DE836837C - Trag- und Schutzeinrichtung fuer Damenbinden u. dgl. - Google Patents

Trag- und Schutzeinrichtung fuer Damenbinden u. dgl.

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Publication number
DE836837C
DE836837C DEM7536A DEM0007536A DE836837C DE 836837 C DE836837 C DE 836837C DE M7536 A DEM7536 A DE M7536A DE M0007536 A DEM0007536 A DE M0007536A DE 836837 C DE836837 C DE 836837C
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DE
Germany
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support
protection device
edge parts
bandage
base
Prior art date
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Expired
Application number
DEM7536A
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English (en)
Inventor
Maria Martin Geb Hirschmann
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MARIA MARTIN GEB HIRSCHMANN
Original Assignee
MARIA MARTIN GEB HIRSCHMANN
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/56Supporting or fastening means
    • A61F13/64Straps, belts, ties or endless bands

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Trag- und Schutzeinrichtung für Damenbinden u. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Trag- und Schutzeinrichtung für Damenbinden u. dgl. Sie hezveckt, die Gefahr hintanzuhalten, daß Sekrete, welche die Binde durchdringen, an die Wäsche gelangen und diese beschmutzen. Sie ist außerdem darauf gerichtet, die Binde in der Gebrauchslage einxvanclfrei festzulegen und insbesondere der Binde einen guten Halt zu geben. Sie verfolgt ferner das Ziel, die Aufhängung der Binde zu verlessern und die Binde von Überbeanspruchungen zu entlasten, so daß eine nachteilige Längung und Faltung der Binde ebenso zuverlässig vermieden wird wie ein ungewolltes Loslösen des Einhängebandes. Außerdem ist die Erfindung darauf gerichtet, die Herstellung einer solchen Trag- und Sch utzci Ilrichtung weitgehend zu vereinfachen.
  • Diesen Bedingungen entspricht eine Trag- und Schutzvorrichtung, welche als flache, die Binde abdeckende Unterlage aus undurchlässigem Werkstoff, z. B. Gummi, Wachstuch, Kunststoff od. dgl., ausgebildet ist und welche Querlaschen zum Durchschieben sowie Endtaschen zum Einstecken der Damenbinde od. dgl. aufweist. Die Trag- und Schutzunterlage ist an ihren beiden Schmalseiten mit an einem Traggürtel anhängbaren Ansätzen versehen, welche die Zugbeanspruchungen in Bindenlängsrichtung aufnehmen und straffer oder lockerer einstellbar sind. Zweckvoll besitzen die Endtaschen der Unterlage Auslaßöffnungen, durch welche die Damenbindenaufhängestränge hindurchgesteckt werden können, und zwar derart, daß sie an den Ansätzen der Unterlage festgelegt oder aber zusammen mit den Ansätzen an dem Traggürtel angehängt werden können.
  • Eine solche Schutz- und Trageinrichtung gewährleistet, daß die Binde in der Gebrauchslage gesichert und die Wäsche vor Ueschmutzung gesdützt ist. Sie bietet darüber hinaus den Vorteil einer einwandfreien Festlegung der Binde an der Trag- und Schutzunterlage und bringt den Fortschritt, daß die Binde nicht mehr nur mittels der Enden ihres Schlauchgestrickes am Traggürtel befestigt zu werden braucht, sondern eine größeren lkjanspruchullgen gewachsen Aufhängung mittels heiderseitiger Ansätze der Schutz- und Trageinrichtung möglich ist. Ein weiterer Vorzug liegt darin, daß die Trag- und Schutzunterlage eng zusammeitgefaltet in der Handtasche bequem mitgeführt werden kann, so daß bei überraschendem Bedarf die Trag- und Schutzunterlage zusammen mit einem als Bindenersatz eingelegten Taschentuch jederzeit anwendbar ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung geht dahin, daß die Unterlage an ihren Längskanten nach oben eingeschlagene Randteile besitzt, welche einen Alittelstreifen der eingelegten Binde unbedeckt lassen. Infolgedessen liegt die Binde in einem trogartigen Behälter. Sie ist also auch in seitlicher Hinsicht gegen Lageänderungen gesichert. Die hochgeschlagenen Wandteile bieten die Gewähr, daß auch bei außergewöhnlich starkem Sekretanfall kein seitliches Ausfließen möglich ist. Vorzugsweise wird bei der Herstellung derart vorgegangen, daß die Längsrandteile einer rechteckigen Werkstoff-I,ahn nach oben umgelegt und in dieser Lage beim \iibringen der Endtaschen dadurch festgelegt werden, daß diese Taschen auf die Randteile aufgelegt und dann mit der Unterlage verbunden vorzugsweise zusammen mit den Randteilen auf die Unterlage aufgenäht werden. Es ist daher zur Festlegung der hochgeschlagenen Randteile kein l>esonderer Arbeitsgang nötig. Diese Teile werden vielmehr anläßlich der ohnehin notwendigen Befestigung der Endtaschen und der Querlaschen in ihrer Gebrauchslage festgelegt.
