DE2603563C2 - Steuereinrichtung für ein aus mindestens zwei Pumpen bestehendes Pumpen-Aggregat - Google Patents
Steuereinrichtung für ein aus mindestens zwei Pumpen bestehendes Pumpen-AggregatInfo
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Description
3 4
also das Steuerventil unmittelbar mit der zu den Stellzy- Die Pumpen 1, 2 und 3 sind die Arbeitspumpen des
lindern führenden Leitung in Verbindung. Pumpenaggregates, wobei die Pumpe 1 über eine För-Bei
einer anderen bekannten Steuereinricntung wirkt derleitung 4 an den hydraulischen Arbeitskreislauf 1. die
der Förderdruck jeder der von der Prünärenergiequelle Pumpe 2 über ihre Förderleitung 5 an den hydraulischen
angetriebenen Pumpen, also sowohl der Pumpe mit ein- 5 Arbeitskreislauf II und die Pumpe 3 über ihre Förderieistellbarem
Hubvolumen pro Umdrehung als auch der tung 6 an den hydraulischen Arbeitskreislauf III ange-Pumpe
mit unveränderbarem Hubvolumen pro Umdi e- schlossen ist. Die Pumpen 1, 2 und 3 werden über die.
hung, auf eine Kolbenfläche an einem Stufenkolben, der Zahnräder 7, 8 und 9 von der Antriebswelle 10, der in
gegen eine Feder abgestützt ist Diese Feder ist ihrer- der Zeichnung nicht mehr dargestellten Primärenergieseits
gegen einen Kolben abgestützt, der auf seiner der io quelle angetrieben, deren Drehzahl bei Überlastung abFeder
abgewandten Seite vom Förderdruck der Pumpe sinkt.
mit einstellbarem Hubvolumen beaufschlagt ist, wobei Die Pumpen 1 und 2 sind bezüglich ihres Hubvoluin
der Verbindungsleitung zwischen der Förderleitung mens pro Umdrehung einstellbar. Das Stellglied 11 der
der Pumpe mit einstellbarem Hubvolumen und dem Pumps 1 ist mit einem Stellkolben 12 verbunden, der in
Druckraum vor dem Kolben, gegen den die Feder abge- 15 einem Stellzylinder 16 verschiebbar ist, dessen Raum
stützt ist, eine Drosselstelle angeordnet ist und an diese vor der Stirnfläche des Stellkolbens 12 über die Steuer-Verbindungsleitung
zwischen der DrosselsteHe und dem leitung 13 mit der Förderleitung 4 verbunden Ist.
Druckraum ein Druckbegrenzungsventil angeschlossen In ebensolcher Weise ist das Stellglied 14 der Pumpe
ist, weiches bei Erreichen eines vorbestimmten Drucks 2 mit einem Stellkolben Ϊ5 verbunden und ist der Raum
diese Verbindungsleitung und damit den Druckraum 20 in dem Stellzylinder 16 vor der Stirnfläche des Stellkolvon
Druck entlastet Der Förderdruck der Pumpe mit bens 15 über die Leitung 17 mit der Förderleitung 5
unveränderbaren Hubvolumen hat keinen Einfluß auf verbunden.
die Druckentlastung dieses Druckraumes. Durch diese Die Pumpe 3 ist eine Konstantpumpe, das heißt eine
bekannte Einrichtung wird erzielt, daß dann, wenn der Pumpe, deren Hubvolumen pro Umdrehung nicht ver-
Förderdruck der Pumpe mit veränderbarem Hubvolu- 25 änderbar ist
men einen vorgegebenen Grenzwert übersteigt, das Die Stellglieder 11 und 14 bzw. die Stellkolben 12 und
Hubvolumen dieser Pumpe auf einen kleineren Wert 15 sind mit einer Koppelstange 18 verbunden, die über
eingestellt wird, unabhängig davon, wie groß die Sum- eine Stützplatte 43 gegen die Leistungsreglerfeder 44
me der Drücke der verschiedenen Pumpen ist (DE-OS abgestützt ist, die ihrerseits gegen das Gehäuse 38 abge-
20 38 414). 30 stützt ist In dem Gehäuse 38 ist durch eine Bohrung ein
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei BeIa- Zylinder 39 gebildet, in dem der Kolben 40 verschiebbar
stung der Pumpe mit unveränderbarem Hubvolumen ist, der über eine mit einer Stützfläche 42 versehene
pro Umdrehung bis zur Grenze der Belastbarkeit der Kolbenstange 41 gegen die Stützplatte 43 abgestützt ist.
