DE2631963C2 - - Google Patents

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DE2631963C2
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DE2631963A
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Frode Joergensen-Beck
Heinrich Wilhelm Horsens Dk Lambach
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BRDR SCHUR INTERNATIONAL HORSENS DK AS
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BRDR SCHUR INTERNATIONAL HORSENS DK AS
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/72Contents-dispensing means
    • B65D5/721Contents-dispensing means consisting of mobile elements forming part of the containers or attached to the containers
    • B65D5/723Sliding elements for covering and uncovering discharge openings of containers, e.g. slide-closures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verkaufs- und Spender­ schachtel, mit einem Boden, mit inneren und äußeren Seitenwand­ teilen, mit einer im Deckel der Schachtel angeordneten Spender- Öffnung, mit einem im wesentlichen innerhalb der Schachtel be­ findlichen Schieber, der aus einer die Spender-Öffnung verschlie­ ßenden Stellung in eine diese freigebende Stellung und umgekehrt bewegbar ist, wobei eine außerhalb der Schachtel liegende Kante des Schiebers mit der einen Kante einer stirnseitigen Lasche verbunden ist, so daß bei einer Schwenkbewegung der Lasche eine Bewegung des Schiebers eintritt, und wobei am Schieber eine Sei­ tenlasche angebracht ist, deren Querausdehnung geringer als die Querausdehnung der Seitenwandteile ist, und die als Begrenzungs­ glied für die Ausziehbewegung des Schiebers dient.
Schachteln dieser Art können für Kügelchen, Heftzwecken und dergl. verwendet werden. Sie können mit einer Hand bedient werden, denn zum Öffnen der Schachtel reicht es aus, sie in der einen Hand zu halten und beispielsweise mit Hilfe des Daumens den Schieber in seine Öffnungsstellung zu schieben oder zu ziehen, worauf der Inhalt der Schachtel in der gewünschten Menge in die andere Hand hineingeschüttet wird; danach wird die Schachtel wie­ der durch Bewegung des Schiebers in die Schließstellung geschlos­ sen. Dadurch, daß der Schieber mit der Schachtel über die stirn­ seitige Lasche verbunden ist, wird er so gut geführt, daß er bei der Einfinger-Bedienung ausreichend gegen Anecken geschützt ist. Darüber hinaus weist die Verbindung den Vorteil auf, daß der Schieber einen integralen Bestandteil des Kartonzuschnitts bilden kann, aus dem die Schachtel gefaltet wird.
Es sei an dieser Stelle besonders betont, daß die oben erwähnten Begriffe "Deckel", "Boden" und "Stirnseite" keine Be­ schränkungen hinsichtlich der Schachtelabmessungen enthalten sollen, sondern sie sind deshalb gewählt worden, um die Verständ­ lichkeit des Textes zu erleichtern; es wird also vorausgesetzt, daß die Schachtel einen Deckel mit einer Spenderöffnung darin aufweist, unter der der Schieber in der Weise angebracht ist, daß er von der Stirnseite der Schachtel aus bedient werden kann. Auf­ grund dieser Voraussetzung werden zwangsläufig der Boden, die Seitenwände und die Rückwand definiert.
Bei bekannten Schachteln gelingt es häufig nicht, den Schieber sachgemäß zu führen, insbesondere den in der Schachtel befindlichen Teil in unmittelbarer Berührung mit der Innenseite des Deckels zu halten. Im Gegenteil weicht er von dieser Lage ab, wodurch er innerhalb der Schachtel Platz beansprucht und bei sei­ ner Bewegung, besonders bei der Schließbewegung, gegen den Inhalt der Schachtel stößt. Außerdem sollte der Schieber gegen ein zu weites Herausziehen der Schachtel gesichert sein.
