DE259694C - - Google Patents
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- DE259694C DE259694C DENDAT259694D DE259694DA DE259694C DE 259694 C DE259694 C DE 259694C DE NDAT259694 D DENDAT259694 D DE NDAT259694D DE 259694D A DE259694D A DE 259694DA DE 259694 C DE259694 C DE 259694C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
- H01F29/02—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
- H01F29/04—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings having provision for tap-changing without interrupting the load current
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, eine Wechselspannung dadurch zu regeln, daß man zu den einzelnen
Stufen eines Regeltransformators einen Potentialregler parallel schaltet. Hierbei muß
der Potentialregler diejenige Leistung besitzen, die der Spannung zwischen zwei benachbarten
Anzapfungen des Regeltransformators und dem maximal auftretenden Netzstrom entspricht,
unter Berücksichtigung der am Netz vorhandenen Phasenverschiebung.
Ferner ist es bereits vorgeschlagen worden, bei Einphasenstrom die Größe dieses Potentialreglers
dadurch auf die Hälfte zu verringern, daß man die eine Netzleitung an eine
X5 mittlere Anzapfung der Sekundärwicklung des
Potentialreglers legt. Diese bekannte Regelung und Anordnung für Einphasenstrom möge
im nachstehenden etwas eingehender erörtert werden, da dadurch die Erläuterung des Gegenstandes
der vorliegenden Erfindung erleichtert wird.
Die Fig. ι bis 9 zeigen die bekannte Anordnung in verschiedenen Schaltstufen. In
diesen bedeutet t eine Transformatorwicklung mit den Anzapfungen I, II, III, IV usw.,
p den zum stetigen Regeln dienenden einphasigen Potentialregler mit der Erregerwicklung
e und der Kompensationswicklung k. Die mit Anzapfungen versehene Transformator wicklung
t kann einem zweispuligen oder auch mehrspuligen Transformator gehören, dessen
andere Wicklungen in den Zeichnungen nicht zur Darstellung gebracht worden sind. Sie
kann aber auch einem einspuligen Transformator gehören. Die Sekundärwicklung s des
Potentialreglers wird mit den Enden α und b der Reihe nach an zwei aufeinanderfolgende
Anzapfungen des Transformators angelegt.
Bei der in Fig. ι gezeichneten Stellung liegt die Klemme α an dem Kontakt I, die Spannung
in s ist gleich Null, die Spannung zwischen den Netzzuleitungen c und d sei W.
Dann wird der bewegliche Teil des Potehtialreglers p, wie in Fig. 2 dargestellt, um 900
gedreht. Die Spannung zwischen den Enden a, b der Sekundärwicklung s des Potentialreglers
erreicht dann ihren maximalen Wert ν; da jedoch nur eine Hälfte der Wicklung s
angeschlossen ist, so wird dadurch nur —
zu der Anfangsspannung W zugeschaltet. Die Spannung zwischen c und d beträgt daher
Darauf wird der Kontakt b gemäß Fig. 3 mit der Anzapfung II verbunden, die Spannung
bleibt dabei unverändert. Dann wird gemäß Fig. 4 das Ende α abgeschaltet, und
die Spannung zwischen c und d ist, da jetzt die rechte Hälfte der Wicklung α der Spannung
c-ll entgegengeschaltet ist,
also wie vorher.
Gemäß Fig. 5 ist der Potentialregler p um 90 ° weitergedreht. Die Spannung in s ist
wieder gleich Null. Daher ist die Spannung zwischen c und d = W + v. Dann wird p
noch um 900 weitergedreht (Fig. 6). In der
belasteten Hälfte der Wicklung s wird dann wieder eine positive Zusatzspannung ■■-■ erzeugt,
und die Spannung zwischen c und d ist nun W + (-3A v.
Fig. 7 und 8 zeigen analoge Übergangsstellungen wie Fig. 3 und 4.
