DE2617642C2 - Tampon-Applikator - Google Patents

Tampon-Applikator

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DE2617642C2
DE2617642C2 DE19762617642 DE2617642A DE2617642C2 DE 2617642 C2 DE2617642 C2 DE 2617642C2 DE 19762617642 DE19762617642 DE 19762617642 DE 2617642 A DE2617642 A DE 2617642A DE 2617642 C2 DE2617642 C2 DE 2617642C2
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tampon
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tampon applicator
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DE19762617642
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DE2617642A1 (de
Inventor
Otto Dipl.-Ing. 8501 Schwaig Maulhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Papierwerke Schickedanz & Co 8500 Nuernberg De
Original Assignee
Vereinigte Papierwerke Schickedanz & Co 8500 Nuernberg De
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/20Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor
    • A61F13/26Means for inserting tampons, i.e. applicators
    • A61F13/263Means for inserting tampons, i.e. applicators with reduced length before use, e.g. with folding rod

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  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen "rimpon-Applikator für gepreßte stäbchenförmige Tampons für die Frauenhygiene.
In der deutschen Offenlegungsscnrift 25 37 454 ist ein derartiger Tampon-Applikator beschrieben, der eine den Tampon am rückwärtigen Ende umgreifende Halterung, die an einem stäbchenförmigen Griff befestigt ist, aufweist. Der Applikator weist ferner noch eine den Tampon umfassende, bis über die Halterung reichende abnehmbare Kappe auf, die den Zweck hat, den Tampon bei Nichtgebrauch vor Verunreinigungen zu schützen. Zum Gebrauch wird die Kappe abgezogen und der dann weitgehend freiliegende Tampon mit Hilfe der erwähnten Halterung eingeführt. Die Haftreibung zwischen dem hinteren Tamponende und der Halterung ist so gering, daß sich die Halterung ohne weiteres beim Zurückziehen vom Tampon löst.
Obgleich derartige Tampon-Applikatoren im Aufbau einfach und in der Verwendung praktisch sind, haben sie doch den Nachteil daß die Gebrauchseinheit Tampon + Applikator verhältnismäßig viel Platz einnimmt, insbesondere weitaus langer ist als der Tampon selbst. Dies ist unerwünscht, da es somit unmöglich ist. handln he Packungen herzustellen, die leicht in der Handtasche oder auf Reisen mitgenommen werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Tampon-Applikator mit darin enthaltenem gebrauchsfertigen Tampon anzugeben, der bei Nichtgebrauch, also im zusammengepackten Zustand nur wenig langer ist als der Tampon selbst
Zur Lösung dieser Aufgabe wird von einem Tampon^Applikator ausgegangen, der aus einer kurzen, das hintere Ende des Tampons aufnehmenden rohrförmigen Halterung mit Stiel sowie einer den Tampon bei Nichtgebrauch umfassenden auf die Halterung aufsteckbaren Schutzkappe besteht. Der Applikator ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe an ihrem oberen Stirnende einen rohrförmigen Ansatz zur formschlüssigen Aufnahme des Stieles aufweist. Bei einer derartigen Ausgestaltung des Applikators kann der Stiel selbst sehr kurz, beispielsweise nur 1 bis 1,5 cm lang gehalten werden. Bei Gebrauch wird die Schutzkappe vom Tampon abgezogen und nun nicht — wie bei den vorgenannten Applikitoren — weggeworfen, sondern zur Verlängerung des Stieles der Halterung benutzt. Dies kann geschehen, indem der Stiel mit seinem Ende in den rohrförmigen Ansatz formschlüssig eingesetzt wird.
Zur Vereinfachung der Handhabung dieses Applika- '>"> tors wird vorgeschlagen, daß der Ansatz an seinem von der Kappe abgewandten Ende konisch erweitert und der Stiel an seinem von der Halterung abgewandten Ende konisch verjüngt ist Auf diese Weise werden die beiden Teile Stiel und Ansatz hinsichtlich inrer Form aufeinander abgestimmt, so daß sie sich leicht und mit der nötigen Stabilität ineinander setzen lassen. Die konische Form unterstützt dabei noch die Möglichkeit, die beiden Teile durch leichtes Zusammenpressen bzw. -drehen höchst formstabil aneinander zu bringen.
Grundsätzlich ist es nicht erforderlich, daß der rohrförmige Ansatz mit dem Innenraum der Schutzkappe kommuniziert Soll aber andererseks darauf geachtet werden, daß sowonl der Ansatz wie auch der Stiel der Halterung möglichst kurz gemacht werden, so ist es erwünscht, daß der Stiel beim Einsetzen in den Ansatz möglichst noch ein Stück in den Innenraum der Kappe eingreifen kann. Um dies zu ermöglichen und um andererseits dennoch einen staub- und feuchtigkeitsdichten Abschluß der Schutzkappe zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, daß die Kappe im Innenbereich des Ansatzes eine leicht zerstörbare Verschlußmembran aufweist. Diese Verschlußmembran kann bei Gebrauch mit einem beliebigen spitzen Gegenstand, etwa einem Bleistift oder dergl. durchstoßen werden. Vorteilhafter •to ist es jedoch, wenn das konisch verjüngte Ende des Stieles derart langer als das konisch erweiterte Ende der Kappe ist. daß der Stiel beim Einstecken in die Kappe die Membran zerstört.
