DE2636610B2 - Automatisches Verkaufssystem - Google Patents

Automatisches Verkaufssystem

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DE2636610B2
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Tasuku Toyonaka Osaka Ishimoto
Atsushi Ikeda Osaka Kimura
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Description

Die Erfindung betrifft ein automatisches Verkaufssystem der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Aus der US-PS 30 23 851 ist ein automatisches Verkaufssystem bekannt, bei dem der Kunde an einzelnen Schränken, die jeweils einzelne Artikel enthalten, einen bestimmten Artikel auswählt und die Artikeldaten mittels des in ein Loch eingeführten Speichers aufgezeichnet werden. Dieser Speicher enthält ein Magnetband, das sich in beiden Richtungen bewegen kann. Nach der Auswahl der Artikel, die gekauft werden sollen, geht der Kunde zu einem Kassiererpult, das ebenfalls mit einer öffnung für die
ίο Einführung des Speichers versehen ist Dort wird der Speicher ausgelesen, so daß einerseits von einer zentralen Verteilungsstelle aus die ausgewählten Artikel ausgegeben und gleichzeitig die Rechnung erstellt werden können.
Weiterhin ist aus der US-PS 33 02 828 ein automatisches Verkaufssystem bekannt, bei der eine Lochkarte verwendet wird, die in einen Verkaufsautomaten eingesteckt werden kann. Bei der Auswahl eines bestimmten Artikels wird gleichzeitig mit der Ausgabe dieses Artikels eine bestimmte Information, beispielsweise mittels eines Schlitzes, auf der Lochkarte gespeichert, so daß der Kassierer anschließend aus dieser Lochkarte alle Informationen ablesen kann, die er für die Ausarbeitung der Rechnung benötigt
Weiterhin wird in der US-PS 26 61 682 ein automatisches Verkaufssystem beschrieben, bei dem die Artikeldaten, nämlich die Bezeichnung des Preises eines Artikels, auf Papierstreifen gestanzt werden. Diese »Datenspeicherung« auf Papierstreifen ist jedoch nicht für die längere Speicherung von Daten geeignet, da da die Gefahr besteht, daß diese Papierstreifen beschädigt werden oder verloren gehen.
Schließlich wird unter der Überschrift »Automation im Supermarkt« in der Zeitschrift »Elektronik«, 1960, Nr. 7, ein automatisches Verkaufssystem der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung beschrieben, das mehrere, jeweils mit einer Einrichtung zur Erzeugung von Artikeldaten versehene Verkaufsautomaten, die bei Einführung eines tragbaren Spei-
ίο chers die Artikeldaten in den tragbaren Speicher eingeben und den gewählten Artikel ausgeben, und eine Buchungsmaschine zum Auslesen der Artikeldaten aus jedem Speicher, zur Berechnung des Gesamtpreises der verkauften Artikel und zur Anfertigung einer Rechnung aufweist. Dabei werden die als Verkaufsautomaten dienenden Glaskästen, in denen sich die Waren befinden, bei Einführung eines Speichers, nämlich eines Schlüssels mit einem Papierband, auf Verkauf umgestellt, so daß der gewählte Artikel ausgegeben werden kann. Gleichzeitig wird der Preis dieses ausgegebenen Artikels in ein Papierband eingestanzt. Das Papierband wird anschließend in eine Buchungsmaschine gesteckt, welche die Artikeldaten aus jedem Speicher ausließt, den Gesamtpreis der verkauften Artikel berechnet und eine Rechnung ausstellt.
Nachteilig ist bei diesem Verfahren, daß ein Papierband als Speicher für die Artikeldaten verwendet werden muß. Denn wenn dieses Papierband verbraucht ist, muß der Schlüssel auf umständliche, mechanische Weise geöffnet und ein neues Papierband eingelegt werden. Außerdem ist ein aufwendiger und empfindlicher Mechanismus erforderlich, um bei Einführung des Schlüssels in den Glaskasten jeweils den Preis in das Papierband einzustanzen, das sich wiederum in dem Schlüssel befindet. Bei einer solchen mechanischen Konstruktion kann es leicht zu Funktionsstörungen kommen, und auch Manipulationen des Systems lassen sich kaum verhindern.