In Fig. 9 steht der Potentialregler p wieder \
in der gleichen Lage wie in Fig. 1, er hat j
sich um 360 ° gedreht. Die Spannung zwi- j
sehen c und d beträgt W + 2 v. j
Aus Obigem ist ersichtlich, daß die Stellungen gemäß Fig. 2, 3, 4 und 6, 7, 8 Uberschaltstellungen
sind. Was die Stellungen gemäß Fig. 1, 5 und 9 betrifft, so kann, falls
längere Zeit auf diesen Stellungen mit unveränderlicher Spannung gearbeitet werden soll,
die betreffende Hälfte des Potentialreglers — ö 2
kurzgeschlossen werden und gleichzeitig die Erregerwicklung e abgeschaltet werden. Soll
daher der Potentialregler nur zu einem rasch vor sich gehenden stetigen Überschalten von
einer der Hauptstellungen zu einer anderen dienen, so kann er mit Rücksicht auf seine
kurzzeitige Belastung sehr hoch beansprucht werden, etwa in der gleichen Art wie Anlaßtransformatoren.
Die Einrichtung für die Schaltung wird vorteilhafterweise in Kontrollerform ausgeführt,
etwa so, daß der Potentialregler mit der Kontrollerwalze derart gekuppelt ist, daß,
wenn die Walze um zwei Stufen verrückt, der Potentialregler eine Umdrehung macht.
Die obenbeschriebene bekannte Regelung eignet sich gut für Einphasenströme. Wollte
man sie aber auch für Drehströme verwenden, so begegnet man folgender Schwierigkeit:
der zeitliche Phasenwinkel der Sekundärspannung" eines Drehstrompotentialreglers ändert
sich — im Gegensatz zum Einphasenpotentialregler — in bezug auf die Primärspannung
fortwährend mit der Drehung des Potentialreglers, und der absolute Betrag der Sekundärspannung
bleibt — gleichfalls im Gegensatz zum einphasigen Potentialregler — konstant.
Man könnte also in den mittleren Lagen des Potentialreglers, die den Stellungen Fig. i, 5 und 9 des Einphasenreglers entsprechen,
den Drehstrompotentialregler nicht ohne weiteres kurzschließen. Vielmehr wäre die Kurzschließung nur unter Zwischenschaltung
von Widerständen möglich. Auch müßte man die bei Regelung mit einem einfachen Drehstrompotentialregler auftretende Phasenverschiebung
mit in Kauf nehmen.
Ersetzt man zwecks Vermeidung dieser Übelstände den Drehstrompotentialregler durch
drei in je eine der Phasen eingeschaltete Einphasenregler, so bedeutet dies eine wesentliche
Komplizierung und Verteuerung der Anordnung.
Gemäß der vorliegenden Erfindung können die obenerwähnten Schwierigkeiten dadurch
umgangen werden, daß man zur Erzeugung der Zusatzspannung einen Drehstromdoppelregler
verwendet, d. h. einen aus zwei Teilen zusammengesetzten Drehstrompotentialregler,
bei welchem in beiden Teilen jeder Phase der Sekundärwicklung die Spannungen in gleicher Größe, aber mit entgegengesetzten
Phasenverschiebungen gegenüber der entsprechenden primären Phase erzeugt werden.
Die eigenartige Schaltung, in welcher gemäß der Erfindung der Doppelregler geschaltet
werden soll, ist in der Fig. 10 dargestellt und besteht in folgendem: Jede Phase der Sekundärwicklung
des einen Reglerteiles besteht wiederum aus zwei gleichen Teilen, zwischen
welche die entsprechende Phase der Sekundärwicklung des anderen Reglerteiles eingeschaltet
ist, wobei jede dieser letzteren Wicklungen in der Mitte den Anschlußpunkt für eine der
Netzleitungen trägt. Bei dieser Schaltung sind die elektromotorischen Kräfte jeder
Hälfte je einer gesamten Sekundärwicklungsphase des Reglers vor dem Kurzschließen
dieser Hälfte in ihren beiden Teilen einander entgegengerichtet, so daß die Zusatzspannung
durch den Wert Null durchgeht; auch bleibt sie dauernd in Phase mit der Hauptspannung.