Primärenergiequelle durch die Summe der von den Von der Antriebswelle 10 der Primärenergiequelle
Pumpen aufgenommenen Einzelleistungen unter Aus- 35 aus wird weiterhin die Steuerhilfspumpe 34 angetrieben,
Schöpfung der Leistungsreserve der Primärenergiequel- in deren Förderleitung 35 eine Drosselstelle 25 angeord-
Ie die einstellbare Pumpe bzw. die einstellbaren Pumpen net ist Hinter der Drosselstelle 25 ist an die von dieser
in ihrem Hubvolumen pro Umdrehung auf einen kleine- ausgehende Leitung die Leitung 24 angeschlossen, in
ren Wert einzustellen. der die Drosselstelle 27 angeordnet ist. Von dieser aus
Die Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des An- 40 führt die Leitung 26 zu dem Zylinder 39, in dem der
spruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst Dabei ist die Kolben 40 verschiebbar ist. Weiterhin ist an die Leitung
Schaltung des bei Grenzbelastung eingreifenden Steu- hinter der Drosselstelle 25 eine Zweigleitung 37 ange-
erventils derart, daß der vom Förderdruck der Pumpen schlossen, die zu dem federseitigen Steuerdruckraum
mit einstellbarem Hubvolumen pro Umdrehung be- des hydraulisch einstellbaren Steuerventils 28 führt. Der
wirkte Steuereinfluß dauernd vorhanden bleibt und nur 45 zweite Steuerdruckraum des Steuerventils 28 ist über
im Falle der Grenzbelastung die drehzahlabhängige die Leitung 29 an die Leitung 35 vor der Drosseisteile 25
Steuerung zusätzlich übersteuernd wirksam wird. angeschlossen. Die Leitung 24 ist hinter der Drosselstel-
Der Anspruch 2 betrifft eine Ausgestaltungsform, bei Ie 25 durch ein Druckbegrenzungsventil 30 abgesichert,
der der Kolben, der von einem von der Stellung des welches gleichzeitig sicherstellt, daß durch die Leitung
Steuerventils abhängigen Druck beaufschlagt ist, in Rei- 50 35 ständig ein Strom fließt. Weiterhin ist an die Leitung
he mit der Reglerfeder zusammengeschaltet ist und der hinter der Drosselstelle 25 eine Leitung 31 angeschlos-
Anspruch 3 betrifft eine Ausgestaltungsform, bei der die sen, die zu einem Niederdruckverbraucher-Stromkreis
von diesem Kolben erzeugte Kraft parallel zur Regler- IV führt, wobei dafür gesorgt ist daß durch diese Lei-
feder geschaltet ist. tung 31 stetig ein Strom abfließt, der jedoch nicht so
Die Ansprüche 4 und 5 betreffen zweckmäßige Aus- 55 groß sein kann, daß der Aufbau eines Steuerdrucks in
gestaltungsformen hierzu. der Leitung 24 beeinträchtigt wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dar- Von der Leitung 24 zweigt eine Ablaßleitung 32 ab,
gestellt. die zum Eingang des Steuerventils 28 führt.
