DE263236C - - Google Patents
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- DE263236C DE263236C DENDAT263236D DE263236DA DE263236C DE 263236 C DE263236 C DE 263236C DE NDAT263236 D DENDAT263236 D DE NDAT263236D DE 263236D A DE263236D A DE 263236DA DE 263236 C DE263236 C DE 263236C
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- card
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C9/00—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
- D05C9/02—Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
- D05C9/04—Work holders, e.g. frames
- D05C9/06—Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263236 KLASSE 52 ö. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine zu dessen Ausführung dienende Vorrichtung
zur Herstellung fehlerloser Jacquardkarten für Stickmaschinen.
Das neue Verfahren beruht darauf, daß eine Kartenschlagmaschine, die im übrigen beliebiger Bauart sein kann, derart mit einem zur Regelung der Stickrahmenbewegung und der sogenannten Sonderbetätigungen dienenden
Das neue Verfahren beruht darauf, daß eine Kartenschlagmaschine, die im übrigen beliebiger Bauart sein kann, derart mit einem zur Regelung der Stickrahmenbewegung und der sogenannten Sonderbetätigungen dienenden
ίο Jacquardwerk in Verbindung gebracht ist,
daß die auf der Kartenschlagmaschine entstehende Karte im gleichen Arbeitsgang unmittelbar
nach der Lochung zum Steuern dieses Jacquardwerks dient.
Man hat also bei Anwendung dieses Verfahrens zur Herstellung von Jacquardkarten
den Vorteil, die Lochungen der geschlagenen Karte sofort auf ihre Richtigkeit prüfen zu
können, und die durch das Jacquard werk auf der Stickmaschine erzeugte Stickerei kommt unter
genau denselben Bedingungen zustande, wie beim normalen automatischen Betrieb der
Stickmaschine. Man erhält also eine Kontrollstickerei, die nicht das Produkt der beim
Kartenschlagen geübten Handbetätigung ist, sondern bereits unter dem Einfluß der auf
der Karte geschlagenen Löcher entsteht, so daß die Kontrollstickerei genau dieselbe
Stickerei darstellt, wie sie später beim regelmäßigen Automatenbetrieb mit Hilfe der geschlagenen
Karte erhalten würde. Wenn daher die Kontrollstickerei Mängel zeigt, so sind
ohne weiteres die Fehler auf der Karte sofort feststellbar und können berichtigt werden,
während nach dem bisherigen Verfahren fehlerhafte Lochungen auf der Karte unter Umständen trotz Vorhandenseins einer Kontrollstickerei
erst dann bemerkt werden können, wenn die geschlagene Karte zum ersten
Male tatsächlich zum Steuern des Jacquard-Werkes der Stickmaschine dient.
Eine zur Ausführung des neuen Verfahrens
verwendbare Einrichtung zeigt die Zeichnung.
Durch ein Kreuzschiebersystem werden in bekannter Weise die Trommeln 1, 1 der Kartenschlagmaschine
eingestellt, welche., mit den Schlagbolzen 2 zusammenarbeitend, dieLochung
der Karte 4 an den entsprechenden Stellen bewirken. Unmittelbar nach der Entstehung
werden die auf diese Weise in der Karte 4 erzeugten Lochreihen von Fühlern 14, 15 gelesen,
welche durch Federn 19 leicht an das Kartenpapier angedrückt werden, und deren
durch die geschlagenen Kartenlöcher verursachten Eingriffsbewegungen auf die Deckbleche
übertragen werden, welche vor dem mit dem Jacquardwerk zusammenarbeitenden gelochten Kartenzylinder 12 sich befinden. ,
Letzterer trägt hierbei keine Karte.
Wenn einer der Fühler 14 bzw. 15 in eines
der Kartenlöcher eingreift, so hebt sich das zugehörige Deckblech 10 bzw. 11 und gibt
das entsprechende Loch im Zylinder 12 frei, so daß die dort befindliche Platine 17 in
dieses eintreten und die gewollte Bewegung des Jacquardwerkes veranlassen kann.
Da bei der Bauart der dargestellten Kartenschlagmaschine zwei sich versetzt gegenüberstehende
Reihen von Schlagbolzen vorhanden sind und von entgegengesetzten Seiten in die Karte 4 eindringen, und da dementsprechend
auch die Fühler 14, 15 von entgegengesetzten
Seiten in die Kartenlöcher eintreten, so müssen mit der einen Gruppe von Fühlern,
z. B. 15, die Zwischenhebel 16 verbunden werden, damit die zugehörigen Deckbleche 11
dieselbe Hubbewegungsrichtung erhalten, wie die mit den Fühlern 14 verbundenen Deckbleche
10.
Die Streichschienen 20 sind mit den Linealen 18 in Verbindung und veranlassen die
Fühler, der Trommelbewegung zu folgen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung fehlerloser Jacquardkarten für Stickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Kartenschlagmaschine entstehende Karte im gleichen Arbeitsgang unmittelbar nach der Lochung zum Steuern des Jacquardwerkes dient, durch das die Stickrahmenbewegung und die sogenannten Sonderbetätigungen geregelt werden.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Karte an einer beliebigen Stelle von Fühlern (14, 15) gelesen wird, welche auf Deckbleche (10, 11) einwirken, die in der Lochreihe des mit dem Jacquard werk arbeitenden Zylinders (12) das zugehörige Loch freigeben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263236C true DE263236C (de) |
Family
ID=520647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263236D Active DE263236C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263236C (de) |
-
0
- DE DENDAT263236D patent/DE263236C/de active Active
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