DE262186C - - Google Patents

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DE262186C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kopiermaschine, bei der das Kopierpapier und das zu kopierende Schriftstück mittels eines endlosen Anfeuchtbandes zwischen den Kopierwalzen hindurchgeführt werden. Gemäß der Erfindung wird das Anfeuchtband über ein Gestänge geleitet, durch das es derart ge- und entspannt werden kann, daß es in der Spannlage sowohl als Zuführtisch als auch
ίο als Abführtisch für die zu kopierenden Schriftstücke nebst ihren Kopierblättern dient.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Kopiermaschine mit entspanntem Anfeucht bande,
Fig. 2 dieselbe mit gespanntem Anfeuchtbande
Die Kopiermaschine ist mit dem endlosen Anfeuchtband α versehen, das von der in das Wasserbad b tauchenden Walze u über die Leitrolle c, von dieser zwischen den Druckwalzen d und e hindurch und über die Leitrollen f und g zur Walze u zurückgeführt wird. Durch Herauslegen eines Gestänges s, r, q, in dem die Leitwalze f gelagert ist, mit den durch Traversen versteiften Drehpunkten k, i, p und der Feststellschraube I wird das endlose Tuch gespannt, und gleichzeitig werden durch Nocken ν bei k die Stangen t freigegeben, an denen die Leitwalzen g, c und u gelagert sind, so daß letztere in das Wasser getaucht werden.
Ist die Maschine außer Gebrauch, so liegt das Gestänge q, r, s an dem festen Gestell der Maschine an (s. Fig. 1). Die Traverse j> hält dabei das endlose Tuch hoch. Die Walzen d und e können durch Schrauben, Hebel oder Exzenter zusammengedrückt werden.
Der Gebrauch der Maschine ist folgender: Man zieht das die Leitrolle f tragende Gestange heraus, bis das endlose Tuch α gespannt ist, und stellt es in dieser Stellung mit der Stellschraube I fest. Hierbei wird das Tuch durch die Walze u in das Wasserbad eingetaucht. Man drehe die Kurbel m, bis der befeuchtete Stoff von b bis c, durch die Druckwalzen d und e hindurch bis f gelaufen ist, wobei das überschüssige Wasser am Stoff selbst zurückläuft, teilweise auch an der Walze e abtropft, im Gefäß η aufgefangen und durch das Röhrchen 0 zum Wassergefäß zurückgeführt wird. Nun legt man auf das Anfeuchtband zwischen den Walzen d, e und der Rolle f Kopierpapier, Schriftstück und ein Deckblatt aus steifem Papier oder anderem Stoff, um zu verhindern, daß Kopierpapier oder Schriftstück an der Walze haften bleibt, und kurbelt zurück, wobei man die Papiere zwischen den Druckwalzen d, e und der Walze c abnehmen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kopiermaschine mit zwei Druckwalzen und endlosem Anfeuchtetuch, dadurch gekennzeichnet, daß das Anfeuchtetuch (a) durch ein zusammenklappbares Gestänge (q, r, s) ge- und entspannt werden kann, und zwar derart, daß es in der Spannlage als Zu- und Abführtisch für die zu kopierenden Schriftstücke nebst ihren Kopierblättern dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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