Ein weiterer Nachteil dieses bekannten automatischen Verkaufssystems liegt darin, daß an der Kasse das Papierband oder zumindest der Teil, der mit Artikeldaten versehen worden ist, aus dem Schlüssel entnommen und in die Buchungsmaschine gesteckt werden muß. Auch hierbei sind also mehrere Handgriffe erforderlich, um das Speichermedium zu entnehmen und in die Buchungsmaschine einzugeben. Es wird jedoch angestrebt, soweit möglich bei einem solchen automatischen Verkaufssystem manuelle Schritte zu vermeiden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, bei einem automatischen Verkaufssystem der angegebenen Gattung die Handhabung des tragbaren Speichers aufgrund der Vereinfachung der Daten-Ein- und -Ausgabe zu erleichtern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs i angegebenen Merkmale gelöst
Zweckmäßige Ausführungsformen sind in den Unter ansprachen zusammengestellt
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere darauf, daß die Signalübertragung bei der Daten-Ein- und -Ausgabe nicht auf mechanischem Wege, beispielsweise durch Einstanzen eines Papierbandes, sondern auf optischem Wege erfolgt, wobei die optisch eingegebenen Daten in einem Schieberegister des Speichers gespeichert werden. Ein solcher Speicher kann beliebig lange verwendet werden, d. h., es ist nicht erforderlich, den Speicher nach jeder Benutzung auszutauschen, wie es bei dem bekannten Verfahren der Fall war. Da im allgemeinen nur wenige Signale gespeichert werden müssen, läßt sich dieses Schieberegister äußerst kompakt auslegen, so daß es ohne Schwierigkeiten als Schlüsselanhänger ausgebildet und in der Tasche getragen werden kann. J5
Auch die Ausgabe der gespeicherten Daten ist wesentlich einfacher als bei dem bekannten Verfahren, da hierzu der Schlüsselhalter jeweils nur in eine entsprechende Öffnung der Buchungsmaschine gesteckt werden muß. Die Buchungsmaschine steuert dann durch Zuführung von optischen Signalen zu einem Takteingang des Speichers das Schieberegister an, wonach die gespeicherten Artikeldaten selbsttätig ausgelesen werden. Dieses System läßt sich also nur bei großem apparativem Aufwand manipulieren, da sowohl die Eingabe der Artikeldaten als auch das erwähnte Auslesen auf optischem Wege erfolgen und sich praktisch nicht beeinflussen lassen. Und schließlich arbeitet dieses System auch bei längerem Gebrauch noch weitgehend störungsfrei, da weder bei der Dateneingabe noch bei der Datenspeicherung noch bei der Datenausgabe irgendwelche mechanische Elemente verwendet werden, sondern nur optoelektronische Bauelemente eingesetzt werden, die verschleiß- und störungsfrei arbeiten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die schematischen Zeichnungen näher erläutert. Wegen ihrer großen Klarheit und Übersichtlichkeit, insbesondere der elektrischen Schaltbilder, wird zur Offenbarung des Anmeldungsgegenstandes ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines in einem Verkaufsautomaten vorgesehenen Oszillators für die Erzeugung der Artikeldaten, F i g. 2 ein Schaltdiagramm des Oszillators,
F i g. 3 eine Ansicht zur Erläuterung der Datenübertragung zwischen einem Speicher und einem Oszillator oder zwischen einem Speicher und einer Buchungsmaschine,
Fig.4 eine perspektivische Ansicht eines Schlüsselanhängers, der einen Speicher enthält,
F i g. 5 ein Schaltdiagramm des Speichers,
Fig.6 ein Schaltdiagramm einer zweiten Ausführungsform eines Speichers,
F i g. 7 ein SchaJtdiagramm eines in einem Verkaufsautomaten vorgesehenen Oszillators für die Erzeugung von Artikeldaten, wie er bei der zweiten Ausführungsform des Speichers verwendet werden,
Fig.8 ein Blockschaltbild mit Einzelheiten dieses Schaltdiagramms, und
Fig.9 ein Schaltdiagramm einer dritten Ausführungsform eines Speichers.
