DE2617663C2 - Einrichtung zum Einbringen von Feststoffen in eine Pfanne zur Aufnahme flüssiger Metalle - Google Patents

Einrichtung zum Einbringen von Feststoffen in eine Pfanne zur Aufnahme flüssiger Metalle

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DE2617663C2 DE19762617663 DE2617663A DE2617663C2 DE 2617663 C2 DE2617663 C2 DE 2617663C2 DE 19762617663 DE19762617663 DE 19762617663 DE 2617663 A DE2617663 A DE 2617663A DE 2617663 C2 DE2617663 C2 DE 2617663C2
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Hans Ing. Paschmanns (Grad.), 4150 Krefeld
Karl-Heinz Dipl.-Ing. 4018 Langenfeld Thielker
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einbringen von Feststoffen in eine Pfanne zur Aufnahme flüssiger Metalle, insbesondere zum Entschwefeln von Stahl, wobei die Zuführleitung aus zwei Abschnitten besteht, von denen einer im Bereich des Pfannenbodens in die Pfannenauskleidung eingesetzt ist und waagerecht in die Pfanne ragt und der zweite Abschnitt im wesentlichen senkrecht zu dem ersten Abschnitt angeordnet ist.
Es sind Anlagen bekannt zum Einbringen von feinkörnigen Behandlungsmitteln in Stahlschmelzen mit Hilfe eines Trägergases, bestehend aus Trägergasbatterie, Vorratsbehälter usw., wobei die Tauchlanze über eine Förderleitung für den Suspensionsstrom mit dem Suspensionsauslaß des Suspensators in Verbindung steht und auf die Tauchlanze eine Mischkammer aufgesetzt ist, die eine Einspeisung von Druckgas in den Suspensionsstrom zuläßt, bei der die Tauchlanze bei Hilfsvorrichtungen starr an den Vorratsbehälter angeschlossen und mit diesem zum Eintauchen der Tauchlanze heb- und senkbar ist (DT-AS 23 03 978). Diese oder ähnliche Anlagen bedingen, daß sie ortsfest angeordnet sind und eine aufwendige Apparatur zur Einführung der Feststoffe in die flüssige Schmelze benötigen. Außerdem ergibt sich hierbei eine Vibration der Tauchlanze. So besteht die Gefahr des Abplatzens der feuerfesten Umhüllung, wodurch Unfälle durch Herausschleudern dieser Stücke aus der Schmelze verursacht werden können.
Eine in der Pfannenauskleidung fest angeordnete Gaszuführiing ist aus »Gießereitechnik« (5. Jahrg., Heft 3, 1459, Seilen 74 bis 76) bekannt, und zwar für die Behandlung von Aluminiumschmelzen. Die dort beschriebene Anordnung ist jedoch für die Behandlung von Stahlschmelzen aufgrund der völlig anderen Verhältnisse, insbesondere der Temperaturverhältnisse, nicht anwendbar.
Eine Düsenanordnung in der Pfanne mit einer Gaszuführung durch die Pfannenwandung, ist schließlich aus der DT-AS 15 08 382 bekannt.
Bei derartigen Wanddurchbrüchen ergeben sich jedoch häufig Abdichtungsprobleme, so daß die praktische Ausführung oft nicht möglich ist, besonders dann, wenn Vibrationen in der Leitung auftreten, die von der unelastischen Auskleidung nicht aufgefangen werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Einrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß Feststoffe unabhängig von der Art und dem Standort bekannter Einblaseinrichtungen in eine Pfanne eingeblasen werden können, ohne daß eine Beschädigung der Pfanne auftritt.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß der zweite Abschnitt der Zuführleitung auswechselbar in die Auskleidung der Pfanne eingesetzt ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen in Verbindung mit dem Hauptanspruch.
Bei entsprechender Wanddicke ist es auch möglich, ein gerades Rohr in die in der Pfannenwand angeordnete Umhüllung einzuführen und das untere, freistehende Rohrende nach dem Einbau um 90° umzubiegen und die Ausnehmung für den Austritt des Rohrendes anschließend mit feuerfestem Material auszufüllen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann selbstverständl'.cn bei entsprechender Abwandlung der bekannten ortsfesten Einblasvorrichtungen an diese angeschlossen werden, aber der größte Vorteil liegt darin, daß auch unabhängig vom Standort der Einblasvorrichtung eine Behandlung der Schmelze in der Pfanne erfolgen kann. In diesem