DE258792C - - Google Patents

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DE258792C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/64Devices characterised by the determination of the time taken to traverse a fixed distance

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258792 KLASSE 42 o. GRUPPE
in CASSEL.
Auslösevorrichtung für Boulengo-Chronographen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1912 ab.
Die Erfindung betrifft Auslösevorrichtungen, wie sie für Boulengo-Chronographen in Ge-• brauch sind, und die dazu dienen, in den fallenden Zeitmesser eine von dem Fallgewicht ausgelöste Marke zu erzeugen.
Die zu diesem Zweck gebräuchliche Einrichtung besteht aus einer Blattfeder, die mit einem Messer versehen ist und durch eine Klinke gespannt gehalten wird. Durch den fallenden Zeitmesser wird die Klinke ausgelöst, und indem die Feder sich entspannt, schneidet das Messer eine Marke in den fallenden Zeitmesser. Wird nun die Fallhöhe vergrößert, so muß entsprechend die Stärke der Feder vergrößert werden, und um solche starken Federn bequem mit der Hand in die gespannte Stellung zurückdrücken zu können, hat man bisher die Feder über die Messerschneide hinaus verlängert. Dadurch ist aber der Nachteil entstanden, daß die Feder erstens nicht schnell genug in Bewegung kommt und zweitens meist derart nachschwingt, daß. mehrere Marken anstatt einer einzigen erzeugt" werden. Unter diesem Ubelstand leidet dann die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Messung.
Durch die Erfindung wird diesem Übelstand erfolgreich abgeholfen. Sie besteht darin, daß die Feder unmittelbar außerhalb der Schneide abgeschnitten wird. Um das Spannen der Feder zu erleichtern, kann dann eine Spannvorrichtung vorgesehen werden, welche die Bewegungen der Feder nicht mitmacht und daher ihre Tätigkeit auch nicht beeinflußt.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 ein Grundriß einer Ausführungsform der Auslösevorrichtung nach der Erfindung.
Ein Ende der Schlagfeder F ist an dem vorstehenden Teil A der Grundplatte S verschraubt, das andere Ende trägt auf der Vorderseite das Messer M, auf der Rückseite die Klinke K, die beim Spannen hinter eine entsprechende Nase des Auslösehebels L greift. Der Erfindung zufolge ist die Feder unmittelbar hinter dem Messer abgeschnitten, so daß die bisher über das Messer hinaus vorstehende Verlängerung fehlt.
Zum Spannen der Federn dient folgende Vorrichtung. Ein Schlitten Γ mit einer auf die Schlagfeder übergreifenden Nase N. wird durch eine Feder R stets nach vorn gedrückt. Der Schlitten T trägt einen Zapfen Q, der von einem Hebel H mit gabelförmigem Ausschnitt umfaßt wird. Der Hebel ist auf einem festen Zapfen U gelagert.
Soll die Schlagfeder gespannt werden, so wird der Hebel H von Hand aus seiner Ruhestellung gegen den Druck der Feder R zurückgeschwenkt. Dabei nimmt die Nase N die Schlagfeder mit, bis sie durch die Klinken K und / in der gespannten Stellung gesperrt wird. Sobald der Hebel H losgelassen wird, drückt ihn die Feder R wieder in seine Ruhestellung zurück, so daß die Nase N das Zurückschnellen der Schlagfeder F nicht beeinträchtigen kann.
Wird die Klihke K durch das Aufschlagen des Fallgewichts auf den Teller des Auslösehebels L
(2. Auflage, ausgegeben am JQ
xem
freigegeben, so schnellt die Feder F vor, bis sie an den Anschlag V stößt. Infolge ihrer geringen Trägheit geschieht dieses Vorschnellen mit so großer Geschwindigkeit, daß eine genügend exakte Marke entsteht, um auch bei großen Geschwindigkeiten des Zeitmessers genaue Messungen zu erzielen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Auslösevorrichtung für Boulengd-Chronographen, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzeugung der Marke dienende Schlagfeder hinter dem Messer abgeschnitten ist.
  2. 2. Auslösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Feder (F) unabhängige Vorrichtung (H, T) zum Spannen der Feder vorgesehen ist.
  3. 3. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spannen der Schlagfeder ein mit einer in die Bahn der Feder vorragenden Nase (N) ausgestatteter Schieber (T) vorgesehen ist, der durch einen Hebel (H) aus einer Ruhestellung außerhalb des Bereichs der Schlagfeder zurückgeschoben und nach seiner Freigabe durch eine Feder (R) wieder in die Ruhestellung zurückgeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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