In F i g. 1 ist ein Oszillator 1 dargestellt, der in einem Kühlschrank eines Gästezimmers in einem Hotel angebracht ist Der Oszillator 1 weist ein Loch 2 für die Einführung eines Speichers auf; ein Mikroschalter 3 ist am Boden, also am hinteren Ende des Einführungslochs 2 angeordnet, um die Einführung des Speichers festzustellen. Außerdem befinden sich am Boden des Einführungslochs 2 lichtemittierende Dioden 4 und 5, um Infrarot-Signale (die im folgenden als »optische Signale« bezeichnet werden sollen), die einen Code für einen Artikel darstellen, sowie synchron mit dem optischen Signal für den Artikelcode optische Taktimpulse zu dem in das Loch 2 eingeführten Speicher zu übertragen. Zur Auswahl eines Artikels sind mehrere Druckknöpfe 6, 7,8 und 9 an der Vorderwand bzw. der Vorderfläche des Oszillators 1 angebracht
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm der elektrischen Schaltungsanordnung für den Oszillator 1. Wie sich F i g. 2 entnehmen läßt weist der Oszillator 1 neben den bereits oben erwähnten Teilen, nämlich dem Mikroschalter 3, den lichtemittierenden Dioden 4 und 5 und den Druckknöpfen 6 bis 9 folgende Teile auf: einen Anschluß 10 für ein Signal, welches den Verkauf ermöglicht oder den Kaufvorgang ansteuert; einen Taktimpulsgenerator 11; ein UND-Glied 12; ein ODER-Glied 13, um in Abhängigkeit von einem negativen logischen Eingangssignal ein positives logisches Ausgangssignal zu erzeugen; einen Codierer 14 für die Artikeladressen; ein Zählwerk 15; ein UND-Glied 16; eine Koinzidenzschaltung 17; npn-Transistoren 18 und 19 sowie Widerstände 20 und 21. Die Druckknöpfe 6 bis 9 sind jeweils über Widerstände 22, 23,24 bzw. 25 mit einer Energiequelle Vcc verbunden.
Der Taktimpulsgenerator 11 besteht aus Dioden 26 und 27, Widerständen 28 und 29, Invertern 30 und 31, Kondensatoren 32 und 33, einem Flip-Flop 34 und UND-Gliedern 35 und 36 für die Münzeingabe.
Das Zählwerk 15 besteht aus einem Zähler 37, einem Dezimaldecodierer 38 und einem ODER-Glied 39 für das Haupteingangssignal. Der Zähler 37 weist einen Eingang CK für die Taktimpulse sowie Ausgänge QA, QB und QC auf; der Decodierer 38 weist drei mit den Ausgängen des Zählers 37 verbundene Eingänge A, B und Csowie Ausgänge 0—5 auf.
Im folgenden soll die Funktionsweise des Oszillators 1 erläutert werden. Bei einführung eines Speichers wird der Schalter 3 geschlossen. Wenn ein Gast den Schalter bzw. Knopf 6 drückt, um einen Artikel auszuwählen, wird von dem ODER-Glied 13 das Ausgangssignal »1« abgegeben und dem Anschluß 10 als elektrisches Signal übermittelt, das einem Verkaufsautomaten (nicht dargestellt) zugeführt werden soll; dieser Verkaufsautomat ermöglicht den Zugang zu dem gewünschten und
ausgewählten Artikel. Das durch Drücken des Schalters 6 erzeugte elektrische Signal wird auch auf den Eingang 1 des Codierers 14 gegeben, um im BCD-Code codiert zu werden, der bei dieser Ausführungsform den Artikelcode darstellt. Als Alternative hierzu kann ein Lesespeicher bzw. ROM mit dem Ausgang des Codierers 14 zur Erzeugung eines Codes für den ausgewählten Artikel verbunden werden. Das Ausgangssignal von dem ODER-Glied 13 wird an einen der Eingänge des UND-Gliedes 12 angelegt, so daß das Zählwerk 15 betätigt wird. Das Ausgangssignal von dem Zählwerk 15 wird zu der Koinzidenzschaltung 17 geführt, so daß der Artikelcode Bit für Bit abgetastet und in serielle Daten umgewandelt wird, die dem Transistor 18 zugeführt werden sollen. Der Transistor 18 wird in Abhängigkeit von dem Artikelcode ein- und ausgeschaltet bzw. leitend und nicht leitend, so daß die Emitterdiode 5 ein optisches Signal ft abgibt, das die seriellen Daten des Artikelcodes darstellt. F i g. 3 (a) zeigt die Beziehung zwischen dem abgegebenen optischen Signal ft und den Taktimpulsen ft, wenn der Artikelcode 1001 ist
Fig.4 stellt einen einen Speicher 41 enthaltenden Schlüsselanhänger mit einem Schlüssel 40 dar; der Speicher 41 weist Phototransistoren 42 und 43, eine infrarotes Licht emittierende Diode 44 und eine Trockenzelle 45 auf.