F i g. 1 zeigt ein Schaltschema einer Steuereinrich- Die Wirkungsweise ist folgende: Herrscht an der
tung, bei der der abhängig vom Steuerventil beavf- 60 Drosselstelle 25 ein hinreichend großes Druckgefälle, so
schlagte Kolben parallel zur Reglerfeder geschaltet ist. sperrt das Steuerventil 28 die Ablaßleitung 32 ab. Sinkt
F i g. 2 zeigt im Schnitt die konstruktive Ausgestal- das Druckgefälle an der Drosselstelle 25 infolge eines
tung des diesen Kolben und die Reglerfeder enthalten- Absinkens der Drehzahl und damit des Förderstromes
den Teiles nach dem Schaltschema gemäß Fig. 1. der Steuerhilfspumpe 34 unter einen vorbestimmten
F i g. 3 zeigt das Schaltschema einer Ausgestaltung!.- 65 Wert ab, so öffnet das Steuerventil 28 die Ablaßleitung
form, bei der die Reglerfeder gegen den Kolben abge- 32, so daß aus dieser die Steuerdruckflüssigkeit in einen
stützt ist, der von dem von der Stellung des Steuerven- drucklosen Behälter 33 abfließen kann. Die Drosselstel·
tils abhängigen Druck beaufschlagt ist. Ie 27 verhindert daß Steuerdruckflüssigkeit aus der Lei-
tung hinter der Drosselstelle 25 so schnell nachströmt,
daß, obwohl das Steuerventil 28 sich in seiner geöffneten Stellung befindet, in der Leitung 24 wieder ein hoher
Druck aufgebaut wird.
Sowohl der Förderdruck in der Förderleitung 4 wie auch der Förderdruck in der Förderleitung 5 wirken auf
die aus den Teilen 11,12,14,15,16,13,17,18,44 gebildete
Summenleistungsregeleinrichtung ein. Sowohl der in der Leitung 4 wirkende Druck als auch der in der
Leitung 5 wirkende Druck wirkt auf den zugeordneten Stellkolben 12 bzw. 15 ein. Die dadurch auf die Stellkolben
12 und 15 wirkenden Kräfte werden gemeinsam über die Koppelstange 18 auf die Reglerfeder 44 übertragen.
Parallel zu der Kraft der Reglerfeder 44 wirkt auf die Stützplatte 43 die Kraft des Kolbens 40. Solange
der Druck in der Leitung 26 konstant der durch das Druckbegrenzungsventil 30 bestimmte Druck ist, ist
auch diese durch den Kolben 40 zusätzlich auf die Reglerfeder 44 ausgeübte Stützkraft konstant Bei zunehmender
Größe der Summe der Kräfte der Stellkolben 12 und 15, das heißt der in der Koppelstange 18 wirkenden
Kraft, wird somit die Reglerfeder 44 zusammengedrückt, bis die durch die Zusammendrückung wachsende
Kraft der Feder 44 zusammen mit der Kraft des Steuerkolbens 40 der Kraft in der Koppelstange 18 das
Gleichgewicht hält Beide Pumpen 1 und 2 werden somit stets im gleichen Maße derart zurückgestellt, daß die
Summe der von den Pumpen 1 und 2 aufgenommenen Leistungen ein bestimmtes Maß nicht übersteigen kann.