  • I)ie Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an drei Ausführungsbeispielen in schaubildlicher Darstellung. Es zeigt Fig. i eine flache Trag- und Schutzunterlage ohne Binde, Fig. 2 diese Unterlage mit beiderseitigen Beindichtungsansätzen, Fig. 3 eine andere Ausbildungsform, Fig. 4 eine Draufsicht auf die unfertige Unterlage, Fig. 5 eine Ansicht von eine Endtasche und eine Querlasche bildenden Einzelteilen, Fig. 6 einen Querschnitt nach Fig. 3.
  • Die Unterlage a besteht aus wasserundurchlässigem und feuchtigkeitsunempfindlichem Werkstoff, z. B. Gummi, Wachstuch, Kunststoff od. dgl.
  • .Sie ist nachgiebig und biegsam und vermag sich infolge ihrer Elastizität gut anzupassen.
  • Die Unterlage a ist mit zwei oder mehreren Querlaschen b versehen, unter welche die aufzulegende Damenbinde geschoben wird. Außerdem besitzt die Unterlage a an beiden Enden je eine Tasche c, in welche das betreffende Ende der Damenbinde eingesteckt wird. Die Binde ist daher in ihrer Gebrauchslage gesichert. Sie kann sich nach keiner Seite ungewollt verschieben, auf keinen Fall von der Unterlage selbsttätig lösen. Dabei ist aber ihr Mittelteil für die Beaufschlagung frei.
  • Zu den Auslaßöffnungen d der Endtaschen werden die Aufhängestränge der Damenbinde, welche in der Regel die zusammengedrehten Enden des den Bindenstapel umgebenden Gestrickes sind, herausgeführt. Diese Stränge können an den Befestigungsansätzen e der Unterlage festgelegt werden, z. B. durch Herumschlingung, durch Einstecken in Osenf oder auf sonstige geeignete Weise. Es ist aber auch möglich, diese Stränge zusammen mit den Ansätzen e an dem betreffenden Traggürtel zu befestigen. Die Endteile g der Ansätze e sind in ihrer Ausbildungder Befestigungsmethode angepaßt. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist das Endstück g hüllsenförmig zum Durchstecken des Traggürtels.
  • Wie Fig. 2 zeigt, können die Ansätze e in ihrer Länge verstellbar sein. Dies ist bei der Ausbildungsform nach Fig. 2 mittels Knopflöchern h möglich, die das Anknöpfen der Ansätze an dem Traggürtel in der erforde.rlichen Höhe ermöglichen.
  • Im übrigen unterscheidet sich das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 von der eingangs beschriebenen Trag- und Schutzunterlage dadurch, daß an ihre Längsseiten Dichtungslappen i anschließen, welche sich an die Beine der Trägerin anschmiegen und einen zusätzlichen Schutz darstellen, wenn bei übermäßigem Ausfluß die Gefahr besteht, daß Flüssigkeit seitwärts von der Unterlage a abläuft.
  • Zweckvoll ist jeder Dichtungslappen i als Beinling ausgebildet, dessen unterer Rand ein elastisches, den dichten Abschluß am Bein der Trägerin gewährleistendes Band k aufweist.
  • Besonders vorteilhaft ist die Ausführungsform gemäß Fig. 3 bis 6. In diesem Falle besitzt die Unterlage a an ihren Längsrändern k, 1 nach oben umgelegte Randteile m, welche die eingelegte Binde n von der Seite her etwas umfassen, während die Binde in Längsrichtung durch die Endtaschen c festgelegt und nach oben durch die Querlaschen b gehalten ist. Die Randteile m sind so breit gewählt, daß sie einen Mittelstreifen der eingelegten Binde frei lassen. Wenn die Binde, wie dies beim Anlegen der Fall ist, gebogen wird, so spreizen sich die Randteilent, wie dies in Fig. 3 angedeutet ist, etwas nach außen. Es entsteht also eine taschenartige Offnung, die den ungehinderten Zutritt der Sekrete zur Binde ermöglicht, ohne daß der trogartige Charakter der Unterlage a verlorengeht.
  • In Abweichung von der oben geschilderten Festlegung der Damenbindenendstränge o ist es möglich, diese Stränge gemäß Fig. 3 um die Querlasche b herumzuschlingen und dadurch festzulegen.
  • Es ist dann die Binde n von jeglicher Zugbelastung befreit, die völlig von der Unterlage aufgenommen wird.
  • Pei der Tlerstellung der Unterlage gemäß Fig. 3 empfiehlt es sich, derart vorzugehen, daß von einer rechteckigen Werkstoffbahn p ausgegangen wird. is brauchen dnnn nur deren Längsrandteile m nach "len umgelegt werden, um durch Aufsetzen der Endtaschen c das erwähnte trogartige Gebilde zu erreichen, wobei anläßlich des Festnähens der Taschen c auch die Randteile m in ihrer Gebrauchslage festgelegt werden.
  • In Iig. 4 ist zur besseren Veranschaulichung die Werkstoffbahn p teils in Ansicht, teils mit bereits eingeklappten Randteilen m dargestellt. Selbstverständlich werden die Randteile jedoch in ihrer ganzen Länge auf einmal umgelegt.
  • Eine Trag- uiid Schutzeinrichtung gemäß der Erfindung ist nicht nur für Damenbinden geeignet, sic ist z. B. aucli fiir Witideleinsätze brauchbar, wie sie für Säuglinge bzw. Kleinkinder Verwendung finden, In diesem Falle wird die Einrichtung in ihren Abmessungen tunlicherweise etwas kleiner gehalten.

