DE259366C - - Google Patents

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DE259366C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/22Methods of steam generation characterised by form of heating method using combustion under pressure substantially exceeding atmospheric pressure
    • F22B1/26Steam boilers of submerged-flame type, i.e. the flame being surrounded by, or impinging on, the water to be vaporised
    • F22B1/265Steam boilers of submerged-flame type, i.e. the flame being surrounded by, or impinging on, the water to be vaporised the water being in bulk

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 259366 KLASSE 13g. GRUPPE
brennenden Flamme.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1911 ab.
Bei den bekannten, z. B. zur Dampferzeugung
benutzten Verfahren, bei denen eine Flamme in einer Flüssigkeit brennt, gelang es bisher stets nur, die von der Flamme ausgesandten Wärmestrahlen nutzbar zu machen.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung
bildenden Verfahren soll nun auch die recht erhebliche Energie nutzbar gemacht werden, die von Flammen in der Form chemische Wirkungen ausübender Strahlen ausgeht.
Dies soll nach Angabe des Erfinders dadurch erreicht werden, daß sich in der näheren Umgebung der Flamme stets nur Flüssigkeit befindet, deren Temperatur nahezu der Verdampfungstemperatur gleichkommt und der Umlauf dieser hocherhitzten Wassermasse auf die unmittelbare Nachbarschaft der Flamme beschränkt wird. Es bildet sich dann nämlich unmittelbar um die sehr heiß gehaltene Flamme eine verhältnismäßig dichte Dampfhülle, und die von der sehr heißen Flamme sehr reichlich ausgesandten Elektronen, welche nach Durchdringen dieser Dampfhülle an der Flüssigkeitsfläche abprallen, finden in dieser Dampf hülle ein ergiebiges Arbeitsfeld. Brennt die Flamme z. B. im Wasser, so wird der Dampf der Hülle durch die Elektronen in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt, die sofort wieder verbrennen.
So erklärt sich, daß bei Beobachten der bezeichneten Bedingung die Leistung des Brennstoffes weit höher ist als sein kalorimetrischer Wert.
Folgendes Ausführungsbeispiel läßt das Wesen der Erfindung deutlicher hervortreten. Auf der Zeichnung ist α ein Dampfkessel und b ein mit ihm durch den Rohrstutzen f verbundener kleiner Nebenkessel, in welchem in bekanntet Weise das durch das Rohr c zugeleitete brennbare Gemisch eine unter Wasser brennende Flamme speist.
Sorgt man nun dafür, daß die Flamme nur von Wasser aus ihrer nächsten Umgebung umspült wird, und daß ferner der Kessel stets mit sehr heißem Wässer gespeist wird, so tritt die merkwürdige Erscheinung ein, daß eine weit größere Menge Wasser verdampft wird, als dem kalorischen Wert des Brennstoffes entspricht. Gleichzeitig verschwindet auch die bei der gewöhnlichen Einrichtung solchen Kessels stets zu beobachtende Ausscheidung von Kohlenstoff aus der Flamme vollständig. Die Erklärung des Phänomens liegt darin, daß unter den geschilderten Umständen nicht nur die von der Flamme ausgehende Wärmemenge zur Wirkung gelangt, sondern auch die bei jeder Ver- .brennung ausgesandten elektrischen Strahlen ihre Energie durch Spaltung der Moleküle des Wasserstoffes und Sauerstoffes äußern. Man könnte durch irgendeine Rührvorrichtung das heißeste Wasser stets der Flamme wieder zutreiben. Einfacher und in der Praxis bewährt ist aber die in der Zeichnung dargestellte Anordnung eines Rohrkrümmers e, welcher auf kürzestem Wege beide Kessel α und b verbindet. Die Flamme schleudert das Wasser beständig durch diesen Krümmer und dieses gelangt durch den Stutzen f wieder zur Flamme zurück. Praktische Versuche haben folgendes gezeigt: ,
(2. Auflage, ausgegeben am 26. Februar 1914.)
Solange das Speisewasser mit einer Temperatur von wenigei als 20° C. in der Vorrichtung eingepumpt wird, entspricht die verdampfte Wassermenge genau dem Wärmewert des Brennstoffes minus 4—5 Prozent die durch Strahlung verlorengehen.
Steigert man die Temperatur des Speisewassers, und steigert sich auch nach und nach die Temperatur des Wassers im oberen Teile der Vorrichtung, also in der Nähe des Brenners, dann steigt damit die Menge des verdampften Wassers, und zwar in der Weise, daß wesentlich mehr Wasser verdampft wird, als mit der theoretischen Wärmemenge des Öles verdampft werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur besseren Ausnutzung der Energie einer in einem kleinen Nebenkessel eines großen Kessels innerhalb der Flüssigkeit brennenden Flamme, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Hauptkessel kurz unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in Verbindung stehende Nebenkessel nur noch durch ein dicht über dem Flüssigkeitsspiegel in den Hauptkessel mündendes kurzes Rohr (e) mit diesem verbunden ist, damit bei gleichzeitiger Speisung des Hauptkessels mit sehr heißer Flüssigkeit eine nahezu auf die Verdampfungstemperatur erhitzte Flüssigkeitsmenge die Flamme umkreist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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