DE2602139C2 - Federhaltevorrichtung - Google Patents
FederhaltevorrichtungInfo
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- B62D55/08—Endless track units; Parts thereof
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Description
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindeglied (28) außen mit Gewinde
versehen ist und mit einem durch das Gehäuse (20) definierten Innengewinde in Schraubeingriff
steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (16) an einem Kragen
(24) und dieser an einer Hülse (26) anliegen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindeglied (28)
so weit herausragt, daß es mit dem Innenringteil (34) des Sicherheitsrings (30) in Eingriff kommt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Federhaltevorrichtung für einen Laufrollenrückstoß in Kettenfahrzeugen
mit einem Gehäuse, in dem die Feder angeordnet ist, und wobei das Gehäuse einen für das eine Ende der
Feder als Anlage dienenden Wandteil aufweist mit einem in das Gehäuse benachbart zu dessen einem Ende
einschraubbaren Gewindeglied, welches bei Drehung relativ zum Gehäuse auf dem Wandteil hin und von
diesem weg in erste und zweite Stellungen bewegbar ist, wobei sich diese Stellungen weiter weg bzw. näher bezüglich
des Wandteils befinden, und wobei das Gewindeglied in der ersten und zweiten Stellung in Gewindeeingriff
mit dem Gehäuse steht.
In der US-PS 26 31 031 ist bereits eine Federhaltevorrichtung bekannt, die weitgehend mit der eingangs beschriebenen
Federhaltevorrichtung übereinstimmt. Bei dieser bekannten Federhaltevorrichtung ist es allerdings
nicht möglich, die dort vorhandenen Federn unabhängig von der Stellung des Gewindeglieds durch die
bei der Gleisketten-Montage aufgebrachten Kräfte zu
sammenzudrücken.
Es sei ferner auf die DE-OS 25 39 019 sowie die US-Patente 39 15 509 und 28 18 311 hingewiesen, in denen
verschiedene Federn enthaltende Systeme beschrieben sind, die zur Aufnahme des Rückstoßes einer Laufrolle
dienen. Bei diesen bekannten Konstruktionen sind in entsprechenden Nuten Ringvorrichtungen vorgesehen,
um die vorhandenen Federn während des Zusammenbaus und des Zerlegens und auch während des Betrieb:,
ίο in einem zusammengedrückten Zustand zu halten. Derartige
Ringvorrichtungen arbeiten bei der ordnungsgemäßen Halterung dieser Federn in effektiver Weise, wobei
zu bedenken ist, daß bei einer Feder dieser Art im zusammengebauten Zustand beträchtliche Kräfte in der
Größenordnung von mehreren Tonnen auf die Federhalteglieder ausgeübt werden. Bei einer Untersuchung
der bekannten Systeme hat sich ergeben, daß dann, wenn ein hoher Grad an Sorgfalt beim Zusammenbau
bzw. dem Auseinandernehmen der die Feder haltenden Mittel aufgewandt wird, diese Systeme relativ sicher
gehandhabt werden können. Wenn dies allerdings nicht der Fall ist und verhältnismäßig unerfahrenes Personal
diese Arbeiten vornimmt, so ergibt sich eine außerordentlich große Gefährdung dann, wenn die Federn unbeabsichtigt
zur Ausdehnung freigesetzt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, -jine Federhaltevorrichtung der eingangs genannten
Art derart auszubilden, daß unabhängig von der Stellung des Gewindeteils ein Zusammendrücken
der Feder durch die bei der Montage aufgebrachten Kräfte möglich ist, wobei sich eine sichere Handhabung
der Federhaltevorrichtung ergibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß dem Gewindeglied Mittel zugeordnet sind, die die
Feder in einem zusammengedrückten Zustand anordnen, wenn sich das Gewindeglied in seiner zweiten Stellung
befindet, während sich das Gewindeglied in seiner ersten Stellung dann befindet, wenn sich die Feder voll
auf ihre freie Länge ausgedehnt hat, und daß ein an Gehäuse befestigbarer Sicherheitsring vorgesehen ist,
der einen Innenringteil aufweist, der zur Berührung des Gewindeglieds derart angeordnet ist, daß ein Teil der
auf das in der zweiten Stellung befindliche Gewindeglied ausgeübten Federkraft auf den Sicherheitsring und
das Gehäuse übertragen wird.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erf:ndung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Federhaltevorrichtung macht es möglich, daß die Federmittel sich
nicht in unerwünschter Weise aus ihrem zusammengepreßten Zustand heraus ausdehnen können. Durch die
erfindungsgemäß ausgebildete Federhaltevorrichtung kann eine Rückstoßfederanordnung gebildet werden,
die die Federmittel umschließt, und zwar soweit bis diese ihre freie ausgedehnte Länge erreich! haben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht des Fahrzeugs;
Fig. 2 einen Schnitt der Leerlauf rollen-Rückstoßan-Ordnung der Vorrichtung gemäß F ι g. 1;
Fig. 2 einen Schnitt der Leerlauf rollen-Rückstoßan-Ordnung der Vorrichtung gemäß F ι g. 1;
F i g. 3 den Schnitt längs der Linie 111-111 der F i g. 2.
