DE260995C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE260995C DE260995C DENDAT260995D DE260995DA DE260995C DE 260995 C DE260995 C DE 260995C DE NDAT260995 D DENDAT260995 D DE NDAT260995D DE 260995D A DE260995D A DE 260995DA DE 260995 C DE260995 C DE 260995C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hardening
- bearing shell
- shell
- rings
- bearing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 4
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims description 2
- 210000001503 joint Anatomy 0.000 claims description 2
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 2
- 239000000110 cooling liquid Substances 0.000 claims 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 5
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/40—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for rings; for bearing races
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Heat Treatment Of Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 260995 KLASSE 18c. GRUPPE
THOMAS CÖOPER in NORFOLK, Engl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Härten offener öder aufgeschnittener
Lagerschalen für Rollen-. und Kugellager. Solche aus verschiedenen Schichten gebildete Lagerschalen müssen bekanntlich
auf ihrer Außenfläche außerordentlich hart sein, und es muß sich diese Härte in die
Schalendicke bis auf ein Drittel derselben hinein erstrecken, um der Abnutzung zu widerstehen,
während die übrigen zwei Drittel besser aus weichem, nicht gehärtetem Stahl bestehen
können, damit die Lagerschalen die zur Verhütung ihrer Zerstörung nötige Festigkeit erhalten.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zum Schließen der Stoßfuge aufgeschnittener
zylindrischer Lagerschalen aus Verbundstahl für Rollenlager bei Anwendung
einseitiger Härtung kennzeichnet sich durch eine die Lagerschale während der einseitigen
Härtung umklammernde Haltevorrichtung. Diese Haltevorrichtung kann beispielsweise
aus durch Abstandhalter zusammengehaltenen Ringen bestehen. Das auf diese Weise gebildete
Gestell, das beim Härten des aufgeschnittenen Werkstückes dem öffnen desselben
ohne Beeinträchtigung des Herantretens der Härteflüssigkeit an die Werkstückaußenfiäche
entgegenwirkt, ist mit einer auf der Werk-, stückinnenfläche dicht anliegenden Einlage oder
Muffe versehen, um gleichzeitig ein Herantreten der Härteflüssigkeit an diese Innenfläche
zu verhindern.
Diese Muffe in Form einer verhältnismäßig dünnen Einlage ist mit übereinandergreifenden
Rändern versehen und paßt streng in die lichte Weite der Lagerschale ein, damit beim
Eintauchen in Wasser für das Härten dasselbe nicht an die Schaleninnenseite herantreten
kann.
In der Zeichnung ist eine Ausführung der vorstehend gekennzeichneten Vorrichtung beispielsweise
dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt und Fig. 2 einen wagerechten Schnitt.
Die Lagerschale α aus zu Lagen geschichtetem
Stahl ist bei δ offen oder schräg aufgeschnitten, und um dieselbe ist ein Gestell
herumgelegt. Dieses Gestell besteht aus drei Schlußringen c, die durch Bolzen d auseinandergehalten
werden. Die ein Herantreten der Härteflüssigkeit an die Innenfläche des Werkstückes verhindernde Muffe e greift mit
ihren aneinanderstoßenden Enden bei f übereinander und ist in die Lagerschale a eingeschoben.
An Stelle der Muffe können auch an den Kopfflächen der Lagerschale Platten angelegt werden, welche das Wasser fernhalten.
Ist die Lagerschale α in geeigneter Weise
erhitzt, so wird die Haltevorrichtung c, d über die Außenfläche der Lagerschale, und in letztere
die Muffe e eingeschoben, worauf das Ganze in Wasser oder eine andere Härteflüssigkeit
eingetaucht wird. Da diese Flüssigkeit wohl unmittelbar auf die Außenseite der
Schale, nicht aber auf deren Innenseite wirken kann, wird die Außenseite des Werkstückes
verhältnismäßig stark gekühlt, während sich die Innenseite noch in Rotglut befindet. Beim
Abkühlen zieht sich der außen liegende Teil des Werkstückes zusammen, der, wenn er
nicht von der Haltevorrichtung festgehalten würdej sich nach außen öffnet. Da aber die
Schale an diesem öffnen durch die Schlußringe c verhindert ist, so wirkt die in ihr
auftretende große Spannung auf den inneren, noch heißen Teil der Schale und drückt das
Metall zusammen. Bei richtigem Verlauf des Härtevorganges kühlt sich der innere Teil· des
Werkstückes ab und zieht sich zusammen, wohingegen sein äußerer Teil abgekühlt ist
und sich nicht weiter zusammendrücken läßt. Durch die Spannung auf der Innenfläche werden
die Kanten des Schalenringes bei b fest und kräftig zusammengezogen. Mit der beschriebenen
Vorrichtung behandelte Lagerschalen von geeigneter Dicke können auf Achsen und Wellen aufgesetzt werden, ohne
daß diese Schalen durch Klemmringe 0. dgl.