F i g. 5 zeigt ein Schaltdiagramm des Speichers, der weiterhin ein /i-Bit-Schieberegister 46 und einen npn-Transistor 47 enthält Die Fototransistoren 42 und 43 sind so angeordnet, daß sie das von den lichtemittierenden Dioden 4 und 5 abgestrahlte optische Signal P\ und optische Impulse Pi auffangen, wenn der Speicher 41 in das Loch des Oszillators 1 eingesetzt wird. Der Kollektor des Fototransistors 42 ist mit einem Dateneingang DTdes Schieberegisters 46 verbunden, während der Kollektor des Fototransistors 43 mit einem Taktimpulsanschluß CK verbunden ist. Deshalb werden also das optische Signal P\ und die optischen Taktimpulse Pi bei ihrem Empfang im Schieberegister 46 als serielle Daten gespeichert. Damit wird also bei der Verwendung des Speichers 41 die Zahl der für den Verkauf zur Verfügung stehenden Artikel gleich einem Quotienten, der durch Teilen von n-Bits des Schieberegisters 46 durch die Zahl der Bits eines jeden Artikelcodes erhalten wird
Verläßt der Gast das Hotel, so daß die Rechnung fertiggestellt werden soll, so müssen die in dem Speicher 41 gespeicherten Daten am Empfangspult ausgelesen werden. Zu diesem Zweck ist am Empfangspult das Lesegerät einer Buchungsmaschine installiert, mit der die von einem Gast gekauften Artikel und ihre Nummern abgefragt und überprüft werden können. Wenn n-Bit optische Impulse dem Fototransistor 43 des Speichers 41 von dem Lesegerät oder Register zugeführt werden, gibt der Speicher 41 das optische Ausgangssignal Pi ab, das von dem Lesegerät erfaßt wird, so daß die verkauften Artikel and ihre Nummern in korrekter Weise verarbeitet werden können. Fig.3(b) zeigt das ans dem Speicher 41 ausgelesen optische Ausgangssignal P3. Zweckmäßigerweise ist in den Speicher 41 eine Trockenzelle oder ein ähnliches Element eingebaut; um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten, sollte das Schieberegister 24 in CMOS-Technik hergestellt seht. Bei dieser Ausführungsform werden optische Signale for die Übertragung der Daten von dem Sender 1 zn dem Speicher 41 tmd von dem Speicher 41 zn dem Lesegerät verwendet
Im folgenden soll eine weitere Ausführungsform beschrieben werden, mit der überprüft werden kann, ob die Verkaufsdaten in korrekter Weise zu dem Speicher 41 übertragen wurden oder nicht; bei dieser Ausführungsform kann der Verkaufsvorgang eines Verkaufsautomaten aufgeschoben oder gesperrt werden, wenn in dem Speicher keine leere Adresse zur Verfügung steht
F i g. 6 zeigt das Schaltdiagramm des bei der zweiten Ausführungsform verwendeten Speichers. Dabei sind die optischen Signale mit P1, ft, ft und Pa bezeichnet; bei dieser Ausführungsform werden folgende Teile verwendet: Fototransistoren 48,49 und 50; Widerstände 51,52 und 53; Inverter 54,55,56 und 57; ein 4-Bit-Schieberegister 58; ein A^-Bit-Schieberegister 59; UND-Glieder 60,61,62 und 63; ein ODER-Glied 64; eine Batterie 65; einen Reed-Schalter 66; Kondensatoren 67 und 68; Transistoren 69 und 70; eine Diode 71; Widerstände 72 bis 76; und eine Fotodiode 77.
