DE2633192C2 - Dichtverbindung zwischen Spaltgasabführungskanälen - Google Patents
Dichtverbindung zwischen SpaltgasabführungskanälenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtverbindung mit Solleckstelle zwischen dem Spaltgasabführungskanal
in der Kerntragplatte und demjenigen im Kopf von in Aufnahmebohrungen derselben aufgehängten,
ummantelten Brennelementen eines gasgekühlten Kernreaktors, welche einen ringförmigen, an der
Kerntragplatte im Mündungsbereich des darin befindlichen Spaltgasabführungskanals aufliegenden Körper
aufweist.
Solche Brennelemente sind im Vergleich zu jenen von wassergekühlten Kernreaktoren druckentlastet. Dies
wird dadurch bewirkt, daß die in den Brennelementen freiwerdenden gasförmigen Spaltprodukte, die sogenannten
Spaltgase, über ein Spaltgassammelsystem abgeführt und von dort in den Reinigungskreislauf der
Reaktoranlage überführt werden. Für den Aufbau gasgekühlter Kernreaktoren hat es sich als vorteilhaft
herausgestellt, die den Reaktorkern bildenden Brennelemente an einer Kerntragplatte aufzuhängen. Die
Auswechselung der Brennelemente erfolgt dann von unterhalb des Reaktorkernes, die Kerninstrumentierung
dagegen wird von oberhalb der Kerntragplatte zugeführt. Die einzelnen Brennelemente sind dabei
vollständig ummantelt, so daß ein erzwungener Gasstrom über die im Brennelement enthaltenen
Brennstäbe geführt wird. Dieser Kühlgasstrom tritt dabei von oben in das an dieser Stelle mit einem
rohrförmigen Kragen versehene Brennelement ein. Da die Brennelemente zur bestmöglichen Volumenausnutzung
im allgemeinen eine sechseckige Geometrie aufweisen, erweitert sich dieser rohrförmige Kragen
über ein konisches Zwischenstück zu dem eigentlichen
ίο Brennelementmantel. Die Befestigung des Brennelementes
selbst erfolgt über einen Klinkenmechanismus in? Elementkopf, der eine Zugkraft einleitet und das
Element gegen die Kerntragplatte preßt Die Bohrung der Kerntragplatte ist dazu ebenfalls konisch aufgewei-
is tst und stellt somit die Anlagezone für das Brennelement
dar. Selbstverständlich könnten auch andere Anlagukonstruktionen zwischen Brennelement und
Kerntragplatte vorgesehen werden, jedoch hat sich die beschriebene bis jetzt weitestgehend durchgesetzt
Für die Überleitung der Spaltgase könnten die erwähnten konischen Anlageflächen Verwendung finden.
Wenn jedoch die Gasübertrittsstelle diesem Konus zugeordnet wird, so ergeben sich Probleme mit der
technisch realisierbaren Winkelgenauigkeit, weil die Leckage einer solchen Abdichtung mit der dritten
Potenz der gegenseitigen Winkelabweichung zunimmt und sehr schnell Werte erreicht, die größer sind als jene,
die für die Aufrechterhaltung einer Druckdifferenz zwischen dieser Spaltgasübertrittsstelle und der Eintrittssteile
des gereinigten Gases vor dem Hauptgebläse liegt. Diese Druckdifferenz sorgt über ein Solleck für
einen ausreichenden ständigen Kühlgasstrom durch die Spaltgassammelleitungen und damit für einen zuverlässigen
Abtransport der Spaltgase, die von diesem mitgenommen, also abgesaugt werden. Für den Fall, daß
diese Druckdifferenz zu klein werden würde, wäre die Gefahr des Austrittes der radioaktiven Spaltgase direkt
in den Kühlmittelkreislauf des Reaktors gegeben. Eine Abtrennung dieser Spaltgase über den Reinigungskreislauf
wäre dann praktisch nicht mehr möglich.
