DE260480C - - Google Patents
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- DE260480C DE260480C DENDAT260480D DE260480DA DE260480C DE 260480 C DE260480 C DE 260480C DE NDAT260480 D DENDAT260480 D DE NDAT260480D DE 260480D A DE260480D A DE 260480DA DE 260480 C DE260480 C DE 260480C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F5/00—Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
- A61F5/01—Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
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- A61F5/05—Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints for immobilising
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.KLASSE. 30 rf. GRUPPE
HEINRICH LEWY in BERLIN.
Verband für Radiusbrüche. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1912 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verband für die häufig auftretenden
Radiusbrüche des Unterarmes. Dieser Verband hat den Vorteil, daß er sehr schnell
nach dem Einrenken der gebrochenen Glieder angelegtjwerden kann, ohne daß hierbei die
Mithilfe anderer Personen erforderlich ist. Ferner läßt sich der Verband sehr leicht wieder
abnehmen, so daß eine tägliche Beobachtung
ίο und Behandlung der Bruchstelle bei Weiterbenutzung desselben Verbandes ohne Schwierigkeiten
möglich ist. Da der Ellenbogen von dem Verbände nicht mitumfaßt wird, was
zur Heilung des Bruches auch nicht notwendig ist, so wird der Träger des Verbandes
nicht behindert, nach Wunsch Bewegungen des Armes im Ellenbogengelenk auszuführen.
Endlich kann. auch der Verband bei verschiedenen Personen benutzt werden, was bei den
bisher für die Heilung von Radiusbrüchen verwendeten, für jeden Fall besonders hergestellten
Verbänden nicht möglich war.
Gemäß der Erfindung besteht der Verband im wesentlichen aus einem zweckmäßig aus
gehärtetem Stahl hergestellten, starren Bügel von verhältnismäßig geringer Breite, der derart
gekrümmt und gebogen ist, daß er — längs des gebrochenen Radius über die Mittelhand
hinweggelegt — die Hand nach außen und abwärts in der zur Heilung des Bruches
geeigneten Lage festhält. Die Krümmung dieses Metallbügels wird nach der Lage der
Gliedmaßen zueinander bestimmt, die sie nach dem ordnungsmäßigen Einrenken eines Radiusbruches
einnehmen.
Auf Grund der angestellten Versuche hat sich ergeben, daß Metallbügel ein und derselben Formung für alle vorkommenden
Radiusbrüche ohne weiteres verwendbar sind, und daß dieselben Bügel sowohl für Brüche
am linken Arm als auch am rechten Arm benutzbar sind.
Zum Anlegen des Metallbügels dient ein an ihm dauernd befestigter, ebenfalls über die
Handwurzel hinwegreichender manschettenartiger Ansatz aus Leder oder ähnlichem Stoffe, der um den verletzten Arm, je nach
dem Umfang desselben, festschnallbar ist. Der Ansatz aus Leder dient ferner zum Andrücken
des bei den meisten Radiusbrüchen gleichzeitig von der Elle abgesprengten: unteren
Knochenendes.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine perspektivische Ansicht in der Gebrauchslage,
Fig. 2 einen Querschnitt nach A-A der Fig. 1 und
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung des geöffneten Verbandes.
Der Verband setzt sich aus dem entsprechend geformten Metallbügel α von geeigneter
Länge und dem mittels Niete an dem' Metallbügel befestigten manschettenartigen Ansatz
b zusammen. Dieser Ansatz b, der um den Arm nicht herumreicht, besitzt Schnallen
und riemenartige Verschußansätze c, mit denen er um den verletzten Arm festgeschnallt wird
(Fig. 1). Hierbei kommt der Metallbügel a
längs des gebrochenen Radius g (Fig. 2) zu liegen und hält die Hand in der für die Heilung geeigneten, nach außen und abwärts gerichteten
Lage fest (Fig. 1).. Der Ansatz b besitzt Löcher d zum Hindurchstecken des
Daumens (Fig. 3), und diese sind derart angeordnet, daß der dargestellte Verband sowohl
für die rechte als auch für die linke Hand benutzt werden kann.. Zum Tragen des Verbandes
dient eine um': den Hals zu legende
Binde oder ein Halteriemen e mit öse1 f,
welche in einem Ringe h befestigt wird. Der Verband kann im Innern mit Flanell i oder
irgendeinem anderen Stoffe ausgepolstert sein (Fig. 2).
Er ist leicht anlegbar und abnehmbar und kann, da er keine für den gerade zu behandelnden
Radiusbruch besonders zu formende oder herzustellende Teile besitzt, mehrfach
so verwendet werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Verband für Radiusbrüche, gekennzeichnet durch einen starren Bügel aus Metall o. dgl., der derart gekrümmt und gebogen ist, daß er — längs des gebrochenen Radius über die Bruchstelle hinweggelegt — die Hand nach außen und abwärts in die Heillage drückt, und an dem ein manschettenartiger Ansatz aus Leder o. dgl. befestigt ist, welcher um den Unterarm und die Mittelhand herumlegbar und festschnallbar ist,, so daß er den Metallbügel in seiner Lage festhält.
- 2. Verband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem manschettenartigen Ansatzteile des Verbandes in der Nähe seiner Enden Löcher vorgesehen sind, die bei der Anlegung des Verbandes zum Hindurchstecken des Daumens dienen, und die so zueinander angeordnet sind, daß derselbe Verband sowohl beim Bruch des rechten als auch des linken Unterarmes benutzt werden kann.
- 3. Verband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Metallbügel ein Ring ο. dgl.Jzuf Aufnahme einer um den Hals zu legenden Binde oder eines Halteriemens vorgesehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.'
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260480C true DE260480C (de) |
Family
ID=518118
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260480D Active DE260480C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260480C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3084686A (en) * | 1961-04-20 | 1963-04-09 | Perconti Tina | Restraining device |
| US3199509A (en) * | 1962-07-17 | 1965-08-10 | Sacred Heart Hospital | Swinging sling |
| US4023568A (en) * | 1976-02-09 | 1977-05-17 | Jack Murphy | Cast positioning device |
| US4205666A (en) * | 1978-03-21 | 1980-06-03 | Jonas Patricia K | Passive range of motion appliance |
| WO1992010975A1 (en) * | 1990-12-21 | 1992-07-09 | The University Of New Mexico | Nerve anastomosis sling and method |
-
0
- DE DENDAT260480D patent/DE260480C/de active Active
Cited By (5)
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|---|---|---|---|---|
| US3084686A (en) * | 1961-04-20 | 1963-04-09 | Perconti Tina | Restraining device |
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