DE465840C - Schnellverband fuer erste Hilfe bei Arm- und Beinbruechen - Google Patents

Schnellverband fuer erste Hilfe bei Arm- und Beinbruechen

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DE465840C
DE465840C DEH113350D DEH0113350D DE465840C DE 465840 C DE465840 C DE 465840C DE H113350 D DEH113350 D DE H113350D DE H0113350 D DEH0113350 D DE H0113350D DE 465840 C DE465840 C DE 465840C
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bandage
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/04Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints
    • A61F5/05Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints for immobilising
    • A61F5/058Splints
    • A61F5/05841Splints for the limbs
    • A61F5/05858Splints for the limbs for the arms

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Description

  • Schnellverband für erste Hilfe bei Arm- und Beinbrüchen Die Erfindung betrifft einen Schnellverband für erste Hilfe bei Arm- und Beinbrüchen und besteht darin, daß an der einen Endkante eines mit Schließbändern und ungefähr in der Mitte mit einem Ausschnitt versehenen Verbandtuches eine zweiteilige, durch Ausziehen oder Aufklappen verlängerbare Schiene und an der anderen Endkante eine einfache Schiene auswechselbar in Führungsmitteln des Verbandtuches angebracht sind, für welch letzteres in zusammengerolltem Zustande eine wasserdichte, mit Schließbändern und Schlaufen ausgestattete, als Unterlage brauchbare Hülle vorgesehen ist, die außerdem auch als weiterer Schnellverband oder Bandage verwendbar ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 3 je einen Grundriß, Abb.2; 4 und io je einen Querschnitt, Abb.5 eine Ansicht der verlängerbaren Schiene, Abb. 6 und 7 eine Darstellung des angelegten Schnellverbandes, Abb.8 den zusammengerollten Schnellverband und Abb. 9 Einzelheiten.
  • Der Schnellverband gemäß der Erfindung besteht aus einem Verbandtuch aus Stoff o. dgl., das aus zwei gleichen, am Rande zusammengenähten Teilen a und b gebildet wird, deren einer in der Mitte mit einem Ausschnitt c versehen ist, um in das Innere des Verbandes gelangen zu können. An dem einen Ende des Verbandtuches a, b ist durch eine Naht d eine Tasche e gebildet, die durch Weglassen der Naht an einer Seite offen ist. In diese Tasche e ist die zweiteilige, durch Ausziehen oder Aufklappen verlängerbare Schiene f eingeschoben, die aus zwei durch ein Scharnier g miteinander verbundenen Teilen besteht, die flach aufeinandergelegt, aber auch in eine Richtung gebracht werden können, wodurch die Schiene f doppelte Länge erhält. Zur Feststellung der verlängerten Schiene f dient ein Halten lt, der an dem einen Schienenteil befestigt ist und in eine am anderen Schienenteil angebrachte Öse i eingehakt werden kann (Abb. 5). Zur Aufnahme der Öse i ist in der Tasche e ein Knopfloch k v örgesehen, welches gleichzeitig die Schiene f am Herausgleiten aus der Tasche hindert. Am anderen Ende des Verbandtuches ra, b sind in diesen verschieden lange Schienen L, na untergebracht, die durch die Öffnung c eingelegt werden können. Beim Anlegen des Verbandes werden die nicht benötigten Schienen 1, in entfernt.
  • An dem Verbandtuch a, b bzw. der Tasche e sind Bänder .z, o befestigt, die mit einem bekannten Verschluß, z. B. einer Schnalle p, versehen sein können.
  • Zum Schnellverband gehören ferner mit einer Schlaufe auf die Schiene f aufschiebbare lose Bänder q, die ebenfalls einen Verschluß besitzen, und die dazu dienen, die Schienen an dem betreffenden Körperglied festzuhalten.
  • Die Verwendbarkeit dieses Schnellverbandes bei Arm- und Beinbrüchen ist eine äußerst vielseitige: Bei Unterarmbrüchen wird die Doppelschiene außen seitlich am Unterarm angelegt, während ihre Verlängerung die Halteschiene für den Oberarm bildet und die Schiene l innen seitlich des Unterarmes liegt, wobei das passend eingerollte Verbandtuch nicht nur als Schutz des gebrochenen Gliedes dient, sondern auch eine unverrückbare Lage der Schienen bewirkt.