Da die Gewährleistung einer entsprechenden Winkelgenauigkeit zwischen den Anlageflächen, Brennelement
und Kerntragplatte in Anbetracht dieser Gesichtspunkte nur sehr schwierig möglich ist, stellt sich bereits
früher die Aufgabe, unter Beibehaltung der grundsätzlichen Befestigungsart der Brennelemente an der
Kerntragplatte für eine Dichtverbindung der Spaltgasleitungen zu sorgen, deren Genauigkeit nicht mehr von
der Präzision dieser konischen Anlageflächen abhängt.
Ein älterer Vorschlag zur Lösung dieses Problems geht nach der DT-OS 25 38 192 dahin, ein verbindendes
durchbohrtes Abstützelement vorzusehen, das gegenüber der Kerntragplatte flach, gegenüber dem Brennelementkopf
dagegen in einem Konus ballig anliegt.
Die Praxis hat jedoch gezeigt, das diese Konstruktion mit den zwei Dichtflächen, insbesondere hinsichtlich der
Zuverlässigkeit der Dichtwirkung noch nicht als \ ollkommen befriedigend bezeichnet werden kann.
Hinzu kommt, daß bei dieser Lösung Trag- und
bo Dichtfunktion durch ein Bauteil ausgeführt wird. Die bereits erwähnte Aufgabenstellung verlangt somit nach
einer weiteren Lösung, die nicht nur funktionsmäßig sicherer sein sollte, sondern auch bei gelösten
Brennelementen einen sicheren Verschluß derselben
μ gegen austretende Spaltgase ermöglichen sollte.
Die Lösung dieser erweiterten Aufgabenstellung liegt erfindungsgemäß darin, daß dieser Körper über ein
gasdichtes, elastisches und in seiner Länge veränderba-
res, im wesentlichen zylindrisches, Teil mit dem Spaltgasabführungskanal im Brennelementkopf verbunden
und über eine Druckfeder diesem gegenüber abgestützt ist, daß der Bewegungsspielraum des
ringförmigen Körpers bei Herausnahme des Brennelementes
aus der Kerntragplatte durch eine an einem Zentralzapfen befestigte und abdichtende Anschlagplatte
gegenüber seiner innerhalb der eigentlichen Dichtfläche liegenden Ringzone begrenzt ist und die Solleckstelle
als Radialbohrung durch den ringförmigen Körper zwischen dieser Ringzone und der eigentlichen Dichtfläche
angeordnet ist. Eine solche Dichtverbindung kann dabei zwischen den konischen Anlageflächen, ähnlich
wie bei der sogenannten Patentanmeldung, vorgesehen werden — die eigentliche Dichtfläche an der Kerntragplatte
muß dann im Anlagebereich eben sein —Jedoch könnte auch diese Verbindung zwischen ebenen
aufeinanderliegenden Teilen von Kerntragplatte und Brennelementkopf vorgesehen sein.
Es ist dabei weiterhin zweckmäßig, diese D^chtverbindungselemente
in einem kapseiförmigen Körper einzubauen und diesen dann in eine entsprechende Ausnehmung
des Brennelementkopfes abdichtend einzusetzen.
Zur weiteren Erläuterung dieser Erfindung sei nun mehr Bezug genommen auf die F i g. 1 — 3, in denen ein
mögliches Ausführungsbeispiel näher dargestellt ist. Wie bereits erwähnt, ist aber der Anbringungsort dieser
Dichtverbindung nicht auf die konischen Anlageflächen beschränkt, sondern könnte ebenfalls zwischen ebenen
aufeinanderliegenden Flächen von Kerntragplatte und Brennelementkopf vorgesehen sein.
F i g. 1 zeigt einen schematischen Querschnitt durch einen gasgekühlten Kernreaktor, in diesem Falle einen
schnellen Brutreaktor. Der Reaktorkern 1, der im wesentlichen aus den Brennelementen 12, die an der
Kerntragplatte 11 befestigt sind, besteht, ist in der Zentralzone eines Spannbetonbehälters untergebracht
und von einigen Wärmetauschern 2 sowie Gebläse * für das Kühlgas im symmetrischer Anordnung umgeben.
