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Elektrische Buchsenklemme
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Buchsenklemme mit einem zwischen
der Klemmenschraube und dem Leiter angeordneten Drahtschutzlappen, insbesondere
fUr die Anschloßkößfe von Steckerstiften und SteckbUchsen.
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Eine bekannte Buchsenklemme aus massivem Material, DT-Gbm 1 998 537
und einer Durchgangsbohrung zur Aufnahme des Leiterendes sowie einer quer zur Durchgangsbohrung
ungeordneten Klemmenschraube besitzt ein u-förmiges Druckstück aus-BIechband, das
mit einem Schenkel in die Durchgangs bohrung ragt und mit dem anderen Schenkel um
den Schaft der Klemmenschraube gelegt ist.
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Mit einem derartigen Druckstück wird eine Beschddigung des
Leiters
durch die Klemmenschraube verhindert, da der Kontaktdruck Uber den Schenkel des
U auf den Leiter-wirkt.
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Dieses Druckstück hat sich bei vielen Ausfuhrungsformen von Steckerstiften
und Kontaktbüchsen bewährt, da die Herstellung relotiv unkompliziert und die Montage
einfach und schnell erfolgen kann, wobei ein weiterer Vorteil darin besteht, daß
das DruckstUck durch seine Halterung an der Klemmenschraube auch bei geöffneter
Klemme nicht verlorengehen kann.
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Bei einer anderen Ausführungsform, DT-Gbm 6 801 424 besteht das Druckstück
aus einem bogenförmig in die Durchgangsbohrung der Klemme einmündenden Drahtschutzblech,
das an dem äußeren Ende einen T-förmigen Ansatz aufweist, der in einer Nut eine
Isolierstoffgehäuses gelagert ist.
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Dieses Druckstück ist gegenüber der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
noch einfacher gestaltet, jedoch muß für dessen Halterung ein weiteres Bauteil,
wie Isolierstoffgehäuse, vorhanden sein.
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Es handelt sich um keine selbsttragende Ausfuhrungsform des Druckstuckes.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Buchsenklemme der eingangs
näher gekennzeichneten Art, insbesondere mit sacklochartiger Aufnahme fUr den Leiter,
hinsichtlich der Herstellung und Befestigung des Druckstückes al Anschlußkopf weiter
zu vereinfachen. Diese Aufgabe wird erfindungsgem6ß
dadurch gelöst,
daß der Drahtschutzlappen in der RlemmenBowhrung durch eine in die Klemmenbohrung
eindrückbare Abwinklung befestigbar ist und mit einem beweglichen Teil mit der Klemmenschraube
zusammenwirkt Bei der erfindungsgemäßen Buchsenklemme erfolgt somit die Befestigung
des Drahtschutzlappens unabhängig von der Klemmenschraube oder eines Isolierstoffgehouses.
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Der Drahtschutzlappen läßt sich beispielsweise aus einem gerundeten
Blechabschnitt als einfaches Stanzteil herstellen und in die Klemmenbohrung mit
einer sperrhakenartig wirkenden Halterung einpressen, wobei das freie Ende in der
Bohrung beweglich, vorteilhaft federelastisch an der Klemmenschraube anliegt, um
stets den "vollene' Klemmenquerschnitt freizugeben0 Das andere Ende des Drahtschutzlappens
kann um einen kleinen Betrag aus der Klemmenbohrung hervorstehen und als Einführungstülle
für den Leiter ausgebildet sein.
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Die Abwinklung bzw. Halterung kann in an sich bekannter Weise ausgebildet
sein. Vorteilhaft ist der Drahtschutzlappen durch ein v-förmig zuruckgebogenes Ende
unter Vorspannung in die Bohrung eingedruckt, so daß sich das freie Ende des zuruckgebogenen
Schenkels sperrhakenartig in die Wandung der Bohrung festkrallt.
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Zur Verbesserung der Sperrwirkung können an dem federnden Schenkel
Spitzen, Zacken oder Ecken vorhanden sein.
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Vorteilhaft ist der federnde Schenkel am Ende dem Querschnitt der
Bohrung angepaßt, um möglichst eine lange Abstutzkante zu erhalten.