Claims (7)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : Trag- und Schutzeinrichtung für Damenbinden u. dgl., gekennzeichnet durch eine die Binde aldeckende Unterlage aus flüssigkeitsundurchlässigem Werkstoff, z. B. Gummi, Wachstuch, Kunststoff u. dgl., welche Querlaschen zum l)urchschieben und Endtaschen zum Einstecken tler Damenbinde od. dgl. aufweist.
  2. 2. Trag- und Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage an ihren Längskanten nach oben eingeschlagene Randteile besitzt, welche einen Mittelstreifen der eingelegten Binde unbedeckt lassen.
  3. 3. Trag- und Schutzeinrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage an ihren beiden Schmalseiten mit an einem Traggürtel anhängbaren, vorzugsweise Knopflöcher aufweisenden Ansätzen versehen ist.
  4. 4. Trag- und Schutzeinrichtung nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Endtaschen der Unterlage Auslaßöffnungen für die Damenbindenaufhängestränge vorgesehen und diese an den Ansätzen der Unterlage oder zusammen mit diesen Ansätzen am Traggürtel festlegbar sind.
  5. 5. Trag- und Schutzeinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die Unterlage auf beiden Längsseiten Dichtungslappen anschließen, welche sich an die Beine der Trägerin anschmiegen.
  6. 6. Trag- und Schutzeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungslappen als Beinlinge ausgebildet sind.
  7. 7. Verfahren zur Herstellung einer Trag- und Schutzeinrichtung für Damenbinden u. dgl. nach Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrandteile einer rechteckigen Werkstoffbahn nach oben umgelegt und in dieser Lage beim Anbringen der Endtaschen dadurch festgelegt werden, daß diese auf die Randteile aufgelegt und dann mit der Unterlage verbunden vorzugsweise zusammen mit den Randteilen auf die Unterlage aufgenäht werden.
DEM7536A 1950-11-16 1950-11-16 Trag- und Schutzeinrichtung fuer Damenbinden u. dgl. Expired DE836837C (de)

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DE (1) DE836837C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2888926A (en) * 1956-11-23 1959-06-02 Arce Ambrosio Adjustable sanitary belt and safety catamenial pad holder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2888926A (en) * 1956-11-23 1959-06-02 Arce Ambrosio Adjustable sanitary belt and safety catamenial pad holder

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