DE2604130C2 - Ausdehnungsgefäss für eine Heizungsanlage - Google Patents
Ausdehnungsgefäss für eine HeizungsanlageInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ausdehnungsgefäß für eine Heizungsanlage gemäß dem Oberbegriff des
Hauntansnruchs.
Eine solche Heizungsanlage mit einem Ausdehnungsgefäß ist bekannt aus der DT-PS 12 53 890.
Bei einer derartigen Heizungsanlage ist der Heizungsvorlauf
temperaturmäßig gleichbedeutend mit dem Wärmequellenrücklauf, und im Bereich der
Mündung der Pumpenansaugleitung wird Wasser der Wärmequellenvorlaufleitung mit Wasser der Heizkörperrücklaufleitung
miteinander gemischt.
Es sind weiterhin Ausdehnungsgefäße als sogenannte Membrangefäße bekannt (DT-AS 12 89 282). bei denen
die Membran in einem Blechkörper eingespannt ist. Auf der einen Seite der Membran wirkt ein abgeschlossenes
Gaspolster, während auf der anderen Membranseite Wasser vorgesehen ist. Derartige Ausdehnungsgefäße,
die einseitig an einer Heizungsanlage angeschlossen werden, weisen den Nachteil auf, daß die Membran
insbesondere an der Membraneinspannaht undicht wird, so daß das Ausdehnungsgefäß seine Aufgabe nicht mehr
erfüllen kann. Zudem sind solche Ausdehnungsgefäße teuer in der Herstellung und bedingen einen erhöhten
Wartungsaufwand, außerdem entweicht das Gas auch infolge der natürlichen Permeation durch die Membran.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein membranioses Ausdehnungsgefäß zu schaffen, das
gleichzeitig die Funktion einer Gasabscheidung übernimmt. Zusätzlich wird angestrebt, in das Ausdehnungsgefäß
auch eine Entlüfterwirkung zu integrieren.
Diese Aufgabe wird bei einem Ausdehnungsgefäß der eingangs näher bezeichneten Art erfindungsgemäß
durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst.
Hierdurch tritt der Vorteil ein, daß das Ausdehnungsgefäß verschleiß- und wartungsfrei wird und demgemäß
wesentliche Störungsursachen an Heizungsanlagen, bedingt durch die nicht immer zuverlässigen Ausdehnungsgefäße
des Membrantyps, entfallen. Durch Vorsehen eines Entlüfters kann man das zur Verfügung
stehende Gaspolster im Oberteil des Gefäßes auf einem konstanten Wort lassen.
Die Unteransprüche 2 bis 11 betreffen vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung erläutert und in den F i g. I
und 2 der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt:
Fig. I eine schematische Schnittzeichnung durch eine
Heizungsanlage mit Ausdehnungsgefäß und
IF i g. 2 einen Schnitt durch das Ausdehnungsgefäß.
In beiden Figuren bedeuten gleiche Bezugszeichen jeweils die gleichen Einzelheiten.
Eine Heizungsanlage I weist eine Wärmequelle 2 in Gestalt emes von einem ölbrenner 3 beheizten
Lamellenwärmetauschers 4 auf, dem Heizwasser über eine Riicklaufleitung 5 zu- und über eine Wärmequellenvorlaufleitung
6 abgeführt wird. Die Wärmequellenrücklaufleitung 5 ist mit einer Druckleitung 7 einer
Umwälzpumpe 8 verbunden, von der eine Heizkörpervorlaufleitung 9 abzweigt, die zu einem Heizkörper 10
aufweisenden Zweig führt.
Der Ansaugstutzen U der Pumpe 8 ist durch eine Pumpenansaugleitung 12 gespeist, ein Anschluß 13
dieser Leitung mündet dicht über einem Boden 14 radial in ein Ausdehnungsgefäß 15, das Zylinderform besitzt.
Im unteren Bereich 16 mündet weiterhin tangential am Mantel die Wärmequeüenvorlaufleitung 6 in einen
Anschluß 17, der oberhalb des Anschlusses 13 angeordnet ist; unmittelbar im Boden 14, aber
außermittig, mündet in einen Anschluß 18 eine von den Heizkörpern 10 kommende Hei/.körpcrrücklauflcitung
In der Hohe zwischen den Anschlüssen 13 und 17 ist eine runde, schräggestellte Platte 20 angeordnet, die
über Stege 21 mit der Wand des Ausdehnungsgefäßes 15 verbunden ist. Die Platte 20 ist hierbei so angeordnet,
daß ihr hochstehendes Ende 22 über dem Anschluß 18 der Heizkörperrücklaufleitung 19 vorgesehen ist. Das
tiefstehende Teil 23 ist dem Anschluß 13 für den Pumpenansaugstutzen 11 zugeordnet. Der Tangentialanschluß
17 für die Wärmequellenvorlaufleitung 6 ist versetzt gegenüber den Anschlüssen 53 und 18
angeordnet. Die Anschlüsse 13 und 18 liegen in der Projektion, vergleiche F i g. 2, diametral einander
gegenüber.
Der obere Bereich 24 des Ausdehnungsgefäßes 15 ist ohne jede öffnung versehen, die Wandung ist dort
gasdicht. Innerhalb des oberen Bereiches 24 bildet sich somit ein Gaspolster 25 selbsttätig aus. Die Höhe des
Gaspolsters wird im wesentlichen bestimmt durch eine Mündung 26 eines Anschlußrohres 27 eines Entlüfters
28, wobei die Mündung 26 in die Mitte de^ Innenraums
des Ausdehnungsgefäßes ragt.