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Anstelle einer sperrhokenortigen Abwinklung kann auch eine Quetsch-
oder Klemm-Halterung vorgesehen werden. Dementsprechend kann das Befestigungsende
des Drahtschutzlappen,einen hutartigen Kopf erhalten, der unter Druck in die Bohrung
eingedrückt wird, wobei der Rand sich elastisch verformt und manschettenartig an
die Wandung der Bohrung anlegt.
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Flach einer Weiterbildung der Erfindung ist das frei bewegliche Ende
des Drahtschutzlappens über den Rand der Bohrung hinaus verlängert und derart umgebogen
oder abgewinkelt, n sich das Ende am äußeren Umfang der Klemme unter Vorspannung
abstützt. Durch diese Ausbildung ergeben sich zwei weitere Vorteile Zunächst wird
erreicht, daß bei geöffneter Klemme, d.h. bei herausgedrehter Klemmenschraube der
Drahtschutzlappen eng an die Innenwandung der Bogen gedrückt und der ganze Klemmenquerschnitt
freigegeben wird. Ein Danebenstecken des Leiters ist nicht möglich.
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Als weiterer Vorteil ergibt sich eine Sicherung gegen Selbstlockern
der Klemmenschraube, da nunmehr durch eine beidendige AbstUtzung des Drahtschutzlappens
an der Einspannstelle in der Bohrung und an der AbstUtzstelle am äußeren Umfang
die-Gewindegönge der Klemmenschroube immer belastet sind.
Nachfolgend
werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung dargestellt.
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Es zeigen Fig. 1 einen Steckerstift mit Buchsenklemmkontakt und einem
erfindungsgemäßen Drahtschutzlappen, Fig. 2 eine andere Åusführungsform des Drahtschutzlappens
in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 ebenfalls im vergrößerten Maßstab ein weiteres AusfUhrungsbeispiel
des Drahtschutzlappens.
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Die Figur 1 der Zeichnung zeigt einen Steckerstift 4 mit einem massiven
angeformten Anschlußkopf in Form einer Buchsenklemme 5.
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Die Buchsenklemme 5 hat eine Längsbohrung 6 zum Ein führen des blanken
nicht dargestellten Leiters und eine quer zur Bohrung 6 im verdickten Teil der Klemme
gelagerte Klemmenschraube 7.
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Der Drahtschutzlappen 8, 9, 10 ist aus einem Blechabschnitt aus federelastischem
Material gefertigt und wird mit seinem Befestigungsende in die Bohrung eingepreßt,
wobei das freie Ende beweglich sein soll und sich der Bewegung der Klemmenschraube
7 anpassen kann. Wie aus der Fig. 1 zu entnehmen ist, greift die Klemmenschraube
entfernt von dem Befestigungsende am Rücken des freien Endes an, so daß durch die
Betätigung der
Klemmenschraube 7 keine Lockerung des Drahtschvtzlaopens
eintriet.
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Der Drohtschutzloppen hat ein etwa kreis bogen-serlmentars:iges Profil
und ist dem Durchmesser der Bohrung 6 onnepaßt, so doß kein Klommquerschnitt unnötig
verlorengeht.
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Das Befestigungsende des Drahtschutzlappens 3 ist in einem Radius
zurückgebogen und mit einem sperrhokenertigen federnden Schenkel 11 versehen. Je
nach Durchmesser der Bohrung kann es erforderlich sein, einen v-förmig abgewinkelten
Mlemmschenkel vorzusehen. m das Einführen des Leiters zu vereinfochen, raat der
Drahtschutzlappen über den 'and der Bohrung 6 hervor und ist zu einer Eunführungstülle
12 geformt.
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In dem Ausfuhrungsbeispiel nach Fig. 2 der Zeichnung ist das aus der
Bohrung herausragende Ende des Drahtschutzlappens so weit verlängert und umgebogen
bzw. mehrmals abgewinkelt, daB sich das freie Ende 12 mit dem Schenkel 14 auf der
Schulter 15 des Klemmenkopfes unter Vorspannung alestutzt.
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Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 der zeichnung ist der Drahtschutzlappen
10 an seinem Befestigungsteil zu einem rechtwinklig vom beweglichen Schenkel abgeknickten
hut artigen Kopf 16 geformt, dessen Außenumfang größer als der Bohrungsumfang ist,
so daß sich der Rand 17 in die Bohrung 6 einpressen läßt.