Durch Pfeile ist die Strömungsrichtung des gasförmigen Kühlmittels, wie z. B. Helium, angegeben. Mit 6 sind
Durchführungen für die Lademaschine unterhalb des Reaktorkernes 1 eingezeichnet. Desweiteren ist der
Reaktorkern von dem thermischen Schild 5 umgeben, außerhalb desselben sind die Pumpen 4 eines Notkühlkreislaufes
angeordnet. Die zum Reinigungssystem des Reaktors führenden Spaltgasabführungsleitungen, die
an der Kerntragplatte 11 angeschlossen sind, sind in dieser Übersichtsskizze nicht näher dargestellt.
Die Fig.2 zeigt eine teilweise aufgeschnittene Längsansicht eines solchen Brennelementes 12 mit
seinem Sitz in der Kerntragplatte 11. Außerdem ist dort schematisch die Führung des Kühlgaskreislaufes dargestellt.
Das in der Kerntragplatte 11 aufgehängte Brennelement 12 ist gegenüber der Bohrung der
Kerntragplatte durch Kolbenringe 13 abgedichtet, so daß das von oben kommende Kühlgas aus dem
Hauptkreislauf 10 in Pfeilrichtung nur durch das Innere des gesamten Brennelementes strömen kann. Der
Befestigungsmechanismus des Brennelementes in der Kerntragplatte ist nur rein schematisch angedeutet, da
er für das Wesen der vorliegenden Erfindung nicht von Bedeutung ist. Der Mantel 126 des Brennelementes ist
an seinem Übergang zum rohrförmigen Teil konisch abgeschrägt (12ajl Diese Abschrägung sitzt im Konus 19
der Kerntragplatte 11. An dieser Stelle befindet sich innerhalb des strichpunktiert eingezeichneten Kreises
III die in Fig.3 näher dargestellte Dichtverbindung
einschließlich der Solleckstelle. Durch diese Solleckstelle strömt der aus dem Hauptkühlgasstrom 10 abgezweigte
kleine Teilstrom 9, gelangt in den Spaltgasabführungskanal 15 der Kerntragplatte 11 und von dot t
vermischt mit evtL Spaltgasen air. Gasstrom 92 zum Spaltgasabscheider 7 und von dort zum Kühlgasgebläse
3. Der das Brennelement bzw. die Brennelemente verlassende Hauptkühlgasstrom 10 gelangt zunächst in
einen Dampferzeuger 2 und von dort ebenfalls zum Gebläse 3, so daß damit der Kühlkreislauf geschlossen
ist Das Kühlgas kann dabei — wie bereits erwähnt — Helium sein, jedoch sind auch andere Gase, wie z. B.
Kohlendioxid, für diesen Zweck vorgeschlagen worden.
Der mit III bezeichnete Bezirk ist in Fig.3 näher
dargestellt. Er zeigt die Dichtverbindung zwischen dem Spaltgasabführungskanal 14 im Kopf 126 des Brennelementes
12 und dem Spaltgasabführungskanal 15 in der Kerntragplatte 11. Der Kanal 14 kommt dabei aus dem
Inneren des Brennelementes, in welchem die einzelnen Brennstäbe an diesem angeschlossen sind. Ein solches
System ist in der deutschen Offenlegungsschrifr
20 40 904 näher beschrieben, so daß von einer weiteren Erläuterung dieses Standes der Technik hier Abstand
genommen werden kann.
