DE264540C - - Google Patents

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DE264540C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/12Devices for maintaining distance between parallel conductors, e.g. spacer

Landscapes

  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 264540 KLASSE .21 c. GRUPPE
HEINRICH WILMER in MARIENBERG i. Sa.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1912 ab.
Freileitungsaufhängungen, bei denen die die, Leitungsdrähte, haltenden Isolatoren mit durchgehenden Bolzen entweder an zwei übereinander laufenden Aufhängedrähten so ange-5 ordnet sind, daß der Leitungsdraht unter diesen liegt, oder die Isolatoren nur an einem Aufhängedraht angebracht sind und dann zwischen mehreren Aufhängedrähten der Leitungsdraht führt, sind bereits bekannt,
ίο Bei der den Gegenstand dieser Erfindung . bildenden Freileitungsaufhängung dagegen wird der den Leitungsdraht haltende Isolator derart an zwei Aufhängedrähten befestigt, daß auch der Leitungsdraht zwischen den Aufhängedrähten geführt wird, und zwar so, daß letztere in den an sich bekannten, in beiden Enden des Bolzens vorhandenen Schlitzen unter Vermittlung von Unterlegscheiben und Muttern an beliebiger Stelle festgeklemmt werden, um die Isolatoren leicht auswechseln und verstellen zu können.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in beisrjielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht, und es zeigt
Fig. ι die Aufhängung der Freileitung im allgemeinen (die strichpunktierten Linien rechts deuten eine andere Aufhängungsart an).
Fig. 2 und 3 veranschaulichen einen für die neue Aufhängung geeigneten Isolator im Schnitt und Ansicht und
Fig. 4 verschiedene Befestigungsarten der Aufhängedrähte.
Die beiden parallel übereinander laufenden Drähte α und δ werden über die Straße gespannt und an den Häusern auf geeignete Art, entweder an Haken c (Fig. 1) oder an am Hause befestigten Böcken d (Fig. 4 links) oder an Ringen e, die an Scheiben f sitzen, welche wiederum durch Schrauben g an der Mauer der Häuser eingeschraubt sind (Fig. 4 rechts). Würden die Haken c nun, um beim Aufhängen der Freileitungen immer in gleicher Höhe zu bleiben, auf Sockel, Simse u. dgl. stoßen, so kann man sich hierbei dadurch helfen, daß man die Drähte α und b von den äußersten Isolatoren aus auseinanderspreizt und über und unter den vorstehenden Teilen (Sockel o. 'dgl.) anbringt (Fig. 1).
. Zweckmäßig könnten in die Aufhängedrähte a und b Spannschlösser h (Fig. 4) geschaltet werden, um die Spannung der Drähte auf einfachste Weise regulieren zu können.
Zwischen diesen Drähten α und b sind die Isolatoren i angeordnet. Bei denselben ist die Rille k, in welchen der Leitungsdraht I befestigt wird, in größerem Abstande von oben als bisher zwischen den beiden überstehenden Teilen i1, i* vorgesehen, um einen größeren Isolationswiderstand zu erzielen. Der Isolator selbst, der im Innern gewindeartige Gänge trägt, ist auf einem Bolzen m auf geeignete Art befestigt. Oben sowohl als auch unten hat der Bolzen einen Schlitz n, in welche sich die Aufhängedrähte α und b legen. Durch Muttern 0 und Unterlegscheiben fi, welch letztere mit einer den Drähten α und b entsprechenden Rille versehen sein können, um die Drähte besser zu fassen, werden die Isolatoren

Claims (1)

  1. zwischen den Drähten α und b an beliebiger Stelle festgeklemmt. Dadurch erreicht man, daß auch der Leitungsdraht zwischen diesen Aufhängedrähten geführt wird. Freigestellt bleibt es, über die obere Mutter eine oben geschlossene, haubenartige Mutter r vorzusehen, um die Feuchtigkeit von dem Bolzen abzuhalten und so das Einrosten zu vermeiden. Diese eigenartige Gestaltung der Aufhängung bietet große Vorteile. Die Aufhängedrähte α werden an Ort und Stelle befestigt, die Muttern ο und r an den Isolatoren bolzen gelöst, die Isolatoren zwischen die Drähte a und δ gebracht, so daß diese in die Schlitze η kommen, die Unterlegscheibe p aufgelegt, so daß die Rille auf den Draht aufliegt, und die Muttern ο und r wieder aufgeschraubt, wodurch der Isolator derart festgeklemmt wird, daß ein Verrutschen oder Nachgeben ausgeschlossen ist. Zum bloßen Verstellen der Isolatoren und der Leitungsdrähte ist nur nötig, die Muttern ο und r zu lockern, um die Isolatoren nach Belieben hin und her schieben zu können.
    Das Auswechseln der Isolatoren erfolgt auf gleiche Weise. Nach Belieben kann man auch zwei oder mehrere Isolatoren übereinander anordnen. Ein nach diesem Prinzip ausgeführtes Freileitungsnetz hat ein gefälliges Aussehen, stellt sich in der Anschaffung und der Montage, da sich letztere einfacher gestaltet, bedeutend billiger als bisher und bietet trotzdem die gröstmögliche Bewegungsfreiheit.
    Paten τ-Anspruch:
    Freileitungsaufhängung, bei welcher die die Leitungsdrähte haltenden Isolatoren an zwei übereinander parallel laufenden Aufhängedrähten befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der den Leitungsdraht haltende Isolator, der in bekannter Weise mit durchgehendem Bolzen versehen ist, so an den beiden Aüfhängedrähten befestigt ist, daß der Leitungsdraht zwischen den Aufhängedrähten liegt und diese in die in beiden Enden des Bolzens vorhandenen Schlitze unter Vermittlung von Unterlegscheiben und Muttern an beliebiger Stelle festgeklemmt werden, um die Isolatoren leicht auswechseln und verstellen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT264540D Active DE264540C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4375159A (en) * 1981-01-28 1983-03-01 Sargent & Greenleaf, Inc. Changeable combination tumbler wheel type key lock

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4375159A (en) * 1981-01-28 1983-03-01 Sargent & Greenleaf, Inc. Changeable combination tumbler wheel type key lock

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