtgesetzter Kippschaltung im Zustand L ist, daß der Ausgang (140) dieses vierten Steuergerät-UND-Gliedes (132) mit dem zweiten Steuertaktimpulsausgang (74) verbunden ist, daß ein Eingang (142) eines fünften Steuergerät-UND-Gliedes (144) von der zweiten Taktimpulsfolge (T2) beaufschlagt ist, und der andere Eingang (146) mit demjenigen Ausgang (108) der zweiten bistabilen Kippschaltung (70) verbunden ist, der bei gesetzter Kippschaltung (70) im Zustand L ist, daß der Ausgang (148) des fünften Steuergerät-UND-Gliedes (144) mit dem Additionstaktausgang (80) und mit dem Zählimpulseingang (84) des Additionstaktzählers (82) verbunden ist, daß der Uberlaufimpulsausgang (86) des Additionstaktzählers (82) an einem Eingang (150) eines sechsten Steuergerät-UND-Gliedes (152) anliegt, dessen anderer Eingang (154) von der ersten Taktimpulsfolge (T1) beaufschlagt ist und dessen Ausgang (156) einmal über das ODER-Glied (124) auf den Takteingang (126) der ersten bistabilen Kippschaltung (68) geschaltet und zum anderen mit den vierten Steuertaktimpulsausgang (78) verbunden ist, und das der dritte Steuertaktimpulsausgang (76) am Ausgang eines siebenten Steuergerät-UND-Gliedes (158) liegt, dessen einer Eingang (160) mit dem Ausgang (140) des vierten Steuergerät-UND-Gliedes (132) verbunden ist und dessen anderer Eingang (162) ein Inkrement-Vorzeichensignal (VZ x) erhält.
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