■ ,
Durch die Verwendung des Doppelreglers in der oben angegebenen Schaltimg, zum
Zweck des stetigen Regeins einer Drehströmspannung, können somit folgende Vorteile erzielt
werden: Es wird möglich, den Doppelregler nur für die Hälfte der Transformatprstufenleistung
zu bauen, ferner die Spannungsunterschiede in den Überschaltmomenten zu vermeiden sowie das beim Schalten sehr
störende Drehmoment ganz aufzuheben. Ferner wird es möglich, in den Mittelstellungen die
unmittelbar vorher vom Strom durchflossen Reglerhälfte kurzzuschließen und auch die
Erregerwicklung an den Statoren abzuschalten, wodurch der Regler als Überschaltorgan
wiederum ganz erheblich verkleinert werden kann. Endlich erlaubt die Anwendung der
in Betracht kommenden Schaltung, ohne Phasenverschiebung zu arbeiten.
In Fig. 10 sind die Bezugsbuchstaben analog mit denen der vorigen Figuren, sind aber
noch mit den die Angehörigkeit zu einer bestimmten Phase andeutenden Zahlen versehen.
tv t2, t3 sind die hier mit Anzapfungen versehenen
Wicklungen des Transformators (dessen andere Wicklungen nicht gezeichnet sind oder
im Falle des Autotransformators mit den Wicklungen I1, t2, t9 vereinigt sein können). Die
Primärwicklungen e^, e2, e3' und ^1", e2", e3"
der beiden Teile des Doppelreglers sind hier
S dargestellt, beispielsweise in Sternschaltung, und parallel an die Phasen Cf1, cf2, cf3 angelegt.
Sind die beiden Primärwicklungen des Doppelreglers auf beiden Ständern desselben in entgegengesetzter
Reihenfolge angeordnet, so daß
ίο die von ihnen erzeugten Drehfelder im entgegensetzten
Sinn umlaufen, so erzeugen die entsprechenden zusammengehörigen, in Reihe miteinander geschalteten sekundären Phasenwicklungen
Sj' und S1" bzw. s2' und S2" bzw.
S3' und S3" eine resultierende Zusatzspannung,
welche bei jeder Stellung des Läufers des Doppelreglers denselben Phasenwinkel hat wie
die entsprechende Phase Cf1 bzw. cf2 bzw. cfs.
Diese resultierende Zusatzspannung kann auch durch Null hindurchgehen, so daß dann die
betreffenden Hälften der Sekundärwicklungen des Doppelreglers durch die Schalter U1, U2 ,U3
bzw. V1, V2, V3 kurzgeschlossen werden können.
Sind die primären Phasenwicklungen auf den beiden Hälften des Doppelreglers in gleicher
Reihenfolge angeordnet, so müssen, um den gleichen Effekt, wie oben beschrieben, zu erhalten,
die Sekundärwicklungen der beiden ! Teile des Doppelreglers bei Regelung im verschiedenen
Sinn gedreht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Einrichtung zum stetigen Regeln einer Drehstromspannung mittels Potentialreglers, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiteiliger Potentialregler bzw. ein Doppelregler, bei welchem jede Phase der Sekundärwicklung (S1, S2, S3 1J des einen Reglerteiles wiederum aus zwei gleichen Teilen besteht, zwischen welche die entsprechende Phase der Sekundärwicklung ^s1", S2", S3") des anderen Reglerteiles eingeschaltet ist und jede dieser letzteren Wicklungen in der Mitte den Anschlußpunkt für eine der Netzleitungen (dlt d2, d3) trägt, derartig mit je zwei freien Enden der entsprechenden Phase der einen, zweiteilig ausgebildeten, Sekundärwicklung der Reihe nach parallel zu den einzelnen Stufen je einer Phase eines Regelungstransformators gelegt wird, daß in den Stellungen, in welchen die elektromotorischen Kräfte jeder abwechselnd den Strom führenden Hälfte der ganzen Sekundärwicklung des Doppelreglers sich aufheben, die betreffende Hälfte kurzgeschlossen werden kann.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259694C true DE259694C (de) |
Family
ID=517398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259694D Active DE259694C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259694C (de) |
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0
- DE DENDAT259694D patent/DE259694C/de active Active
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