Fall ist die Einblasvorrichtung mit den üblichen Behältern und Aggregaten für die Zuführung der gasförmigen Medien und der Zuschläge auf einer verfahrbaren Vorrichtung angeordnet, so daß sie zu der Pfanne gefahren werden kann. Unabhängig von den sich aus der Möglichkeit — des bezogen auf den Standort der Einblasvorrichtung — ortsabhängigen oder ortsunabhängigen Einblasens ergebenden Vorteilen wird in jedem Fall durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Zuführleitung erreicht, daß keinerlei Beschädigungen der Pfanne beim Einblasvorgang auftreten. Das senkrechte Rohrstück in der Wand ist bei der geteilten Bauart der Zuführleitung mit dem bogenförmigen Teil in geeigneter Weise, z. B. durch Verschrauben oder Verschweißen gasdicht verbunden. Das senkrechte gerade Rohrstück wird vorzugsweise in einen in der Pfannenwand vorgesehenen Kanal eingesetzt. Der zwischen Rohr und Kanalwand entstehende Zwischenraum wird mit einem fließfähigen Medium, z. B. Sand, verfüllt. Das bogenförmige Rohrteil wird nach Anschluß an das senkrechte Rohrstück mit feuerfestem Material in die Pfannenwand eingemauert.
Durch die erfindungsgemäße Einrichtung werden die bisher vorhandenen Schwierigkeiten, wie aufwendige ortsfeste Anlagen, Vermeidung von Vibrationen bei Einleiten der Feststoffe und hierbei entstehende Unfallursachen vermieden. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, daß im Gegensatz zu der bisher bekannten Arbeitsweise, bei der die gesamte Einblaslanze mit feuerfester Umhüllung nach jedem Einsatz erneuert werden mußte, nunmehr lediglich das Blasrohr, sowie eine geringe Ausnehmung der feuerfesten Auskleidung zu erneuern sind, Des weiteren tritt durch die waagerechte Einleitung des
Trägergas- und Feststoffstromes eine gleichmäßigere intensivere Vermischung mit der Schmelze unmittelbar am Pfannenboden auf. Die erfindungsgemäße Einrichtung ist besonders zum Entschwefeln von Stahlschmelzen geeignet
In der Zeichnung ist eine mögliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung schematisch dargestellt.
Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht im Schnitt,
F i g. 2 eine Draufsicht auf F i g. 1 im Schoiu.
Fig. 1 zeigt die Pfannenwand 1 mit feuerfester Auskleidung 2. In diese Auskleidung ist senkrecht ein Kanal 3 zur Aufnahme des Rohrstückes 4 eingebracht. Das bogenförmige Rohrstück 5 ist in eine Ausnehmung 6 eingesetzt und wird nach Anschluß an das Rohrslück 4 mit feuerfestem Material 7 vermauert. Das Rohrstück 4 ragt aus der Pfannenauskleidung 2 vor und ist mit einem geeigneten Anschluß 8 für die Blaseinrichtung versehen. Zwischen Rohrstück 4 und Kana! 3 ist e.;n fließfähiges Medium 9 eingefüllt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Einbringen von Feststoffen in eine Pfanne zur Aufnahme flüssiger Metalle, insbesondere zum Entschwefeln von Stahl, wobei die Zuführleitung aus zwei Abschnitten besteht, von denen einer im Bereich des Pfannenbodens in die Pfannenauskleidung eingesetzt ist und waagerecht in die Pfanne ragt und der zweite Abschnitt im wesentlichen senkrecht zu dem ersten Abschnitt angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Abschnitt (4) der Zuführleitung (4,5) auswechselbar in die Auskleidung (2) der Pfanne (1) eingesetzt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bogenförmige erste Abschnitt (5) der Zuführleitung (4,5) mit feuerfestem Material (7) in eine Ausnehmung (6) der Pfannenauskleidung eingemauert ist.
J. Einblasvorrichtung für die Einrichtung zum Einbringen von Feststoffen gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einblasvorrichtung mit allen notwendigen Behältern und Aggregaten für die Aufbewahrung und Zuführung der gasförmigen Medien und festen Zuschläge auf einer verfahrbaren Vorrichtung angeordnet ist.
DE19762617663 1976-04-22 1976-04-22 Einrichtung zum Einbringen von Feststoffen in eine Pfanne zur Aufnahme flüssiger Metalle Expired DE2617663C2 (de)

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