DE263183C - - Google Patents
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- DE263183C DE263183C DENDAT263183D DE263183DA DE263183C DE 263183 C DE263183 C DE 263183C DE NDAT263183 D DENDAT263183 D DE NDAT263183D DE 263183D A DE263183D A DE 263183DA DE 263183 C DE263183 C DE 263183C
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Classifications
-
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-
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- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Filtermaterials.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Reinigung von Wasser mittels
chemisch wirksamen Filtermaterials, wie ζ B. von Aluminatsilikaten, insbesondere zur Ent-5
härtung usw. von Wasser nach der deutschen Patentschrift 197111.
Das bisher angewandte Verfahren der Filtration über chemisch wirksames Material hat
den Nachteil, daß, wie z. B. bei der Ent-
10 härtung mittels Aluminatsilikate, nach Durchfluß einer bestimmten Rohwassermenge durch
das Filtermaterial eine Unterbrechung des Filtratipnsbetriebes notwendig ist, um die Regeneration
des Filtermaterials vorzunehmen.
15 Diese Unterbrechung dauert immerhin mehrere Stunden, so daß das in der Zwischenzeit
benötigte Weichwasser in einem zweiten besonderen Apparat erzeugt werden muß. Hierdurch
ergeben sich nicht unwesentlich hohe
20 Anlagekosten für die Gesamtanlage; außerdem erfordert die periodische Regeneration eine
gewisse Bedienung.
Nach vorliegendem Verfahren sollen diese Nachteile in der Weise vermieden werden,
25 daß Filtrations- und Regenerationsprozeß gleichzeitig nebeneinander vorgenommen werden,
indem das unwirksam gewordene Filtermaterial zwecks Regeneration aus einer unwirksamen
Filterzone in eine wirksame ge-
30 fördert wird, sei es durch ein besonderes
Kraftmittel oder durch das zu reinigende Wasser selbst.
In beiliegender Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele eines nach vorliegendem Ver-35
fahren arbeitenden Apparates dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Apparat mit offenem Behandlungsgefäß,
wobei der Antrieb der Spül- und Regeneriereinrichtung durch das zu behandelnde
Wasser selbst erfolgt.
Fig. 2 veranschaulicht einen Apparat mit vollkommen geschlossenem Behandlungsgefäß
und Antrieb der Spül- und Regeneriervorrichtung durch eine besondere Kraftquelle.
. Fig. 3 stellt einen Apparat nach dem Gegenstromprinzip dar.
. Fig. 3 stellt einen Apparat nach dem Gegenstromprinzip dar.
α (Fig. 1) ist ein offenes zylindrisches Gefäß
mit geneigtem oder gewölbtem Boden. In dem Gefäß befindet sich die Filtermasse b.
c ist eine Transportvorrichtung zum Heben des Filtermaterials, welche beispielsweise aus
einer vertikalen, perforierten Schnecke mit Räderübersetzung besteht und deren Antrieb
durch ein Wasserrad d mit Kettenradübertragung e (Fig. 1) oder auch direkt von einer
Transmission, Motor oder Pumpe (Fig.. 2) erfolgen kann, f ist ein oberes Gefäß für Aufnahme
einer 5- bis 10 prozentigen Kochsalzlösung, g ist ein Salzfilter zwecks Reinigung der
Salzlösung vor Eintritt in das Gefäß a. Das zu reinigende Rohwasser gelangt beispielsweise
mittels Pumpe h in den oberen Teil des zylindrischen Gefäßes α und strömt gleichzeitig
durch Leitung t über das Wasserrad d, wodurch die Transportvorrichtung c in Betrieb
gesetzt wird. Das Rohwasser durchfließt alsdann das Filtermaterial b von oben nach
unten in der Pfeilrichtung und gelangt in den Reinwasserraum i, von welchem es vollständig
enthärtet in das Bassin k gelangt. Gleichzeitig ist bei diesem Vorgange aber auch die
Salzlösung aus Gefäß f durch Leitung I und
Rohr m in das Gefäß α eingetreten, und zwar unterhalb des Raumes i, welcher auch am
Umfang des Gefäßes α angeordnet sein kann. Diese Salzlösung durchströmt den unteren Teil
des Gefäßes a, regeneriert also die untere Filtermasse, und fließt bei η als Chlorcalcium-
und Chlormagnesiumlösung ab. Durch Drehung der Schnecke c wird nun minutlich eine bestimmte
Menge der regenerierten Filtermasse in Rohr ο nach oben gehoben, wo sich letztere
an der Oberfläche der Filterschicht ablagert. Während des Transportes der Filtermasse
durch Rohr ο wird sie durch die ihr entgegenströmende Wassermenge von der überschüssigen/Kochsalzlösung
durch Auswaschen befreit, so daß stets an der Oberfläche der Filterschicht frisch regeneriertes und entchlortes
' Filtermaterial lagert. Ein großer Vorteil ist hierbei die größte Ausnutzung des
Filtermaterials bezüglich Enthärtung des Wassers, da jedes Körnchen des Materials beim
Austritt aus Rohr 0 vom Wasser umspült wird. .
