DE262347C - - Google Patents

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DE262347C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/04Tool holders for a single cutting tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 262347 KLASSE 49«. GRUPPE
CARL GARZ in NEUKÖLLN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1909 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vertikalausbohrmaschine für Bandagen mit zwei Supporten, deren Werkzeuge in bestimmter Reihenfolge ihre Tätigkeit ausüben.
Das Neue soll hierbei darin gesehen werden, daß die wechselweise Bewegung der Schieber des einen Supports durch eine über den letzteren angeordnete, von einer Welle angetriebene ίο Trommel mit Kurbelflächen bewirkt wird, von denen je eine auf eine von zwei mit den Supportschiebern starr verbundenen Zylinderhälften getragene Rolle einwirkt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Be-Wegungsvorrichtung für die Werkzeugschieber bei Vertikalausbohrmaschinen gemäß vorliegender Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform näher veranschaulicht, und zwar zeigen
so Fig. ι einen Teil der Ausbohrmaschine in Vorderansicht mit dem Support zur Herstellung der glatten Bohrung und des vorstehenden Ansatzes in einer Bandage,
Fig. 2 einen Teil der Ausbohrmaschine nach Fig. ι in Seitenansicht und
Fig. 3 einen Teil der Ausbohrmaschine nach Fig. 2 in Draufsicht.
Auf der Planscheibe ζ der Drehbank wird in an sich bekannter Weise die mittels' eines Kranes eingeschwenkte Bandage* aufgespannt. Von den beiden Supporten, welche von dem Querbalken der Maschine getragen werden, und welche miteinander in zwangsweiser Verbindung stehen, ist auf der Zeichnung nur der eine dargestellt und mit d bezeichnet. Die Bewegung der Supporte wird von einer Stelle der Maschine aus gleichzeitig eingeleitet.
Der Support d dient zur Herstellung der glatten Bohrung und des vorstehenden Ansatzes in der Bandage χ vermittels Werkzeuge, von denen die einen dazu dienen, die Bohrung auszuschruppen, während die anderen Werkzeuge daran anschließend die Bohrung schlichten. Das Einstechen der Sprengringnut und der schrägen Anschlagnase wird von dem nicht zur Darstellung gebrachten zweiten Support aus vermittelt.
Der Supportkörper d ist in seinem unteren Teile gabelförmig gestaltet. Die beiden Innenflächen der gabelförmig gestalteten Supportkörper sind mit Prismen versehen, an denen zwei Supportschieber f und f gleiten, welche mit einstellbaren Stuhlhaltern g und h ausgerüstet sind. Diese beiden Supportschieber f und P erhalten eine Vertikalschaltung durch eine darüber gelagerte Schalttrommel i. Die Schalttrommel i ist mit zwei Kurvenflächen I und m ausgerüstet, mit welchen Rollen η und 0 in Berührung kommen, von welch letzteren je eine in einem halben Zylindermantel p und q befestigt ist. Die Mantelhälften p und q stehen mit den Supportschiebern f und P in starrer Verbindung.
Bei Drehung der Schalttrommel i wird infolge der Ausbildung der Kurvenflächen zuerst der Supportschieber f vertikal geschaltet, und nachdem der Stahl I in die Endstellung bis an den Ansatz x3 (Fig. 1) gelangt ist, wird die Be-
wegung unterbrochen und durch eine beliebige Kraft, Feder, Gegengewicht, Druckluft o. dgl. der Support f in seine höchste Lage zurückgeführt. Im gleichen Augenblick wird die zu den Supportschiebern f gehörige Kurve in Wirksamkeit treten und den Supportschieber f vertikal schalten bis zu dem Ansatz xs in der Bandage und hierauf ebenso plötzlich durch eine beliebige Kraft zurückgezogen werden. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel dienen zum Zurückführen der Supportschieber f und f Federn, welche in Federgehäusen 5, 6 (Fig. i, 2) gelagert sind; die. Federn stehen mit den Zylinderhälften ft, q und somit auch mit den Supportschiebern f, f in Verbindung.
Das Ausbohren der Bandagen durch den Support d erfolgt somit durch eine Arbeitsteilung in der Weise, daß mittels der Werkzeuge ι und ia des Supportschiebers f die Bohrung ausgeschruppt wird, während daran anschließend die Werkzeuge 2 und 2a des Supportschiebers f die Bohrung schlichten, also genau auf Maß herstellen.
Zu gleicher Zeit, während die beiden vorgenannten Operationen vorgenommen werden, wird mit dem zweiten Support die Sprengringnut und die schräge Anschlagnase in die Bandage eingestochen.
Der Antrieb der die Werkzeugschieber f, f auf dem Supportkörper d betätigenden Schalttrommel i sowie der des auf dem zweiten Supportkörper befindlichen Schiebers erfolgt durch die gemeinsame Schaltwelle k. Zu diesem Zweck steht die Schalttrommel i auf dem Support d mit der Welle k durch ein Zahnrädergetriebe 24, 25, 26 in Verbindung.
Bevor jedoch der Antrieb der Werkzeugschieber auf den Supporten durch die Welle k stattfinden kann, ist ' es zunächst notwendig, die Supportkörper selbst nach dem Aufspannen der Bandage auf der Planscheibe ζ bis zur Höhe der Bandage zu senken. Dieses Auf- und Abwärtsbewegen der Supportkörper erfolgt nun durch die Welle V, auf der zu diesem Zweck für jeden Supportkörper eine Trommel oder Scheibe 11 angeordnet ist, über die je ein Zugorgan (Metallband, Kette o.'dgl.) geführt ist. Diese Zugorgane sind in geeigneter Weise an den Supportkörpern befestigt. Je nachdem nun die Welle b' in dem einen oder dem anderen Drehsinne angetrieben wird, werden sich die Metallbänder auf den Scheiben 11 aufwickeln und die Supporte in die Höhe ziehen, oder aber die Metallbänder werden sich von den Scheiben 11 abwickeln und die Supporte sich abwärts bewegen.
Die vorgeschilderten Mechanismen der Supporte stehen, da sie nur von einer Welle k aus angetrieben werden, im direkten Zusammenhange; die Operationen werden dabei von einer Stelle aus eingeleitet, worauf sie vollkommen selbsttätig in einer gewollten bestimmten Reihenfolge vor sich gehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vertikalausbohrmaschine für Bandagen mit zwei Supporten, deren Werkzeuge in bestimmter Reihenfolge ihre Tätigkeit ausüben, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselweise Bewegung der Schieber (f und f'J des Supportes (d) durch eine über den letzteren angeordnete, von einer Welle (k) angetriebene Trommel (i) mit Kurvenflächen (I und m) bewirkt wird, von denen je eine auf eine von zwei mit den Supportschiebern (f und f'J starr verbundenen Zylinderhälften (p und q) getragene Rolle (n und 0) einwirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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