DE260511C - - Google Patents

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DE260511C
DE260511C DENDAT260511D DE260511DA DE260511C DE 260511 C DE260511 C DE 260511C DE NDAT260511 D DENDAT260511 D DE NDAT260511D DE 260511D A DE260511D A DE 260511DA DE 260511 C DE260511 C DE 260511C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76 b. GRUPPE
von Putzwolle.
Zusatz zum Patent 256519,*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1911 ab. Längste Dauer: i. Juni 1926.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung bzw. Aufmachung von Putzwolle in seilförmiger Gestalt, wie sie in der Patentschrift 256519 beschrieben ist und bezweckt, eine besondere Vorrichtung zu schaffen, durch die die Umformung des Putzwollbandes aus der flachen Form, wie es durch die Leitflächen erzeugt wird, in die runde Gestalt, die das Gut schließlich erhalten soll,; erleichtert bzw. verbessert wird. —Zugleich soll dabei eine Schichtung der Putzwolle, wie sie handelsüblich ist, und die darin besteht, daß innen das weniger ansehnliche Gut sieh befindet, das von dem besseren umgeben ist, erzielt bzw, miterzeugt werden.
Diese Vorrichtung besteht gemäß der Er-•findüng darin, daß vor der Einführungsoffnung des Drehkopfes, in welchem die Verdrillung erfolgt, ein im Innern mit Leitrippen ver-
aq sehener, trichterartiger Körper angeordnet ist, der zunächst eine oblonge Querschnittsform besitzt, um dann über einen nierenförmigen; Querschnitt zu einem solchen von runder Gestalt überzugehen. ■■ Die Zwischenstufe wir,d durch Einziehung der einen Längswand und Verjüngung der Schmalseiten erzeugt. Durch diese Umgestaltung wird im Zusammenwirken mit den genannten Leitrippen bewirkt, daß die als flaches Band in den Trichter eintretende Putzwolle, die eine bestimmte Auf-, einanderschichtung aufweist, unter Zusammenrollen der Ränder in runde Form von ebenfalls bestimmter Schichtung übergeführt wird. Entsprechend der bei der Umformung zunehmenden Stärke des Bandes· erhalten zweck- mäßig die Leitrippen ebenfalls1/-eine zuneh- ■;., mende Stärke. · * :* ■:■ '
Es bestehen bereits trichterartige Körper, deren freier Querschnitt aus der flachen Form allmählich in die' runde übergeht und bei denen das - hindurchgeführte Gut eine entsprechende Umformung erfährt; indessen vollzieht sich diese Umformung nicht über eine nierenförmige Querschnittsform, und esv erfolgt infolgedessen keine Zusammenlegung der Band- * ränder und keine Schichtung, wie bei der vor- ' liegenden Erfindung, vielmehr wird dort das Gut spiralförmig eingerollt und verdichtet.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung im Verein mit der übrigen Einrichtung und im vergrößerten Maßstabe für sich in den Fig. 1 bis 9 dargestellt. Darin bedeuten:
Fig. ι eine Ansicht der Einrichtung im Zu-. sammenhang mit den übrigen Teilen,
Fig. 2 einen Längsschnitt nach I-I (Fig. 3), ■ Fig. 3 einen Längsschnitt nach II-II (Fig. 2), Fig. 4 einen' Querschnitt· nach a-b (Fig. 2),
Fig. 5 einen Querschnitt nach c-d (Fig. 2);
*) Früheres Zusatzpaterit: 257214.
äüsgegeiea im 18. Dezember ig/SJ :

Claims (1)