Der Erfindungsgegenstand wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert Es stellt dar
F i g. 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine Ausführungsform des Tampon-Applikators im verschlossenen Zustand;
Fig. 2 einen schematischen Längsschmu durch die gleiche Ausführungsform im Gebrauchszustand.
Der in der Zeichnung dargestellte Tampon 1 ist mit seinem hinteren Ende 2 in eine kurze rohrförmige Halterung 3 eingeseift Die Halterung selbst ist mit einem — im dargestellten Ausführungsbeispiel ebenfalls rohrförmigen — Stiel 4 verbunden, durch den der Rückholfaden 5 hindurchreicht. Halterung und Stiel werden üblicherweise einstückig aus Kunststoff herge stellt, wobei die Halterung in der Übergangs/one 6 kontinuierlich in den Snel übergeh·
Bei Nichtgebrauch ist der Tampon durch eine auf die Halterung J aufsteckbare Schutzkappe 7 geschützt Diese Schutzkappe besteht In der Rege! aus den gleichen Kunststoffen" wie die Halterung. Sie weist einen etwas größeren Durchmesser auf, damit sie mit ihrem unteren Ende 8 die Halterung umgreifen kann und fest auf dieser aufsitzt
Erfindungsgemäß weist die Schutzkappe 7 an ihrem oberen Stirnende einen rohrförmigen Ansatz 9 auf,
dessen Abmessungen die formschlüssige Aufnnhme des Stieles 4 gestatten. Bei einer bevorzugten Ausrührungsform ist der Ansatz 9 an seinem von der Kappe 7 abgewandten Ende 10 konisch erweitert und der Stiel 4 ist in entsprechender Weise an seinem von der Halterung3 abgewandten Ende It konisch verjüngt.
Soll der Tampon eingeführt und folglich der Applikator benutzt werden, so wird die Schutzkappe 7 von der Halterung abgezogen und der Stiel 4 wird in den Ansatz 9 eingeführt Der Applikator befindet sich sodann in der in F i g. 2 dargestellten Stellung, in der die Kappe 7 der Verlängerung des Stieles 4 dient und es somit trotz der an sich kurzen Baulänge des Applikators gestattet, den Tampon bequem in die Gebrauchsstellung zu führen.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Kappe 7 im Innenbereich des Ansatzes 9 eine leicht zerstörbare Verschlußmembran 12 auf. Diese
Verschlußmembran hut die Aufgabe, einerseits den Tampon 1 bei Nichtgebrauch vor Befeuchtung und Beschmutzung zu bewahren, andererseits aber sicherzustellen, daß beim Einstecken des Stieles 4 in den Ansatz 9 der Stiel bis in den Innenraum der Schutzkappe hineinreichen kann, wodurch erreicht wird, daß eine besonders feste und gutgeführte Verbindung zwischen den beiden ineinander gesteckten Teilen erzielt wird, ohne die Baulänge des rohrförmigen Ansatzes 9 über Gebühr lang machen zu müssen.
Der beschriebene Tampon-Applikator eignet sich wegen seiner kurzen Baulänge insbesondere für Reiseausführungen. Er läßt sich in wirtschaftlich günstiger V/eise aus Kunststoffen, insbesondere Weichplastik, wie beispielsweise Polyäthylen, Polypropylen oder dergl. herstellen, so daß er sich ohne weiteres als nur einmal zu verwendender und dann fortzuwerfender Artikel ausführen läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Tampon-Applikator Für gepreßte stäbchenförmige Tampons für die Frauenhygiene, der aus einer kurzen, das hintere Ende des Tampons aufnehmenden rohrförmigen Halterung mit Stiel sowie einer den Tampon bei Nichtgebrauch umfassenden, auf die Halterung aufsteckbaren Schutzkappe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe (7) an ihrem oberen Stirnende einen rohrförmigen Ansatz (9) zur formschiüssigen Aufnahme des Stieles aufweist.
Z Tampon-Applikator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (9) an seinem von der Kappe (7) abgewandten Ende (10) konisch erweitert und der Stiel (4) an seinem von der Halterung (3) abgewandten Ende (11) konisch verjüngt ist
3. Tampon-Applikator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (7) im Innenbereich des AnsaJ/'is (9) eine leicht zerstörbare Verschlußmembran (i2) aufeist
4. Tampon-Applikator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das konisch verjüngte Ende (11) des Stieles (4) derart langer als das konisch erweiterte Ende (9) der Kappe (7) ist, daß der Stiel beim Einstecken in die Kappe die Membran (12) zerstört
DE19762617642 1976-04-22 1976-04-22 Tampon-Applikator Expired DE2617642C2 (de)

Priority Applications (1)

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DE2617642A1 DE2617642A1 (de) 1977-11-03
DE2617642C2 true DE2617642C2 (de) 1982-09-09

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Families Citing this family (5)

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DE2916564A1 (de) * 1979-04-24 1980-11-06 Hahn Carl Dr Gmbh Tamponpackung
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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
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DE2617642A1 (de) 1977-11-03

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