DE258016C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/10—Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor
- H05B3/16—Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor the conductor being mounted on an insulating base
Landscapes
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
K5'
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258016 KLASSE 21 h. GRUPPE
Halter für elektrisch zu erhitzende Drähte oder Bänder.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1912 ab.
Das Erhitzen metallischer Körper bedingt Deformationen derselben. Diese Deformationen,
welche sich insbesondere als Volumen- und Festigkeitsänderungen äußern, können
solche Dimensionen annehmen, daß besondere Hilfsmittel angewendet werden müssen, um
ihre schädlichen Folgen abzuwenden. Für schwache, durch den elektrischen Strom erhitzte
Drähte oder Bänder entstehen infolge
ίο der verwendeten außerordentlich hohen Temperatur
bedeutende Deformationen; die nachstehend beschriebene Neuerung soll in wirksamer
Weise ihre schädlichen Folgen vermeiden.
Es bezeichnet α in Fig. 1 einen metallischen
Draht, welcher durch den elektrischen Strom, welcher bei b und c hineingeleitet wird, erwärmt
werden kann. Wird der Draht erwärmt, so dehnt er sich aus und nimmt eine der Fig. 2 ähnliche Form an. Dieses Durchhängen
in Fig. 2 ist für manche Fälle unerwünscht. Auch die Festigkeit des Fadens selbst kann so weit gesunken sein, daß ein
Bruch erfolgt. Um diesen Übelständen zu begegnen, kann man den erhitzten Körper ein
oder mehrere Male auf seiner Länge unterstützen, wie es Fig. 3 andeutet. Wird dieser
Körper α wieder erhitzt, so erfolgt die entstehende Deformation ungefähr nach Fig. 4.
An der Stützstelle tritt nun infolge der entgegengesetzt wirkenden Zugkräfte eine starke
Beanspruchung des Fadens auf; es ist daher erforderlich, dem Stützlager eine geeignete
Form zu geben. In einfacher Weise geschieht dies, indem man das Stützlager ballig
einführt, wie es Fig. 5 andeutet. Diese Form würde genügen, wenn der erhitzte Körper
stets in der angegebenen Weise, also horizontal oder annähernd horizontal verwendet würde.
In vielen Fällen wird jedoch der erhitzte Körper vertikal oder nahezu vertikal gebraucht.
In diesen Fällen eignet sich die angegebene Halterung naturgemäß nicht. Fig. 6 zeigt den
Draht in vertikaler Lage. Tritt nun eine Erhitzung und mit ihr eine Längenveränderung
ein, so wird sich der Draht oder das Band so einstellen, wie es die Schwerkraft und die
mechanischen Spannungen, die ihm durch die Bearbeitungsmethode aufgedrückt sind, bedingen.
Normalerweise dürfte sich die in Fig. 7 übertrieben angedeutete Form ergeben. Durch
die Erwärmung kann die Festigkeit des Fadens unter Umständen so weit geschwächt sein, daß durch den Zug des Eigengewichtes
ein Bruch, etwa bei χ in Fig. 7, eintritt. Besitzt der Draht im Verhältnis zu seinem
Durchmesser eine große Länge, so wird er bei mechanischen Erschütterungen in Schwingungen
geraten, welche ebenfalls einen Bruch herbeiführen können. Diesem letzteren Umstand
begegnet man, indem man den Draht in einer ganz oder teilweise geschlossenen Öse e führt, wie es Fig. 8 andeutet. Die
Bruchgefahr durch das Eigengewicht vermindert man, indem eine oder mehrere mit dem
Faden starr verbundene Stützen d angebracht werden, wie es Fig. 9 andeutet. Diese starren
Verbindungen d bilden nimmer eine Gefahr, da der Faden in seiner freien Bewegung gehindert
ist. Tritt nun ferner der Fall ein, daß der Faden in einer Zickzacklinie von b
nach ο verläuft, so ergibt die genaue Betrach-
tung, daß von den bis jetzt bekannten Stützoder Aufhängekonstruktionen die Deformationen
des erhitzten Drahtes nicht genügend durch Gegenmittel unschädlich gemacht worden
sind. Fig. io zeigt die übliche Form der Drahtführung, wie sie bei Glühlampen, Widerständen
usw. angewandt wird.
Der erhitzte Faden α wird entweder mit Stützen y oder beweglich mit Stützen ζ aufgehängt.
