DE263202C - - Google Patents

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DE263202C
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Germany
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/30Injector mixers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263202 KLASSE 12 e. GRUPPE
WILHELM KRÄMER in WISSEN a. Sieg.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1912 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Apparat zur Mischung von Flüssigkeiten mit Gasen oder Dämpfen und zur Förderung und Kompression des entstandenen Gemisches.
Alle bekannten, ähnlichen Zwecken dienenden Apparate verwenden zur Erreichung der Mischung Einspritzung der Flüssigkeit in den gaserfüllten Mischraum Die Art der Einspritzung ist sehr mannigfaltig; sie erfolgt
ίο stoßweise oder dauernd gleichmäßig, in runden Strahlen, in ebenen Scheiben oder auch in Form von Schraubenflächen.
Letztere Art der Einspritzung ist z. B. bei der aus der Patentschrift 137757, Kl. 12, bekannten Einrichtung gewählt. Durch schraubenförmig auf einer angetriebenen, zylindrischen Trommel angebrachte Schütze tritt hier die Arbeitsflüssigkeit in Form von Schraubenflächen in den ringförmig um die Trommel
2o: liegenden Mischraum ein. Die Bewegung jedes einzelnen Flüssigkeitsteilchens ist die Resultante aus. den am Austritt herrschenden Geschwindigkeitskomponenten. Nur der Einfluß der Schwere bedingt eine Abweichung der Bewegung aus der Ebene senkrecht zur Drehachse.
Unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft und der sich vergrößernden Achsenentfernung löst sich die kompakte Wasserscheibe in Schleier auf, mischt sich mit dem vorhandenen Gas und prallt auf die, den Mischraum umschließende Gefäßwand auf. Durch den Stoß geht die der Flüssigkeit innewohnende Strömungsenergie vollständig verloren.
Dieser für den Gesamtwirkungsgrad des sehr... wesentliche Verlust wird bei
pr
dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung vermieden.
Die Wirkungsweise des Apparates ist an Hand der beiliegenden Zeichnung die folgende:
Die Flüssigkeit tritt durch den Stutzen a (Fig. ι und 2) unter bestimmtem. Druck in den Verteiler b ein; in dessen Kanälen wird der Druck der Flüssigkeit in Geschwindigkeit umgesetzt. Gleichzeitig wird durch die Strömung der Flüssigkeit der Verteiler b in Rotation versetzt und erzeugt die in den Mischraum e eintretende Flüssigkeitsschraubenfläche d. Der Verteiler b rotiert sehr leicht und ohne wesentlichen Arbeitsaufwand. Seine Beschauflung ist aus der in Fig. 3 dargestellten Abwicklung eines zylindrischen Schnittes ersichtlich.
Die Relativgeschwindigkeit w- der Flüssigkeitsteilchen setzt sich mit der Umfangsgeschwindigkeit u zu der absoluten Geschwindigkeit ν zusammen. Die Abmessungen der Kanäle sind so gewählt, daß letztere achsial gerichtet ist. Es findet also keinerlei Rotation der Teilchen um die Achse der Schraubenlinie statt; auch ihre Achsenentfernung bleibt stets dieselbe. Dies bedeutet Wegfall jeder Einwirkung von Zentrifugalkräften und jeder Oberflächenvergrößerung. Ein Auseinanderstäuben der Flüssigkeitsscheibe tritt nicht ein. Das durch den Stutzen c eintretende Gas hat von allen Seiten freien Zutritt zur Schraubenfläche, füllt also den zwischen den einzelnen Gängen freien Raum an. PJg1-To Flüssigkeitsschraube wandert als. Ganzes;ohne Drehung achsial vorwärts und gelangt ohne
(2. Auflage, ausgegeben am /5. November 1913.)
Stoß in den Aufnehmer f. Dort zerschneiden eingebaute Rippen g die Schraubenfläche: d in einzelne Teile und hindern das Gas am Zurücktreten in den Mischraum e.
Im Gegensatz zu dem Verfahren nach Patent 137757 findet also bei der Fortbewegung keine Drehung um die Achse, kein Vorwärtsschrauben statt, die Vorwärtsbewegung besteht lediglich in einer Verschiebung in der Richtung der Achse, In dieser rein achsialen Bewegung der Flüssigkeitsteilchen liegt die fortschrittbegründende Neuerung der Erfindung, denn sie ergibt die Möglichkeit, die Schraubenfläche ohne Stoß in den Aufnehmer f zu führen. Die der Flüssigkeit innewohnende Geschwindigkeitsenergie geht also nicht durch Stoß verloren, sondern kann weiter ausgenutzt werden.
Sie kann z. B, für die Zwecke der Gasreinigung durch Einbau von Wirbelstreifen h (Fig. 1) in das an den Aufnehmer / anschließende Rohr i in Wirbelungen, die eine innige Berührung von Gas und Flüssigkeit ergeben, umgesetzt werden, oder aber kann sie für die Zwecke der Kompression des Gemisches in einer an den Aufnehmer f anschließenden Düse k (Fig. 2) in Druck umgesetzt werden.
Beide Möglichkeiten wären nicht denkbar, wenn nicht durch die bei dem Erfindungsgegenstand erreichte achsiale Bewegung der einzelnen Flüssigkeitsteilchen der Schraubenfläche eine stoßfreie Aufnahme im Aufnehmer und damit die Erhaltung der Geschwindigkeitsenergie möglich wäre.
Der Wirkungsgrad des ganzen Apparates ist durch Vermeidung aller Stoßverluste im Mischraum und im Aufnehmer gegenüber den bestehenden, ähnlichen Zwecken dienenden Apparaten erheblich verbessert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Mischen von Flüssige keiten mit Gasen oder Dämpfen, gekennzeichnet durch einen vor dem Mischraum und Aufnehmer angeordneten Verteiler (b), der durch den Flüssigkeitsstrom in Umdrehung gesetzt wird, so daß die Flüssigkeit in den Mischraum und in den Aufnehmer in Form einer Schraubenfläche, deren Einzelterichen sich parallel zur Schraubenachse bewegen, eintritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942211C (de) * 1948-10-02 1956-04-26 Metallgesellschaft Ag Vorrichtung zum Verteilen eines Gases in einer Fluessigkeit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE942211C (de) * 1948-10-02 1956-04-26 Metallgesellschaft Ag Vorrichtung zum Verteilen eines Gases in einer Fluessigkeit

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