F i g. 7 zeigt das Schaltdiagramm des Oszillators nach der zweiten Ausführungsform. Dabei entsprechen die optischen Signale ft bis P* den in F i g. 6 gezeigten; der Oszillator enthält folgende Teile: einen Fototransistor 78; Druckknöpfe 79,80,81 und 82 für die Auswahl eines Artikels; einen Codierer 87; UND-Glieder 88 und 89; ODER-Glieder 90, 91 und 92; Inverter 93 und 94; eine Pufferschaltung 95; einen Multiplexer 96; eine Koinzidenzschaltung 97; ein Schieberegister 98; einen Zähler 99; einen Taktimpulsgenerator 100; Transistoren 101, 102 und 103; lichtemittierende Dioden 104,105 und 106; und Widerstände 107 bis 112. Einzelheiten dieser Schaltung sind in Fig.8 dargestellt, wobei gleiche Bezugszeichen für die Bezeichnung von Teilen bzw. Elementen verwendet werden, die den in Fig.7 gezeigten ähneln. In Fig.8 sind folgende Teile bzw.
ir. Elemente zu erkennen: Widerstände 113 bis 124; Kondensatoren 125 bis 130; Dioden 131 bis 136; einen Transformator 137 mit Mittenabgriff; einen Elektromagneten 138; einen an dem Speicherhalter angebrachten Reed-Schalter 139; ein Relais 140; Anzeigelampen
4fi 141 und 142; einen in Abhängigkeit von der Einführung des Speicherhalters betätigbare Schalter 143; einen Energiequellen- bzw. Stromversorgungsregulator 144; Transistoren 145 bis 148; NAND/Glieder 149 bis 155 mit zwei Eingängen; Inverter 156bis 161; UND-Glieder 162
ι·> bis 171; ODER-Glieder 172 bis 176; Flip-Flops 177 bis 180, wobei 7"einen Eingang^für Triggerimpulse, /und K Dateneingänge, Q und Q Ausgänge und PR einen voreingestellten Anschluß bezeichnen; monostabile Multivibratoren 181 und 182; einen Zähler 183. wobei K
5" einen Anschluß für Taktimpulse, R Φ einen Rücksetzanschluß und QA bis QD Ausgänge bezeichnen; und einen Dezimaldecodierer 184, um ein binär codiertes Signal in einen Dezimalcode umzuwandeln, wobei A. B, C und D Eingänge für binär codierte Signale und 1 bis 12 Ausgänge bezeichnen.