Damit wird eine befriedigende Leistungsregelung erzielt, solange die Leistungsaufnahme der Pumpe 3 mit
unveränderlichem Hubvolumen pro Umdrehung ein bestimmtes Maß nicht überschreitet oder die Pumpe 3
aufgrund der Arbeitsweise der Maschine, zu der die Kreisläufe I, II und III gehören, nur dann zu einem hohen
Arbeitsdruck im Kreislauf III führt, wenn in den Kreisläufen I und II nur geringe Drücke herrschen. Auf
diese Weise wird erzielt, daß in den Kreisläufen I und II stets die volle Leistung, die die Primärenergiequelle abzugeben
vermag, zur Verfügung steht
Da die Steuerhilfspumpe 34 eine Konstantpumpe ist, erzeugt sie einen zu der Drehzahl der Antriebswelle 10
proportionalen Förderstrom. Somit entsteht an der Drosselstelle 25 ein Druckgefälle, das von der Drehzahl
der Antriebswelle 10 abhängig ist Solange das Druckgefalle an der Drosselstelle 25 größer ist als ein vorbestimmter
Grenzwert, bleibt die Ablaßleitung 32 geschienen. Sinkt die Drehzahl der Antriebswelle 10 infolge
Überlastung der Primärenergiequelle, so sinkt damit der Förderstrom der Steuerhilfspumpe 34 und somit
auch das Druckgefälle an der Drosselstelle 25, so daß das Steuerventil 28 die Ablaßleitung 32 zum drucklosen
Behäl'er 33 hin öffnet Damit sinkt auch der Druck in
der Leitung 26 und entsprechend wird die von dem Steuerkolben 40 auf die Stützpülatte 43 ausgeübte Kraft
verringert, so daß bei gleichbleibender Kraft in der Koppelstange 18 die Reglerfeder 44 weiter zusammengedrückt
wird, bis die durch die weitere Zusammendrückung vergrößerte Kraft der Reglerfeder 44 so groß
ist wie in dem vorhergehenden Zustand die Kraft der Reglerfeder 44 zusammen mit der Kraft des Steuerkolbens
40. Infolge des Zurückweichens der Stützplatte 43 bei Zusammendrückung der Reglerfeder 44 werden in
gleichem Maße auch die Stellkolben 12 und 15 zurückweichen und damit die Stellglieder 11 und 14 in eine
kleinerem Hubvolumen der Pumpen 1 und 2 zugeordnete Stellung verschwenkt
In Fig.2 ist eine konstruktive Ausgestaltung der Steuerkolben und Reglerfeder enthaltenden Baugruppe
dargestellt Bei dieser Ausgestaltungsform bildet der Steuerkolben 40 mit der Kolbenstange 41 und der Stützplatte
52 (die im Prinzip der Stützplatte 42 gemäß F i g. 1 entspricht) ein einheitliches Werkstück und ist die Reglerfeder
44 aus zwei Federn 44a und 446 gebildet, von denen die Reglerfeder 44b erst dann zur Anlage gegen
die Schulter 51 eines Gehäusefortsatzes kommt, wenn die Reglerfeder 44a entsprechend weit zusammengedrückt
ist. Dadurch wird eine geknickte Federkennlinie erzielt
Auf der zweiten Seite der Stützplatte 52 ist der Kugelkopf 53 fest mit der Stützplatte 52 verbunden. Der
Kugelkopf 53 ruht in einer Kugelpfanne des in der Zeichnung nicht mehr dargestellten Joches, in den gemeinsam
die Schwenkteile der Pumpen 1 und 2 angeordnet sind. Da sich der Kugelkopf 53 um die Schwenkachse
des Joches auf einem Kreisbogen bewegt ist der Steuerkolben 40 als sphärischer Kolben ausgestaltet,
der durch einen Kolbenring 54 abgedichtet ist.
Der Zylinder 39 ist in einer Bohrung des Gehäusefortsatzes 49 gebildet der gleichzeitig zur Führung der inneren
Reglerfeder 44Z> dient. Der Bolzen 37 ist über ein Gewinde und eine Kontermutter 53 einstellbar und festlegbar
und bildet somit einen verstellbaren Anschlag für die äußerste Lage, in die der Steuerkolben 40 zurückweichen
kann.
Der Schieber 36 des Steuerventils 28 ist gleichfalls im
Gehäuse 38 angeordnet und über im Gehäuse 38 angeordnete Bohrungen mit der Steuerhilfspumpe 34, den
Drosselstellen 25 und 27 und über die Leitung 26 mit dem Zylinder 39 verbunden.