  1. Fig. 6 einen Querschnitt nach e-f (Fig. 2), Fig. 7 einen Querschnitt nach g-h (Fig. 2), Fig. 8 einen Querschnitt nach i-k (Fig. 2), Fig. 9 einen Querschnitt nach l-m (Fig. 2). S ' Weiter ist in den Fig. 10 bis 12 die Um- \ bildung und Schichtung, die das Putzwollband beim Durchgang durch die Vorrichtung erfährt,- an. Querschnitten schematisch veranschaulicht, wobei das bessere Gut schwarz und das weniger ansehnliche kreuzweise schraffiert dargestellt ist.
    Wie -besonders aus der Verfolgung der Querschnitte (Fig. 4 bis 9) ersichtlich, besteht das Gebilde aus einem an den Seiten geschlossenen, einheitlichen Körper E, der zunächst oblpngen Querschnitt besitzt (Fig. 4). Unterhalb der Ebene dieses Querschnittes beginnt die eine Längswand zurückzuspringen (Fig. 5). Gleichzeitig findet eine Verj üngung der Schmalseiten (Fig. 3) statt. Dadurch entsteht allmählich eine nierenartig eingeschrumpfte Querschnittsform (Fig. 6 bis 8), die schließlich unter Verschwinden der Einbuchtung der einen Längswand, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in den Kreisquerschnitt übergeht. Im Innern des Trichters befinden sich Leitrippen L, die, den Ver-, windungen folgend, schräg verlaufen und außerdem, wie die Querschnitte zeigen, nach unten zu an Stärke zunehmen.
    Das Putzwollband besitzt bei seinem Ein-
    ' tritt in die Vorrichtung eine flache Form und eine Schichtung nach besserem und weniger ansehnlichem Gut, wie sie beispielsweise durch Fig. 10 dargestellt ist. Diese Schichtung kann dadurch herbeigeführt werden, daß zwei Abnehmerwalzen von verschiedener Breite vorhanden sind, deren eine breitere das weniger ansehnliche Gut führt, während die andere schmalere zur Aufnahme des besseren Gutes dient. Beide Walzen sind dicht nebeneinander angeordnet, so daß das bessere Gut unter Wirkung besonderer Walzen von der schmalen Walze abgenommen und auf das andere Gut aufgelegt werden kann. Eine andere Möglichkeit, die Schichtung herbeizuführen, besteht 45 darin, daß dem Krempelwolf oder einer ahn- ]
    liehen Vorrichtung, wie sie gemäß deni Haupt- !
    patent Verwendung findet,' das Gut auf dem j
    vorderen Zuführungstisch so vorgelegt wird, j
    daß in der Mitte des Tisches1 das bessere Gut, 50 j an beiden Seiten dagegen das geringere sich befindet. Beim Durchgang durch die Leitflächen werden diese Seitenteile auf den Mittelteil aufgelegt und so die Schichtung erzielt.
    Das Putzwollband erfährt bei seiner Ab- 55 j wärtsbewegung eine Umformung, wie sie zunächst Fig. ii zeigt, bei der die Ränder be- ' i reits zum Teil zusammengerollt sind, und j
    nimmt schließlich die Querschnittsform nach j
    Fig. 12 an, bei der das eine, Gut im Kern des 60 I Stranges vereinigt von dem besseren Gut umschlossen ist. . j
    Um dem-Band allmählich die Richtungs- j
    änderung, wie sie aus der Gesamtanordnung \
    sich ergibt, zuteil werden/zu lassen, ist der 65 j untere Teil des Trichter^'im Verhältnis zum :
    Oberteil, wie aus Fig. 2(; ersichtlich, etwas schräg geführt. Auf diC oben angegebene Wirkung der Vorrichtung ist dies ohne Ein- j
    fluß. 70 j
    Patent-Aj? sprach:
    Vorrichtung zur Äusütking des Verfahrens i
    zur Herstellung bzw. Aufmachung von j
    Putzwolle nach Patent 256519, dadurch 75 gekennzeichnet, daß vpr der Eiriführungsöffnung des Drehkopfes ein im Innern mit !
    Leitrippen versehener trichterartiger Körper angeordnet ist, der von einer oblongeri j 'Querschnittsform allmählich über eine durch 80 Einziehung der einen Längswand und Ver-. ■ j üngung der Schmalseiten erzeugte nieren- i förmige Querschnittsform in. eine runde übergeht, um die als flaches Band in den ! Trichter eintretende Putzwolle unter Zu- 85 sammenrollen ihrer beiden Ränder in runde Form von bestimmter Schichtung überzu- ' führen. '.'■.· , ;
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5266097A (en) * 1992-12-31 1993-11-30 The Vigoro Corporation Aminoureaformaldehyde fertilizer method and composition

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5266097A (en) * 1992-12-31 1993-11-30 The Vigoro Corporation Aminoureaformaldehyde fertilizer method and composition

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