In dem Brennelementmantel 126 is» von der Abschrägung 12a aus eine Ausnehmung 8 eingebracht,
in die der Spaltgasabführungskanal 14 einmündet. In diese Ausnehmung selbst ist der kapselförmige Körper
81 eingesetzt und beispielsweise, wie dargestellt, verschweißt Durch das Bodenstück dieses Körpers
verläuft eine Bohrung 87 und gibt damit den Weg der Spaltgase in das Innere desselben frei. In der stirnseitig
der Kerntragplatte 11 zugewandten öffnung der Kapsel
81 befindet sich ein ringförmiger, mit einer Zentralbohrung versehener. Körper 84 und stützt sich über eine
Druckfeder 86 gegenüber dem Boden der Kapsel 81 ab. Mit seiner Dichtfläche 84a liegt dieser ringförmige
Körper 84, der nicht unbedingt kreisringförmig, sondern z. B. auch oval oder eckig ausgebildet sein kann, an einer
ebenen Fläche 11a der Kerntragp'latte 11 an, in die der
Spaltgasabführungskanal 15 derselben ausmündet. Für einen ausreichenden Dichtungsdruck zwischen der
Fläche 11a und der Dichtfläche 84a sorgt also die Druckfeder 86. Zur Begrenzung des Bewegungsspielraumes
dieses Ringkörpers 84 ist ein Zentralzapfen 82 vorgesehen, der eine Anschlagplatte 89 trägt Wenn das
Brennelement aus der Kerntragplatte 11 entfernt wird,
drückt die Feder 86 den ringförmigen Körper 84 gegen diese Anschlagplatte 89 und sichert somit den
Zusammenhalt der ganzen Einrichtung. Der ringförmige Körper 84 ist außerdem mit einem elastischen
metallischen Faltenbalg 85 mit dem Boden der Kapsel verbunden, so daß für die abzuführenden Spaltgase aus
dem Kanal 14 ein eindeutiger Weg durch die zentralge Bohrung des Körpers 84 entlang den Zentralzapfen 82
vorgeschrieben ist. Hieraus wird auch klar, daß bei herausgenommenem Brennelement aus der Kerntragplatte
dieser Weg durch das Anliegen des Körpers 84 an der Anschlagplatte 89 verschlossen ist. Die Anschlagflä·
ho ehe 88 ist zur Erreichung der gewünschten Abdichtung
entsprechend bearbeitet, desgleichen die damit in Berührung kommenden Partien des Körpers 84.
Der Faltenbalg 85 dient dabei nicht nur zur Festlegung des Strömungsweges der Spaltgase, sondern
hi auch einer flexiblen Halterung des ringförmigen
Körpers 84, der sich damit ohne Schwierigkeiten der jeweiligen Winkellage der Dichtfläche 11a in der
Kerntragplatte 11 anpassen kann. Der Spalt zwischen
dem ringförmigen Körper 84 und der Kapsel 81 ist zur Ermöglichung solcher Ausgleichsbewegungen entsprechend
groß bemessen.
Wie in der Figur dargestellt, hat der ringförmige Körper 84 beispielsweise einen im allgemeinen tassenförmigen
Querschnitt. Seine zylindrische Wand ist mit einer durchgehenden Bohrung 91 versehen. Diese
Bohrung mündet, wie dargestellt, über den Spalt zwischen dem Körper 84 und der Kapsel 81, in den das
Brennelement umgebenden Raum, der unter dem Druck des aus dem Brennelement austretenden Kühlgases
steht. Die in F i g. 2 gezeigte Strömung 9 ist hiei punktiert veranschaulicht und durchdringt die Solleckbohrung
91 und gelangt in den Kanal 15 der Kerntragplatte 11 sowie von dort wiederum zum
Spaltgasabscheider 7 sowie zum Gebläse 3.
