DE257484C - - Google Patents
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- DE257484C DE257484C DENDAT257484D DE257484DA DE257484C DE 257484 C DE257484 C DE 257484C DE NDAT257484 D DENDAT257484 D DE NDAT257484D DE 257484D A DE257484D A DE 257484DA DE 257484 C DE257484 C DE 257484C
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- rim
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B25/00—Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Check Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den teilbaren Felgen für Luftreifenräder nach Patent 248338, wo ein zwischen
dem Luftschlauch und der Felge nach Art eines ringförmigen Deckenhalters angeordneter
geteilter Ring mit Vorsprüngen von außen in die beiden Felgenteile eingreift, während er
durch Spreizung um das Maß seiner Eingriffstiefe das Auseinandernehmen der Felge gestattet,
ist zur Erleichterung des Aufbringens des Luftreifens auf die Felge und zur Siche^
rung des Zusammenhanges der ganzen Anordnung bei Reifenverletzungen ein Schloß erforderlich,
das den Spannring über der Felge zusammenzieht. Infolge der Innen Verlagerung
des Spreizringes sind für die Ausbildung dieses Schlosses und seine Bedienung große
bauliche " Schwierigkeiten vorhanden. Besonders ist die Erzielung eines gleichmäßigen
zentrischen Kraftangriffes erwünscht, wie auch die Anspannung und Lösung des Schlosses
möglichst so einfach sein muß, daß sie auch von Laien bewirkt werden kann.
Die Erfindung betrifft ein derartiges Schloß für teilbare Felgen nach Patent 248338, das
die angedeuteten Bedingungen erfüllt, indem zwei in der festen Felge drehbar oder in Gestalt
von Wälzhebeln gelagerte Druckdaumen mit Nasen hinter die pfannenartigen Enden des Spreizringes fassen, während sie selbst
durch ein radial bewegliches Kupplungsstück zangenartig gegeneinander bewegt werden
können; die Verstellung und Sicherung dieses Kupplungsstückes erfolgt am besten mittels
Gewindes. Mit Hilfe dieser Anordnung ist eine außerordentlich gedrängte Bauart erzielt,
die nur eine kurze Aussparung in der Felge und in dem Radkranz erfordert, wodurch die
Festigkeit des Rades beträchtlich erhöht wird. Man kann diese Anordnung gleich in der
Weise ausgestalten, daß die beim Abnehmen des Luftreifens sowieso zuerst zu lösende und
nach dem Wiederaufbringen des Reifens ebenso anzuziehende Ventilverschraubung benutzt
wird, um die Bewegung der beiden winkelhebelartigen Druckdaumen herbeizuführen. Durch diese Ausgestaltung wird zunächst
jede weitere Dnrchbrechung des Radkranzes vermieden, wie weiter die für das Ventil von vornherein vorzusehende Sicherung
auch gleichzeitig das Spannschloß gegen selbsttätiges Lösen sichert.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und es zeigen:
Fig. ι einen Längsschnitt durch das Spannschloß,
Fig. 2 einen Querschnitt nach A-A der
Fig. ι; Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Felge;
Fig. 4 stellt die Ausbildung mit Benutzung des Ventilschaftes zur Bedienung des Schlosses
ebenfalls im Längsschnitt dar.
Auf der Holzfelge α ist die eine Felgenhälfte c befestigt, während der zweite Felgen-
teil d abnehmbar ist und in der Mitte mit c zusammenstößt. Beide Felgenteile c und d
sind mit umlaufenden Nasen e versehen, hinter die der im übrigen als Deckenhalter ausgebildete
Ring f mit entsprechenden Vorsprüngen g greift (Fig. 3). An der Stelle, wo der
Ring f geteilt ist, ist er mit Ansätzen i versehen, hinter die sich winkelhebelartige Daumenstücke
k legen, die um Bolzen I schwingen. Diese Bolzen I sind fest in einem in
die Felge α eingelassenen Gehäuse u gelagert,
das durch einen Deckel p verschlossen wird. Ein mit beiderseitigen Ausschnitten q versehenes
Gleitstück r' umfaßt die Nasen der Druckdaumen k derart, daß beim Anziehen
der Mutter s die Daumen k nach unten gezogen werden und dabei die Enden des Spannringes
f zusammenziehen.
Soll der aus dem Laufmantel m und dem Luftschlauch 0 bestehende Reifen abgenommen
werden, so wird die Mutter s gelöst, so daß durch Auseinanderfedern des Ringes f das
Gleitstück f angehoben und damit das Spannschloß gelöst wird. Man kann auch durch
Druck oder Schlag gegen den nach außen hervorragenden Gewindeschaft des Gleitstückes
r' die Öffnung des Schlosses unterstützen. Nachdem eine Spreizung des Ringes f
um das Maß der Eingriffstiefe seiner Nasen g erzielt worden ist. kann die Felgenhälfte d
abgezogen und so in bequemster Weise der Luftreifen von der Felge entfernt werden.
Das Aufbringen eines Luftreifens vollzieht sich in umgekehrter Weise, wobei durch Anziehen
der Mutter s vor dem Aufpumpen eine Vorspannung des Ringes f erzielt werden
kann. Nach vollendetem Aufpumpen des Luftreifens, wodurch der Spannring f mit
großer Kraft um die Felge zusammengezogen wird, kann die Mutter s leicht nachgezogen 4η
werden, so daß sich die Anordnung in einfachster Weise selbst verspannt. Statt die
Druckdaumen k auf Zapfen zu lagern, können sie auch nach Art von Wälzhebeln sich bewegen
; dabei ist es gleichgültig, ob beim Anziehen des Schlosses die Wälzhebel sich auf
ihrer Unterlage ein wenig verschieben.
Bei der zweiten Ausbildung nach Fig. 4 ist gleich der Ventilschaft r in der erforderlichen
Weise ausgebildet, indem er mit beiderseitigen Ansätzen q die Druckdaumen k mitnimmt.
Um dabei den Zusammenbau der Anordnung zu erleichtern, ist der Ventilschaft r mit dem
am Luftschlauch 0 sitzenden Rohrstück t durch Gewinde lösbar verbunden. Zur Verhütung
des Eindringens von Wasser und Staub in das Innere des Schlosses und der teilbaren
Felge sind Gummidichtungen ν vorgesehen. Statt den Zug der Ventilverschraubung s auf
den Ventilschaft zum Anziehen des Spann-Schlosses zu benutzen, kann man auch umgekehrt
den Gegendruck des Deckels p auf die Anzughebel k wirken lassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Teilbare Felge für Luftreifenräder nach Patent 248338, dadurch gekennzeichnet, daß der geteilte Ring durch ein Spannschloß zusammengehalten wird, bei dem zwei in dem Radkranz gelenkig oder wälzhebelartig gelagerte Druckdaumen (k) mit Nasen durch Ausschnitte der beiden Felgenhälften greifen und zangenartig hinter die pfannenförmig ausgebildeten Enden (i) des Spreizringes (f) fassen, wobei zur Bewegung und Sicherung der Druckdaumen (k) der Schaft (r) des Luftreifenventils benutzt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257484C true DE257484C (de) |
Family
ID=515403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257484D Active DE257484C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257484C (de) |
-
0
- DE DENDAT257484D patent/DE257484C/de active Active
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