DE264375C - - Google Patents
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- DE264375C DE264375C DENDAT264375D DE264375DA DE264375C DE 264375 C DE264375 C DE 264375C DE NDAT264375 D DENDAT264375 D DE NDAT264375D DE 264375D A DE264375D A DE 264375DA DE 264375 C DE264375 C DE 264375C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
- F01L1/44—Multiple-valve gear or arrangements, not provided for in preceding subgroups, e.g. with lift and different valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 264375 KLASSE 466. GRUPPE
Ventilsteuerung für Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen,
bei denen mehrere im Zylinderdeckel angeordnete Spülventile von einem gemeinsamen Steuerhebel
aus unter Zwischenschaltung eines geradegeführten mehrarmigen Zwischenstückes gesteuert
werden und so angeordnet sind, daß sie zwischen sich Raum für das Brennstoffventil
freilassen.
ίο Bei einer derartigen Anordnung ist es nicht
immer möglich, den Steuerhebel genau im Schwerpunkte des Zwischenstückes angreifen
zu lassen. Geschieht dies aber nicht, so hat die ungleiche Massenverteilung leicht ein
Kippen des Zwischenstückes und damit eine ungleichartige Steuerung der einzelnen Ventile
zur Folge.
Die Erfindung bezweckt nun, eine Steuerung für Verbrennungskraftmaschinen der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, bei der sämtliche Ventile gleichartig gesteuert werden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der
Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den Arbeitszylinder — der äußerste rechte Teil
des Zylinders ist weggebrochen — und
Fig. 2 die zu Fig. 1 gehörige Oberansicht.
Im Deckel A des Arbeitszylinders B einer Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine sind in bekannter Weise drei Spülventile C angeordnet, die sich nach dem Zylind erinnern öffnen und mittels zweier Stutzen α1 an die auf der Zeichnung nicht dargestellte Hauptspülluftleitung angeschlossen sind. Diese Spülventile C werden unter Vermittelung eines dreiarmigen Zwischenstückes H gemeinsam durch einen Steuerhebel F F1 von einer Steuerwelle D mit Nockenscheibe E aus gesteuert. Der Steuerhebel ist gekröpft und wird von Lagerböcken c1 c2 getragen, die an das Gehäuse des zwischen ihnen liegenden Spülventils C angegossen sind. Der Teil F des Steuerhebels ist gabelförmig gestaltet und trägt die Steuerrolle f2.
Fig. 2 die zu Fig. 1 gehörige Oberansicht.
Im Deckel A des Arbeitszylinders B einer Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine sind in bekannter Weise drei Spülventile C angeordnet, die sich nach dem Zylind erinnern öffnen und mittels zweier Stutzen α1 an die auf der Zeichnung nicht dargestellte Hauptspülluftleitung angeschlossen sind. Diese Spülventile C werden unter Vermittelung eines dreiarmigen Zwischenstückes H gemeinsam durch einen Steuerhebel F F1 von einer Steuerwelle D mit Nockenscheibe E aus gesteuert. Der Steuerhebel ist gekröpft und wird von Lagerböcken c1 c2 getragen, die an das Gehäuse des zwischen ihnen liegenden Spülventils C angegossen sind. Der Teil F des Steuerhebels ist gabelförmig gestaltet und trägt die Steuerrolle f2.
Das Zwischenstück H ist mit einer hohlzylindrischen Verlängerung H1 in einem mit
dem Zylinderdeckel starr verbundenen ebenfalls hohlzylindrischen Teile / geradegeführt.
Der Angriff des Armes F1 des Steuerhebels an dem Zwischenstücke erfolgt unter Vermittelung
einer Druckstange G mit kugelig gestalteten Enden und einer topfförmigen Hülse L.
Letztere ist von oben in eine Durchbrechung der Verlängerung H1 eingesetzt und stützt
sich gegen deren ringförmigen Vorsprung h%
mittels eines Flansches i1. Das am Steuerhebel für die Druckstange G vorgesehene
Widerlager f3 ist auswechselbar; ein gleiches Widerlager bildet den Boden der Hülse L.
Eine die Hülse L umgebende Schraubenfeder K dient zur Unterstützung der zu den Spülventilen
gehörigen drei Ventilfedern c3.
In dem Räume zwischen den drei Spülventilen C ist das Brennstoffeinspritzventil M
in schräger Richtung eingesetzt, das ebenfalls von der Steuerwelle D aus durch eine (nicht
dargestellte) Nockenscheibe gesteuert wird.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Steuerung ist aus der Zeichnung ohne weiteres erkennbar.
Durch die Geradführung des Zwischenstückes H wird ein Kippen des Zwischenstückes
und damit eine ungleichartige Steue-
rung der drei Ventile vermieden, die ohne diese Führung bei den ungleichen Armlängen
des Zwischenstückes H. ohne Zweifel eintreten würde. Wollte man ferner den Steuerhebel
FF1 — wie dies bei den bekannten Steuerungen
der Fall ist ■— unmittelbar von oben auf das Zwischenstück einwirken lassen, so
läge immer noch die Gefahr vor, daß das Bestreben, zu kippen, das dem Zwischenstücke
H trotz der Geradführung innewohnt, bald eine einseitige Abnutzung der Geradführung
oder gar ein Festklemmen des Teiles H1 im Teile / der Führung herbeiführen
könnte. Dieser Gefahr ist nun bei der beschriebenen Steuerung dadurch wirksam begegnet,
daß der Angriffspunkt des Steuerhebels F F1 unter Zwischenschaltung der Druckstange
G sehr tief nach unten verlegt ist.
Sollte im Laufe der Zeit zwischen dem Steuerhebel und dem Zwischenstücke H Spiel auftreten, so kann dies durch Auswechseln des Widerlagers fs für die Druckstange G leicht behoben werden.
Sollte im Laufe der Zeit zwischen dem Steuerhebel und dem Zwischenstücke H Spiel auftreten, so kann dies durch Auswechseln des Widerlagers fs für die Druckstange G leicht behoben werden.
Die Feder k unterstützt einerseits die Ventilfedern
c3 in ihren Wirkungen, indem sie das Zwischenstück H entlastet; andererseits wird
aber durch diese Entlastung zugleich verhütet, daß die gleichartig wirkenden Ventilfedern c3
beim Entspannen auf das Zwischenstück infolge seiner ungleich verteilten Massen eine
Kippwirkung ausüben, die sich ebenfalls wieder in einseitiger Abnutzung der Geradführung
oder in einem Festklemmen ihrer Teile äußern könnte.
Claims (2)
1. Ventilsteuerung für Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen
mit mehreren Spülventilen, die unter Vermittelung eines geradegeführten Zwischenstückes von einem
gemeinsamen Steuerhebel aus angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (H) durch eine Feder (K)
entlastet ist und daß der Angriffspunkt für den oberhalb des Zwischenstückes angeordneten
Steuerhebel (F F1) unterhalb des Zwischenstückes liegt.
2. Ventilsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel
(FF1) auf eine das Zwischenstück durchdringende frei bewegliche Druckstange
(G) einwirkt, die sich einerseits gegen den Boden eines topfartig gestalteten, in eine
Durchbrechung des Zwischenstückes eingesetzten Teiles (L), andererseits gegen den
Steuerhebel kugelgelenkartig stützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264375C true DE264375C (de) |
Family
ID=521697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264375D Active DE264375C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264375C (de) |
-
0
- DE DENDAT264375D patent/DE264375C/de active Active
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