Bei der Ausgestaltungsform gemäß F i g. 3 sind die Stellglieder 11 und 14 der Pumpen 1 und 2 in gleicher
Weise mit den Stellkoiben 12 und 15 und mit der Koppelstange
18 verbunden wie in der Ausgestaltungsform gemäß Fig. 1. Bei der Ausgestaltungsform gemäß
F i g. 3 ist die Koppelstange 18 jedoch gegen die Reglerfeder 19 abgestützt die ihrerseits gegen einen Steuerkolben
20 abgestützt ist, der in einem Steuerzylinder 21 verschiebbar ist, der im übrigen in Bezug auf seine
Schaltung, nicht jedoch in seiner Abmessungen dem Steuerzylinder 39 gemäß F i g. 1 entspricht Der Steuerkolben
20 ist mit einer Anschlagplatte 22 starr verbunden, die sich unter Wirkung des auf die Stirnfläche des
Steuerkolbens 20 wirkenden Steuerdrucks gegen den gehäusefesten Anschlag 23 legt Solange die Anschlagplatte
22 unter der von dem auf den Steuerkolben 20 wirkenden Steuerdruck erzeugten Kraft gegen den Anschlag
23 anliegt hat die Reglerfeder 19 ein festes Widerlager. Wird jedoch dadurch, daß das Steuerventil 28
die Ablaßleitung 32 öffnet der Druck in der Leitung 26 abgesenkt, weicht der Steuerkolben 22 zurück und damit
auch das Widerlager der Reglerfeder 19, so daß entsprechend auch die Koppelstange 18 und damit die
Stellglieder 11 und 14 dieser Rückweichbewegung folgen
und damit die Pumpen 1 und 2 auf geringeres Hubvolumen pro Umdrehung eingestellt werden.
Sofern gewünscht ist die Gesamtmaschine derart betreiben zu können, daß die Summe der in den hydraulischen
Kreisläufen I und II zur Verfügung stehenden Leistungen willkürlich reduziert werden kann, so kann
in Weiterausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß auf die Koppelstange 18 willkürlich eine zusätzliche,
die Reglerfeder 19 belastende Kraft aufgebracht werden kann, beispielsweise dadurch aufgebracht werden
kann, daß an die Koppelstange 18 ein weiterer Kolben angeschlossen wird, der in einem weiteren Zylinder ver-
schiebbar ist, der mit einem willkürlich einstellbaren Steuerdruck beaufschlagbar ist.
Um ein Anpassen an verschiedene Einstellungen der Primärenergiequelle 10 zu ermöglichen, kann vorgesehen
sein, daß der Anschlag 23 willkürlich einstellbar ist, vorzugsweise abhängig von der Einstellage des Regelorgans
der Primärenergiequelle verschiebbar ist.
In einer anderen Ausgestaltungsform kann, um eine Anpassung an verschiedene Einstellungen der Primärenergiequelle
zu ermöglichen, vorgesehen sein, daß die Drosselstelle 25 verstellbar ist, wobei vorzugsweise die
Stelleinrichtung zum Verstellen der Drosselstelle 25 mit der Stelleinrichtung der Primärenergiequelle gekoppelt
ist.
Durch das Eingreifen des Steuerkolbens 20 bzw. 40 wird bei jedem durch Überlastung bewirkten Absinken
der Drehzahl der Primärenergiequelle sofort die Leistungsaufnahme der einstellbaren Pumpen 1 und 2 zurückgestellt.
Da ein Absinken der Drehzahl der Primärenergiequelle infolge Überlastung unabhängig davon
bewirkt wird, in welchem bzw. welchen der hydraulischen Kreisläufe I, II oder III ein höherer Druck auftritt
als vorausgesetzt, wirkt die Steuereinrichtung zuverlässig, obwohl die Pumpe 3 mit unveränderbai em Hubvolumen
pro Umdrehung nicht an die Summenleistungsregeleinrichtung 12, 15, 13, 17, 18 und 19 bzw. 44 angeschlossen
ist
Die Summenleistungsregelung arbeitet auch dann einwandfrei, wenn die Pumpe 3 eine im Hubvolumen
einstellbare Pumpe ist — das Hubvolumen also entsprechend dem eingestellten Wert konstant ist —, weil bei
stärkerer Belastung des Arbeitskreises der Pumpe 3 die Leistungsaufnahme der einstellbaren Pumpen auch
dann zurückgestellt wird.