Im folgenden soll die Funktionsweise der zweiten Ausführungsform erläutert werden. Wenn ein Gast einen der Druckknopfschalter 79,80,81 oder 82 drückt, wird ein entsprechendes Signal erzeugt und durch den
M Codierer 87 zu einem binär codierten Signal codiert, so daß ein Signal abgeleitet werden kann, das einen zn verkaufenden Artikel darstellt
Die Schalter 79 bis 82 sind mit dem ODER-Güed 90 verbunden, und der Zähler 99 wird in Abhängigkeit von
es dem Ausgangssignal des ODER-Gliedes 90 betätigt. In Abhängigkeit von dem Ausgangssignal von dem ersten Ausgang 1 des Zählers 99, das durch die Pufferschaltung 95 übertragen wird, wird der Transistor 102 leitend, so
daß die lichtemittierende Diode 105 eingeschaltet wird. Das optische Signal P\ von der Diode 105 wird durch den in F i g. 6 gezeigten Fototransistor 48 aufgefangen, so daß dieser eingeschaltet bzw. leitend wird. Das Ausgangssignal von dem Transistor 48 wird über den Inverter 54 zu dem UND-Glied 61 übermittelt, so daß das logische Signal in der letzten Stufe in dem Schieberegister 58 an das ODER-Glied 64 angelegt wird. Wenn das Ausgangssignal von der letzten Stufe in dem Schieberegister 58 »1« ist, wird der Transistor 70 in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal der die logische Summe bildenden Schaltung 64 eingeschaltet bzw. leitend, so daß die lichtemittierende Diode 77 eingeschaltet wird. Das optische Signal P< von der Diode 77 wird durch den Fototransistor 78 aufgefangen, und in Abhängigkeit von dem »Ausgangssignal des Fototransistors, das über den inverter 93 weitergegeben wird, ändert sich das Ausgangssignal der das logische Produkt bildenden Schaltung 88 zu »1«. Das von der Schaltung 91, welche die logische Summe bildet, abgenommene Ausgangssignal ist »1« und wird an die Steuereinheit eines Mechanismus angelegt, der den Zugang zu einem Artikel ermöglicht. Das heißt, in Abhängigkeit von der ersten Zählung 1 des Zählers 99 überprüft das in F i g. 6 gezeigte Schieberegister 58 den Überlauf bzw. den Übertrag des Schieberegisters. Wenn das erste Bit der Artikelcodes immer »1« ist, kann die Überprüfung des Überlaufs vereinfacht werden. Bei den Zählungen 2, 3 und 4 werden die Daten, welche den Gegenstand darstellen und in dem Multiplexer 92 gespeichert sind, in die seriellen Daten umgewandelt. Das heißt also, das optische Signal P2 wird durch den Fototransistor 49 des Speichers als optische Information aufgefangen, welche den Artikelcode darstellt. Das Zeitband bzw. der Zeitbereich bei den Zählungen 2, 3 und 4 wird durch die Schaltung 92 festgestellt, weiche die logische Summe bildet; in der Phase, in der die Taktimpulse von dem Taktimpulsgenerator 100 mit den erwähnten Artikeldaten synchronisiert sind, wird die lichtemittierende Diode 106 durch die das logische Produkt bildende Schaltung 89 und den Transistor 102 eingeschaltet Wenn auf der Seite des Speichers die optischen Daten P2, die den Artikel darstellen, und die optischen Taktimpulse Pi empfangen werden, werden die Daten in dem Schieberegister 58 gespeichert. In diesem Fall bleibt der Fototransistor 48 nicht leitend, so daß die das logische Produkt bildende Schaltung 60 geöffnet ist also leitet; dadurch hat das optische Signal Pa die gleiche Wellenform wie das optische Signal P2 und wird durch den Fototransistor 78 empfangen. Dann wird das Signal durch den Inverter 93 in das Schieberegister 98 übertragen; dies bedeutet daß die Artikeldaten in dem Register 98 gespeichert sind. Bei der Zählung 5 wird die Koinzidenzschaltung 97 betätigt so daß das Ausgangssignal des Inverters 94 »1« wird, wenn der übermittelte Artikelcode gleich dem zurückgeführten Artikelcode ist; dadurch gibt die eine logische Summe bildende Schaltung 91 kein Signal ab, welches den Verkauf unterbricht oder sperrt Der Gast hat also Zugang zu dem gewünschten Artikel.
Um die Daten aus dem Speicher auszulesen, wird das optische Signal Pi auf »1« eingestellt und dem optischen Signal P3 werden X-Taktimpulse gegeben. Dann werden die Artikeldaten seriell aus dem optischen Signal P4 abgenommen. Wenn dieses optische Signal P4 empfangen end verarbeitet wird, können Verkaufsinformationen, das heißt die verkauften Artikel und ihre Nummern, festgestellt werden.
Im folgenden soll eine dritte Ausführungsform beschrieben werden, mit der überprüft werden kann, ob die Übertragung des Signals zu dem Speicher richtig durchgeführt wurde oder nicht; außerdem läßt sich mit dieser Ausführungsform feststellen, ob die in dem Speicher befindlichen Daten überlaufen oder nicht; dadurch kann je nach Bedarf der Verkaufsvorgang eines Verkaufsautomaten fortgesetzt oder unterbrochen werden.