In F i g. 1 ist ein Fahrzeug 10 mit einem Rückstoßsystem
12 für eine Laufrolle 14 des Fahrzeugs 10 dargestellt. Das Rückstoßsystem 12 ist im einzelnen in Fig.2
dargestellt. Es ist für sich bekannt.
Eine Feder 16 des Rückstoßsystems im in Fi g. 2 gezeigten
Betriebszustand ist in einem Ausmaß von annähernd 63 500 englischen Pfund gespannt, wobei diese
Feder 16 natürlich nicht nur im Betriebszustand sicher gehalten werden muß, sondern die Feder muß auch sicher
während des Zusammenbaus und des Auseinandernehmens der Vorrichtung gehandhabt werden können,
da eine plötzliche unerwünschte Ausdehnung der Feder starke Verletzungen und Schaden hervorrufen könnte.
Bei einem Zusammenbau einer derartigen Federhalteanordnung
gemäß F i g. 2 wird die Feder 16 innerhalb eines Hohlraums 18 eines Gehäuses 20 eingesetzt,
wobei die Feder 16 derart angeordnet ist, daß das eine
Ende einen Wandteil 22 des Gehäuses 20 berühren kann. Sodann wird ein Kragen 24 eingesetzt und liegt
am entgegengesetzten Ende der Feder 16 an. Sodann wird eine Hülse 26 in das Gehäuse 20 in der gezeigten
Weise eingesetzt, und ein außen mit Gewinde versehenes Glied (Gewindeglied) 28 wird mittels des durch Gehäuse
20 definierten Innengewindes in das Gehäuse 20 eingeschraubt Das Gewindeglied 28 ist durch Drehung
relativ bezüglich des Gehäuses 20 zum Wandteil 22 hin und von diesem weg bewegbar. Die freie Länge der
Feder 16 und die Abmessungen der anderen zugehörigen Teile sind derart gewählt, daß das Gewindeglied 28
eine erste Stellung einnehmen kann, wo es sich in Gewindeeingriff mit dem Gehäuse 20 befindet, wo aber die
Feder 16 noch immer ihre freie voll ausgestreckte Länge einnehmen kann. In einem derartigen Zustand ist
somit keine Druckkraft auf die Feder 16 ausgeübt.
Zu diesem Zeitpunkt wird dann die Feder 16 mittels eines bekannten Rammwerkzeugs od. dgl. (nicht gezeigt)
zusammengedrückt, welches am Kragen 24 zur Anlage gebracht wird. Ein derartiges Wartungs-Rammwerkzeug
arbeitet natürlich unabhängig von dem Gewindeglied 28 hinsichtlich des Zusammendrückens der
Feder 16 gegen den Gehäusewandteil 22. Nachdem ein solcher Zustand erreicht ist, wird das Gewindeglied 28
vollständig von Hand durch Verdrehung relativ zum Gehäuse 20 installiert oder aber man benutzt einen üblichen
Schraubenschlüssel; das Gewindeglied wird dabei in eine zweite Stellung bezüglich des Gehäusewandteils
22 gebracht, wie dies in F i g. 2 dargestellt ist. Sodann wird ein Sicherheitsring 30 mit dem Ende des Gehäuses
20 durch eine Vielzahl von Bolzen 32 verschraubt. Der Innenringteil 34 des Sicherheitsrings 30 ist zur Berührung
des Gewindeglieds 28 angeordnet, wobei das Gewindeglied 28, während es im ganzen seine zweite Stellung
behält, etwas herausführt, bis es den Ringteil 34 des Sicherheitsrings 30 berührt. Die oben beschriebenen
Mittel zum unabhängigen Zusammendrücken der Feder 16 können dann graduell solange freigegeben werden,
bis der Kragen 24 mit der Hülse 26 in Eingriff kommt, die ihrerseits das Gewindeglied 28 berührt. In einem
solchen Zustand und mit einem sich allgemein in der zweiten Stellung befindlichen Gewindeglied ist die Feder
in einem zusammengedrückten Zustand, wobei eine Kraft an den Wandteil 22 und das Gewindeglied 28
angelegt wird. Wegen der Berührung des Gewindeglieds 28 und des Ringteils 34 wird ein Teil der durch die
Feder 16 an das Gewindeglied 28 angelegten Kraft auf den Ring 30 und das Gehäuse 20 übertragen.