35
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
40
45
60
65
Claims (5)
1. Steuereinrichtung für ein aus mindestens einer tung werden die Stellzylinder von einem Steuerdruck
mittels eines Stellkolbens einstellbaren Pumpe und 5 beaufschlagt, wobei im Normalbetrieb dieser Steuermindestens einer Pumpe mit unveränderbarem druck über ein besonderes Steuergerät abhängig von
Hubvolumen pro Umdrehung bestehendes, von ei- der Summe der Förderdrücke der einzelnen Pumpen
ner Primärenergiequelle angetriebenes Pumpen- einschließlich der Pumpe mit unveränderbaren Hubvo-Aggregat, wobei einerseits bei Normalbetriebsdreh- lumen eingestellt wird, wobei mit steigendem Steuerzahlcn der Stellzylinder der einstellbaren Pumpe 10 druck jede einstellbare Pumpe auf kleineres Hubvolu-
bzw. von jeder der einstellbaren Pumpen von einem men pro Umdrehung eingestellt wird. Bei dieser Ein-Steuerdmck beaufschlagt wird, der abhängig von richtung sind nebeneinander zwei von einander unabdem Förderdruck der einstellbaren Pumpe bzw. hängige Einrichtungen zum Beeinflussen des Steuer-Pumpen ist, und wobei andererseits eine bei Absin- druckes vorgesehen, die jeweils in einem Belriebsbeken der Antriebsdrehzahl wirksame Einrichtung mit 15 reich wirksam werden. Bei der einen Einrichtung wird
einer Steuerhilfspumpe, in deren Förderleitung eine dann, wenn die Summe der Förderdrücke aller Pumpen
Diosselstelle angeordnet ist, vorgesehen ist, wobei einen vorgegebenen Wert überschreitet, eine Verbinder Staudruck vor der Drosselstelle ein an die För- dung zwischen der Förderleitung der Steuerhilfspumpe
derleitung der Steuerhilfspumpe angeschlossenes und den Stellzylindern der einstellbaren Pumpen herge-Steuerventil derart steuert, daß bei Absinken der 20 stellt. Die zweite Einrichtung steht im Zusammenhang
Antriebsdrehzahl das Stellglied der einstellbaren mit der Drosseisteile in der Förderleitung der Steuer-Pumpe bzw. die Stellglieder der einstellbaren Pum- hilfspumpe und dem an die Förderleitung angeschlosscpen in Richtung auf kleineres Hubvolumen pro Um- nen Steuerventil, das als federbelastetes, hydraulisch gedrehung eingestellt wird bzw. werden, dadurch steuertes Zweistellungs-/Zweianschlußwegeventil ausgekennzeichnet, daß der Förderdruck der 25 gestaltet ist, dessen beide Steuerdruckräume vor und
bzw. jeder einstellbaren Pumpe (1,2) unmittelbar auf hinter der Drosselstelle in der Förderleitung der Steuerden dieser Pumpe zugeordneten Stellzylinder (16) hilfspumpe angeschlossen sind, wobei hinter der Droswirkt und daß das Stellglied (11,14) der einstellbaren selstelle eine Zweigleitung abzweigt, die durch das Steu-Pumpe (1, 2) bzw. die Stellglieder (11, 14) der ein- erventil zu den Stellzylindern der einstellbaren Pumpen
stellbaren Pumpen (1, 2) gegen eine Regelfeder (19, 30 führt Beide Einrichtungen sind an die beiden Eingänge
44) abgestützt sind, wobei diese Regelfeder (19,44) eines selbständig druckabhängig umschaltenden Ummit einem von dem von der Steuerhilfspumpe (34) schaltventil angeschlossen, an dessen Ausgang die
erzeugten, von der Stellung des Steuerventiles (28) Stellzylinder der einstellbaren Pumpen angeschlossen
abhängigen Druck beaufschlagten Kolben (20, 40) sind, so daß immer nur die am Ausgang den höheren
zusammenwirkt und das Steuerventil (28) in seiner 35 Druck führende der beiden genannten Einrichtungen