Bei der aus der CH-PS 4 50 272 bekannten Faltschachtel, die mit den eingangs erwähnten Merkmalen versehen ist, war die Aufgabe zu lösen, die Schiebefunktion auch bei Verwendung eines weniger steifen Materials aufrechtzuerhalten, und als Lösung dafür ist in dieser Patentschrift vorgesehen, daß der ver­ schiebbare Teil des Schiebers zwischen zwei ebenen Flächen glei­ tet, nämlich einer inneren Gleitfläche und der äußeren, als Deck­ el mit Spenderöffnung ausgebildeten Gleitfläche. Die innere Gleitfläche ist dabei entweder als eine in die fertige Schachtel einschiebbare steife Einlage vorgesehen, oder aber die innere Gleitfläche wird von einer zusätzlich am Kartonzuschnitt vorgese­ henen und an diesem anhängenden Schachtelteil gebildet, das beim Formen der Schachtel längs vormarkierter Falzkanten unterhalb des Deckels mit der Spenderöffnung zu liegen kommt.
Beide Ausführungsformen der bekannten Schachtel haben den entscheidenden Nachteil, daß die innere Gleitfläche einen zu­ sätzlichen Materialverbrauch und damit verbunden höhere Herstel­ lungskosten der Schachtel verursacht. Darüber hinaus ist das nachträgliche Einschieben der inneren Gleitfläche in die fertige Schachtel bei einer bereits gefüllten Schachtel nahezu unmöglich und verursacht bei einer Fertigung der Schachtel in vollautoma­ tischer Großproduktion zumindest einen eigenen Verfahrensschritt. Schließlich nimmt durch die innere Gleitfläche das Gesamtgewicht der Schachtel zu, was nicht immer erwünscht ist.
Bei der bekannten Faltschachtel ist ferner am Schieber eine Seitenlasche vorgesehen, die in einen Schlitz der inneren Gleitfläche eingreifen soll. Eine solche Anordnung führt jedoch dazu, daß die Schachtel wegen der nach innen von der Seitenwand versetzten Lage des Schlitzes nicht geschlossen werden kann. Zu­ mindest ist in der Praxis ein sicherer Wirkungseingriff zwischen der Seitenlasche und dem Schlitz kaum einzuhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ver­ kaufs- und Spenderschachtel der eingangs genannten Art mit einem störungsfrei bedienbaren Schieber zu schaffen, deren Herstel­ lungskosten gegenüber bekannten Schachteln vermindert sind, und die in einem vollautomatischen Abfüllprozeß eingesetzt werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Oberkante wenigstens eines inneren Seitenwand­ teils eine freiliegende Kante ist, die im Abstand von der Schach­ tel-Stirnseite eine langgestreckte Aussparung aufweist, über wel­ che die Seitenlasche geknickt ist, wobei der äußere Seitenwand­ teil an dem inneren Seitenwandteil in einem unteren Bereich, in den die Seitenlasche nicht hinabreicht, befestigt ist.
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die Lasche des Schiebers beim Faltvorgang nicht verklemmt wird, und daß die Schachtel keine die Herstellungskosten erhöhende zusätzliche in­ nere Gleitfläche als Unterstützung benötigt, sondern daß hierzu die vorhandenen Schachtelteile ausgenutzt werden, nämlich die Aussparung im inneren Seitenwandteil.
Dadurch, daß die Aussparung im Abstand von der Schachtel-Stirnseite angeordnet ist, wobei die vordere Kante der Aus­ sparung als Begrenzungskante für die Schiebebewegung der Seiten­ lasche dient, wird zusätzlich ein Verklemmen der Sei­ tenlasche beim Abfalten des äußeren Seitenwandteils und der Sei­ tenlasche verhindert, weil dann am Stirnende des inneren Seiten­ wandteils noch ein kurzes Kantenstück mit voller Höhe vorhanden ist, wodurch das Abfalten des äußeren Seitenwandteils nur so er­ folgen kann, daß ein ausreichendes Spiel erhalten bleibt, damit sich die Seitenlasche über ihre ganze Bewegungsstrecke frei bewe­ gen kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand mehrerer Ausfüh­ rungsbeispiele, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher er­ läutert. In der Zeichnung bedeutet
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Kartonzuschnitt für eine Schachtel gemäß einem ersten Ausfüh­ rungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2-7 Ansichten der Situationen beim Falten der Schachtel und beim Öffnen der ge­ füllten und verschlossenen Schachtel gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1,
Fig. 8 eine Ansicht einer verschlosse­ nen Schachtel gemäß einem zweiten Ausfüh­ rungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 9 eine Ansicht eines dritten Aus­ führungsbeispiels, z. T. in gefaltetem Zu­ stand.