Da dem Ausdehnungsgefäß 15 Wasser durch den tangentialen Anschluß 17 der Wärmequellenvorlaufleitung
6 zuströmt, wird sich im unteren Bereich 16 des Ausdehnungsgefäßes 15 eine Ringströmung gemäß dem
Pfeil 29 einstellen, so daß sich das Wasser nach Art einer Rotationsparabel 30 an den Innenwänden 31 des
Ausdehnungsgefäßes hochzieht. Das relativ hoi herhitzle
Wasser der Vorlaufleitung 6 hat das meiste Bestreben. Gas abzuscheiden, dai durch den ruhigen
Innenraum des Strömur.gswirbels 29 in der Mitte des Ausdehnungsgefäßes nach oben steigen wird, und, wenn
das Gas den Mündungsquerschnitt 26 des Entlüfterrohres 27 unterschreitet, wird es durch den Entlüfter 28
nach außen abgeführt. Das entgaste und gasblasenfreie Wasser wird nach unten im Bereich des Ringspaltes 32
zwischen Platte 20 und Innenwand 31 über die Pumpenansaugleitung 12 abgezogen. Die schrägstehende
Platte 20 bewirkt ein Ableiten der aufsteigenden Gasblasen vom Anschluß 13 und eine Schrägstellung
der Rotation des kreisenden Wassers. Dem \usdehnungsgefäß 15 strömt aber auch Wasser über den
Anschlußstutzen 18 zu. Dieses Wasser prallt an die Unterseite der Platte 20, wobei mitgeschlepptes Gas
unur Ablenkung durch die Platte durch den Spalt 32 nach oben entweichen kann.
Die Anschlüsse 17, 13 und 18 sind so angeordnet, daß
der Anschluß 17 erheblich oberhalb des Anschlusses 13 liegt und die Anschlüsse 13 und 18 möglichst weit von
einander entfernt sind. Es ist gegebenenfalls notwendig, die Strömungswiderstände im Bereich der Wärmequelle
und im Bereich der Heizkörper aufeinander abzustimmen.
Da das Gaspolster nicht durch eine Membran von
dem Wasser der Anlage getrennt ist, ist das Volumen des Gaspolsters unabhängig vom Anlagedruck gleich
groß. Somit steigt der Nutzungsgrad des Ausdehnungsgefäßes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Ausdehnungsgefäß für eine Heizungsanlage mit einer Wärmequelle und einer Pumpe, die in einen
wenigstens einen Heizkörper aufweisenden Zweig und in die Wärmequelle Heizmedium parallel
fördert, dadurch gekennzeichnet, daß bei oben geschlossenem Gefäß (15) die Anschlüsse für
die Pumpensaugseite(13),den Wärmequellenvorlauf (17) und den Heizkörperrücklauf (18) im unteren '°
Behälterteil (16) münden, wobei der Anschluß (17) des Wärmequellenvorlaufs (6) höher angeordnet ist
als der Anschluß (13) des Pumpenansaugstutzens (11) und daß zwischen Wärmequellenvorlaufanschluß
(17) und Pumpenansauganschluß (13) ein '5 Strömungsabweiser (20) vorgesehen ist sowie in den
Innenraum des Gefäßes ein Anschluß (26) eines Entlüfters (28) ragt
2. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsabweiser als
schrägstehende über nahezu den gesamten innenraum
reichende Platte (20) ausgebildet ist, die über Stege (21) mit der Innenwand (31) des Gefäßes (15)
verbunden ist und die einen Längsringspalt (32) zwischen Platte und Innenwand freiläßt. 2S
3. Ausdehnungsgemäß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die höchste Stelle (22) der
schrägstehenden Platte (20) oberhalb des Anschlusses (18) der Heizkörperlücklaufleitung(19) angeordnet
ist.
4. Ausdehnungsgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse
(17,13,18) der Leitungen (6,12,19) in Ansicht auf die
Stirnseite (14/24) des Ausdehnungsgefäßes (15) gegeneinander versetzt angeordnet sind.
5. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch 1 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse (13 und 18) der Leitungen (12,19) einander gegenüberliegen.
6. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mündungsanschluß (26) des 4"
Entlüfters (28) in die Mitte des Innenraums des Gefäßes (15) ragt.
7. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch I oder b, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß (26) des
Entlüfters (28) oberhalb des Anschlusses (17) des Wärmequellenvorlaufs (6) vorgesehen ist.
8. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörperrücklaufanschluß
(18) axial im Boden des Gefäßes angeordnet ist. y>
9. Ausdehnungsgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenansaugstutzen
(11) in der Höhe zwischen Heizkörperrücklaufanschluß
(18) und dem Wärmequellcnvorlaufanschluß (17) angeordnet ist. ss
10. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch I oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmequellenvorlaufanschluß
(17) tangential im Gefäßmantel mündet.
11. Ausdehnungsgefäß nach Anspruch I oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmequellenvor- («>
laufanschluß (17) tangential oberhalb der Platte (20) in den Gefäßmantel mündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762604130 DE2604130C2 (de) | 1976-02-04 | Ausdehnungsgefäss für eine Heizungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762604130 DE2604130C2 (de) | 1976-02-04 | Ausdehnungsgefäss für eine Heizungsanlage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2604130B1 DE2604130B1 (de) | 1977-05-18 |
| DE2604130C2 true DE2604130C2 (de) | 1978-01-05 |
Family
ID=
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