ίο F i g. 9 zeigt ein Schaltdiagramm eines Speichers wie er bei der dritten Ausführungsform verwendet wird.
Dieser Speicher enthält folgende Teile: Schieberegister 185, 186 und 187, die jeweils die dargestellte Stufenzahl haben; Flip-Flops 188 und 189; einen Inverter 190; Schaltungen 191 und 192, welche die logische Summe bilden; einen Rückstellschalter 193;und eine Energiequelle oder Batterie 194.
Im folgenden soll die Funktionsweise dieser Ausführungsform erläutert werden.
Wenn die aus 4-Bits bestehenden Artikeldaten und die Taktimpulse synchron mit den Artikeldaten in Abhängigkeit von jedem Verkaufsvorgang von einem Kühlschrank empfangen werden, werden die 4-Bits in dem Schieberegister 185 gehalten. Bei dem zweiten Verkaufsvorgang werden die in Abhängigkeit von dem ersten Verkaufsvorgang empfangenen 4-Bits in das Schieberegister 186 übertragen, so daß neue Artikeldaten in dem Schieberegister 185 gespeichert werden. Bei diesem Schritt durchläuft jedes Bit die Stufe Q\ des Schieberegisters 185. Wenn also die Artikelcodes keine Codes enthalten, die nacheinander aus vier »1« oder »0« Bits bestehen, muß eine Änderung von »1« zu »0« oder von »0« zu »1« während der Zeitspanne auftreten, wenn die 4-Bits passieren. Tritt diese Änderung nicht auf, so bedeutet dies, daß die Übertragung der Daten oder Taktimpulse unterbrochen ist Der Flip-Flop 188 wird in Abhängigkeit von einer Änderung von »1« zu »0« getriggert, so daß Q»\« wird. Der Flip-Flop 189 wird in Abhängigkeit von einer Änderung von »0« zu »1« durch den Inverter 190 getriggert. Die logische Summe wird in der Schaltung 192 erhalten, so daß ein Signal abgeleitet werden kann, welches die Durchführung des Kaufvorganges ermöglicht. Der Schalter 193 steiit dieses Signal zurück.
Da die Stufen der Schieberegister 185. 186 und 187 begrenzt sind, kann ein Überlauf auftreten. Deshalb wird die Summe von Q1 bis Q 4 des 4-Bit-Schieberegisters, das der letzten Stufe am nächsten kommt in der die logische Summe bildenden Schaltung 191 erhalten,
so um das Überlaufsignal zu erzeugen. Der Kühlschrank empfängt dieses Signal, um in Abhängigkeit davon zu steuern, ob der Zugang zu einem Artikel möglich ist oder nicht. Beim Auslesen können die Ausgangsdaten von dem Schieberegister 187 durch Abgabe von Taktimpulsen abgenommen werden, die aus (4+/1+4) bestehen^
Statt Münzen zu verwenden, befindet sich bei dieser Ausführungsform der Speicher in dem Schlüsselanhänger, und wird in einen Verkaufsautomaten eingeführt
Wenn ein Knopf, der zur Auswahl eines bestimmten Artikels dient, heruntergedrückt wird, werden die Verkaufsinformationen in den Speicher des Schlüsselanhängers eingegeben; gleichzeitig erhält der Käufer oder Gast Zugang zu dem ausgewählten Artikel. Wenn der Käufer oder Gast den Aufenthalt in dem Hotel beendet und die Rechnung zusammengestellt werden muß, bezahlt er am Empfangstisch die Waren, die er gekauft hat; dazu wird der Speicher in eine Buchungsmaschine
eingeführt, so daß die Verkaufsinformationen automatisch zur Vorbereitung der Rechnung ausgelesen werden können. Der Gast könnte jedoch eine so hergestellte Rechnung anzweifeln, wenn seine Zimmernummer nicht auf die Rechnung aufgedruckt oder auf andere Weise aufgebracht worden ist. Deshalb soll im folgenden eine vierte Ausführungsform beschrieben werden, bei der auch die Zimmernummer auf effektive Weise eingegeben werden kann. Dabei werden zuerst Schlüsselanhänger, für die jeweiligen Räume bzw. Hotelzimmer hergestellt. Wird jedoch eine Zimmernummer auf einen Schlüsselanhänger aufgebracht, der als Lesespeicher oder ROM ausgebildet