Der in Fig. 1 gezeigte Kartonzuschnitt besteht im we­ sentlichen aus einem Deckel 2, einem Boden 4, einer Rückwand 6, zwei inneren Seitenwandteilen 8 und 10, zwei äußeren Seitenwand­ teilen 12 und 14, zwei Stirnklappen 16 und einem Schieber 18 mit einer Spenderöffnung 20 darin. Die Rückwand 6 ist mit zwei Eck­ haltern 22 versehen, die mit üblichen Halteschlitzen 24 in den inneren Seitenwandteilen 8 und 10 in bekannter Weise zusammenwir­ ken. Der Schieber 18 ist über eine stirnseitige Lasche 26 mit dem Boden 4 verbunden, außerdem ist er zu beiden Seiten seines äußer­ sten Endes mit Seitenlaschen 28 versehen, deren Querausdehnung geringer ist als die Querausdehnung der Seitenwandteile 8 bis 14. An dem freien Ende des Deckels ist eine hervorstehende Stützla­ sche 30 vorgesehen. Während zwischen allen anderen Wandteilen der Schachtel Faltlinien, dargestellt als strichpunktierte Linien, vorgesehen sind, ist zwischen dem Deckel 2 und der Stützlasche 30 eine Perforation 32 vorhanden. In den äußeren Bereich des Deckels 2 ist eine Abreißfläche 34 eingearbeitet, die entlang einer per­ forierten Linie 36 abgerissen werden kann. In der Darstellung ist in der linken unteren Ecke zu erkennen, daß die Abreißfläche 34 mit einem Greifzipfel 38 versehen ist, der weiter unten noch be­ schrieben wird. In die äußeren Kanten der inneren Seitenwandteile 8 und 10 sind Aussparungen 40 eingelassen, deren vordere Kante 42 an den Aussparungsenden auf den Schieber 18 gerichtet sind.
Die Schachtel wird aus dem Karton-Zuschnitt wie Fig. 2 zeigt, dadurch gebildet, daß zunächst die inneren Seitenwandteile 8 und 10, die Rückwand 6, die Stirnklappen 16 und die stirn­ seitige Lasche 26 nach aufwärts gefaltet und gesichert werden, was einmal durch den üblichen Eingriff zwischen den Eckhaltern 22 und den Halteschlitzen 24 in den inneren Seiten­ wandteilen 8 und 10 und zum anderen durch Umlegen der Stirn­ klappen 16 und Aufwärtsfalten der stirnseitigen Lasche 26 und des Schiebers 18 geschieht, wobei die Stirnklappen 16 und die stirnseitige Lasche 26 noch nicht aneinandergeklebt oder sonstwie befestigt werden. In dieser Situation kann die Schachtel eine Füllstation (nicht gezeigt) durchlaufen, die sie mit dem gewünschten Inhalt versieht.
Anschließend wird die Schachtel durch eine Schließ­ vorrichtung geführt, in der in der üblichen Art - Fachleuten sind hier Lösungen bekannt - der Schieber 18 über die gefüllte Schachtel (Fig. 3) und anschließend der Deckel 2 gefaltet wird. Anschließend werden die äußeren Seitenwandteile 12 und 14 und die Stützlasche 30, die über den Rand des Deckels 4 hervorsteht, auf die Schachtelseiten, also auf die inneren Seitenwandteile 8 und 10 bzw. die stirnseitige Lasche 26 geknickt und daran befestigt, was durch Kleben oder auf eine andere Art geschieht, beispielsweise durch Heißversiegeln. Die Schachtel ist so in den geschlossenen Zustand gelangt, der in Fig. 4 gezeigt ist. Die vorstehenden Seitenlaschen 28 (Fig. 3) werden automatisch durch das Abknicken der äußeren Seitenwandteile 12 und 14 nach unten über die Oberkanten der entsprechenden inneren Seitenwandteile 8 und 10 geknickt.