Es sei bemerkt, daß während des Zusammenbaus das Gewindeglied 28 sich in einem teilweise eingebauten
Zustand befindet, und daß es mit dem Gehäuse 20 in Gewindeeingriff steht, und zwar selbst bei auf ihrer freien
Länge befindlichen Feder 16. Ein derartiger Zustand stellt sicher, daß selbst dann, wenn die zum unabhängigen
Zusammendrücken der Feder 16 verwendete Rammpresse ausfällt, die Feder 16 vollständig umschlossen
bleibt und nicht austreten kann, wodurch Be-
Schädigungen verhindert werden.
Bei entferntem Sicherheitsring 30 drückt in einem solchen Zustand auch die an das Gewindeglied 28 durch die
Feder 16 angelegte Federkaft die Gewindeteile des Ge-
windeglieds 28 und des Gehäuses 20 in einer Weise
zusammen, die ausreicht, um das Auseinandergehen des,
Gewindeglieds 28 gegenüber den Gehäuse 20 zu verhindern,
ohne zuerst die Feder 16 durch die oben be schriebenen unabhängigen Mittel zusammenzudrücken.
Daraufhin werden die verbleibenden Bauteile des ebenfalls für sich bekannten Hydraulikzylinder-Systems
installiert
Zwecks Auseinanderbaus werden die entsprechenden Teile entfernt wobei, wie oben bemerkt, die Entfernung
des Gewindeglieds 28 vom Gehäuse 20 verhindert ist, wenn nicht erst die Kraft der Feder 16 durch eine
Ramm- od. dgl. Vorrichtung entfernt wird, und zwar ist dies erforderlich wegen der hohen an die Gewindeteile
des Gewindeglieds 28 und Gehäuses 20 angelegten Belastung.
Nach einer derartigen unabhängigen Zusammendrükkung der Feder 16 innerhalb des Gehä-uses 20 gegen den
Gehäusewandteil 22, wobei das Gewindeglied 28 allgemein in der zweiten in F i g. 2 gezeigten Stellung verbleibt,
kann das Gewindeglied 28 darauffolgend aus seiner zweiten Stellung in seine erste Stellung vom Gehäusewandteil
22 weg gelegen verdreht werden. Die unabhängige an die Feder 16 angelegte Druckkraft kann
sodann freigegeben werden, damit die Feder 16 ihre freie Länge ohne eine daran anliegende Druckkraft einnehmen
kann. Das Gewindeglied 28 kann sodann zur Entfernung aus dem Gehäuse 20 verdreht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Federhaltevorrichtung für einen Laufrollenrückstoß in Kettenfahrzeugen mit einem Gehäuse
(20), in dem die Feder (16) angeordnet ist, und wobei das Gehäuse (20) einen für das eine Ende der Feder
(16) als Anlage dienenden Wandteil (22) aufweist, und mit einem in das Gehäuse (20) benachbart zu
dessen einem Ende einschraubbaren Gewindeglied (28), welches bei Drehung relativ zum Gehäuse (20)
auf den Wandteil (22) hin und von diesem weg in erste und zweite Stellungen bewegbar ist, wobei sich
diese Stellungen weiter weg- bzw. näher bezüglich des Wandteils (22) befinden, und wobei das Gewindeglied
(28) in den ersten und zweiten Stellungen in Gewindeeingriff mit dem Gehäuse (20) steht, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Gewindeglied (28) Mittel zugeordnet sind, die die Feder (16)
in einem zusammengedrückten Zustand anordnen, wenn sich das Gewindeglied (28) in seiner zweiten
Stellung befindet, während sich das Gewindeglied (28) in seiner ersten Stellung dann befindet, wenn
sich die Feder (16) voll auf ihre freie Länge ausgedehnt hat, und daß ein am Gehäuse (20) befestigbarer
Sicherheitsring (30) vorgesehen ist, der einen Innenringteil (34) aufweist, der zur Berührung des Gewindeglieds
(28) derart angeordnet ist, daß ein Teil der auf das in der zweiten Stellung befindliche Gewindeglied
(28) ausgeübten Federkraft auf den Sicherheitsring (30) und das Gehäuse (20) übertragen
wird.
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