Diese Strömung 9 reißt somit die aus dem Spaltgasabführungskanal 14 gestrichelt dargestellte
Strömung mit. Sie übt auf diese eine gewisse Saugwirkung aus, so daß auch bei einem evtl. an einem
Brennstab auftretenden Schaden durch diese Schadensstelle keine Spaltgase austreten können, da durch den
Unterdruck in den Brennstäben durch diese Schadensstelle normales Kühlgas in den Brennstab eindringt und
in diesem Falle sogar noch die Abführung der Spaltgase beschleunigt
Aus dieser Darstellung des Funktionsmechanismus der Spaltgasabführung mit Hilfe einer Hilfsströmung
durch die Solleckbohrung 91 geht hervor, daß Leckagen an Dichtungen so gering als möglich gehalten werdei
müssen. Die hier dargestellte Lösung hat dabe gegenüber der der genannten Offenlegungsschrif
vorgeschlagenen nicht nur den Vorteil einer einzigei Dichtfläche, sondern auch den einer leichteren Ausglei
chung der Winkeltoleranzen der Dichtflächen sowie de stets eindeutigen Anpreßdruckes durch die Feder 86
Diese sorgt außerdem gleichzeitig für den Abschluß de: Spaltgasabführungssystems, wenn das Brennelemen
ίο aus dem Verband der Tragstruktur herausgenommer
werden muß.
Wie bereits erwähnt, läßt sich diese Dichtverbindunj
auch an anderen z. B. ebenen Stellen zwischer Brennelementkopf und Tragstruktur anwenden. Aucr
sind andere konstruktive Ausbildungen des ζ. Β ringförmigen Körpers 84 sowie von Feder unc
Faltenbalg und elastischer Raumtrennung durch einer entsprechenden Faltenbalg — also ohne eine besondere
Feder — möglich. Abschließend sei auch noch daraul hingewiesen, daß es für die Funktion dieser Dichtverbindung
vorteilhaft ist, daß die Kerntragplatte und dei Brennelementkopf in der Umgebung dieser Verbindungsstelle
nicht flächig aufeinanderliegen, sondern durch Leisten und dergleichen auf geringen Abstand
gehalten werden, da auf diese Weise evtl. die Dichtung beeinträchtigende Teilchen, wie z. B. Schmutz, durch das
Kühlgas leichter aus dem Dichtungsraum weggetragen werden können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Dichtverbindung mit Solleckstelle zwischen dem Spaltgasabführungskanal in der Kerntragplatt?
und demjenigen im Kopf von in Aufnahmebohrungen derselben aufgehängten, ummantelten Brennelementen
eines gasgekühlten Kernreaktors, welche einen ringförmigen, an der Kerntragplatte im
Mündungsbereich des darin befindlichen Spaltgasabführungskanals aufliegenden Körper aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß dieser Körper (84) über ein gasdichtes, elastisches und in seiner
Länge veränderbares im wesentlichen zylindrisches Teil (85) mit dem Spaltgasabführungskanal (14) im
Brennelementkopf (Hb) verbunden und über eine
Druckfeder (86) diesem gegenüber abgestützt ist, daß der Bewegungsspielraum des ringförmigen
Körpers (84) bei Herausnahme des Brennelementes aus der Kerntragplatte durch eine an einem
Zentralzapfen (82) befestigte und abdichtende Anschlagplatte (89) gegenüber seiner innerhalb der
eigentlichen Dichtfläche liegenden Ringzone begrenzt ist und die Solleckstelle (91) als Radialbohrung
durch den ringförmigen Körper (84) zwischen dieser Ringzone und der eigentlichen Dichtfläche
angeordnet ist
2. Dichtverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Körper (84)
einen im allgemeinen lassenförmigen Querschnitt und eine Zentralbohrung für den freien Durchtritt
des Zentralzapfens (82) aufweist und die Radialbohrung (91) für die Solleckstelle im zylindrischen
Wandbereich des Körpers (84) angeordnet ist
3. Dichtverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einen kapseiförmigen, mit
einer Bodenbohrung (87) für den Anschluß an den im Brennelementkopf (\2b) verlaufenden Spaltgasabführungskanal
(14) versehenen Körper (81) eingebaut ist, der in einer entsprechenden Ausnehmung
des Brennelementkopfes \\2b) gasdicht eingesetzt und befestigt ist.
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