Beim Zusammenfügen der entsprechenden Seitenwand­ teile muß darauf geachtet werden, daß die eigentliche Ver­ bindung nur entlang eines unteren Bereiches der inneren Seitenwandteile 8 und 10 erfolgt, also unterhalb der Unter­ kante der Seitenlaschen 28, damit sichergestellt ist, daß die abwärts gerichteten Seitenlaschen 28 in Längs­ richtung in der oberen Hälfte zwischen den inneren und äußeren Seitenwandteilen beweglich ist. Für den Fall, daß ein Kleber gebraucht wird, sollte dieser nur im Bereich A oder B (Fig. 3) aufgetragen werden.
Bei geschlossener Schachtel, wie in Fig. 4 gezeigt, ist der Schieber 18 trotz der Beweglichkeit der Seitenlaschen 28 gegen eine Verschiebung gesichert, was dadurch bewirkt wird, daß die Stützlasche 30 des Deckels 2 an der Vorderseite der stirnseitigen Lasche 26 befestigt ist, die Schachtel ist also versiegelt.
Wenn die Schachtel geöffnet werden soll, wird der Greifzipfel 38, der geringfügig über die Schachtelstirnseite hervorragt, erfaßt und die gesamte Abreißfläche 34 zwischen den Perforationen 32 und 36 abgerissen, worauf die Schachtel eine in der Fig. 5 dargestellte Form bekommt. Entlang der oberen Kante der Stirnseite der Schachtel verbleibt eine vorstehende Riffelung 44, die von der Oberkante der Stütz­ lasche 30 übriggeblieben ist. Diese Stützlasche bildet nun einen passiven Bestandteil, der an der stirnseitigen Lasche 26 angeheftet ist. Durch das Entfernen der Abreiß­ fläche 34 ist der vordere Bereich des Schiebers 18 freigelegt, und es ist nun z. B. mit Hilfe des Daumens möglich, den Schieber 18 aus der Box herauszuziehen, wobei die Riffelung 44 bei der Kraftübertragung zwischen Daumen und Schieber behilflich ist.
In Fig. 6 ist die Schachtel in einem frühen Öffnungsstadium gezeigt, wobei die Vorderkante der Spender- Öffnung 20 in dem Schieber 18 gerade vor dem vorderen Kantenbereich 46 sichtbar ist, der bei der Entfernung der Abreißfläche 34 von dem Deckel 2 entsteht. Die stirn­ seitige Lasche 26 ist gerade um einen geringen Betrag um die untere Kante der Schachtel-Stirnseite geschwenkt. In Fig. 7 ist die Schachtel in völlig geöffnetem Zustand gezeigt, wobei die gesamte oder annähernd die gesamte Spenderöffnung 20 vor dem Kantenbereich 46 freigelegt ist, so daß jede gewünschte Menge des Schachtelinhalts aus der Öffnung 20 herausgeschüttet werden kann. Die Seiten­ laschen 28 des Schiebers 18 sind dabei auf der Kante der Aussparung 40 soweit vorwärtsbewegt worden, daß ihre vorderen Enden an der vorderen Begrenzungskante 42 an­ liegen, wodurch die volle Öffnung der Schachtel festge­ legt ist und außerdem ein übermäßiges Zurückziehen des Schiebers 18 aus der Schachtel verhindert wird. Durch eine leichte, einwärts gerichtete Schiebebewegung auf die äußere Kante der stirnseitigen Lasche 26 wird die Schachtel wieder verschlossen.
Es wird besonderer Wert darauf gelegt, daß der Schieber 18 innerhalb der Schachtel mit Hilfe der Seitenlaschen 28 dicht unterhalb der Innenseite des Deckels 2 geführt wird und daß diese Laschen darüber hinaus eine Begrenzung beim Zurückziehen des Schiebers 18 bewirken. Die Abreißfläche 34 dient nach dem Füllen und Schließen der Schachtel als Garantiesiegel; wie bereits erwähnt, eignet sich die Schachtel hervorragend für einen automatischen Falt-, Füll- und Schließvorgang.