  • Die Befestigung des ganzen Verbandes geschieht mittels der Bänder n, o, wodurch ein etwaiges Verschieben der Schienen unmöglich wird.
  • Bei Oberarmbrüchen wird die kürzere Schiene m verwendet.
  • Zum Halten oder Stützen der Hand und des Unterarmes sind noch zwei lose, mit Schnallen versehene Bänder s, welche gleichzeitig zum Verschnüren des Gesamtverbandes dienen, vorgesehen.
  • Bei Ober- oder Unterschenkelbrüchen wird die verlängerbare Schiene f aufgeklappt oder ausgezogen und mittels des Hakens h festgestellt; die Anlegung des Verbandes ist die gleiche wie bei Armbrüchen.
  • Das freie Ende der Schiene f wird mit Hilfe eines Bandes q, welches mit seiner Schlaufe auf die Schiene f aufgeschoben und um das betreffende Glied und die Schiene f herumgelegt wird, mit dem betreffenden Glied verbunden.
  • Die zum Schnellverband gehörigen Teile werden zusammen mit oder ohne Medikamente und dem üblichen Verbandzeug und Hilfsmitteln, welche in einer evtl. flächenartig geteilten Tasche aus beliebigem, zweckmäßig wasserdichtem Material untergebracht sind, in eine als Unterlage brauchbare Hülle r verpackt, welche aus wasserdichtem Material, Stoff, Gummi o. dgl., besteht. An dieser Hülle r sind Bänder s und Schlaufen t angebracht, die bei Verwendung der Unterlage als Armbinde um den Hals gelegt und verknüpft werden. Die offene Hülle r dient auch als hygienische Unterlage, kann aber auch wie das Verbandtuch a, b als Schnellverband für eine zweite Person benutzt werden. Zu diesein Zweck sind an der Hülle r in ähnlicher Weise wie bei dem Verbandtuch a, b Taschen u angebracht, in welchen ebenfalls Schienen untergebracht werden können. Zum Halten der Schienen können auch einfache Schlaufen Verwendung finden, in welche die Schienen eingeschoben werden.
  • Der Verband kann für die erste Hilfe von jedem Laien in kürzester Zeit angelegt werden. Da keinerlei Binden erforderlich sind, fällt das langwierige Umwickeln des verletzten Gliedes, welches dem Verunglückten große Schmerzen bereitet, weg. Der Schnellverband nimmt in zusammengerolltem Zustande wenig Platz in Anspruch, so daß mehrere Exemplare leicht mitgeführt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schnellverband für erste Hilfe bei Arm- und Beinbrüchen, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Endkante eines mit Schließbändern (iz, o) und ungefähr in der Mitte mit einem Ausschnitt (c) versehenen Verbandtuches (a, b) eine zweiteilige, durch Ausziehen oder Aufklappen verlängerbare Schiene (f) und an der anderen Endkante eine einfache Schiene (l oder in) auswechselbar in Führungsmitteln des Verbandtuches angebracht sind, für welch letzteres in zusammengerolltem Zustande eine wasserdichte, mit Schließbändern (s) und Schlaufen (t) ausgestattete, als Unterlage brauchbare Hülle (y) vorgesehen ist, die außerdem auch als weiterer Schnellverband oder Bandage verwendbar ist. a. Schnellverband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile der verlängerbaren Schiene (f) gegeneinander feststellbar sind und an ihren freien Enden mit abnehmbaren Anschlußbändern (q) ausgestattet sind. 3. Schnellverband nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß an der mit Bändern (s) und Schlaufen (t) versehenen, gleichzeitig als Unterlage brauchbaren Hülle (r) Haltemittel (u) in Form von Taschen, Schlaufen o. dgl. zum Aufnehmen der Schienen (f, l oder na) angebracht sind.
DEH113350D 1927-10-04 1927-10-04 Schnellverband fuer erste Hilfe bei Arm- und Beinbruechen Expired DE465840C (de)

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