Auch bezüglich Zuführung der Salzlösung findet proportional der jeweiligen Leistung
des Wasserreinigers ein bestimmter Salzzufluß statt. Wird beispielsweise aus Bassin k viel
Wasser entnommen, dann fließt durch die Betätigung einer Reguliervorrichtung p (Fig. 1)
mehr Wasser dem Gefäß α zu. Dementsprechend wird aber auch durch die Reguliervorrichtung
q die Salzzuführung zu Gefäß f größer und der Anfluß derselben durch die
Reguliervorrichtung s ein entsprechender sein. Findet keine Wasserentnahme aus Bassin k
statt, so schließen die Reguliervorachtungen g, r, s, p die Wasserentnahme und den Wasserzufluß
ab, desgleichen auch den Eintritt und Abfluß der Salzlösung. Gleichzeitig stehen
dann aber auch das Wasserrad d und die Transportvorrichtung c still.
Eine Anordnung nach dem Gegenstromprinzip stellt Fig. 3 dar. Das Rohwasser gelangt
durch Pumpe 1 sowie durch Leitung 2 und 3 nach Raum 4 und durchströmt die
Filtermasse 5 von unten nach oben in der Pfeilrichtung im Gefäß 6. Der Austritt des
gereinigten Wassers erfolgt im oberen Teil des Gefäßes 6 durch Rohr 7. Zwecks Regeneration
der Filtermasse 5 tritt aus Gefäß 8 die Salzlösung durch Rohr 9 in die unterhalb des
Raumes 4 befindliche Leitung 10 ein und fließt durch Rohr 11 als Chlorcalcium- und
Chlormagnesiumlösung ab. Der Raum 4 kann auch am Umfang des Gefäßes 6 angeordnet
sein. Die Betätigung der Transportvorrichtung 12 erfolgt ebenfalls von einer Transmission,
Motor, Pumpe oder Wasserrad aus. Die Regulierung des Wasserzuflusses und Abflusses
erfolgt durch die Reguliervorrichtungen 13 und 14, der Eintritt und Abfluß der
Regenerationslösung durch die Reguliervorrichtungen 15 und 16 oder auf andere geeignete
Art und Weise.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur kontinuierlichen Reinigung von Wasser mittels chemisch wirksamen Filtermaterials, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermaterial innerhalb des Apparates fortlaufend in solcher Bewegung gehalten wird, daß das unwirksam gewordene Material nach erfolgter Regeneration durch geeignete chemische Stoffe aus der unwirksamen Filterzone in die wirksame Filterzone gelangt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263183C true DE263183C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=520598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263183D Expired DE263183C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263183C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2810693A (en) * | 1952-12-22 | 1957-10-22 | Infilco Inc | Treatment of liquids with granular ion exchangers |
| DE1092446B (de) * | 1956-12-20 | 1960-11-10 | Infilco Inc | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Ionenaustausch |
| US4060484A (en) * | 1974-07-15 | 1977-11-29 | Simon-Hartley Limited | Filters |
| US4891142A (en) * | 1988-09-21 | 1990-01-02 | Ashbrook-Simon-Hartley Corporation | Moving bed filtration apparatus and method |
| US5582722A (en) * | 1994-12-13 | 1996-12-10 | Ashbrook-Simon-Hartley Corporation | Continuous self-cleaning filtration unit |
-
0
- DE DENDAT263183D patent/DE263183C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2810693A (en) * | 1952-12-22 | 1957-10-22 | Infilco Inc | Treatment of liquids with granular ion exchangers |
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| US5730886A (en) * | 1994-12-13 | 1998-03-24 | Ashbrook-Simon-Hartley Corporation | Continuous self-cleaning filtration unit |
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