Auch ohne die Stützlasche 30 kann eine versiegelte Verschließung der Schachtel erreicht werden, denn die Abreiß­ fläche 34 kann alternativ an den darunter liegenden Teil des Schiebers 18 z. B. mit Hilfe eines Klebepunktes geheftet sein; zum Öffnen der Schachtel muß dann entweder die Abreißfläche 34 entlang der perforierten Linie 36 unter Zerstörung der Klebe­ fläche oder einer entsprechenden Befestigung zwischen der Abreiß­ fläche 34 und dem Schieber 18 abgerissen werden oder es muß entlang der perforierten Linie 36 in vertikaler Richtung ein Druck ausgeübt werden, um die Abreißfläche 34 von ihrer Ver­ bindung mit dem Deckel 2 zu lösen, worauf die Schachtel ge­ öffnet werden kann, ohne daß die Abreißfläche 34 von dem Schieber 18 gelöst wird. Wenn die Schachtel ohne ein Siegel verschlossen werden soll, kann der Kartonausschnitt ohne die Stützlasche 30 und die Abreißfläche 34 gestaltet sein, ähnlich der Darstellung in Fig. 5, mit Ausnahme der dann überflüssigen Stützlasche 30.
Wenn die Stützlasche 30 vorgesehen ist, kann die Perforation 32 bis auf diese Lasche reichen, wie z. B. in Fig. 8 gezeigt, in der das vordere Ende der Stützlasche 30′ mit einem Schlitz 48 versehen ist, dessen obere Kante als Angriffsfläche zum Abreißen der Abreißfläche 34′ zusammen mit der daran hängenden oberen Partie der Stützlasche 30′ dient. In Fig. 8 ist außerdem zu erkennen, daß die Spenderöffnung 20′ innerhalb des Schiebers 18 so angeordnet sein kann, daß sie mit einer besonderen Spenderöffnung 50 in dem Deckel 2 zusammenwirkt.
Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Deckel über die Seitenwand 8′ an die Seitenkante des Bodens 4 angeschlagen ist und bei dem der Schieber 18′ nur auf einer Seite von einer Seitenlasche 28′ geführt ist. Nach dem Herabfallen des Deckels 2 und des äußeren Seitenwandteiles 12′, das darauf an dem inneren Seitenwandteil 10′ im unteren Bereich A befestigt wird, kann die bis dahin gefaltete Schachtel durch ihre offene Rückwand gefüllt werden, die im Anschluß daran in üblicher Weise verschlossen werden kann. Die Schachtel gemäß Fig. 9 ist nicht mit einem Garantie­ siegel versehen, selbstverständlich kann aber ein solches Siegel vorgesehen sein, z. B. wie in den Fig. 1 bis 8 dargestellt.

Claims (2)

1. Verkaufs- und Spenderschachtel, mit einem Boden, mit inneren und äußeren Seitenwandteilen, mit einer im Deckel der Schachtel angeordneten Spender-Öffnung, mit einem im wesentlichen innerhalb der Schachtel befindlichen Schieber, der aus einer die Spender-Öffnung verschließenden Stellung in eine diese freigeben­ de Stellung und umgekehrt bewegbar ist, wobei eine außerhalb der Schachtel liegende Kante des Schiebers mit der einen Kante einer stirnseitigen Lasche verbunden ist, so daß bei einer Schwenkbewe­ gung der Lasche eine Bewegung des Schiebers eintritt, und wobei am Schieber eine Seitenlasche angebracht ist, deren Querausdeh­ nung geringer als die Querausdehnung der Seitenwandteile ist, und die als Begrenzungsglied für die Ausziehbewegung des Schiebers dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante wenigstens eines inneren Seitenwandteils (8, 10) eine freiliegende Kante ist, die im Abstand von der Schachtel-Stirnseite eine langgestreckte Aus­ sparung (40) aufweist, über welche die Seitenlasche (28) geknickt ist, wobei der äußere Seitenwandteil (12, 14) an dem inneren Sei­ tenwandteil (8, 10) in einem unteren Bereich, in den die Seiten­ lasche (28) nicht hinabreicht, befestigt ist.
2. Schachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (18) an beiden Seiten mit je einer Seitenlasche (28) versehen ist.
DE19762631963 1975-07-16 1976-07-13 Verkaufs- und spenderschachtel Granted DE2631963A1 (de)

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