Die Stützen ζ ermöglichen zwar eine Bewegung des Fadens zum Ausgleich der
inneren Spannungen; doch ist es nicht günstig, den Draht dort zu lagern, wo er durch die
Biegung bereits bedeutende Beanspruchungen erfahren hat. Die vorliegende Neuerung vermeidet
diesen Übelstand und verhindert zusätzliche Beanspruchungen an den Biegungsstellen. Zu diesem Zwecke erhält der zu erhitzende
Draht usw. eine Halterung, welche einen Ausgleich der inneren Spannungen und der Längenänderungen gestattet und dem
Draht zugleich eine erhöhte Festigkeit bzw. Starrheit gegenüber seitlichen Schwingungen
gibt.
In Fig. 11 ist ein Draht angedeutet, welcher
auf keinerlei Befestigungskörper, wie Halter, ösen, Lager u. dgl., gewickelt ist. Um den
Draht in der gewollten Lage halten zu können, werden Drahthalter angebracht. Eine
Ausführungsform zeigt Fig. 12, worin α den
Draht und r die Halter bedeuten. In vergrößertem Maßstabe sind die Halter in Fig. 13
dargestellt. Die beiden Backen der Halter r sind von gewellter Form, so daß der Faden a
etwas geklemmt wird. Die Backen selbst berühren einander nicht, so daß der Faden beweglich
ist und nach beiden Seiten sich einstellen kann. Die Form der Backen, ihre Entfernung voneinander ist jedoch derartig,
daß der Faden nicht durch sein eigenes Gewicht oder infolge Erschütterungen durch den
Halter gleitet. Die Halter gestatten jede beliebige Lage des erhitzten Körpers, wie es
Fig. 14, 15 und 16 zeigen.
Diese Halter werden stets dort angebracht, wo keine Richtungsänderung des erhitzten
Körpers stattfindet. Die Halter sind Versteifungen geworden und entlasten den Draht in
bester Weise.
Es ist nicht erforderlich, daß die beschriebenen Halter zwischen den Stromzuführungsanschlüssen
liegen bzw. angebracht werden. Sie können vielmehr auch an die Stelle der Stromzuführungen selbst treten, wie es in
Fig. 17 angedeutet ist.
Aus vorstehendem ergibt sich, daß die beschriebenen Drahthalter den zu erhitzenden
Draht, Band 0. dgl. in einer gewollten, genau bestimmbaren Lage oder Stellung halten. Das
Festhalten geschieht durch die wellenförmige Form der Halterbacken, die derartig gestellt
sind, daß die Erhöhung der einen Backe in die Vertiefung der anderen greift unter Beibehaltung
eines Luftraumes, in welchen der zu erhitzende Körper gebracht wird.
Die hierdurch bedingte, ebenfalls wellenförmige Gestalt des zu erhitzenden Körpers
verhindert ein Durchrutschen desselben.
Claims (2)
1. Halter für elektrisch zu erhitzende Drähte oder Bänder, gekennzeichnet durch
zwei wellenförmige oder zickzackförmige Backen, welche sich derartig gegenüber-'
stehen, daß die Erhöhung der einen in die Vertiefung der anderen paßt, wobei
ein Zwischenraum bleibt, in welchen der zu erhitzende Draht oder das Band gelegt
wird, so daß der Körper, der eine den Backen ähnliche Zickzack- oder Wellenform annimmt, ohne Zerstörung dieser Form
nicht in Richtung der Drahtlängsachse aus den Backen herausgezogen werden kann, während er senkrecht zu seiner Längsachse
ohne Zerstörung seiner Form bewegt, auch herausgenommen werden kann.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung gleichzeitig
als Stromzuführung benutzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258016C true DE258016C (de) |
Family
ID=515874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258016D Active DE258016C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258016C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7645881B2 (en) * | 2004-07-22 | 2010-01-12 | Ptc Therapeutics, Inc. | Methods for treating hepatitis C |
| US7772271B2 (en) | 2004-07-14 | 2010-08-10 | Ptc Therapeutics, Inc. | Methods for treating hepatitis C |
| US7781478B2 (en) | 2004-07-14 | 2010-08-24 | Ptc Therapeutics, Inc. | Methods for treating hepatitis C |
| US7868037B2 (en) | 2004-07-14 | 2011-01-11 | Ptc Therapeutics, Inc. | Methods for treating hepatitis C |
-
0
- DE DENDAT258016D patent/DE258016C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7772271B2 (en) | 2004-07-14 | 2010-08-10 | Ptc Therapeutics, Inc. | Methods for treating hepatitis C |
| US7781478B2 (en) | 2004-07-14 | 2010-08-24 | Ptc Therapeutics, Inc. | Methods for treating hepatitis C |
| US7868037B2 (en) | 2004-07-14 | 2011-01-11 | Ptc Therapeutics, Inc. | Methods for treating hepatitis C |
| US7645881B2 (en) * | 2004-07-22 | 2010-01-12 | Ptc Therapeutics, Inc. | Methods for treating hepatitis C |
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