geöffneten Stellung den mit der Reglerfeder (19 mit den Stellzylindern verbunden ist. Bei dieser Steuerbzw. 44) zusammenwirkenden Kolben (20 bzw. 40) einrichtung wird sowohl der Druck als auch die Leivon Druck entlastet. stungsaufnähme der Pumpe mit unveränderbaren Hub-
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch volumen pro Umdrehung berücksichtigt (DE-OS
gekennzeichnet, daß das Widerlager (22) der Regler- 40 23 36 430). Diese Einrichtung kann beim Ansprechen
feder (11) gegen den von dem von dem Steuerventil des druckabhängig umschaltenden Umschaltventils zu
(28) beeinflußten Druck beaufschlagten Kolben (20) harten stoßartigen Regelvorgängen mit entsprechend
abgestützt ist, wobei für den Verschiebeweg dieses unerwünschten Auswirkungen auf die von den Pumpen
Kolbens (20) auf der Federseite ein Anschlag (23) beaufschlagten Verbraucher führen, wobei durch dieses
vorgesehen ist. 45 Umschalten dann wieder das förderdruckabhängige Or-
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gan anspricht und die Primärenergiequelle stoßartig begekennzeichnet, daß der von dem von dem Steuer- lastet wird, so daß die Drehzahl der Konstanthilfspumpe
ventil (28) beeinflußten Druck beaufschlagte Kolben absinkt und dadurch die andere Einrichtung eingeschal-(40) parallel zu der Reglerfeder (44) geschaltet ist. tet wird, so daß in bestimmten Betriebsbereichen ein
4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch 50 stabiler Betrieb nur schwer zu erzielen ist.
gekennzeichnet, daß der Zylinder (39), in dem der Ein hydraulisch gesteuertes, federbelastetes Steuer-Kolben (40) verschiebbar ist, im oder am Gehäuse ventil, dessen Steuerdruckraum an die Förderleitung ei-(36) der Steuereinrichtung angeordnet ist und daß ner Steuerhilfspumpe vor einer in dieser Förderleitung
die Reglerfeder (44) einerseits gegen das Gehäuse angeordneten Drosselstelle angeschlossen ist, wobei
(36) abgestützt ist und daß sowohl der Kolben (40) 55 dieses Steuerventil den aufdie Stellzylinder der einstel I-wie auch die Reglerfeder (44) gegen die gleiche baren Pumpen wirkenden Druck beeinflußt, ist unter
Stützplatte (43) abgestützt sind, gegen die auf der der Bezeichnung »Grenzlastregelventil« bekannt (Disanderen Seite der Stellkolben (12 und/oder 15) der sertation von Dipl.-Ing. Dieter Zeus, TU Berlin (1974).
einstellbaren Pumpe (1 und bzw. oder 2) abgestützt Bei dieser bekannten Einrichtung wird der Druck in der
ist. 60 Förderleitung der Steuerhilfspumpe vor der Drossel-
5. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch stelle auf den Stellzylinder, wenn das Steuerventil sich in
gekennzeichnet, daß der den Verschiebeweg des seiner geschlossenen Stellung befindet, in die es durch
Kolbens (20) begrenzende Anschlag (23) willkürlich den im Steuerdrückraum des Steuerventils anstehenden
einstellbar ist. Druck in der Förderleitung vor der Drosselstelle einge-
65 stellt wird. Sinkt dieser Druck vor der Drosselstelle in-
folge Absinkens der Drehzahl der Steuerhilfspumpe, so
öffnet das Steuerventil und entlastet die zu den Stellzylindern führende Leitung zum Tank hin. Auch hier steht
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2603563A DE2603563C2 (de) | 1976-01-30 | 1976-01-30 | Steuereinrichtung für ein aus mindestens zwei Pumpen bestehendes Pumpen-Aggregat |
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Family Applications (1)
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