zusammengedrückt werden. Für den Eisenbahn- oder sonstigen Fahrbetrieb empfiehlt es
sich jedoch, behufs außerordentlich großer Sicherheit noch Halteringe aufzusetzen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Schließen der Stoßfuge
aufgeschnittener zylindrischer Lagerschalen aus Verbundstahl für Rollen- oder Kugellager bei Anwendung einseitiger Härtung,
gekennzeichnet durch eine die Lagerschale während der einseitigen Härtung umklammernde Haltevorrichtung.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Patent-Anspruch 1, bei der die weich zu
haltenden Teile gegen den Zutritt der Härte- oder Kühlflüssigkeit geschützt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus — gegebenenfalls durch Abstandhalter
zusammengehaltenen — Ringen (c) besteht, die auf die Lagerschale aufgeschoben werden
und einem Öffnen der letzteren beim Härten entgegenwirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260995C true DE260995C (de) |
Family
ID=518587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260995D Active DE260995C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260995C (de) |
-
0
- DE DENDAT260995D patent/DE260995C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60017010T2 (de) | Schraube mit hoher Festigkeit | |
| DE3502143C2 (de) | ||
| DE1300885B (de) | Elevator-Buegel | |
| DE69711858T2 (de) | Reibungsgeschweisstes gesteinbohrwerkzeug und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE69512096T2 (de) | Kugelgelenklager mit hoher mechanischer Festigkeit und sein Herstellungsverfahren | |
| DE19857156B4 (de) | Verwendung eines Panzerungsbleches aus martensitaushärtendem Stahl | |
| EP1882109B1 (de) | Wälzlagerring, insbesondere für hochbeanspruchte wälzlager in flugzeugtriebwerken, sowie verfahren zu dessen herstellung | |
| DE102019114276A1 (de) | Profilierte Mutter eines Gewindetriebes, insbesondere Kugelgewindemutter eines Kugelgewindetriebes und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE4431769A1 (de) | Stanzniet aus rostfreiem Stahl | |
| DE2157823A1 (de) | Verfahren zur Behandlung von Gegenständen aus Stahl zur Steigerung ihrer Beständigkeit gegen Abnutzung und Abrieb | |
| DE19618065A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Formkörpern | |
| DE2952079C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Schweißverbindung | |
| DE4337257C1 (de) | Hülsenpuffer für Schienenfahrzeuge | |
| DE10022884B4 (de) | Verfahren zur Bruchtrennung in Bauteilen oder deren Vormaterial | |
| DE2526656A1 (de) | Ventilstoessel | |
| DE3323458A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines kolbenringes | |
| DE2928792B1 (de) | Verfahren zum Verbundsintern | |
| DE102010014770A1 (de) | Als Kammdeckelkäfig ausgebildeter Käfig eines Wälzlagers | |
| DE3419871A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines kugelgelenklagers | |
| DE19644045C2 (de) | Freilauf | |
| DE519945C (de) | Verfahren zur mechanischen Verbindung von zwei aufeinanderliegenden verschiedenartigen Blechen | |
| DE3003575A1 (de) | Verfahren zum reibungsschweissen, insbesondere von hohlkoerpern wie rollen o.dgl. | |
| DE2358292A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines einzelnen plattierten bleches durch walzschweissplattieren eines sandwichartig gebildeten plattierpaketes | |
| DE2016313C3 (de) | Verbundgußkörper und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1807992A1 (de) | Stahl mit besonders hoher Zerreissfestigkeit |