ist, so lassen sich die Schlüsselanhänger nicht austauschen, so daß sich Schwierigkeiten ergeben können. Deshalb wird ein Speicher eingesetzt, bei dem die gespeicherten Informationen beim Auslesen zerstört bzw. gelöscht werden. Bei Beendigung des Aufenthaltes in dem Hotel wird also die Zimmernummer ausgelesen, und dann wird die gleiche Zimmernummer wieder in den Schlüsselhalter eingeschrieben. Wenn die Zimmernummer geändert werden soll, wird die Buchungsmaschine oder das entsprechende Gerät auf Registerbetrieb umgeschaltet, so daß die gewünschte Schlüsselnummer, beispielsweise mit Hilfe von 10 Tasten oder ähnlichen Elementen, in den
ίο Schlüsselanhänger eingeschrieben werden kann. Bei diesem System kann die Zahl der eingegebenen Daten bzw. Eingangssignale sehr gering gehalten werden; außerdem ist die Eingabe von Hand bei Beendigung des Aufenthaltes im Hotel nicht mehr erforderlich, so daß sich eine wesentliche Arbeitserleichterung und Einsparung an Arbeitszeit ergibt.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Automatisches Verkaufssystem mit mehreren, jeweils mit einer Einrichtung zur Erzeugung von Artikeldaten versehenen Verkaufsautomaten, die bei Einführung eines tragbaren Speichers die Artikeldaten in den tragbaren Speicher eingeben und den gewählten Artikel ausgeben, und mit einer Buchungsmaschine zum Auslesen der Artikeldaten aus jedem Speicher, zur Berechnung des Gesamtpreises der verkauften Artikel und zur Anfertigung einer Rechnung, dadurch gekennzeichnet, daß jeder tragbare Speicher (41) eine Batterie (45; 65; 194) als Energiequelle sowie mindestens ein Schieberegister (46; 58, 59; 185, 186, 187) für die serielle Einspeicherung der Artikeldaten enthält, daß für die Signalübertragung zwischen dem Verkaufsautomaten (231) und dem eingeführten Speicher (41) sowie zwischen der Buchungsmaschine und dem Speicher (41) optische Signalgeber (44; 77) bzw. -empfänger (42,43; 48,49,50) vorgesehen sind, und daß die in dem Schieberegister (46; 58,59; 185,186; 187) gespeicherten Daten durch Anlegen von optischen Signale (P 2) an einem Takteingang (43) des Speichers (41) ausgelesen werden.
2. Automatisches Verkaufssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberegister (46; 58, 59; 185, 186, 187) in CMOS-Technik ausgeführt ist.
3. Automatisches Verkaufssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (41) einen optischen Signalgeber (77) für die Rückübertragung der empfangenen Artikeldaten aufweist, und daß in dem Verkaufsautomaten ein optischer Signalempfänger (78) und eine Koinzidenzschaltung (97) für den Vergleich zwischen den erzeugten und empfangenen Artikeldaten vorgesehen sind, wobei bei Gleichheit zwischen den Artikeldaten der gewählte Artikel ausgegeben wird.
4. Automatisches Verkaufssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Artikeldaten auch Kennziffern für die Verkaufsautomaten in den Speicher (41) eingegeben werden.
5. Automatisches Verkaufssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Kennziffern die Zimmernummern verwendet werden.
6. Automatisches Verkaufssystem nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennziffern beim Auslesen der Artikeldaten gelöscht werden.
7. Automatisches Verkaufssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Speicher (41) mehrere Schieberegister (58,59; 185, 186, 187) enthält, in denen bei jedem neuen Verkaufsvorgang die Artikeldaten weitergeschoben werden, und daß beim Auftreten eines Überlaufs eines Schieberegisters die Ausgabe des ausgewählten Artikels gesperrt wird.
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